Überfordert und Traurig

    • (1) 13.02.17 - 18:35
      ich weiß nicht weiter

      Hallo #schmoll
      Ich weiß nicht mehr was ich tun soll, ich fühle mich so Kraftlos schon morgens wenn ich aufstehe habe ich schon gar keine lust mehr weil ich dann direkt erstmal beide Kinder versorgen, Frühstück machen usw muss. Und das geht den ganzen Tag so ich komme einfach nicht mehr auf die Beine bin mit allem Total überfordert ich schaffe vlt eine Haushaltsaufgabe wie wäsche waschen oder Geschirrspüler einräumen und schon bin ich total fertig. Ich weiß nicht mehr weiter mir vergeht die lust an allem nichts macht mehr spaß ich bin nur noch traurig und unglücklich. Selten gibt es tage wo ich mal richtig gut drauf bin und energiegeladen. Das geht jetzt schon Monate lang so... ich muss mich regelrecht dazu zwingen den Haushalt und die Kinder zu machen. Ich bin einfach dauer erschöpft und müde... ich fühle mich überhaupt nicht mehr wohl in meinen Körper selbstbewusstsein gleich null darunter leidet auch die Beziehung. Diese antriebslosigkeit geht mir sooo auf den zeiger ich will ja fröhlich sein ich will den Haushalt schaffen ich will eine Super Mama sein aber es geht einfach nicht...ich habe das gefühl ich verfalle in eine Depression... amliebsten würde ich mir irgendwelche medikamente einschmeißen um wieder fit zu sein... Ich habe gar keinen Grund überfordert zu sein ich bin den ganzen Tag zuhause und ich bin nicht alleinerziehend... Manchmal denke ich das meine Kinder eine bessere Mutter verdient hätten #heul was kann ich tun das es besser wird :-(

      • Such Dir Hilfe

        Auch das "nur"-daheim sein kann stressen und auslaugen.

        Richte Dich an Deinen Hausarzt

        Befasse Dich mit dem Thema Mutter Kind Kur, dort lernst Du, dass es wichtig ist auf sich zu achten.

        Wg Depression. Ein Neurologe ist auch ein guter Ansprechpartner. Nicht zwingend nötig sind Antidepressiva, sondern evtl Psychotherapie.

        Erste Hilfe zur Eigenhilfe

        Du hast erkannt, das was nicht stimmt.

        Lass Dich beim Arzt auch auf etwaige Mängel testen.

        Burn Out kann jeden treffen. Nicht nur 24h Manager!

        • (3) 13.02.17 - 19:02
          ich weiß nicht weiter

          Beim Arzt war ich deshalb schon er meinte ich solle mehr Sport machen und viel Trinken.

          Aber Blut abgenommen oder so hat er nicht ich suche schon lange nach einem neuen aber es ist schwer einen Platz zu bekommen ich bin sogar schon so weit einen Arzt 30km weiter weg zu suchen weil ich nach jedem Termin mich so fühle als wäre ich gar nicht beim Arzt gewesen ich habe das gefühl nicht ernst genommen zu werden jedes mal bekomme ich die selbe antwort ohne das irgendwelche tests durchgeführt wurden.

      Hallo,

      ich denke du bist eine sehr gute Mutter. Du versorgst deine Kinder, machst dir Gedanken was du noch alles für sie tun könntest. Das spricht für dich.

      Im Moment fühlst du dich überfordert. Dir kommt es vor als ob du in eine Depression rutschst. Für ganz ausgeschlossen halte ich es nicht.

      Du meinst du hast keinen Grund überfordert zu sein. Darf ich dich fragen wann das du das letzte mal etwas für dich getan hast. Etwas was dir Freude bereitet hat. Oder etwas womit du dich verwöhnt hast?

      Du musst nicht funktionieren so wie alles es gern hätten. Du solltest auch genügen Freiräume haben und wieder zu Kräften zu kommen.

      Hast du denn schon mit deinem Partner/ Mann über deinen Zustand geredet und wenn ja wie hat er reagiert?

      Fg blaue-rose

      • (5) 13.02.17 - 19:06
        ich weiß nicht weiter

        Ich war in meiner Jugend Depressiv habe mehrere Suizid versuche hinter mir, in der Zeit ging es mir ähnlich allerdings habe ich keine Suizid gedanken sondern einfach nur noch leere und Kraftlosigkeit...

        Das letzte bzw erste mal seit 4 Jahren habe ich gestern was für mich getan allerdings war es statt entspannend nur stressig war mit einer bekannten in der Stadt und habe mich permanent gehetzt und gestresst gefühlt bin überhaupt nicht runter gekommen...

        Ja mein Mann weiß es er ist sehr verständnissvoll und unterstützt mich auch räumt dann nach der arbeit mal die Küche auf oder versorgt die Kinder, aber ich will ihn auch nicht zu sehr belasten da er einen nicht gerade leichten Job hat und ich mich total mies fühle wenn er dann hier auch noch anpacken muss :-(

      • Kann es sein das du in deiner Kindheit/ Jugend negative Erfahrungen gemacht hast die du noch nicht verarbeiten konntest. In meinen Augen könnte einiges dafür sprechen.

        Eventuell wurden diese Erfahrungen verdrängt und sind im Unterbewusstsein verborgen. Wenn es so ist kann ein ganz unscheinbares Ereignis diese Erfahrungen in geballter Form wieder ins Bewusstsein rücken und oft zieht es dann einen regelrecht den Boden unter den Füßen weg.

        Du hast gestern nach 4 Jahren etwas für dich gemacht. Ich kann mir vorstellen das du es irgendwie nicht annehmen konntest. Es ist eine neue Erfahrung die du erst mal kennen lernen musst. Ich denke wenn du öfter etwas für dich machst kannst du es auch mit der Zeit annehmen.

        Lass es bitte zu wenn dein Mann dich unterstützen möchte. Ich gehe davon aus das er es gern macht. Trotz seines nicht leichten Jobs kann es für ihn einfacher sein wie tatenlos zusehen zu müssen.

        Fg blaue-rose

        • (9) 13.02.17 - 19:46
          ich weiß nicht weiter

          In der Kindheit war ich eigentlich nur depressiv wegen meines Vaters was jetzt aber besser wurde da er sich wieder meldet und auch positiv verändert hat.

          Allerdings wenn ich jetzt mal genau nachdenke ist erst so wircklich schlimm seit meine Oma gestorben ist. Sie hat bald ihren Todestag was mich zusätzlich auch ziemlich runterzieht. Konnte den Tod bisher nicht wircklich verarbeiten/wahrhaben ich konnte bis heute nicht weinen ich fühle was das betrifft nur leere vermeide jegliche gespräche in der richtung und werde agressiv wenn mich jemand in meinen Ruhigen trauer momenten anspricht.

          Ja muss sagen habe mich auch total nackt gefühlt weil es das erste mal ohne Mann und Kinder war und durch mein niedriges selbstbewusstsein hatte ich auch das unangenehme gefühl dauernd negativ angeschaut zu werden :-(

          • Wurde dir das weinen als Kind verboten?

            • (11) 13.02.17 - 19:52
              ich weiß nicht weiter

              Nein das nicht, aber wenn ich zu meiner Mama bin wenn ich depressiv war wurde oft genervt reagiert statt das mit mir geredet wurde,wurde ich zurückgewiesen es wurde alles runtergespielt und auf die Pubertät geschoben

              • Hattest du in deiner Kindheit jemand dem du dich anvertrauen konntest außer deiner Oma?

                • (13) 13.02.17 - 19:56
                  ich weiß nicht weiter

                  Ich konnte zwar schon mit meiner Mutter reden, aber so richtig ernst genommen habe ich mich bei niemandem gefühlt. Also im Prinzip Nein

                  • Du hast geschrieben:

                    " In der Kindheit war ich eigentlich nur depressiv wegen meines Vaters was jetzt aber besser wurde da er sich wieder meldet und auch positiv verändert hat."

                    Darf ich fragen was mit deinem Vater war? Was hat er gemacht das dich depressiv gemacht hat?

                    • (15) 13.02.17 - 20:13
                      ich weiß nicht weiter

                      Er hat mich sehr oft angelogen, sitzen gelassen, geschlagen von klein auf schon wurde ich ständig nur enttäuscht von ihm. Habe vor dem treffen bilder für ihn gemalt mein täschchen gepackt und er ist dann einfach nicht aufgetaucht, habe oft stunden lang gewartet in der hoffnung er kommt vlt doch noch und holt mich ab. Dieses sitzen gelassen werden war für mich noch schlimmer als alles andere weil ich mich jedes mal danach wie ein stück dreck gefühlt habe... was dann auch in zukunft sehr an meinem selbstwertgefühl genagt hat ich war dadurch nie selbstbewusst fand mich wertlos und dachte mir das mich eh niemand lieben kann wenn mein Vater mich nichtmal lieben kann. Dann fing auch noch meine Mutter an so abweisend zu werden jedes mal wenn ein neuer typ kam und dann war irgendwann schluss für mich habe dann ca. 6 mal versucht mir das leben zu nehmen 3 mal endete es im Krankenhaus und einmal ein 1 wöchiger aufenthalt in der Psychatrie. Habe bis zu 30 Tabletten Paracetamol an einem Abend zu mir genommen nur um einschlafen zu können ohne zu weinen (ich weiß es war dumm) aber ich wurde durch die tabletten müde. Waren es keine Paracetamol dann waren es Antibiotika oder Lichtenstein das was mir halt in die Hände fiel... heute bin ich allerdings stark abgeneigt was medikamente betrifft außer es muss unbedingt sein oder es hilft mir. Aber selbst Kopfschmerzen versuche ich bis zum höchsten grad auszuhalten bevor ich eine Aspirin nehme.

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