Mein Leben als Hausfrau und mutter

    • (1) 05.02.17 - 20:11
      Diediegenervtist

      Also vorneweg ich liebe meine kinder über alles!

      Aber dieses dasein nur als Hausfrau und Mutter macht mich absolut fertig. Jeder Tag ist gleich!!

      Mein kleiner ist 1 mein grosser 8.
      Eine Betreuung habe ich erst ab 2 bekommen.

      Wir haben niemanden der uns mal die kinder abnimmt. Mein mann ist beruflich viel weg.

      Ich habe kein Problem mit der Hausarbeit oder Kindererziehung nur die ewig gleichen Abläufe nerven mich.

      Jeden Tag stehe ich gegen 6 auf richte das Frühstück mach den grossen für die schule "fertig". Wenn er 7 uhr das haus verlässt frage ich mich: was machen wir jetzt den ganzen Tag #bla

      Ich geh in krabbelgruppe etc. Aber ausfüllen tut es mich nicht.

      Alle sehen so happy aus. Wollen am liebsten kind Nr. 3 oder 4 und es scheint den leuten die sonne ausm popo.
      Keiner redet mal was anderes als über die kinder.
      Nach 10 minuten bin ich sowas von genervt.

      Das ich so denke macht mir so ein schlechtes gewissen :-( beide waren absolute wunschkinder und sie gehen mir nicht auf den Geist nur dieser monotone alltag.

      Ich bin von mir selbst genervt weil ich so genervt bin. Geht es noch jemandem so #winke

      • Hi,

        es gibt Sportstudios, die haben Kinderbetreuung parallel zum Training, es gibt Babysitter, private Krabbelgruppen, etc. etc.

        Wenn es noch andere Eltern gibt, vielleicht eine eigene Krabbelgruppe gründen....

        Dauert ja nicht mehr lange, bis DU einen Platz bekommst. Geht zum Schwimmen, etc....nutz die Zeit für gemeinsame Aktivitäten.

        LG
        LIsa

        Hallo
        Ich kann dich sehr gut verstehen mir geht es auch so. Ich habe 2 Kinder 1 jahr und 2,5 jahre. Beide absolute wunschkinderdie ich über alles liebe.

        Zum Glück kann ich in 4 Wochen wieder arbeiten. Nur Hausfrau und mutter sein ist nix für mich auf dauer.

        Könntest du dir vllt einen babysitter suchen um mal raus zu kommen?

        Eine frühere Betreuung ist nicht möglich? Eventuell durch eine tagesmutter?

        Liebe grüße Franzi mit Vanessa und Viktoria

        • (4) 05.02.17 - 21:03
          Diediegenervtist

          Nee 2 ist das früheste.
          Aber das ist schön das es noch jemanden gibt der auch so fühlt.
          Da fühl ich mich nicht mehr so schlecht.

      Hallo.

      Wenn du gelangweilt bist, dann unternimmt doch gelegentlich was anderes als den normalen Alltag. Mal mit Kind und selten mal einen Baysitter als Ausgleich.

      Ich wünschte, ich hätte deine Energie. Ich habe mit meinem zweiten Kind den Bock geschossen. Sie ist super anstrengend und ich gehe auf dem Zahnfleisch. Ich würde gern soviel unternehmen mit und ohne Kinder aber es geht mit ihr einfach nicht. Mich nerven auch alle Tage, aber nur, weil ich schon nach dem Aufstehen sehnlichst auf 18.30 warte, wenn sich der Tag endlich dem erlösenden Ende neigt. Ich hoffe, es wird bald besser.

      Bald ist Frühling, dann kannst du viel rausgehen, bestimmt geht es dir dann schon besser.

      LG

      • (7) 05.02.17 - 22:32
        Diediegenervtist

        Ich war Zig mal unterwegs. Möbelhäuser Einkaufszentren..... Zoos, Parks. Ich kanns nicht mehr sehen.
        Mit Freunden oder ohne.

        Ich freue mich auch auf 19.30 wenn alle im bett sind. Das machen doch alle oder #rofl

        Ich habe nicht gemeint das mein kleiner nicht anstrengend wäre. Er läuft grad, klettert überall rauf...

    versteh ich absolut. du musst wieder arbeiten.

    • (9) 06.02.17 - 13:29

      Ja das denke ich auch :-) ist aber momentan nicht möglich.

      Wir wohnen hier sehr ländlich. Es existieren hier erst seit wenigen Jahren plätze ab 2.
      Hier bleibt normal die mutter daheim bis unendlich.
      Das ist aber nicht mein lebensmodell

      • klar, das ist ein problem.
        kannst du was von zuhause aus arbeiten? nur für ein paar stunden die woche?
        das könnte auch schon helfen.

        • (11) 06.02.17 - 21:42

          Da blieben mir nur abends die max. 2h die ich da für mich hätte. Da is mein Akku aber komplett leer :-( es dauert ewig bis der kleine pennt. Danach bin ich total im eimer

(12) 05.02.17 - 23:31
Anderer Blickwinkel..

Auf der einen Seite kann ich dich verstehen.
Mein Kind ist jetzt bald sechs Monate und manchmal denke ich, wie wäre es doch schön mal wieder was anderes zu sehen. Einfach ins Auto steigen, losfahren, spontan sein. Mehr Kontakt mit erwachsenen Menschen..

Auf der anderen Seite werde ich nach dem ersten Geburtstag wieder fast Vollzeit arbeiten gehen müssen. Anders wird es wahrscheinlich einfach nicht hinhauen.
Ich würde viel dafür geben noch ein zweites Jahr daheim bleiben zu können, den ich empfinde die Zeit mit meinem Kind als ungeheuer kostbar.

Und sie werden so schnell groß..

  • Mir geht es so wie Dir, dass ich nach einem Jahr schon wieder 32 Stunden arbeiten muss. Babys sind mein Job, von daher werden die Themen gleich bleiben :-). Ich gehe in keine Krabbelgruppe, Pekip oder sonst was. Nein danke. Meine Freundinnen sind entweder kinderlos oder haben wie wir auch, Kinder Ü10. Die treffe ich nach wie vor, nur halt mit meinem Baby. Ich genieße die Ruhe (die großen Kinder leben beim anderen Elternteil und besuchen und alle 2 Wochen) und gehe auch oft nicht ans Telefon. Um 17:00 kommt mein Mann nach Hause, dann machen wir was gemeinsam oder ich gehe ins Fitnessstudio,
    Ich musste beim Lesen etwas Schmunzeln und an die Userinnen im Kiwu-Forum denken :-)

    • (14) 06.02.17 - 07:23

      Naja dann haben wir 2 völlig verschiedene Ausgangspunkte. Ich kann alle paar Wochen mal etwas ohne kinder machen also äußerst selten.

      Der schmunzelnd Seitenhieb mit dem kiwa forum passt nicht.
      In solchen einer Situation war ich nie.
      Ich habe meinen kleinen aber beinah in der 18ssw verloren und durfte dann bis zum ende liegen.
      Trotzdem empfinde ich an manchen Tagen so.

Wie wäre es denn dann mit einem neuen Hobbie, irgendwas was du gerne mal machen oder lernen würdest. Wenn es nicht gerade freeclimbing ist, dann lässt sich doch vieles auch mit Baby realisieren. Meine Schwester hat in ihrer Elternzeit z.B. zwei Fremdsprachen gelernt die sie beruflich gut brauchen kann. Niemand kann dich doch zwingen dich nur noch mit Haushalts- oder Kinderthemen zu befassen.

  • Und was haben die kleinen Kinder in der Zeit gemacht, als Deine Schwester 2 Fremdsprachen gelernt hat?

    • Es gibt onlineangebote, Abendkurse,...
      Du kannst auch einfach mal nen Blick ins VHS Programm deiner Region werfen. Da gibt es auch immer mal Vormittagsangebote wo man mit Baby hin kann, je nachdem was einen Interessiert. Ich hab z.B. nen Pilz und Kräuterkunde Kurs gemacht. Das lässt sich auch prima in den Alltag mit Baby auf Spaziergängen integrieren. In der Uni hab ich mal nen Fotografiekurs besucht , auch das ist ein Hobby das man gut mit Kind ausüben kann. In Museen oder Galerien gibt es oft nette Ausstellungen die man sich angucken kann, auch das kann man Vormittags mit Baby machen, wenn einen sowas interessiert. Du wirst doch irgendwelche Interessen haben und wenn nicht dann probier dich aus und Nutz die Zeit das ein oder andere auszuprobieren.

      • "Du wirst doch irgendwelche Interessen haben und wenn nicht dann probier dich aus und Nutz die Zeit das ein oder andere auszuprobieren. "

        #kratz Ähm Danke, aber ich bin mit meinem Job, 2 Kindern, Haus, Garten, Freunden und Hobbys ganz gut beschäftigt...

        Meine Frage hast Du trotzdem nicht beantwortet.
        Gleich 2 Fremdsprachen mit einem Baby zu lernen, während man weder Eltern noch Schwiegereltern noch Kita hat, die auf das Kind aufpassen können und man noch dazu einen Mann hat der beruflich selten zu Hause ist , halte ich doch für sehr weit hergeholt.
        Und meine Kinder hätte ich definitiv im Baby- oder Kleinkindalter nicht in einen Kurs mit reinnehmen können. Also "können" wahrscheinlich schon, aber das hätte dann dazu geführt, dass die anderen Teilnehmer fluchtartig den Kurs verlassen hätten, weil sie vor Rumgejammer und Gequengel meiner Kinder den Dozenten nicht mehr verstanden hätten.

    (19) 06.02.17 - 21:38

    Das fragte ich mich auch

Warum hast du erst ab 2 eine Betreuung bekommen? Gibt es keine weiteren Betreuungsangebote, nach denen du dich erkundigen könntest? Viele Tagsmütter sind flexibel in der Aufnahme von Kindern, vielleicht kannst du einen Platz bekommen.

Besuche mit deinem Kleinen vielleicht mehr Kurse wie Kinderturnen, Babyschwimmen oder sowas, dort lernst du neue Leute kennen, mit denen du dich dann vielleicht auch über andere Dinge austauschen kannst.

Du könntest dir für den Kleinen (oder auch für beide Kinder) einen Babysitter suchen. Dann kannst du ein Hobby ausüben, bei dem du auch Menschen triffst, mit denen du dich über andere Themen austauschen kannst. Vielleicht hast du sogar Großeltern in der Nähe, bei denen deine Kinder mal einen Nachmittag verbringen oder übernachten können?

Meiner Meinung nach ist man leider selbst Schuld, wenn man als "nur" Mama unzufrieden zu Hause versauert.

  • (21) 06.02.17 - 13:34

    Hier einen Platz ab 2 zu bekommen hat schon nur mit Vitamin B funktioniert.
    Tagesmutter etc sind hier rar und haben lange Wartelisten.

    Familie haben wir keine mehr :-(

    Der letzte Satz genau das meine ich. Ich geh 2 Vormittage die woche in solche Gruppen.

    Wenn dich das ausfüllt freut es mich. Ich langweile mich da zu tode.

    • Ich arbeite 30 Stunden in der Woche (also nein, mich füllt "Hausfrau" nicht aus), lebe in einer Wochenendbeziehung und habe ebenfalls keine Schwiegereltern und Eltern oder sonstige Familie in der Nähe.

      Wir haben einen Babysitter, der das Kind bei Bedarf übernimmt, so kann ich auch abends weggehen und am Wochenende kann ich einem Hobby nachgehen, sodass ich nicht nur über Kindersachen reden muss.

      Man muss sich anders organisieren und dich Freiräume schaffen.

Den letzten Satz finde ich schon etwas überheblich.
Sie hatte ja schon oben geschrieben, dass sie keine Familie in der Nähe hat und auch, dass sie bereits mehrere Kurse mit dem Kind besucht.
Trotzdem gibt es Frauen (mich eingeschlossen) die dieses Leben nicht ausfüllen.

Das hat doch nichts mit "selbst Schuld" zu tun!
Sehr viele Frauen wissen gar nicht, wie glücklich sie sich schätzen können, dass sie ihre Eltern oder Schwiegereltern in der näheren Umgebung wohnen haben und dadurch immer mal wieder mit den Kindern entlastet werden. Oder einen Mann haben, der geregelte Arbeitszeiten hat und dann pünktlich jeden Tag um 18 Uhr zu Hause ist.
Wenn man das alles allein stemmen muß, ist das definitiv eine Herausforderung!

  • Ich arbeite 30 Stunden in der Woche, lebe in einer Wochenendbeziehung und habe keine Schwiegereltern und Eltern oder sonstige Familie in der Nähe.

    Trotzdem bin ich nicht unzufrieden mit dem Kind zu Hause.

    Wir haben einen Babysitter, der das Kind bei Bedarf übernimmt, so kann ich auch abends weggehen und am Wochenende kann ich einem Hobby nachgehen, sodass ich nicht nur über Kindersachen reden muss.

    Man muss sich anders organisieren und dich Freiräume schaffen.

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