Ich kann nicht mehr!! Freund weg - nun allein mit Baby ;(

    • (1) 05.02.17 - 19:35
      Überfordert-mit-dem-Leben

      Hallo,

      ich ( 27) bin momentan völlig verzweifelt.

      Kurz zur meiner Vorgeschichte :(

      Mein " Freund " hat sich von mir getrennt, als ich meinte ich würde nicht abtreiben. Das Kind könne ja nichts dafür, dass es nach einer Verhütungspanne und trotz Pille danach entstanden ist. Zuerst war er fast soweit sich mit dem Gedanken Vater zu werden " anzufreunden ", jedoch überlegte er ew sich so ca. in der 17. SSW anders und verschwand. Zusammen gewohnt haben wir nicht wirklich, er schlief öfters bei mir. Eltern habe ich keine mehr. Meine Mutter verstarb an Krebs. Mit meinem Vater habe ich kein gutes Verhältnis mehr, seit er einmal vor lauter Verzweiflung zu mir meinte, ich zitiere: " Wenn deine Mutter stirbt, ist es alles deine Schuld!" ;(((((((

      Ich weiß er meinte es nicht so, seitdem war das Verhältnis aber sehr abgekühlt, bis es 2 Monate nach ihrem Tod völlig abbrach. Ich hatte vorher eine Ausbildung angefangen und zog aus, nachdem es zu Hause immer schlimmer wurde. Geschwister habe ich eine Schwester, die jedoch zurzeit im Abi Stress ist und die ich somit nicht stören möchte. Abi Stress kenne ich zu gut.

      So und nun ist mein Kind 3 Wochen alt, seit zwei Wochen bin ich aus dem Krankenhaus wieder zu Hause. Und nun total überfordert und gestresst und ganz ehrlich, manchmal wünschte ich einfach nur weglaufen zu können ;((( Momentan sag ich echt, ich kann einfach nicht mehr.

      Meine Tochter ist einfach sehr anstrengend :( Wir hatten ein schwierigen Start, sie kam knapp vier Wochen früher, wog nur 2100 g, konnte ihre Temperatur nicht halten und bekam zudem Gelbsucht. Eine Trinkschwäche hatte sie auch, sodass mein Milcheinschuss nie kam und ich auch jetzt keine Milch mehr habe und mit Flasche fütter. Hatte mir eigentlich nur stillen gewünscht, aber aufgrund Stress nichts da. Das machte mich zusätzlich traurig und etwas depressiv. Der Babyblues hatte mich auch voll erwischt.

      Jetzt sind wir zu Hause und irgendwie möchte nichts klappen. Durch das ( schreckliche ) Krankenhaus hat sie Tag und Nacht vertauscht. Tagsüber schläft sie überwiegend, nachts ist sie hellwach und meckert und quackt. Das kommt davon, wenn die Untersuchungen im Krankenhaus wie Blutzucker messen, wiegen, waschen immer so um 2,3 Uhr morgens von mega zickigen Hebammen durchgeführt werden!! Somit schreit meine Tochter nun auch ständig jedes Mal beim Wickeln, da sie wohl denkt, sie wird wieder am Fuß gepiekt und Blut abgenommen :(

      Ich bin morgens natürlich völlig fertig, da ich die halbe Nacht nicht geschlafen habe. Tagsüber hinlegen kann ich mich auch nicht, da ich so unter Strom stehe, da ich die Flaschen sauber machen muss, ihre vollgespuckte Wäsche waschen muss ( absolutes Spuckkind) und, und, und...

      Essen?? Geht selten und auch überwiegend ungesund. Vor allem viel Süßes als Nervennahrung. Das kommt vor allem davon, weil ich meine Tochter sich im Moment garnicht ablegen lässt! Leg ich sie mal in ihr Bett oder auf die Couch wird geschrien und geweint wie am Spieß! Es ist echt anstrengend, da ich so nichts machen kann, weil sie sobald sie schläft und sie merkt ich entferne mich, wird sie wach und schreit. Meistens weine ich mit, obwohl ich am liebsten auch schreien würde. Höchstens eine halbe oder ganze Stunde schafft sie es mal alleine zu schlafen. Am besten klappt das Schlafen, wenn sie auf meiner Brust liegt. Aber so komme ich natürlich auch zu nichts. Jetzt schaffe ich es nur zu schreiben, da sie auf mir liegt und schläft.

      Zudem hat sie Koliken, gebe ihr bereits Lefax und Zäpfchen.

      Das Schlimme ist natürlich die eigene Pflege. Muss sagen, ich achte sehr auf mein Äußeres, bin beispielsweise sogar im Winter komplett rasiert ( falls es interessiert). Jetzt sehe ich aus wie das letzte Stück S******. Und stinken tue ich auch, da ich bis jetzt nur zweimal im Eiltempo duschen konnte, weil meine Tochter natürlich wie am Spieß weint, sobald ich weg bin oder unter der Dusche stehe. Deshalb geht meistens nur schnell Katzenwäsche am Waschbecken mit Feuchtigkeitstüchern und vor allem Trockenshampoo!!

      Habe auch das Gefühl, ich stehe irgendwie total neben mir und bin noch nicht ganz angekommen. Weiß nicht wie ich das erklären soll :(((

      Mit ihr spazieren / rausgehen ist auch ein wenig ein Problem. Ich habe einfach Angst, dass sie unterwegs auch schreit und ich sie nicht beruhigen kann. Deshalb gehe ich ( leider) nie lange mit ihr raus ( obwohl mir die Luft sicher gut tun würde) und bleibe bloß in der Nähe meiner Wohnung. Somit sind lange,weite Spaziergänge auch fehl am Platz.

      Meine Freundinnen haben entweder keine Zeit oder sind zu sehr mit dem eigenen Leben eingespannt. Ab und zu gibt es Besuch, das bringt mich ein wenig ins Leben zurück. Das merke ich richtig. Aber ansonsten bin ich ganz allein.

      Das Einzige was mich außer den seltenen Besuchen zurzeit ein wenig fröhlich hält, ist, wenn ich ihr die Flasche gebe, ich nebenbei lesen kann, da sie manchmal wirklich fast eine Stunde lang trinkt. Lesen liebe ich wirklich!

      Oder ich gucke mir auf Sky in der Zeit was Schönes an, was mich an schöne Zeiten erinnert, bzw. Serien/Filme, die ich sehr mag. Und dass wir aufgrund meiner guten Ausbildung keine Geldsorgen haben und ich auch ein Auto habe.

      Trotz allem liebe ich meine Tochter abgöttisch. Ohne sie will ich auch nicht mehr sein.

      Habe mir gesagt, ich will keine Hilfe, vor allem keine fremde Hilfe. Gebe meine Tochter ungern ab. Ich will es alleine schaffen. Irgendwie muss das doch auch gehen?

      Aber mir fehlen einfach Tipps, da es auch mein erstes Kind ist. Habt ihr vielleicht Tipps für mich?

      Wie habt ihr die Situation gemeistert, auch alleine?

      Wie kann ich duschen, wenn sie sofort weint? Mal vernünftig essen? Rausgehen ohne Angst zu haben? Trotz des ganzen Stress wieder etwas fröhlicher werden? Wann wird es besser??
      Schaffe ich es??

      :(((( Danke für euren Rat ;(((

      • Oh, das hört sich ja nicht gut an bei dir! Du kannst dich an Jugendamt wenden, da bekommst du eigentlich Hilfe.... Ansonsten sind vielleicht

        Profanilia für dich zuständig - ich denke, wenn du die Anfangsprobkeme mal überwunden hast, dann stellt sich das ganze auch ein. Such dir Hilfe, das ist keine Schande... Ich wüsste auch nicht, was ich machen würde, wenn ich so alleine da stehen würde! Ich denke, mir würde es genau so gehen wie dir.

        • Herzlichen Glückwunsch zum Baby.

          Dein Kind ist erst 3 Wochen alt, kam 4 Wochen zu früh. Normalerweise wäre sie jetzt erst geboren worden. Sie tut sich schwer mit dem Ankommen. Du ebenfalls. Es ist normal, dass der Wechsel von kompletter Selbstbestimmtheit zur kompletten Fremdbestimmtheit sehr schwer fällt.

          Gibt es das bei Euch. Hol dir dann da Hilfe:

          http://www.wellcome-online.de/angebote-fuer-familien/angebote-auf-einen-blick/index.html.

          Das viele Schwitzen haben die meisten Mütter nach der Geburt, das kommt von der Hormonumstellung. Dein Baby stört sich nicht an den Geruch, für das Kind riechst du nach Mama und vertraut. Viel Deo usw. würde das Baby stören.

      Wenn es dir nicht gut geht, geht es deiner Maus auch nicht gut. 5 oder 10 Minuten schreien bringen sie nicht um. Ich lasse meine Kinder auch sehr ungern weinen, ABER ich muss auch duschen und essen. Wenn du zusammen brichst hat deine Tochter nichts davon. Du musst nicht als perfekt machen, perfekt gibt es nicht.

      Ein bisschen Druck raus, Mut zur Lücke und positiv nach vorne schauen. Es wird auch wieder besser!

    • Ohje da hast du aber die Volle Breitseite bekommen..

      meine Tochter ließ sich auch nicht gern ablegen... ich habe sie oft in eine bauchtrage gepackt und den Haushalt gemacht..

      Duschen würde nur dann gehen wenn die kleine im Bett ist..

      hol dir hilfe,,, es muss dir nicht unangenehm sein... kann ja auch so lange sein bis du merkst das du alleine wieder fussgefasst hast..

      geht ruhig spazieren.. und wenn deine tochter lieber in die trage möchte dann teste es... ich hatte absolut kein Buggykind..

      du sagst du hast ein baby mit kolik... hattest es mal untersuchen lassen? ich hatte auch gedacht das meine tochter ein Kolikbaby sei.. bis mein arzt zu mir sagte,, schau mal ob die schreiattacken immer um die selbe uhrzeit stattfindet.. und es hat sich herrausgestellt das sie garkeine kolik hatte sondern den tag übers schreien verarbeitet hatte.

      MFG

      Erstmal eines: trotz (viel arbeitenden) mann und noch einem Kind und stabilem Umfeld war der Start meines 2. Zwergen alles andere als rosig.
      Er hat 4 monate geschrien an manchen Tagen 15 Stunden am Stück.
      In Gedanken bin ich ständig in mein auto gestiegen und einfach weggefahren.

      Schlaf einfach wenn das baby schläft. Dummer Rat aber es ist so.

      Mein kleiner kannte auch kein Tag und Nacht.das ist normal.

      Scheiss auf Haushalt etc.

      Sie braucht deine Nähe. Alles muss sich einspielen, das dauert seine Zeit.

      Es ist natürlich hart aber du packst das.

      Du musst nicht lachend durch die gegend rennen. Halte einfach durch, es wird besser.
      Du musst jetzt 24h am tag für einen anderen Menschen da sein. Das ist knallhart.

      Vllt gehst du zur babyMassage da lernst du andere mamas kennen, vielleicht ist jemand dabei den du magst. Vor allem geh raus.
      Die meisten Babys werden gern gefahren. Frische Luft ist immer gut.

      Nehm dir für den Notfall ein Tragetuch mit und wenn sie schreit tue sie rein.

      Schreib dir jeden Tag 5 Punkte auf die du gut gemacht hast. Lies dir das einmal die Woche durch.

      Es geht vielen so wie dir, glaub mir.

      Spiele dir die Gedanken ein wenn sie erstmal richtig in der Welt angekommen ist. Oder krabbelnd oder ihre ersten Schritte. Das gibt dir Kraft.

      Ich wünsche dir alles Gute #herzlich

    • Niemand schafft es komplett allein ohne Hilfe. Um Hilfe bitten ist nichts schlimmes. Selbst Mütter, die in einer stabilen Partnerschaft lebrnsumstände sind am Anfang genauso am Ende wie du. Weil man eben komplett 24/7 Fremdbestimmung wird. Und diese Mütter haben auch Hilfe. Von dem Penner, der Hebamme oder der Familie. Ich möchte dir nur sagen, dass du es nicht allein schaffen MUSST. Du kannst und darfst um Hilfe bitten. Das ist ok und anders auch oft nicht machbar. Frag bei deiner Hebamme nach, sie ist in solchen Fällen der erste Ansprechpartner. Du darfst dich so fühlen, du darfst am Ende sein. Es ist nicht einfach mit einem Baby und niemand muss das alles allein schaffen. Lass Hilfe zu.

      Ich liege hier auf dem Bett stille meine Kleine und lese Den Post und sehe deine Antwort ich hab mich krum gelacht die Kleine hat los gelasen und auch angefangen zu lachen. :-)))

Hey,

Vorweg ich bin nicht alleinerziehend mit meinen Kindern, aber ich antworte dennoch mal so gut es geht.

Es ist dein erstes Kind, dass ist so oder so erstmal immer hart die erste Zeit und ALLES ist überfordernd, ist normal und vergeht mit der Zeit, weil einfach irgendwann Routine rein kommt.

Die Krankenhauszeit hat dich sicher mitgenommen, es ist einfach Stress pur.
Ich habe insgesamt 4 Kinder und die letzten beiden hatten auch mit schwerer Gelbsucht zu kämpfen, meine letzte Maus kam auch 3 Wochen zu früh und das hat die Sache zusätzlich erschwert.
Meinen 3. konnte ich auch nicht wirklich lange und gut stillen, da er durch die lange Zeit im Krankenhaus einfach zu sehr an die Flasche gewöhnt, da darf man sich selbst einfach keinen Stress und Vorwürfe für machen.
Mich hat die Zeit im Krankenhaus mit der Gelbsucht sehr fertig gemacht und obwohl ich beim 4. darauf vorbereitet war das es wieder so kommen wird hat es mich umgehauen und ich hab viele Wochen für die seelische Erholung gebraucht.

Der schlechte schlafrythmus beim Baby ist aber normal und hat nichts mit dem Krankenhaus zu tun, auch nicht mit dem unschönen Pieksern dort (das ist blöd, aber unheimlich wichtig bei der Gelbsucht). Es gibt einfach gute und schlechte Schläfer.
Das ändert sich aber im Laufe der Zeit immer wieder.
Auch wenn es schwer fällt, schalte ab wenn sie schläft und leg dich tagsüber mit hin, Haushalt und co kann warten.
Bei einem Spuckkind ist es am einfachsten noch ne Ladung Wäsche anzuschaffen (reicht auch gebraucht günstig bei eBay), dann steht man nicht so unter Druck mit dem waschen.

Spaziere doch einfach in deiner Nähe draußen und falls du merkst es geht echt nicht mit dem schreien, gehst du schnell wieder rein. Aber meistens sind Babys draußen ruhiger und schlafen im Wagen.
Wenn ihr euch ausreichend erholt habt vom Wochenbett suche dir Müttergruppen in der Nähe, auf Facebook wird man schnell fündig, so kommst du unter Leute und zwar auch welche die grad die selben Phasen durchleben.
Ansonsten scheue dich nicht davor über deinen Babyblues mit deiner Hebamme (wenn du eine hast) zu sprechen, viele Frauen haben das und es ist wichtig dagegen anzusteuern damit man nicht erst depressiv wird.
Du kannst dich auch ans Jugendamt wenden und dir eine Familienhilfe schicken lassen, dafür muss man sich nicht schämen.
Du bist ganz allein ohne Partner, ohne Familie und da darf man grad mit dem ersten Kind alles als zu viel empfinden.

Wenn du duschen gehen möchtest, tu das einfach.
Ich habe immer mit einem stubenwagen die Kinder vors Badezimmer gestellt, wenn sie mal 5 Minuten quaken kommt da auch keiner von um ;-)
Da mussten meine Kinder alle mal durch, wenn man mehrere hat kann man sich halt auch nicht zerteilen und überall gleichzeitig sein.
Wenn du dich aber selber wohler fühlst und du ruhiger wirst, überträgt sich das auch positiv auf dein Kind und damit ist allen geholfen.

Auch wenn es dir im Moment nicht so erscheint, es wird alles besser werden, aber suche dir unbedingt Hilfe.

LG und alles Gute!

Ich kann Deine Verzweiflung sehr gut nachvollziehen, meine jetzt bald 9 Monate alte Tochter war genauso.

Ich kann Dir nur eine Tragehilfe empfehlen, da kann der Zwerg schlafen und Du hast Zeit und freie Hände für ein bisschen Hausarbeit.

Sie alleine weinen zu lassen, ist wirklich nicht toll - aber Du musst Dir 5 Minuten Zeit nehmen zum Duschen. Leg die Kleine auf den Badezimmerboden und dusche, dann ist sie nicht alleine und Du hast sie im Blick. Davon wird sie keinen Schaden davontragen...

Und geh spazieren! Ich hab mich mit meinem Schreibaby auch nicht vor die Tür getraut, aber letztlich muss man sich die Frage "Was ist, wenn sie schreit?" einfach beantworten: "Ja was ist denn, wenn sie schreit? Nix is'!" Dann nimm sie zwischendurch auf den Arm, in die Trage oder setz Dich mit ihr irgendwohin und atme durch; es ist draußen nicht schlimmer als zu Hause... Für eine Bekannte wurde, als deren Baby mitten im Lidl einen Schreianfall bekam, ne eigene Kasse geöffnet und fix war sie wieder draußen :-)

Es wird besser!

Hey du, erstmal tief durchatmen und Glückwunsch zu deiner Tochter.

Zunächst einmal für den Akutfall:

- besorg dir Dinge, die du einfach mit einer Hand essen kannst. Müsliriegel, TK-Pizza, Nudeln, Trauben... richtig ordentlich essen kannst du wieder, wenn ihr euch eingependelt habt.

- Trageberatung machen und Tragetuch/tragehilfe besorgen. Die Hände frei haben erleichtert vieles.
- einmal am Tag duschen. Das klappt, hab keine Angst davor. Kind derweil auf einer dicken Decke im Bad nackt gestrampelt - das finden die meisten Babys gut und es hilft beim pupsen ;-)

Es ist anstrengend - du musst sie ja nicht abgeben, aber such dir trotzdem Hilfe.

Wäre es nicht eine Möglichkeit wieder Kontakt zu deinem Vater aufzunehmen?

Geh raus, frische Luft und Licht tut euch beiden gut.

Du schaffst das! Ganz viel Kraft für dich!

Hallo Du,

Fühl dich erstmal virtuell gedrückt! Was du gerade durchmachst, wünscht man niemandem und du hast jedes Recht dich erschöpft zu fühlen. Und glaub mir, ich kann es nachvollziehen, ich bin alleinerziehend seit mein zweites Kind 2,5 Monate alt war.

Ich hatte das "Glück", dass es bei mir das zweite Kind war und ich zumindest wusste, was auf mich zukommt. Außerdem habe ich Familie in der Nähe, die mich unterstützt hat.

Was du dringend tun solltest: Dir Unterstützung suchen. Sprich mit deiner Nachsorgehebamme, dafür ist sie auch da. Manchmal reicht es schon, sich einfach mal alles von der Seele reden zu können. Und sie kann dir außerdem sagen, was es ansonsten noch an Hilfen für dich gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass du evtl Anspruch auf eine Haushaltshilfe hast.

Du musst dich nicht schämen, dass du dir Hilfe suchst. Du bist in einer absoluten Ausnahmesituation, die wohl so ziemlich jeden an seine Grenzen bringen würde!

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute - und sage dir aus meiner Erfahrung: Es wird leichter. Ganz bestimmt.

Tagsüber schläft sie überwiegend,

Du musst Deinen Schlafrythmus anpassen und schlafen wenn sie schläft. Sonst ist das wohl nicht zu schaffen.
Leg sie in ein Tragetuch, dann ist sie bei Dir und Du kannst essen, waschen und die Flaschen machen. Vielleicht klappt es so auch mit einem längeren Spaziergang.
Ich habe meine Tochter damals in eine Wippe gelegt und mit ins Badezimmer genommen, damit ich duschen kann. So konnte sie mich sehen und das ging ganz gut.
Aber ich hatte auch Glück, sie war total pflegeleicht.
Ich wünsche Dir sehr viel Kraft!!

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