Ich kann nicht mehr!! Freund weg - nun allein mit Baby ;( Seite: 2

      • Hallo,

        lass dich mal drücken #liebdrueck

        Bitte hole dir ein Tragetuch. Den meisten Babys gefällt das sehr gut, du hast die Hände frei und kannst ein bissl was im Haushalt machen.

        Versuche tagsüber zu schlafen. Lass den Haushalt Haushalt sein und ruhe dich aus, sonst bist du nachts so angespannt. Sicher überträgt sich das aufs Baby.

        Ich hab auch ein Spuckbaby, das hat mich echt gestresst. Hole dir ein Keilkissen oder lege ein dicken Ordner unter die Matratze. Das hilft etwas. Du kannst die Milch auch etwas andicken mit Andickungsmittel von Aptamil. Aber taste dich da vorsichtig ran, meine Kleine hat es erst mit circa 12/13 Wochen richtig vertragen. Zuvor hatte sie etwas Bauchschmerzen davon bekommen. Hab es dann langsam gesteigert und jetzt rühre ich keine Flasche mehr ohne Andickungsmittel an. Zur Info: du brauchst einen größeren Sauger, also ein größeres Loch.

        Ansonsten ja, geh raus mit ihr. Das wird euch beiden gut tun und meistens schlafen die Babys ganz schnell ein.

        Lass dich nicht unter kriegen.

        LG und alles Gute

        • (27) 07.02.17 - 15:48

          Dass mit dem Andicken und größeres Loch etc pp würde ich nie ohne mindestens Rücksprache mit einer Hebamme oder dem Kinderarzt machen - wir kennen weder das Kind (und es war ein Frühchen!) noch dessen Gesundheit, da wäre ich vorsichtig mit solchen Tipps.

          Bitte nicht persönlich nehmen.

          LG

          a79

          • (28) 07.02.17 - 16:31

            Ja, hast du recht, hätte ich mit dazu schreiben sollen.

            Bei mir war es mit Hebamme und natürlich auch der Kinderärztin abgesprochen.

      Ich bin sicher du wirst es schaffen.

      Dein Kind ist erst 3 Wochen alt. Es ist vollkommen normal was du schreibst. Ihr müsst erst zueinenader finden. Du musst deine Erfahrungen machen mit ihr und du wirst sehen in ein paar Wochen seid ihr ein "eingespieltes" Team und du wirst genau wissen was zu tun ist.

      Nach 3 Wochen ist doch jeder noch überfordert. du bist im Wochenbett, du sollst dich schonen.
      Leg dich tagsüber mit hin und hole den Schlaf nach. DAs ist ganz wichtig.
      Lieber kaufst du noch ein Set Flaschen, dass du nur alle 2 Tage spülen musst.

      Und ich würde mir wirklich Hilfe holen an deiner Stelle. Und wenn es nur jemand ist, der ne halbe Stunde kommt, damit du ihn Ruhe duschen kannst, vielleicht kannst du da eine Freundin fragen. Vielleicht gibt es andere Single-mütter in deiner nähe mit denen du ein NEtzwerk aufbauen und ihr euch gegenseitig helfen könnt.

    • (30) 06.02.17 - 12:15

      Besorg Dir eine Federwiege......... vielleicht schläft Dein Kind darin und Du kannst derzeit mal duschen gehen.

      Es wird besser...... in ein paar Wochen sieht das alles anders aus. Dann kann Deine Tochter im Bad unter einem Spielbogen liegen, während Du duschst.

      Alles Gute.

      Hallo liebe TE,

      ich kann dir nur zu gut nachempfinden. Mir ging es damals ähnlich, als ich mein Kind bekommen habe.

      Du schreibst, deine Freundinnen kommen ab und an vorbei. Vielleicht hat die ein oder andere mal Zeit, dir was zu kochen? Ggf. auch in so großen Mengen, dass du dir ein/zwei Portionen einfrieren kannst. Klingt vielleicht blöd, aber warum nicht?! Oder wenn du mal zum kochen kommst, koch selber größere Portionen. So brauchst du nur einmal lange in der Küche stehen und kannst dir die nächsten Tage nur schnell in der Mikrowelle was warm machen.

      "Habe mir gesagt, ich will keine Hilfe, vor allem keine fremde Hilfe. Gebe meine Tochter ungern ab. Ich will es alleine schaffen. Irgendwie muss das doch auch gehen?"
      Bitte, tu dir selber den Gefallen und nimm "fremde Hilfe" in Anspruch. Ich habe damals das Glück gehabt, dass mir meine Eltern mein Kind öfters abgenommen haben und spazieren waren. In der Zeit konnte ich was für mich tun: duschen oder auch einfach mal ein Buch lesen. Diese kleinen Auszeiten haben so verdammt gut getan! Vielleicht wäre auch eine Mutter-Kind-Kur etwas für dich. Vielleicht gibt es auch eine Schrei-Ambulanz in deiner Nähe? Dort könntest du auch Hilfe mit einem Schreibaby bekommen.

      Das mit dem spazieren gehen kenne ich im Übrigen auch nur zu gut ;-) Ich hatte ständig Angst, wenn ich mit unterwegs bin, dass Mini-me anfängt zu schreien. Ich kam mir dann (auch daheim) immer so hilflos vor. Mir ist es dann tatsächlich mal passiert, dass Mini-me auf dem Rückweg angefangen hat zu brüllen wie am Spieß. Ich hab nur noch die Beine in die Hand genommen und bin nach Hause gerannt. Dass ich mich bergab nicht noch auf den Kinderwagen geschmissen habe, damit es schneller geht, war schon fast ein Wunder #rofl

      Es wird alles besser! Auch wenn du da momentan vielleicht noch nicht dran glauben magst, aber es ist so. Deine Kleine ist erst 3 Wochen alt, da hat sie den Rhythmus mit Tag und Nacht noch nicht drin. Aber auch das wird kommen!

      Ich wünsche dir alles Gute.
      patchoulie

    • Hallo,

      Du klingst wirklich sehr gestresst :-/

      Mir ging es anfangs aber ähnlich wie dir: duschen nur im Schnellgurchgang, nachts mehr wach als tagsüber ect

      Aber es gibt sich.

      Mit etwa 9- 10 Wochen habe ich unseren mit ins Bad genommen und in eine Babywippe gesetzt / gelegt. So konnte er mir beim Duschen zuschauen.

      Ansonsten : im Kiwa hat unsrer viel geschlafen ...Bin viel gelaufen.

      Gestillt habe ich auch nie - kam nie Milch- er ist auch groß geworden, wir haben eine tolle Bindung ect. Also mach dir da mal keine Sorgen.

      Nachts schläft unserer bis heute im SZ neben mir. Vielleicht ist so ein Familienbett auch was für dich? Hat uns viel Streß raus genommen

      Du schaffst das !

      Grüssle

      Hallo,

      Du solltest dringend Hilfe und Unterstützung annehmen, sonst gehst Du bald am Stock. Damit meine ich nicht, dass Du Deine Tochter abgeben sollst, vielmehr sprich doch mal mit guten Freunden und hör auf, Dich als Bittstellerin zu fühlen. Vielleicht wollen die gar nicht nicht einbezogen werden sondern wissen nicht, ob Du sie gerade gebrauchen kannst oder nicht und melden sich deswegen nicht so... Ich war nie alleinerziehend aber nach den Geburten war ich auch immer ganz schön durch die ersten Wcohen, gerade beim ersten Kind. Was war ich immer froh, wenn mal jemand vorbeikam - und was zu Essen mitbrachte oder sich so frei fühlte, sich seinen Kaffee selbst zu kochen. Wir hatten bei uns im Haus eine nette ältere Frau in einer Einliegerwohnung, die eigentlich auf einen Rollator angewiesen war - wie froh war sie, dass sie mal meinen Sohnemann draußen spazierenschieben konnte (sie kam tatsächlich zu mir und hat mich gefragt!) und nicht den blöden Rollator ;-) Im Ausgleich habe ich ihr schon mal Einkäufe eingeholt etc - eine Hand wäscht die andere - und meinen Sohn war sie eine tolle Ersatzoma#verliebt.
      Und nach einigen Wochen habe ich mir eine Trage angeschafft - die war ein Segen! So konnte mein Kind dicht bei mir sein und ich hatte die Hände frei und konnte mich frei bewegen. Wir haben immer lange Spaziergänge so gemacht und auch beim zweiten Kind habe ich den Kleinen im Tragetuch viel getragen - so musste mein Großer nicht so auf Mama verzichten und ich konnte mich mit ihm beschäftigen, raus gehen auf den Spielplatz....

      Was soll denn passieren, wenn Deine Kleine draußen weint? Dann weint sie. Das ist doch nicht schlimm. Du wirst sie beruhigen, Du wirst dafür gesorgt haben, dass die Windel sauber und sie satt ist, bevor ihr rausgeht und dann geht ihr los. Nimm Dir mit, was Du brauchst - Wechselwäsche, Wickelunterlage, Windeln, Feuchttücher, ein Spucktuch und evtl. Pulver und Thermoskanne für eine weitere Mahlzeit und los gehts. Du wirst sehen, die Menschen lieben Babies und die meisten Leute können sehr einfühlsam sein, wenn sie junge Mütter sehen, die sich kümmern - auch wenn das Kind nicht gleich aufhört zu weinen.
      Die Luft wird Dir guttun.

      Und für den Tag:
      Bitte doch gute Freunde oder Familie, Dir evtl. was zu Essen zum Einfrieren vorbeizubringen oder lade eine Freundin ein, mit Dir für ein paar Tage vorzukochen, damit Du einen Vorrat an schnell zuzubereitenden Gerichten zur Hand hast - wenn mal wieder so gar nichts geht (und so Tage gibt es einfach..).
      Schraube Deine Erwartungen an Dich selbst runter - frischgebackene Mütter müssen weder perfekt gestylt sein noch einen perfekten HAushalt haben. LAss halt mal was liegen, wenn die Kleine gerade schläft und LEG DICH MIT HIN - auch wenn´s schwer fällt.
      Und gönn Dir wenigstens mal 10 Minuten am TAg, an denen Du Dich um Dich kümmerst - und wenn es eine Dusche ist. Nimm das Baby in der Wiege, dem Autositz oder Wipper mit ins Bad - so kann es bei Dir sein und Du kannst es mit der Stimme beruhigen. Babies BEdürfnisse sollen zwar prompt befriedigt werden in den ersten Wochen und Monaten, d.h. aber nicht, dass immer gleich eine Lösung da sein muss. Das Kind muss lediglich merken, dass Du - irgendwie - reagierst, wenn es schreit - und sei es, dass Du gerade mal den Schnuller wieder an die richtige Stelle schiebst oder ein paar tröstende Worte hast.

      Dein Kind hat nichts davon, wenn Du nach weiteren 2-3 Wochen kraftlos und ausgebrannt Deiner Mamarolle nicht mehr nachkommen kannst oder magst - unentspannte, ausgebrannte Mütter schaden dem Kind deutlich mehr und nachhaltiger als 10 Minuten nicht komplett erfüllten Bedürfnisses am Tag - und dafür etwas entspannterer Mamam#herzlich

      Also, sei nicht so hart zu Dir selbst.
      Du bist noch im Wochenbett. Sei nicht nur gut zu Deinem Kind sondern auch zu Dir!
      Und wenn Du eine Hebamme hast - nutze sie! Sie kann Dir wertvolle Tipps geben und Dir ein gutes Ohr zum Zuhören sein!

      Warte ab, in wenigen Wochen, werdet ihr schon ein eingespieltes Team sein - es wird leichter, ehrlich!

      Liebe Grüße!

      a79

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