Was tun, wenn der Partner nicht an der Beziehung arbeiten will/kann...

    • (1) 02.02.17 - 08:12

      Hallo zusammen

      Ich suche Tipps, Ratschläge usw. für mein Problem.

      Mein Partner und ich sind seit 1 1/2 Jahren ein Paar, seit letztem Herbst wohnen wir zusammen. Anfangs war wie immer in der "rosaroten-Phase" alles super, seine Macken haben mich kaum gestört. Mittlerweile ist diese Phase jedoch sicher vorbei. Mich stören einige Dinge an ihm z.B., dass er im Haushalt nicht einfach einmal etwas anpacken und fertig machen kann und sich erst dann vor den Fernseher setzt...

      Wir streiten uns über Kleinigkeiten, was mir grundsätzlich lieber ist, mit der Zeit aber trotzdem an die Substanz geht.

      Wir sind beide der Typ, unsere Meinungen und Diskussionspunkte in uns hineinzufressen bis das Fass überläuft. Mittlerweile habe ich aber auch erkannt, dass ein Gespräch nötig ist, wobei jeder seine Meinung/Ansichten/Vorstellungen äussern kann, ohne dass der andere gleich beleidigt ist, dass man anderer Meinung ist - das sieht er jedoch nicht.

      Ich weiss, dass ich nur meine Sichtweise sehe, ich versuche aber seine auch zu verstehen. Da er jedoch nicht reden will, kann ich dies noch lange versuchen...

      Er hatte keine einfache Vergangenheit, wurde von seinem Vater schlechtgemacht und gedemütigt, ist dann in die Drogen- und Alkoholszene abgerutscht, hat sich aber wieder gefangen...deswegen sagt er, dass er nie geredet hat und nie reden wird...alles, was ich über seine Vergangenheit weiss, habe ich von seiner Halbschwester erfahren...

      ich weiss einfach nicht, wie ich an ihn herankommen soll...
      Das Negative überwiegt momentan einfach: er macht praktisch nichts in Haushalt, wenn ich ein Problem damit habe, dass er viel Alkohol trinkt und raucht (ich komme aus dem Gesundheitsbereich und sehe täglich Menschen, die es bereuen, früher geraucht und so viel getrunken zu haben), meint er, dass sei mein Problem und nicht seines - ich soll selber schauen, wie ich damit zurecht komme und er hätte vor unserer Beziehung viel mehr getrunken und geraucht (und Drogen genommen)...er sieht das als Kompromiss an. Natürlich hat er seit dem Beginn der Beziehung alles reduziert, aber nicht weil ich das so wollte - das ist für mich kein Kompromiss.

      Er geht viel lieber in den Ausgang und lässt mich zu Hause, egal wie es mir geht.

      Ich komme nicht an ihn heran. Immer wenn ich versuchen will ein Gespräch zu beginnen sagt er entweder, dass er keine Lust hat, oder dass es ja nichts zu Reden gibt, oder dass er das nicht kann. Dann wird er laut und agressiv und läuft davon...

      Ich wäre wirklich um Tipps und Ratschläge dankbar...ich will keinen Schlussstrich ziehen da ich ihn wirklich liebe...

      • (2) 02.02.17 - 08:22

        "ich will keinen Schlussstrich ziehen da ich ihn wirklich liebe... "

        Aha. Ich entnehme deinem Text, dass ihr zwei leider total inkompatibel seid - das MUSSTE schief gehen. Dank rosaroter Brille habt ihr das ignoriert, euch vllt, sogar in den Reiz des andersseins verliebt. Und jetzt, wo alltag einkehrt, soll der Partner ALLES an sich ändern, weil es sich plötzlich stört. Das ist keine Grundlage für eine Beziehung. Entweder akzeptierst und liebst du ihn, oder du trennst dich und suchst dir jemanden, der mit dir kompatibel ist. Aber ja, ich vergaß, du liebst ihn ja wirklich...

        • (3) 02.02.17 - 08:27

          Es geht überhaupt nicht darum, dass ich ihn ändern will...natürlich stören ihn auch Sachen an mir...

          Es geht darum, dass ich das Gefühl habe, die einzige zu sein, die an der Beziehung arbeiten möchte...er grenzt sich total ab und möchte damit am liebsten nichts zu tun haben.

          Es geht darum, dass er nicht mit mir reden möchte und sich in gewissen Themen Kompromisse finden lassen könnten, aber wenn nicht geredet wird hat dies überhaupt gar keine Chance...

          ich bin für mich jetzt an einem Punkt, an dem ich nicht weiter weiss, wie ich ihn darauf ansprechen soll und ich suche Tipps dafür, wie ich damit umgehen soll und wie ich reagieren soll, wenn wieder ein gleicher Streitpunkt auftaucht...

          • (4) 02.02.17 - 08:36

            Das klingt in deinem Text aber ganz anders.

            Dich stört bspw. dass er raucht. Deine Lösung wäre: Er hört auf zu rauchen, wenn ich das richtig verstanden habe, denn ein reduzieren (wie bereits erfolgt), ist deiner Meinung nach kein Kompromiss:

            "er macht praktisch nichts in Haushalt, wenn ich ein Problem damit habe, dass er viel Alkohol trinkt und raucht (ich komme aus dem Gesundheitsbereich und sehe täglich Menschen, die es bereuen, früher geraucht und so viel getrunken zu haben), meint er, dass sei mein Problem und nicht seines - ich soll selber schauen, wie ich damit zurecht komme und er hätte vor unserer Beziehung viel mehr getrunken und geraucht (und Drogen genommen)...er sieht das als Kompromiss an. Natürlich hat er seit dem Beginn der Beziehung alles reduziert, aber nicht weil ich das so wollte - das ist für mich kein Kompromiss."

            Ich bin selbst Nichtraucher. Und ich fände es ekelig mit einem Raucher zusammenzuleben - soweit mein Standpunkt. Meine Lösung für das Problem: Mit einem Raucher keine Beziehung führen. Ganz einfach. Weil dein Partner recht hat: Du hast kein Recht, ihm das Rauchen zu untersagen, bzw. ständig daran rumzumäkeln, selbst wenn es selbstverständlich stimmt, dass rauchen ungesund ist. Es ist tatsächlich DEIN Problem, nicht Seins. Wenn du nicht damit klar kommst, dann versuch nicht ihn zu "überzeugen" sondern such dir jemanden, der deine Ansichten teilt - das macht langfristig glücklicher.

            Les deinen Text ganz oben noch einmal gründlich durch und überlege dir dann, ob ich so falsch liege. Ich lese dort oben weder von Liebe noch von Verständnis oder Toleranz sondern nur "dies und jenes ist doof, muss er ändern, will aber nicht - wie bringe ich ihn dazu es doch zu ändern?" - das ist nicht mein Bild einer fairen, Partnerschaftlichen Beziehung. Vielleicht hast du ja auch etwas so formuliert, so dass es falsch rüber kam - vielleiht habe ich dich auch grundlegend falsch verstanden. Aber ich kann dir keine andere Antwort geben außer: Wenn ihr nach 1,5 Jahren schon so eine Schieflage habt, dann erspart es euch doch und gebt einander die Chance jemanden zu finden, der euch WIRKLICH glücklich macht, genau so, wie er/sie ist, ohne große Veränderungswünsche. Das gibts nämlich auch.

            • (5) 02.02.17 - 08:42

              Ja, du hast schon recht. Ich fände es toll, wenn er sich das Rauchen abgewöhnen würde...aber dass ich das nicht erzwingen kann, weiss ich auch...

              Er hat mir schon so oft versprochen, dass er aufhört, hat versucht ein Buch darüber zu lesen (wie viel das bringt weiss ich auch nicht), lässt das Ganze dann aber wieder fallen...

              Und ich sehe auch ein kleines bisschen ein, dass es mein Problem ist, aber dann ist ja alles mein Problem, wenn ich mich ausgenutzt fühle, weil er im Haushalt nichts tut und es als selbstverständlich ansieht, dass ich alles mache...ich meine wohin führt das dann? Dann ist ja alles mein Problem und ich muss damit klarkommen, dass er mir nicht hilft und selbst dann, wenn er nicht arbeiten muss den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzt anstatt sich 10 Minuten hinzustellen und den Geschirrspüler ausräumt und das dreckige Geschirr wieder einräumt...

              Ich verstehe, dass ich ihn nicht grundlegend ändern kann und das will ich auch wirklich nicht, das habe ich wohl falsch formuliert...es geht wirklich um den Fakt, dass er nicht reden will, weil er dies, laut ihm, nie gemacht hat...

              • (6) 02.02.17 - 09:00

                Naja. Da kann ich dir nur eines ans Herz legen: Wenn ihm die Partnerschaft mit dir als solche wirklich wichtig wäre und er dich liebt, also glücklich sehen will, dann wäre er bemüht, auf deine Wünsche einzugehen und Kompromisse zu finden, ebenso, wie du bei ihm - das habe ich mit kompatibel gemeint. Es tut mir leid, dir das zu sagen, aber wenn er kein Interesse daran hat dir entgegen zu kommen, dann wird die partnerschaftliche Schieflage erhalten bleiben und ich sehe keine Zukunft.

                Stell dir zwei Menschen auf einer Wippe vor: Wenn sie sich aufeinander zu bewegen bleibt alles im Gleichgewicht - bewegt sich aber nur einer gerät alles ins kippen. Auch wenn der eine sich nur bewegt, um den anderen zu locken/motivieren. Steht der eine aber auf und geht, kommt der andere schnell und zuverlässig auf den Boden der Tatsachen.

                • (7) 02.02.17 - 09:13

                  ... das Bild der Wippe gefällt mir sehr gut...

                  deswegen denke ich auch, umso mehr sich die TE darum bemüht, umso weniger wird er sich selbst aufraffen.

                  @ TE: mein erster Impuls bei deiner Überschrift war: entwickle dich selbst weiter, kümmere dich um dich
                  und vielleicht zieht er nach, vielleicht nicht (aber dann sparst du dir die verlorene Liebesmüh)

                  bei Dingen wie Haushalt würde ich auf eine Aufteilung bestehen, aus dem Grund, damit ihr nicht darüber streiten müsst - das könnte auch in seinem Interesse sein.

                  lg

                  • (8) 02.02.17 - 09:22

                    Danke.

                    ja, ich habe mir auch schon gedacht und auch schon damit begonnen mehr auf mich zu achten und zu tun, was mir Spass macht. So zum Beispiel dass ich auch öfters am Wochenende weg gehe -> zu sagen ist hier jedoch, dass er sauer wird, wenn ich denn Alkohol trinke und weg gehe...

                    Gerne würde ich einen Haushaltsplan erstellen, aber er lässt ja nicht mal darüber reden...ich meine ich kann gut einteilen, wer was machen soll in dieser Woche, aber was tu ich dann, wenn er sich wieder nicht daran hält?

                    • (9) 02.02.17 - 10:44

                      hm... wird er sauer wegen Alkohol oder weil du weggehst? oder trinkst du dann viel??

                      für mich klingt eure Beziehung nicht so gesund: du versuchst mit gutem Willen, alles zu machen, zu lösen und dich so zu verhalten, dass er nicht sauer wird
                      und deine Bedürfnisse schraubst du gleichzeitig zurück....

                      Haushaltsplan klingt jetzt so groß: einfach zusammen aufteilen (auch wenn er nicht will), und dann nicht nur für die Woche sondern grundsätzlich
                      und ihm seine Arbeit lassen und aushalten, wenn der Dreck dann da liegen bleibt... du willst doch nicht dein ganzes Leben hinter ihm herkommen, oder?
                      es scheint fast ein Machtspiel zu sein bei euch?

                      eine Option wäre immer noch, zu gehen... aber das willst du noch nicht, oder?
                      wenn nicht, dann kannst du dich in regelmäßigen Abständen fragen, wie hoch der Preis für dich ist, dass du die Beziehung zusammenhältst und den Haushalt organisierst und zum Sex zur Verfügung stehst... einfach wertfrei beobachten, wie es dir damit geht, was deine Sehnsüchte sind und wie viel Raum du mit alledem, was du bist und wie du bist, bei euch bekommst und wie viel Raum er sich nimmt...

                      lg

                (10) 02.02.17 - 09:16

                Ja, ich verstehe was du meinst und bin genau gleicher Meinung...

                Ich weiss, dass ich auch nicht perfekt bin und meine Fehler habe...und genau da müssen beide einen Schritt aufeinander zu machen...

                Ich weiss, seine Vergangenheit ist keine Ausrede aber ich habe das Gefühl das blockiert ihn total. Vielleicht hat er bei seinen Eltern so oft den Streit mitbekommen (sein Vater hat seine Mutter im gemeinsamen Haus mit einer 20-jährigen betrogen). ich will einfach nicht gehen ohne nicht alles probiert zu haben.

                Wenn ich mit ihm reden will und dann sage, dass mich ein gewisses Verhalten stört, eben. z.B. dass er im Haushalt nicht hilft, kommt er mit Ausreden dass er es eher gemütlich nimmt oder wirft mir sofort an den Kopf, was ich denn alles falsch mache...

                Zudem bin ich durch mein Studium noch finanziell abhängig von ihm. Also im Sinne von er bezahlt mehr Miete und hilft mir mal aus, wenns knapp wird.

                Danke für deine Hilfe! Ich finde es sehr hilfreich mal auch die Meinung eines Neutralen zu hören, ich denke vielleicht gar nicht an Möglichkeiten die noch bestehen.

          (11) 02.02.17 - 11:42

          volle Zustimmung #pro

          << TE: ich will keinen Schlussstrich ziehen da ich ihn wirklich liebe... >>

          Keine Sorge, das vergeht von selbst, wenn die sie bei ihm bleibt #augen

(12) 02.02.17 - 08:34

Hallo,

ihr passt einfach nicht zusammen. Ich habe auch mit keinem meiner Ex-Freunde damals geredet, meinem jetztigen Mann konnte ich von Anfang an alles anvertrauen.

LG

  • (13) 02.02.17 - 08:36

    Danke für die Antwort.

    Es ist ja nicht so, dass ich ihm nichts erzähle und nicht rede...ich habe erkannt, dass man Gespräche führen muss und versuche das auch...ich kann ihm alles anvertrauen...

    Aber er will kein Gespräch über die Beziehung führen, er sieht keinen Bedarf...

(15) 02.02.17 - 09:16

"Ich wäre wirklich um Tipps und Ratschläge dankbar...ich will keinen Schlussstrich ziehen da ich ihn wirklich liebe..."

Dann musst Du ihn so akzeptieren, wie er ist. Dass er Dich behandelt wie eine Haushälterin kannst Du natürlich abstellen, indem Du seinen Kram nicht mehr erledigst. Irgendwann wird ihm schon auffallen, dass er nichts mehr zum Anziehen hat, weil seine Klamotten alle dreckig sind und sie niemand mehr wäscht.

  • (16) 02.02.17 - 09:19

    Danke für deine Antwort.

    ich musste etwas schmunzeln =)

    ich habe mal beine 3 Tage wirklich nichts gemacht, meinen Kram überall liegen gelassen, nicht angewaschen, nicht geputzt...das hat ihn rasend gemacht und er wurde total wütend auf mich...ich habe ihm dann gesagt, dass ich mich genau so fühle, dass ich alles alleine machen muss...

    Betreffend der Wäsche waschen habe ich mir das übrigens auch schon überlegt.Jedoch ist es so, dass wir einmal in der Woche Waschtag haben und er dann einem Hobby nachgeht - ich kriege es dann nicht hin, dass ich nur meine Klamotten wasche...wenn wir waschen könnten wann wir wollen, hätte ich es wohl schon lange so gemacht...

    • (17) 02.02.17 - 09:30

      Warum bekommst du es nicht hin nur deine Sachen zu waschen? Klar er hätte ein Problem wenn euer waschtag rum ist und er keine Klamotten hat....aber das ist ja nicht dein Problem. Du könntest es ihm vllt netterweise mitteilen damit er sich eine Alternative zum waschen überlegen kann.

      Generell verstehe ich nicht warum du unbedingt an dieser Beziehung festhalten willst. Er wird sauer wenn du weggehst, er wird sauer wenn du nicht aufräumst und gleichzeitig behandelt er dich wie seine kostenlose Putzfrau..

      Er will sich ja gar nicht ändern...warum auch sein Leben ist ja gut. Dann noch die Tatsache das du mit seinem Zigaretten- und Alkoholkonsum nicht einverstanden bist (was dich tatsächlich nichts angeht). Das passt doch hinten und vorne nicht.

      • (18) 02.02.17 - 09:37

        Ja, aber irgendwie will ich nicht mit "das ist dein Problem und das ist mein Problem" leben. ich bin der Meinung, dass es doch ein Miteinander geben sollte....also wenn ich die Wäsche mache und dann zu Hause bleibe, dann könnte er doch mal Staubsaugen -> von sich aus versteht sich. Weil immer wenn er etwas macht, musste ich es ihm vorher sagen und dann bin ich diejenige, die meckert.

        Ich kann dir ganz ehrlich nicht genau sagen, weswegen mich das so stört mit dem Alkohol...ich rege mich ab mir selbst auf, dass ich mich aufrege...und grundsätzlich stört mich dann eher daran, dass er irgendwann morgens um 6 betrunken und stinkend nach Hause kommt, das Gefühl hat, dass er dann Sex bekommt, schläft dann den ganzen Tag bis 16 Uhr aus und man kann ihn zu nix gebrauchen...ist jetzt nicht so, dass das jedes Wochenende der Fall ist aber in der letzten Zeit immer öfter...

        • (19) 02.02.17 - 10:05

          Klar in einer guten Beziehung ist das ja auch so. Man teilt sich die anfallenden Arbeiten und jeder erledigt seinen Part in Sachen Haushalt/einkaufen/waschen usw. Ich seh es ja wie du das man einfach sehen sollte was anfällt (Geschirrspülmaschine ist voll also schmeiß ich sie an auch wenn das jetzt nicht direkt als Aufgabe zugeordnet wurde). Warum dein Freund das nicht will kann dir leider keiner so genau sagen...vllt wurde es ihm von Grund auf so vorgelebt das die Frau alles macht, vllt waren seine exfreundinnen na zufrieden mit der Rolle als Haushälterin... aber wenn er sich nicht ändern will dann kannst du wenig tun.

          Ok...ich kann gut verstehen was dein Problem mit seinem Alkoholkonsum ist...und ehrlich gesagt wäre das schon ein Grund nicht mehr mit ihm zusammenzuwohnen...

          (20) 02.02.17 - 13:10

          Was stimmt mit dir nicht, dass du dir so eine Beziehung antust???

          <<<<.und grundsätzlich stört mich dann eher daran, dass er irgendwann morgens um 6 betrunken und stinkend nach Hause kommt, das Gefühl hat, dass er dann Sex bekommt, schläft dann den ganzen Tag bis 16 Uhr aus und man kann ihn zu nix gebrauchen...ist jetzt nicht so, dass das jedes Wochenende der Fall ist aber in der letzten Zeit immer öfter... <<<<<

          Da sollte sich die Liebe im Eiltempo verabschieden.
          Bist du dir nichts wert?

          Ich verstehe dich nicht.

    (21) 02.02.17 - 09:31

    Da siehst Du mal, wie verkehrt Eure Welt schon ist. Er wird wütend auf Dich, weil Du nicht aufräumst und putzt. Und dann? Ändert sich nichts und Du machst doch alles wieder alleine.

    Warum wohnst Du mit ihm eigentlich noch zusammen, wenn er Dir nur Dreck und Arbeit macht und Dich als Dank dann auch noch alleine zu Hause sitzen lässt?

    Das ist keine Liebe. Sowas von gar nicht. Weder bei ihm noch bei Dir!

(22) 02.02.17 - 09:33

Hallo

<<<<ch komme nicht an ihn heran. Immer wenn ich versuchen will ein Gespräch zu beginnen sagt er entweder, dass er keine Lust hat, oder dass es ja nichts zu Reden gibt, oder dass er das nicht kann. Dann wird er laut und agressiv und läuft davon...
<<<<

Du kannst das jetzt noch zwei, drei Jahre so hinziehen.Es fehlt die Basis um auf Dauer zurecht zukommen.
Das wird nichts.

L.G.

  • (23) 02.02.17 - 09:42

    Ich bin ja häufig genervt über die voreilige Standard-Urbia-Empfehlung "Trenn dich", aber in diesem Fall würde mir auch nichts anderes einfallen...

Ich fasse mal zusammen: er raucht und trinkt zu viel, wird aggressiv, er behandelt Dich wie seine (kostenlose) Haushälterin und er hält auch nichts davon, über Probleme zu reden und Kompromisse will er auch nicht eingehen.

Ähm, was genau liebst Du nochmal an ihm? #kratz

Halte Dir doch bitte mal vor Augen, ob Du wirklich mit solch einem Menschen zusammen leben und evtl. irgendwann mal eine Familie gründen willst.

(25) 02.02.17 - 12:54

Ich wäre wirklich um Tipps und Ratschläge dankbar...ich will keinen Schlussstrich ziehen da ich ihn wirklich liebe...

Arbeite an dir - und deinem Helfersyndrom. Mein Gott, nach 1,5 Jahren schon Probleme wie andere Leut´ nach 20 Jahren.

Fass dir mal an die eigene Nase: was gibt DIR das Zusammenleben mit jemand der solche Probleme hat wie dein Freund.

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