... wie im Karussell

    • (1) 09.02.17 - 18:10
      Einsame mama

      Hallo ihr lieben,

      Ich muss mir einfach mal den Frust von der Seele schreiben. Danke schon einmal vorab für jeden konstruktiven beitrag.

      Ich bin nun ein halbes jahr mama. Ich liebe mein kind und ich liebe meinen Mann.

      Jedoch verliere ich zusehends die motivation an allem.

      Ich bin noch ein weiteres halbes jahr in elternzeit.

      Meine "freunde" haben sich seit der Geburt von mir abgewandt. Teils aus Neid, weil ich jetzt ein tolles mama-papa-Kind leben führe, teils weil mein neues Leben nicht mehr in das "komm mal abends 2 Bierchen trinken-modell" rein passt.
      Der beste Freund meines Mannes hasst mich, weil "mein mann jetzt unter meinem Pantoffel steht" ... völliger Schwachsinn. Aber so etwas kann ja nur von einem ewigen Junggesellen kommen.

      Mein Mann ist in seiner freizeit aktiv in 3 vereinen tätig. Er ist viel freizeitmäßig unterwegs und ich gönne es ihm.
      Er braucht es auch als Ausgleich.

      Nun kommen wir zu mir:

      Ich bin müde.

      Müde vom nachts aufstehen.
      Müde vom Wäsche waschen.
      Müde vom aufräumen.
      Müde vom termin-hopping.

      Mir fehlt der antrieb. Mir fehlt ein Ausgleich. Mir fehlen meine Freunde.

      Ich hocke von morgens bis abends mit meinem Kind zusammen. Ich komme kaum raus - bis auf Spaziergänge - die ich natürlich alleine mit meinem Kind mache.

      Meine Eltern sind für mich da.. ja. Aber Eltern und Familie ersetzen keine Freunde.

      Ich versuchte Anschluss im Verein meines Mannes zu finden. Dort wird aber größtenteils nur schlecht über mich gesprochen. Willkommen bin ich dort nicht wirklich. Warum auch immer.

      In den letzten 3 Jahren habe ich viele Freunde verloren... Sie sind weggezogen, um weit weg Jobs anzunehmen.

      Mir blieben 2 Leute. Die habe ich heute auch nicht mehr.

      Ich war anfangs sehr zuversichtlich einfach freundlich und offen auf Menschen zuzugehen. Habe versucht sie in Gespräche zu verwickeln.
      Schnell wurde ich aber abgewimmelt, wurde einfach stehen gelassen und irgendwann verlor ich meinen Mut mich mit menschen zu unterhalten.

      Heute könnte man sogar sagen, dass ich eine regelrechte soziale Phobie entwickelt habe. Ich traue mich nicht einmal mehr jemanden anzusprechen, aus Angst vor Zurückweisung.

      Ich habe tausend mal überlegt neue Freunde zu finden, indem ich mich in krabbelgruppen einschreibe... und dann direkt wieder dieser Kloß im Hals und der Gedanke " die werden dich eh nicht mögen. Die werden dich abweisen"

      Wie kann sowas passieren??? Früher war ich das krasse Gegenteil! Ich war gesellig, jeder hatte mich gerne in seiner runde. Und heute ??? Ein großes schwarzes Loch.

      Ich muss eingestehen, dass ich meinen Mann für sein soziales Umfeld beneide. Er kennt sehr viele Menschen, ein paar davon sind seine besten freunde.

      Ich habe niemanden. Ich hocke mit meiner angst, dem Kind und meiner Einsamkeit allein daheim.

      Es ist ein Teufelskreis.

      Mittlerweile habe ich sogar angst wieder arbeiten zu gehen. Ich habe angst, dort auch wieder nicht aufgenommen zu werden.

      Ich bin verzweifelt.

      Vielen dank fürs lesen.

      • Warum geht dein Mann weiterhin in den Verein, wenn dort schlecht über dich gesprochen wird? Was wird dort gesagt? Bist du sicher, dass es so ist?

        Ansonsten wirkst du etwas zu bemüht, nett herüber zu kommen. Beispielsweise im Job kann es dir egal sein, was die Leute von dir halten. Du gehst da hin, um Geld zu verdienen, nicht, um soziale Kontakte zu knüpfen.

        Kann es sein, dass dich eine Depression im Griff hat? Du hast doch deine Familie - das ist noch besser als Freunde!

        Ich finde deinen Mann sehr egoistisch. Er hat gleich 3 Vereine, die er als Ausgleich brauchst und du nicht einen. Du hast anscheinend niemand, der dir mal das Kind abnimmt, damit du auch mal wieder etwas machen kannst. Einem eigenem Hobby nachgehen. Nicht dem Hobby deines Mannes, nicht die Krabbelgruppe, sondern etwas, auf das du wirklich Lust hast. Dein Mann ist hier gefragt, er muss sich mehr einbringen zu Hause in die Pflichten.

        Kannst du deine Mutter mal fragen, ob sie dein Kind ein paar Tage lang nimmt, damit du Urlaub machen kannst? Oder deinen Mann bitten, sich frei zu nehmen für seine Frau, der es nicht gut geht. Damit du wieder zu Kräften kommst.

        • (3) 09.02.17 - 19:07

          Danke für deine Antwort.

          Dieser Verein ist "sein leben".
          Ich müsste ihm schon ein Bein abhacken und er würde sich trotzdem dorthin schleppen.

          Er hat schon einige aufgaben abgegeben, um nicht ständig fort zu sein, trotzdem zermürbt es mich jedes mal, wenn er seine Freizeit hat.

          Es ist nicht der ganze Verein, der schlecht über mich redet. Es sind Einzelpersonen.

          Warum sie das tun und was sie sagen, weiss ich nicht. Ich sehe nur die abwertenden blicke und danach ihr getuschel.

          Mein Mann hat sie schon drauf angesprochen. Es wurde zugegeben, dass sie mich nicht mögen, sie haben aber nicht gesagt weswegen.

          Und ja, ich leide an einer Depression. Ich bin deswegen auch in behandlung.

          Meine Tochter ist sehr fixiert auf mich. Wenn ich nach meiner therapiestunde 1x die Woche a 1 Stunde zurück komme, finde ich zwei Häufchen elend daheim.

          Ein weinendes baby und einen völlig fertigen papa.

          Deswegen kann ich sie auch schlecht über längere Zeit zu meiner Mutter geben. 2-4 stunden sind ok. Darüber hinaus würde ich mein mäuschen auch zu sehr vermissen.

          Manchmal bekomme ich eine kleine Auszeit vergönnt, in der ich mal baden kann, beispielsweise. Leider ist das zu wenig, um mal wirklich aus diesem mauserad zu kommen.

      Halte zu deinen alten Freunden, die weg gezogen sind telefonisch Kontakt oder fahre sie mal besuchen. Das könnte helfen, aus dem Problemkreisel heraus zu kommen. Und dir zeigen, dass du ganz in Ordnung bist. Haben deine anderen Freunde Kinder? Ich Denke, das ist oft kein Neid, kinderlose sind einfach an der Stelle unsicher, was mit einem anzufangen ist. Du bist eben auf einmal 2 statt 1 Person.
      Des weiteren glaube ich, dass sowieso nur etwa 10% der Menschen zu einem gut passen können und die muss man suchen. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

      • (5) 09.02.17 - 20:20

        Danke für deine Antwort.

        Ich bin 26 Jahre.

        Es ist Neid. Sie haben es offen zugegeben... ich zitiere mal: du bist verheiratet, du bist schwanger. Du hast all das, was ich immer wollte.

        • Hm, ok. Dann sind es auch ein bisschen merkwürdige Freunde, wenn die Freundschaft darüber bricht, dass du etwas hast, was man sich auch wünscht.
          Aber 26 ist noch ziemlich jung, demnach hast du vermutlich auch nicht viele Freude mit Kindern. Inzwischen ist es ja oft so, dass man durch Studium und Partnerfindung eher etwas später Eltern wird. Und ich denke, dann sind sie wieder eher auf deiner Wellenlänge.

          Du solltest aber bei allen deinen Gedanken die Wirkung der Hormone nicht unterschätzen. Wenn man ein Kind bekommen hat, ist man temporär etwas ver-rückt.

          Alles Gute

    Hallo,
    das klingt ja nun nicht gerade nach beneidenswertem Mama-Papa-Kind-Leben. Warum passt Dein Leben nicht mehr in das "komm mal abends zwei Bierchen trinken"-Modell mit Deinen Freunden? Das Kind hat einen Vater, der es in der Zeit bevatern kann. Und Du hörst mal wieder was anderes als Themen rund ums Kind. Aber Vorsicht: Sprich auch Du nicht ausschließlich von Deinem Kind. Und wenn Du erzählst, bleib bei der Wahrheit: Deine neue Situation ist nicht nur heile Welt. Erzähle auch von Deiner Verunsicherung und davon, dass Du nicht mit dem Verlust alter Kontakte gerechnet hast und dass Dich dieser traurig macht. Wenn Deine Freunde Freunde sind, werdet Ihr Euch wieder annähern. Signalisier ihnen, dass Du sie vermisst und dass sue Dir fehlen.
    Wer hat Dir gesagt, dass im Verein Deines Mannes schlecht über Dich geredet wird? Kann Dein Mann das nicht beeinflussen, wenn es denn so ist? Und seinem besten Freund klar zu machen, dass er nicht unterm Pantoffel steht, dürfte in Interesse Deines Mannes sein - welcher Mann will in diesem Ruf stehen? Also sollte Dein Mann da klare Worte finden.
    Hat denn Dein Mann kein Interesse daran, etwas mit Dir oder auch mit Dir und Eurem Kind zu machen? Es gibt z. B. in vielen Kirchengemeinden Familienkreise (bei uns z. B. in der Kolpingsfamilie), denen man sich anschließen kann. Dafür muss man nicht mal zwingend die "passende" Konfession haben. Ich kenne und schätze dieses Angebot seit vielen Jahren. Idealerweise schließen sich da Familien zusammen, die Kinder im gleichen Alter haben und unternehmen alles Mögliche zusammen.
    Zu Deinem Mann: Nicht nur Du bist Mutter geworden, sondern Dein Mann ist auch Vater geworden. Da müsst Ihr offensichtlich noch das Gleichgewicht finden.
    Wenn Du vor dem Kind offen und kontaktfreudig warst gibt es keinen Grund, es jetzt nicht mehr zu sein.

    LG, basta.pasta

    • Grade gelesen: Dass einzelne Personen Dich nicht mögen, finde ich normal. Wenn alle einen mögen, hat man kein Profil. Schlechtes Gerede muss wohl jeder Mensch in einem gewissen Rahmen aushalten. Mir sind Leute suspekt, die mit jedem gut Freund zu sein scheinen. Nach meiner Erfahrung sind sie meistens falsch.
      So gesehen, zeugt ein bisschen schlechtes Reden von einem guten Charakter.

      basta.pasta

      (9) 09.02.17 - 20:25

      Danke für deine Antwort.

      Nein, mein Leben ist wirklich nicht beneidenswert im Moment. Aber da mein leben, die Erfüllung aller träume für meine damalige beste Freundin war, nämlich verheiratet zu sein und schwanger zu sein, hat sie sich von mir abgewandt.

      Und zu Bierchen werde schon gar nicht mehr eingeladen. Obwohl ich öfter mal gesagt habe, dass ich Interesse habe und sie mich doch auch bitte einladen können .

      Und nein, ich rede nur von meinem Kind, wenn ich gefragt werde. Es ist mir bewusst, dass das Thema windeln und Co für nicht-Eltern sehr unspannend ist.

      Ich würde mich ja selbst gerne mal von dem Thema ablenken.

      Er hat seinem Kumpel auch schon oft die Leviten gelesen. Hintenrum hat er seine "pantoffel-meinung" jedoch nicht abgelegt.

Ich habe selbst keine Ahnung von Depressionen.

Aber m. M. n. solltest du erstmal diese Baustelle in den Griff bekommen. Vielleicht liegt da auch die Ursache der meisten Probleme begraben. Deshalb frage ich mich, was du für einen Rat möchtest, wenn die Therapeuten dir dabei nicht helfen können. Sie werden dir doch hoffentlich Tipps mit auf den Weg geben und/oder Medikamente, um dich im Rahmen deiner Möglichkeiten wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Was sagen sie zu deiner Sozialphobie und der Art "Verfolgungswahn"?

Ich kann mir nämlich nicht so recht vorstellen ,dass dich alle nicht mögen. Er gar nicht, wenn du bis vor einem 1/2 Jahr beliebt warst. Dann waren es entweder keine echten Freunde oder du bist übersensibel und bildet dir auch viel mehr ein, als da tatsächlich ist.

Auch dass div. Vereinskameraden nicht mögen und dieses sogar so zugeben, finde ich ungewöhnlich. Dein Mann spricht sie drauf an, obwohl sie nicht wirklich offen ihre Ablehnung kundgetan haben, sondern Geflüster haben. Und da wollen sie auf seine Nachfrage geantwortet haben: "Nö, lass mal, deine Frau können wir nicht leiden." Und dein Mann fragt nicht einmal, warum eigentlich nicht? Warum hat er dann gefragt, wenn er keine Antwort forciert? Kommt mir alles komisch vor.

Und dann hat er nichts Besseres zu tun, als seiner depressiven Frau unter die Nase zu reiben, dass die Vereinshansel sie wirklich nicht mögen. Und er geht weiterhin fleißig zu seinen Treffen. Egal was da kommt.

Was ist das für ein Mann und warum hast du dich zum kleinen Mäuschen machen lassen? Dein Mann frönt ausgiebig seinen Hobbys und lässt dich depressiv zuhause hocken? Und du unterstützt und befürwortet das auch noch statt mal deine wünsche durchzusetzen???

Irgendwas läuft bei euch generell schräg in der Ehe und der häuslichen und privaten Aufteilung, finde ich. Geht ihr nie gemeinsam aus, dass du sichere Begleitung durch deinen Mann hast, aber mal was anderes siehst? Das wäre wenigstens mal ein Anfang.

Ich hoffe sehr, dass die Therapeuten eurer heimisches Konstrukt da durchblicken und du dich mehr wichtig nimmst, als du es jetzt tust.#klee

  • Nachtrag;

    weil ich jetzt ein tolles mama-papa-Kind leben führe,

    Ganz ehrlich, ich lese aus deinen Zeilen NICHTS, was Nacht tollem Mama-papa-Kind leben klingt. Es ist eher bemitleidenswert. Der tolle Papa tritt als solcher praktisch kaum in Erscheinung und wenn, dann ist er fix und fertig nach einer Std. Wie soll er auch eine Bindung zum Kind aufbauen, wenn er sein Singleleben weiterführt?

    Ich vermute eher, dass du anders bei anderen rüberkommt, als du selbst dein Leben mit deinem Mann siehst. Neidisch muss niemand darauf sein (evtl. Auf ein gesundes Kind, wenn man selbst den Wunsch hat). Vielleicht solltest du mal offen mit deinen verbleibenden Freund sprechen. Und zwar nicht nur vom Kind und wie toll das angebliche papa-mama-Kind- ding ist. Sondern so wie früher und dass dir die Decke auf den Kopf fällt. Außerdem kann man Freunde auch zu sich auf einen Wein einladen, wenn man gerade nicht abkömmlich ist.

    • (12) 09.02.17 - 20:45

      zu deinem Nachtrag:

      Ich habe ihnen mein leid geklagt. Dass es gar nicht so toll bei mir ist, wie es scheint.

      Es gab eher mir Unverständnis als Antwort.

      Was? Ein baby? Ach! Das ist doch keine Arbeit! Die essen, pupsen und schlafen nur! Stell dich mal nicht so an.

      Joah ... und eingeladen habe ich auch schon... Es kam nur keiner.

(13) 09.02.17 - 20:33

Danke für deine Antwort.

Ich versuche lange schon gegen meine Depressionen zu kämpfen. Es gibt hellere tage und wochen, aber das Problem holt mich immer wieder ein.

Was ich mir hier erhoffe? Also erst einmal tut es schon ein mal gut, wenn man seinen Frust teilen darf. Vor allem mit unabhängigen Menschen, die nicht involviert sind. Und so mancher Beitrag kann auch schon einmal die sucht auf manche Dinge verändern oder verbessern. Die Erfahrung habe ich hier schon mal gemacht, deswegen teile ich meine Gedanken ab und zu hier mit.

Und ja, es war wohl so. Sie haben nicht zugeben wollen, wieso sie mich nicht mögen. Es sei denn, sie haben es meinem Mann verraten, aber er möchte mich damit nicht belasten ?

Ich befürworte seine treffen, weil mein mann ohne diese selbst rum läuft wie 7 tage Regenwetter... dann kann ich ihn so auch zu nichts gebrauchen.

Mir fehlt oftmals einfach die kraft meine Wünsche durchzusetzen. Deswegen bin ich tatsächlich zu diesem mäuschen geworden.

Es raubt mir so viel antrieb, sobald ich anfangen muss für mich etwas auf die Beine zu stellen. Das ist einfach eine Art selbstzerstörung.

Ich versuche es immer wieder zu durchbrechen, scheitere jedoch schon zu Anfang meistens an mir selbst.

Leider muss sich das sozial Umfeld dem Lebenswandel anpassen und wenn sich Menschen unterschiedlich entwickeln, können Freundschaften dabei leider auf der Strecke bleiben.

Ich habe meine Kontakte (wir waren neu hierher gezogen) folgendermaßen geknüpft:

- PeKiP
- Baby- / Kleinkindkurse wie Schwimmen oder Turnen
- Spielplatzbesuche im Ort
- KiTa
- Reitverein

Eigentlich ist es mit Kindern so einfach wie sonst wahrscheinlich nie mehr, neue Leute kennen zu lernen. Du kannst mit deinem Kind unglaublich viel unternehmen und lernst dabei automatische andere Mamas kennen. Durch die Kinder hat man immer automatisch ein Gesprächsthema. Krabbelgruppen, andere Kinderkurse, Stillcafés, etc. bieten eigentlich genug Möglichkeiten, du musst dich nur leider selbst trauen.

Zudem kann dein Mann dir doch die Ausübung eines eigenen Hobbys ermöglichen, indem er dir das Kind abnimmt. Warum muss es ausgerechnet sein Verein sein?

>> Ich versuchte Anschluss im Verein meines Mannes zu finden. Dort wird aber größtenteils nur schlecht über mich gesprochen. Willkommen bin ich dort nicht wirklich. Warum auch immer. <<
Woher kennen dich die Leute im Verein (vor deinem Eintritt) und warum urteilen sie über dich? Kannst du dir ein Bild davon machen? Manchmal hilft ein wenig Selbstreflexion um zu erkennen, warum man keine Freunde (mehr) hat.

  • Ich stimme Dir zu. Wir haben einige Zeit auf dem Land gewohnt und durch die Kita habe ich sehr nette Leute kennengelernt, zu denen ich/wir heute noch Kontakt haben.
    Auch in der Grundschule waren nette Mütter, mit einer bin ich heute gut befreundet.

    Ich habe allerdings immer auch "alte" Freundinnen gehabt, die ich aus der Schule/Ausbildung kenne. Die meisten haben heute auch Kinder und es besteht ein reger Kontakt.

    Ich kann es, ehrlich gesagt, nicht verstehen, dass jemand so gar keine Freunde hat.
    Man sucht sich ja nicht immer neue, wenn man umzieht, die alten bleiben doch bestehen...

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