Er liebt mich, will aber nicht heiraten, sich aber auch nicht trennen

    • (1) 28.01.17 - 17:47

      Hallo zusammen,

      ich habe mal eine Frage an euch, weil ich mir in den letzten Wochen doch ziemlich Gedanken mache.

      Mein Partner und ich lieben uns sehr. Ohne Zweifel. Wir verstehen uns blind. Am Anfang war er derjenige, der immer davon sprach "wirst schon mal sehen, was ich dir für einen Heiratsantrag mache..." "das weiß ich jetzt schon..:" und da dachte ich mir immer "übertreib mal nicht, so lange kennen wir uns noch nicht"

      Neulich kamen wir mal auf das Thema Hochzeit und er wollte mir erklären, dass er auf keinen Fall mehr heiraten möchte. Ich will heute und morgen auch nicht heiraten. Habe ihn dazu auch nicht gefragt oder gedrängt, aber dennoch hat es mir einen Stich versetzt und ich werde das Gespräch nicht mehr los.

      Irgendwann möchte ich schon einmal wieder heiraten. War es das nun mit meinem Traum, mit meinen Gedanken?

      Mein er es überhaupt ernst mit mir? Will er mich nur verschaukeln? Was ist los?

      Ich war doch etwas geknickt und das hat er mir wohl angesehen. Ich habe ihn auch direkt darauf angesprochen, ob er sich wohl trennen will. Das will er wohl definitiv nicht. Er will sich nicht trennen, er will nicht ausziehen.....

      .....aber was soll ich davon halten? Wie soll ich weitermachen?

      Sind meine Gedanken zu kompliziert oder steckt mehr dahinter?

      • Warum möchtest Du ihn heiraten? Warum möchte er nicht mehr heiraten?

        Ohne, dass das klar ist, wirst Du nicht mit ihm vorankommen. Und Du weisst, das sind genau die Fragen, die ihr untereinander genau und ehrlich klären müsst. :-)

        • Ich möchte sicher nicht heute und auch nicht morgen heiraten. Deshalb ist es für mich kein kriegsentscheidendes Thema heute. Dennoch würde ich persönlich es aber schön finden, mit dem richtigen Menschen - wovon ich bei ihm auch davon ausgehe, dass er der Richtige ist - irgendwann einmal wieder zu heiraten.

          Anfangs hat er das ja auch immer so kommuniziert und da wir so auf einer Wellenlänge sind, hat er immer die Geschichten mit dem Heiratsantrag erwähnt.

          Ich konnte vor drei Wochen keine richtige Antwort aus ihm rauslocken. Meines Erachtens liegt es darin, dass er vermutlich nicht noch einmal eine Fehlentscheidung treffen möchte. Vielleicht Panik? Ich weiß es nicht. Ich hab ihm auch gesagt, wenn er mich nicht mehr liebt, dass ich das sehr schade finden würde, ich ihn dann aber nicht halten kann.

          Er will ja auch nicht ausziehen, weil er auch immer sagt, dass ich seine letzte Frau sein werde und er sich bei mir wohlfühlt. Dennoch irgendwie alles komisch.

          Es kommen dann einfach immer wieder diese Gedanken auf und seit drei Wochen fühle ich mich damit einfach nicht gut. Dann versuche ich mich daran hochzuziehen, ob er vielleicht doch einen Schritt weiter plant und mich aufs Glatteis führen will.....aber letztendlich weiß ich es nicht.

          • Also, fasse ich mal versuchshalber zusammen:

            Er möchte nicht heiraten, weil er sich selbst nicht zutraut, die richtige Entscheidung zu treffen. Er könnte sich ja irren und wieder eine Frau heiraten, von der er sich irgendwann (mit allen Unannehmlichkeiten) scheiden lassen muss.
            Fazit: Das hat NICHTS mit Dir zu tun. Er zweifelt an sich, nicht an Dir. Korrekt?

            Du wiederum siehst die Hochzeit als absoluten Liebesbeweis. Wenn man sich traut, dann nimmt man auch die Konsequenzen in Kauf. In guten und in schlechten Zeiten. Und weil er das ablehnt, kannst Du nicht die richtige Partnerin sein, weil sonst müsste er ja empfinden, wie Du.
            Fazit: Du zweifelst jetzt, obwohl es keinen Grund gibt, weil er den letzten Schritt zum Beweis seiner Liebe nicht gehen will. Korrekt?

            • Korrekt.....

              vielleicht hab ich ja auch einen an der Klatsche.

              Natürlich will keiner eine erneute Scheidung. Auch ich bin ein gebranntes Kind. Aber wieviel Ehen klappen dann, wenn man den richtigen Partner gefunden hat und es ist die zweite Ehe.

              • Du hast keinen an der Klatsche, ich halte das für eine ganz normale Denkweise. Sowohl Deine (typisch Frau!) als auch seine (typisch Mann!).

                Wie ist er denn vom Typ her? Wäre er imstande, mit einer Frau zusammen zu sein, die er nicht von ganzem Herzen liebt? Welchen Grund hätte er, falls er rein praktische Gründe hätte?

                Also ich folge jetzt mal Deiner Logik.

              • Kann ich bestätigen :-)
                Ich habe zweimal geheiratet und der Zweite war der Richtige#verliebt Auch für ihn war es die zweite Ehe. Wir beide sind grauenhaft mit unseren ersten Ehepartnern auf die Schnauze gefallen und haben beide horrendes Lehrgeld bezahlt - und trauten uns trotzdem. Und das war auch gut so #herzlich
                LG Moni

      Ich habe ihn auch direkt darauf angesprochen, ob er sich wohl trennen will.

      Also wenn man nicht heiraten möchte, steht man kurz vor der Trennung oder wie denkst Du?

      Sei froh über eine gute funktionierenden Beziehung, ein Trauschein ist völlig unwichtig!

      (9) 29.01.17 - 05:30

      Also mich würde das auch ein wenig stutzig machen, denn er hat ja früher davon gesprochen und nicht nur allgemein. Für mich ist eine Hochzeit kein wirklicher Liebesbeweis, überhaupt nicht. Und das habe auch immer so gesagt.
      Ja, ich würde auch denken, das er mich wohl nicht so will, wie am Anfang. Auf der anderen Seite schreibst du, das ihr gut klarkommt.
      Ich würde jetzt erst einmal versuchen rauszufinden, wann der Gedankenumschwung stattgefunden hat. Und dann solltest du dir Gedanken machen, ob ein Ring wirklich für dich so wichtig ist.

      Gleich von "ich möchte nicht mehr heiraten" auf Trennung zu schließen, das finde ich jetzt übertrieben.
      Hast du deinen Heiratswunsch zu Beginn etwas sehr nach Außen getragen? So das er vielleicht dachte, die kann ich nur halten, wenn ich sie heirate obwohl er eigentlich nicht mehr möchte.
      Wäre blöd, aber halt auch kein Drama.

      • (10) 29.01.17 - 11:16

        Danke für die Antworten. Ja vielleicht sollte ich das Ganze nicht zu sehr auf die Waagschale legen und erst mal abwarten.
        Wir verstehen uns super. Fast blind und Streit an sich gab es auch nie. Er hat auch gar keine Zeit für eine andere Frau, so dass ich auch ausschließen kann, dass er sich zu jemand anderes mehr hingezogen fühlt.
        Ich weiß nicht, warum er wegen Hochzeit nun so umschwenkt. Ich habe ihn diesbezüglich auch nie unter Druck gesetzt. Vielleicht mal erwähnt, dass, wenn dann irgendwann.... aber nie am Anfang gleich direkt.
        Na wir werden sehen und vielleicht sollte ich über eine funktionierende Beziehung mehr zufrieden sein, als über einen Trauschein.

    Also nur weil jemand nicht heiraten will dann gleich zu erwarten das er sich trennt finde ich ziemlich radikal. Nur weil man nciht heiraten will heißt es doch nicht das er dich nicht liebt und nicht mit dir zusammen sein will.

    Andersum hätte ich das in dem Moment gefragt wo es zur Sprache kam das er nicht mehr heiraten will wenn er Anfnags so euphorisch war und davon sprach. Sicher kann man seine Meinung ändern aber dann gibt es einen Grund oder Auslöser dafür denn hätte ich schon gerne gewusst.
    Die Garantie das man den/die richtige heiratet hat man nie. Du kannst dich nur bedingt absichern in dem du es erst mal testest in dem ihr ne weile so zusammen seid. Und sonst nur durch einen Ehevertrag. Ich weiß nicht ob ich wieder heiraten würde nur wenn, dann mit Ehevertrag.

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