Würdet ihr das machen ?

    • (1) 29.01.17 - 19:21
      123#+

      Hallo ihr lieben,ich wende mich heute mit einer schwierigen Frage an euch und hoffe auf ehrliche Antwort.

      Also es geht um folgendes : mein Mann ist in zweiter ehe mit mir verheiratet. Seine Ex und er waren Jahre getrennt und grade in der Scheidung als wir uns kennenlernten . ich war also nicht der trennungsgrund .er und seine Frau haben ein Haus , wobei er es damals gebaut hat und ihr freiwillig 40% davon geschenkt.

      Sie wohnt mit der erwachsenen Tochter die leider eine körperliche Behinderung hat in diesem Haus . im Scheidung aber trat ist nun geregelt , dass entweder sie meinen Mann ausbezahlt, oder er sie oder das Haus verkauft wird .

      Die Tochter möchte gerne in die Stadt ziehen und die Mutter würde sich mit ihrem Anteil vom hausverkauf eine Wohnung dort kaufen .

      Ich hätte jetzt die Möglichkeit aufgrund eines Erbes meinem Mann das Geld zu geben, das sie aus bezahlen würde und somit wir dort wohnen würden. Wir haben 2 gemeinsame Kinder und zwei hab ich in die ehe gebracht .DSS Haus wäre vom schnitt und Lage perfekt. Und eigentlich wäre so etwas heutzutage unbezahlbar.

      Das ist also die Möglichkeit und jetzt ist meine Frage . Könntet ihr das ,dort wohnen wenn ihr ich wäret?ist das ethisch vertretbar ?

      Danke für eure antworten .

      • Klar wäre das vertretbar. Wenn sie in dem Haus geblieben wäre und ein neuer Mann dazugekommen wäre, ist es doch das gleiche.

        Ihr schmeißt ja nicht Frau und Tochter raus - sie wollen sich verändern und daher ist es wahrscheinlich für alle Seiten so leichter.

        Wenn das finanzielle geregelt ist - du also im Trennungsfall mit im Grundbuch stehst, wäre es doch nichts anderes als wenn du ein Haus gemeinsam mit ihm kaufst.

        Schnitt passt, Lage auch. Warum nicht.

        Oder hat die Ex ein Problem damit?

        Normalerweise sollte es kein Problem mit dem dort wohnen geben.

        Ich würde allerdings darauf bestehen das dein Anteil den du zum Haus beisteuerst mit ins Grundbuch eingetragen wird.

        Fg

        (4) 29.01.17 - 19:36

        Weiß die Tochter und Exfrau davon, dass ihr dort einziehen würdet?
        Wie ist euer Verhältnis zueinander?

        • (5) 29.01.17 - 20:19

          Naja sie denkt es sich bestimmt. Wir haben seit bekannt werden unserer Verlobung nicht ein Wort mehr gesprochen . sie hat es zwar akzeptiert aber ich bin bestimmt nicht ihr lieblingsmensch .

      Ich sehe kein Problem darin in dem Haus dann zu wohnen. Sicher würde ich einiges umgestalten und renovieren um auch meinen Stil bzw unseren Stil reinzubringen. Aber da gibt es ja zig Möglichkeit um euer zu Hause daraus zu machen.

      Auf eine Eintragung ins Grundbuch würde ich aber auch bestehen...ich denke aber dein Mann hat damit keine Probleme oder?

      So wie Du das beschreibst, ist das doch für alle Beteiligten eine "win-win" Situation.

      Einfach nur beachten, dass der rechtliche- und finanzielle Teil korrekt abgewickelt wird.

      Auch wenn zu hoffen ist, dass der Fall niemals eintreten wird, aber nichts ist für die Ewigkeit !

      (9) 31.01.17 - 09:28

      Ich fände das gar nicht unethisch, da der Wunsch nach einem Neuanfang ja von der Exfrau bzw. der Tochter ausgeht.

      Vermutlich ist das Haus zu groß für die Ex und zu teuer im Unterhalt. Es ist doch wirklich eine sinnvolle Lösung, wenn die Ex sich da nicht sperrt hätte ich keine Bedenken.

      Umgestalten würde ich natürlich etwas. ;-)

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