Wann welchen Schritt weiter gehen?

    • (1) 03.02.17 - 23:12
      UngeduldvsAbwarten

      Hallo :-)

      Ich kenne meinen neuen Freund nun schon 8 Monate, 7 sind wir zusammen. Er war nach einer knapp 17-jährigen Ehe ca. 2 Jahre solo, meine 22-jährige Beziehung bzw Ehe endete vor 3 Jahren. Seitdem bin ich auch keine Beziehung mehr eingegangen. Bis er kam.

      Er ist bereits geschieden, ich habe die (einvernehmliche) Scheidung meiner Ehe vor ca 2 Wochen eingereicht.

      Uns geht es sehr gut zusammen, wir sind glücklich. Ich habe 2 (anstrengende) Kinder aus meiner Ehe, aber alle 3 verstehen sich sehr gut miteinander. Mein Freund selbst hat keine Kinder, und wir werden zusammen auch keine bekommen.

      Momentan ist es so, dass er bei mir ist, wenn sein Dienstplan "es erlaubt". Ist dann oft abends, wenn ich von der Arbeit heimkomme, ca 3 x die Woche, oftmals mehr. Mein jüngstes Kind ist 6 J., so dass abends dann auch "nur" zusammen kochen, essen, Couching, Urlaubs/Freizeitplanung, Cocktails basteln oder Brettspiele angesagt sind (habe weder TV noch PC) statt spontan auszugehen. Das plane ich lange im Voraus, damit Dienstplan und Kinderbetreuung passen und wir als Paar zusammen raus kommen und Zeit für uns haben. Es findet halt wg der Kids alles bei mir statt, da er viel flexibler ist wie ich.

      Auf was ich jetzt eigentlich hinaus will ist die obenstehende Frage. Wir sind Anfang/Mitte 40. Ohne blauäugig zu sein oder eine rosarote Brille auf der Nase zu haben, würde ich mit ihm glatt alt werden wollen. Es ist verrückt nach der kurzen Zeit, aber ich habe mich nicht in die Beziehung gestürzt, sondern habe mich da ganz langsam eingefunden und bin nun da angekommen, ich genieße meine Zeit, mein Leben mit ihm. Er liebt mich, zeigt es mir ganz oft ohne es zu merken. Und ja, auch er möchte bis zum Ende aller Tage mit mir zusammen bleiben.

      Nun bin ich etwas zaghaft, wie es weiter gehen soll oder könnte vom Tempo. Wir haben für 2017 viele schöne Dinge geplant/gebucht, für uns beide, aber auch zusammen mit meinen Kindern. Bis September, dann kommen Okt/Nov/Dez mit unsere aller Geburtstage und Weihnachten. Ich würde so gerne mit ihm zusammen ziehen, aber ist das nicht zu früh, überhaupt darüber nachzudenken? Er ist in der Rettung tätig, dh Schicht, ich habe feste Arbeitszeiten, wir würden uns regelmäßig sehen, aber der zeitliche Freiraum wäre damit auch gegeben. Denke ich zuviel nach? Ich bin leider auch recht ängstlich, was die Gesundheit angeht, nachher ist noch irgendwas und wir haben es garnicht weit/er geschafft?? Wir sind ja keine 18 mehr.

      Wir ist/war das bei Euch, nach welchem Zeitraum seit Ihr verbindlicher geworden? Wann zusammen gelebt, gezogen etc? Würde mich freuen über Eure Erfahrungen/Meinungen zu lesen. Ich habe das Gefühl, die Zeit rennt uns davon, aber ich bin auch eine ganz Ungeduldige...

      Danke Euch!

      • 7/8 Monate ist ja keine Zeit und ich gehe davon aus, dass der frühere Ehepartner bei Euch beiden auch mal die große Liebe war.
        Und irgendwann kam ja offenbar die Ernüchterung.
        Ihr kennt Euch nicht ansatzweise.
        Ich würde noch warten, hetzt Euch ja keiner.

        (3) 04.02.17 - 09:57

        schön, dass es euch miteinander so gut geht.

        du hast alle Zeit der Welt. wenn ihr wirklich zusammen alt werdet, dann macht ein Jahr mehr oder weniger keinen großen Unterschied.

        aber wenn du dir Zeit lässt, haben auch die Kinder eine Chance, mit dem Neuen vertrauter zu werden... und ihr könnt euch erst mal richtig kennenlernen.

        wegen der Kinder würde ich nicht so schnell neue Fakten schaffen
        lg

        Hallo,

        auch wenn Ihr 40 oder Mitte 40 seid, sehe ich keinen Grund irgendwas zu überstürzen. Plant doch zusammen Ferien und Feiertage. Nach 7-8 Monaten Beziehung sehe ich es noch zu früh zusammenzuziehen, weil Kinder mit dabei sind.

        LG
        Yoha

      • Aaaaalso, hier nun eine andere Erfahrung;-)
        Ich habe meinen zweiten Mann (ich damals 25, er 18 Jahre älter) am 19.02.80 kennengelernt und drei Monate später wurde ihm seine Wohnung gekündigt wegen Eigenbedarf.
        Somit standen wir vor der Frage, zieht er nochmal in eine andere Wohnung....oder gleich mit Sack und Pack bei mir ein. Ich habe meine Kinder gefragt (damals 7 und 3) und denen war es egal, sie mochten ihn.

        Somit zog er im Sommer schon bei mir ein - auf Probe! Achtung, wir machten genaue Listen, was wem gehört und die wurden von uns unterschrieben. Alles, was dazu gekauft wurde, kam auf die Liste des Käufers und die Belege wurden auf den Namen des Käufers ausgestellt und abgeheftet. Hintergrund: Wenn es nicht funktioniert hätte, hätte jeder sein Eigentum behalten - wir fanden das nur fair, gerade weil wir uns eben noch nicht so sehr lange kannten. Nach zwei Jahren "Ehe auf Probe" haben wir geheiratet - und es hat gehalten.#herzlich

        Was ich nicht herauslese- WILL Dein Freund mit Dir zusammenziehen, war es schon Thema? Habt ihr miteinander geredet, wie ihr es mit den Kindern handhaben wollt? Wir haben es so gemacht, sämtliches Kleinzeug, Schule usw war absolut meine Sache, nur gravierende Dinge hab ich meinem Mann dann schon erzählt. Das hat recht gut funktioniert.
        Wie alt sind Deine Kinder - wie stehen sie dazu? Das muss schon alles vorher besprochen sein - sonst könnte es in Streit und Fiasko enden.
        Ich gehe davon aus, dass die Kinder auch ihren Vater treffen werden? Wenn sie alt genug sind und Dein Freund ebenfalls mit Dir zusammenziehen möchte, dann macht einen "runden Tisch" mit den Kindern und besprecht mal alles sehr offen und ehrlich.
        Und dann könnt ihr entscheiden.
        LG Moni

        Hallo!

        Ich weiß nicht, ich finde Zusammen ziehen in eurer Situation keine so tolle Idee.

        Dein Freund arbeitet Schicht, braucht also die Möglichkeit, tagsüber in Ruhe Schlafen zu können, und das auch Mal am Wochenende oder in den Ferien, und Du hast Kinder im Grundschulalter. Wie soll das funktionieren? Dürfen die Kinder dann nach Nachtschichten sich den ganzen Tag nur still beschäftigen? oder muss Dein Freund dann damit leben, dass er eben nicht erholsam schlafen darf, sondern immer wieder geweckt wird?

        Du stellst Dir das sehr einfach vor, dabei ist es gerade nach der Nachtschicht nicht einfach, wieder einzuschlafen. Da reichen schon laute Nachbarn, das braucht man echt nicht direkt in der Wohnung. Und Kinder sind halt auch mal laut, auch wenn sie wissen, dass da jemand schlafen will, die können sich nicht immer so gut unter Kontrolle halten.

        Wenn, dann sollte der Wunsch unbedingt von IHM ausgehen, nicht von Dir. Schließlich ist es ganz wichtig, dass er Schlafen kann. Wenn er längere Zeit nur mies schläft, dann fahrt ihr die Beziehung einfach nur deswegen gegen die Wand.

        Mein Mann arbeitet auch Schicht, und es ist schon für mich echt doof, wenn ich da zu Hause bin wenn er seine Nachtschicht ausschläft, weil eben in einer nicht so großen Wohnung er alles mitbekommt. Mal eben den Geschirrspüler ausräumen oder kurz durch saugen geht halt nicht.

      • Hi! Also ich würde an deiner Stelle dem ganzen noch etwas Zeit geben. Wie steht er denn zu der ganzen Sache? Will er überhaupt jetzt schon mit dir zusammenziehen? Ich finde gerade wenn Kinder involviert sind sollte man da echt nichts überstürzen. Klar kann später auch noch was schiefgehen und man trennt sich wieder aber ihr solltet euch erstmal über einen längeren Zeitraum hinweg noch besser kennenlernen um auch die Marotten und schlechten Angewohnheiten des anderen mal zu erleben. Du bist gerade noch in der Anfangseuphorie eurer Beziehung und findest alles an ihm toll und aufregend. Und auch bei seinem schichtdienst solltest du dir im Klaren darüber sein, dass das auch nicht nur Vorteile mit sich bringt. Mein Mann und ich arbeiten beide in Schichten und man muss da schon sehr viel Rücksicht nehmen wenn der Partner morgens am Wochenende um 4:30uhr aufstehen muss oder Nachtdienst hat und dann tagsüber schlafen muss. Das ist mit Kindern bestimmt nicht einfach umzusetzen. Bei meinem Mann und mir hat es sich übrigens einfach so quasi ergeben dass ich im Laufe der Beziehung immer häufiger bei ihm war, dann irgendwann einen Wohnungsschlüssel bekommen habe und fast nie mehr in meiner Wohnung geschlafen habe. Ich hatte meine Wohnung aber trotzdem auch dann noch ein paar Monate quasi als Absicherung wenn es doch schiefgeht. Bei uns hat sich das alles aber sehr positiv entwickelt, sodass ich dann irgendwann meine Wohnung aufgegeben habe. Das hat alles insgesamt auch nur ein knappes Jahr gedauert bis ich bei ihm eingezogen bin, aber bei uns waren auch keine Kinder involviert.

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