Mann meiner Mutter teil2

    • (1) 13.02.17 - 12:23

      Hallihallo,
      Ich habe vor einiger Zeit schon Mal über einen Vorfall geschrieben: http://m.urbia.de/forum/3-kleinkind/4841044-stiefopa-ade-silopo

      Danach habe ich mich mit meiner Mutter ausführlich ausgesprochen und auch ihrem Mann ein klärendes Gespräch angeboten. Es kam keinerlei Reaktion von ihm, daher ließ ich es darauf beruhen und reduzierte besuche bei meiner Mutter darauf, wenn er nicht zu Hause war. Gestern hat es sich ergeben, dass er spontan doch zu Hause war. Vorgestern hab ich mit meiner Mutter ausgemacht, dass ich nachmittags mit der kleinen auf einen Kaffee vorbei komme. So weit, so gut. Als ich dann dort ankam, meinte meine Mutter, dass sie dann Besuch bekommen, aber es stört nicht wenn ich dabei bin, da ich das Pärchen kenne und mit dem Mann sowieso etwas zu besprechen gehabt hätte...Hätte einfach spontan gepasst. 10 min vor Ankunft des Besuches werde ich von ihrem Mann aufgefordert zu gehen, da er nicht möchte dass ich und die kleine da sind. Ich hab mich darauf hin wortlos angezogen. Er lief mir dann nach und meinte, dass wir sowieso noch etwas zu besprechen hätten demnächst. Daraufhin hab ich ihn erinnert, dass ich vor Weihnachten schon das Gespräch gesucht hätte. Das hat ihm absolut nicht gepasst und er hat mich mit wutenbrannten Augen angesehen und gesagt: wir haben nichts zu besprechen, ICH hab dir was zu sagen!!!
      Ich nickte und meinte, dass sein Verhalten mir gegenüber ziemlich unangemessen ist. Das brachte sein fass anscheinend zum Überlaufen und er schrie mich an, ich habe sofort sein Haus zu verlassen, er lässt nicht zu, dass ich einen Keil zwischen ihn und meine Mutter treibe (hää, darum gings eigentlich NIE, keine Ahnung wie er zu der Aussage kommt). Meine Mutter fing daraufhin fürchterlich mit ihm zu streiten und zu weinen an, ich hab nichts mehr dazu gesagt, mich von meiner mutter verabschiedet und bin gefahren.

      Mich macht das so fertig, da CH jetzt absolut nicht weiß, wie ich mit diesem Mann weitermachen soll. Er hat mich nun zum 2. Mal aus dem Haus meiner Mutter geworfen. Beim ersten Mal waren wir beide keine unschuldslämmchen, ja, aber die gestrige Situation, hat allein er zu verschulden und sein Verhalten ist echt unterste Schublade gewesen, obwohl ich sehr ruhig war und ihn nicht beleidigt hab oder sonst was. Mir tut das wirklich sehr weh, da es natürlich alles sehr kompliziert macht. Die kleine Maus ist ein richtiges omamäderl und es zerbricht mir das Herz, dass sie jetzt nicht mehr zu ihrer Oma kann. Aber ich kann in dieses Haus keinen Fuß mehr setzen nach dieser Aktion und auch an einem tisch mit ihm will ich nicht mehr sitzen...Das hat mich so verletzt. Familienfeiern werden natürlich auch jetzt schwierig....Hmmm, was sagt ihr zu der Situation?
      Danke

      • Hallo

        ich würde diesen Vorfall meiner Mutter schildern und ihr klar machen, dass ich unter diesen Umständen, ihr Haus nicht mehr betreten werde.
        Wenn sie ihr Enkelkind sehen will, muss sie zu euch kommen.
        Alles andere würde ich mir und meinem Kind nicht antun, auch keine Familienfeiern.

        L.G.

        • Danke für deine Antwort.
          Meine Mutter war dabei und hat alles mitgekriegt. Das Problem ist, dass sie gerne alles unter den Teppich kehrt und wahrscheinlich nicht verstehen kann oder es übertrieben findet, dass ich zu ihrem Mann keinen Kontakt mehr möchte. Aber damit wird sie leben müssen...
          Lg

          • Das Verhalten deiner Mutter kann ich nicht nachvollziehen.

            Keinen Mann würde ich auch nur im Ansatz, zu einem solchen Verhalten ermächtigen.

            Du wirst Wege finden, den Kontakt zu deiner Mutter zu halten.

      Schade das es jetzt so eskalieren musste. Deine mutter hat ja alles mitbekommen nehme ich an? Dann würde ich einfach mit ihr sprechen und erklären das du sie unter diesen Umständen nicht mehr besuchen kannst....aber sie ist natürlich herzlich willkommen bei dir. Ansonsten eben treffen in Cafés oder auf den Spielplatz. Bei schönen wetter ist das auch für deine Tochter schöner :-)

      Familienfeiern würde ich abwägen....direkt bei Ihnen würde ich wohl nicht besuchen aber bei großen Festen der Verwandtschaft kann man sich ja aus dem Weg gehen.. vorausgesetzt Natürlich die Feier wäre dir wichtig. An Weihnachten, Geburtstag usw würde ich nur noch meine Mutter einladen - und das auch direkt so formulieren.

    Hallo!

    Du musst mit Deiner Mutter Klartext reden: ihr Mann hat Dich jetzt schon zwei Mal aus ihrem Haus geworfen, und ein drittes Mal wird das nicht passieren. Auch wenn sie das Ganze gerne unter den Teppich kehren will, er ist ja dazu offenbar nicht bereit.

    Auch wenn der eigentliche Anlass mit dem Raus gehen mit Kind ohne Jacke keine große Sache war - Dir Dein schreiendes Kind verweigern, das geht gar nicht. Wenn die Kleine zu Dir wollte, dann hat er das zu respektieren.

    Sag Deiner Mutter klar, dass sie leben kann mit wem sie möchte, aber der Typ ist nicht Dein Stiefvater, Erziehungsberechtigter oder sonst was, sondern du warst schon erwachsen, als er in ihr Leben getreten ist, und schon alleine deswegen hat er sich sowas nicht heraus zu nehmen. Wenn sie weiter mit ihm leben will - bitte. Aber sie soll Dich nicht wieder in so eine lage bringen, wo er Dich raus wirft, und dann auch noch Geschrei vor dem Kind entsteht - das muss nicht sein.

    Deine Mutter darf ja das Enkelkind gerne weiter sehen, aber nicht in Anwesenheit von dem Kerl und auch nur ungern in dessen Haus, wenn Deine Mutter ihm da das Hausrecht überlässt.

    Zu Familienfeiern würde ich durchaus weiter gehen, wenn da jemand anderes das Hausrecht ausübt. Sollte der Partner Deiner Mutter sich dabei daneben benehmen, dann wird ihn ja hoffentlich der Gastgeber raus werfen. Du bist eine erwachsene Frau, und nur weil das der Freund deiner Mutter ist, hat er sich dir gegenüber solches Verhalten nicht heraus zu nehmen - und das sieht Deine Familie ja offenbar ähnlich, dass der Kerl sich daneben benimmt.

    • Danke für deine Antwort.
      Ich hab mit ihr vorhin nochmal gesprochen und ihr erklärt, dass ich in Zukunft Kontakt mit ihm vermeide. Sie versteht es voll und ganz und hat sich auch 100 Mal für sein Verhalten entschuldigt. Sie weiß auch nicht Recht, wie sie damit umgehen soll.
      Lg

Würde mein Mann meine Tochter aus meinem Haus schmeißen, würde ich dazwischen treten und "Nein" sagen. Da gibt es nichts zu streiten, da muss man handeln.

(10) 13.02.17 - 15:56

Es ist an der Zeit, dass deine Mutter Konsequenzen zieht.

Was Anderes fällt mir dazu nicht ein.

LG Küstenkönigin

Für mich klingt das irgendwie nach einem Mann der die Frau versucht klein zu machen und sie von Freunden und Familie zu isolieren versucht.

Ich hoffe, Du überlegst Dir noch einmal genau, ob Du Dir von ihm die Beziehung zu Deiner Mutter kaputtmachen lässt. Sollte es tatsächlich das Haus Deiner Mutter sein, würde ich ihn ziemlich derb in die Schranken verweisen.

  • (12) 13.02.17 - 21:32

    >>>Sollte es tatsächlich das Haus Deiner Mutter sein, würde ich ihn ziemlich derb in die Schranken verweisen.<<<

    Mit welchem Recht soll die TE den Mann in die Schranken weisen, wenn die eigene Mutter schweigend daneben steht?

    • (13) 14.02.17 - 10:47

      Mit welchem Recht schnauzt er sie denn an und schmeißt sie raus?
      Und wenn die Mutter vorher noch erzählt, dass der Besuch auch für die Tochter passend ist, dann wollte sie sie wohl eher nicht rausschmeißen.

      Streiten und heulen ist bei Dir schweigend daneben stehen? Na da möchte ich keinen Streit bei Dir erleben.

      • (14) 14.02.17 - 14:35

        Er hat natürlich kein Recht, die TE des Hauses zu verweisen. Aber er tut es und die Mutter lässt das zu. DAS ist für mich "schweigend daneben stehen". Ob sie nun heult oder mit ihrem Mann rumstreitet, ist doch vollkommen egal.
        Die Mutter schickt keine Signale an ihre Tochter, im letzten lässt sie den Mann gewähren.

        >>>Na da möchte ich keinen Streit bei Dir erleben.<<<

        Dummes Gewäsch...

        Im Übrigen kannst du bei mir keinen Streit erleben, weil es keinen gibt.

        • (15) 14.02.17 - 14:54

          Gibt es irgendeinen Grund unverschämt zu werden?

          Für mich ist "schweigend daneben stehen" tatsächlich daneben zu stehen und NICHTS zu sagen oder zu tun!
          Was weiß ich denn wie Du sonst "schweigend daneben stehen" meinen könntest? Ich hab es wortwörtlich so gelesen,verstanden und darauf geantwortet.

          Meine Güte, Du bist doch auch schon lange dabei und solltest geschnallt haben, dass andere es vielleicht anders lesen als Du gemeint haben könntest.

Ich würde da jetzt ganz klar Grenzen setzen, als Mutter bist Du in erster Linie Deinem Kind und seinem Wohlergehen verpflichtet. Solche Szenen tun einem Kind nicht gut und ich finde die Persönlichkeit des Stiefopas sehr fragwürdig, klingt für mich sehr egozentrisch bis egomanisch. Da würde ich erstmal auf Distanz gehen und Treffen mit Deiner Mutter nur noch bei Euch oder auf neutralem Grund (Zoobesuch, was weiß ich...) stattfinden lassen. Das ist unschön für die ganze Familie, aber jetzt ist Deine Mutter dran mit Handeln und mal nicht unter den Teppich kehren. Ich würde ihr das klar sagen, sie muss ihm klar machen, dass er ihre Beziehungen zur Familie zu respektieren hat und wenn er wieder etwas aufbauen will, dann muss er sich entschuldigen.

Sorry, aber ich verstehe deine Mutter nicht! Liebe hin oder her, aber Männer kommen und gehen!
Verwandte und Familie bleiben!

Warum lässt sie es zu, dass er dich aus ihrem Haus schmeißt? So blind kann man doch vor Liebe nicht sein #augen. Natürlich macht es keinen Sinn den Kontakt mit ihm zu halten. Aber irgendjemand muss dem doch mal die Stirn bieten wenn deine Mutter (warum auch immer) schon nicht in der Lage dazu ist.

Ich würde mir das nicht bieten lassen, du hast es im guten versucht, hat nichts gebracht. Es ist wohl an der zeit, ihm mal zu zeigen, wem das Haus gehört und wessen Tochter er da vor die Tür setzt.

Auch und gerade im Interesse deiner Tochter, die ihre Oma braucht!

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