Partnerschaft

Man lernt einen neuen Partner kennen und ganz schnell läuft ein Großteil der Kommunikation über Chat-Nachrichten. Welche Erfahrungen haben andere damit gemacht?
Ein Tipp vom urbia Team

14.02.17 - 17:55
whatsapp

whatsapp - Segen oder Fluch?

Ich weiss, das hört sich mal wieder echt dramatisch an.

Und eine richtige Frage ist es auch nicht, aber es geht mir eben gerade durch den Kopf.

Das ist jetzt das zweite Mal, dass ich fast das Gleiche erlebe.

Ich lerne einen Mann kennen, es wird mehr als ein Flirt und wir schreiben uns täglich über whatsapp. Ansich eine schöne und total praktische Sache.
Man sagt sich guten Morgen und gute Nacht, auch zwischendurch tauscht man tagsüber ein paar Sätze aus und fühlt sich einander dadurch nah.

Leider hatte er dann auch überhaupt keine Ambitionen mehr zum Telefonieren...whatsapp ist nunmal praktischer und man kann noch andere Dinge nebenher machen.

Dann wurde es irgendwann weniger...erst gab es tagsüber immer kürzere Sätze, dann fiel auch schonmal der schon gewohnte Gute-Nacht-Gruß weg, Nachrichten wurden erstmal ignoriert.

Trotzdem, fast jedes Mal wenn ich auf whatsapp gegangen bin, hab ich ihn online gesehen.
Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht...er hat eine Andere kennengelernt mit der das Schreiben jetzt natürlich interessanter ist.

Und was kommt...eine "Aufklärung" und ein "Schlussmachen" per whatsapp.
Dieses Mal hat er noch dazu geschrieben, dass er es mir ja gerne persönlich gesagt hätte...aber? Trotzdem hat er es nicht und ist diesen wunderbar einfachen Weg gegangen.
Schliesslich muss man sich dann nicht mit einem evtl. heulenden Weibchen rumschlagen und fühlt sich auch nicht so mies dabei.

Wie gesagt...das lief jetzt zum zweiten Mal fast identisch ab und es fühlt sich wirklich nicht gut an. Es handelt sich hier auch nicht um 20jährige Jungs, sondern um Männer um die 40...ist das schon die Normalität?

14 direkte Antwort(en) auf den ausgewählten Beitrag:

14.02.17 - 18:12

Hallo

früher hat dieser Typ Mann die Beziehung telefonisch beendet.
Aber es ist schon komplizierter durch WA geworden.

Die Freundin eines unserer jugendlichen Bekannten, hat die ersten Monate die Anzahl der täglichen #kuss smileys gezählt. Waren das mal weniger, dachte sie stets er wäre sauer auf irgend was.

Vor allen Dingen dieses "sichtbare online sein" ( das kann man doch abstellen!?! )
fördert Misstrauen und Frust.

Nicht so viel bei WA schreiben zu Beginn, lieber treffen und telefonieren, kann man da nur raten.
Und natürlich bestimmte Themen nur persönlich kommunizieren.

Mein Mann und ich haben erst seit kurzem, einen gemeinsamen (anderen ) messanger.
Vor 13 Jahren gab es mal eine SMS oder ein Telefonat.

Ich fürchte aber dieses Dauer-Geschreibsel ist zur Normalität geworden.

Wenn einer wirklich will, bleibt er dran.
Viel Glück und nicht aufgeben.#klee

L.G.

14.02.17 - 18:47

Hattest Du Sex mit ihm?

Hast du ihn online kennengelernt?

Falls ja, dann ist es keine Frage des Alters! Egal ob 20 oder 40 Jahre alt.

Er hat das Interesse verloren, bzw hat er dich nur als Betthasen gehalten.

14.02.17 - 18:59

Ich wurde vor 10 Jahren per SMS verlassen und einmal per ICQ, also war es damals auch nicht besser. Whatsapp ist nur billiger als damals ne SMS für 19 cent...

14.02.17 - 19:20

Für viele ist das die Normalität, weil der Mensch eben bequem ist und nichts ist bequemer und schneller, als nebenher in Sekunden was zu schreiben, als den Hörer in die Hand zu nehmen und zu telefonieren. Die Schreiberei kann man praktisch beim Toilettengang erledigen, während der Adressat denkt, der andere habe sich besonders viel Mühe mit seiner Aufmerksamkeit gegeben.

Ich glaube, es wird auch einfach zu viel erwartet. Vor whatsapp und Co. Hat man auch nicht alle Stunde telefoniert und nach dem Stand der Dinge gefragt. Da hat man vielleicht abends gesprochen - je nach Zeit mehr oder weniger kurz - und gut. War man verhindert oder zu einer unchristlichen Zeit zuhause, wurde das Telefonat ausgesetzt und auf den nächsten Tag verschoben. Heute muss man noch nachts die letzte Nachricht absetzen (und kürzlich habe ich einen Bericht im Radio gehört, dass 20 % der Kinder und Jugendlichen nicht durchschlafen, weil sie nachts ihr Handy checken) sonst ist der Empfänger verunsichert.

Beim nächsten Mal würde ich vielleicht andere Rituals einführen. Eben jeden Abend in Ruhe telefonieren und sich wirklich Zeit nehmen für den anderen. Dann merkt man vermutlich frühzeitig, ob der andere dafür die Energie aufbringen will oder erben nicht. Sag dem nächsten gleich, dass du nicht gerne schreibst und dich lieber real austauschst. Wer wirklich Interesse hat an dir und deiner Person, der wird gerne deine Stimme hören wollen.

14.02.17 - 21:04

Normalität ist es sicherlich nicht - oder muss es zumindest nicht sein. Ich denke, dass sich auf diese Art der Kommunikation BEIDE einlassen. Wenn ich lieber telefonieren möchte, dann mache ich das. Was hält dich davon ab? Stelle doch einfach klar, dass du WA nicht so persönlich findest und lieber einmal täglich telefonieren möchtest.

Ich weiß ja nicht, wie und wo ihr euch generell kennen gelernt habt. Aber wenn man sich irgendwo trifft, kennen lernt und gut versteht - warum geht man dann einen "Schritt zurück" und verlegt sich ausschließlich auf eine Kommunikation mittels WA?

Scheue dich nicht, deine Bedürfnisse klar zu stellen. Wenn ein Mann nicht telefonieren möchte (oder sich vielleicht sogar einfach live treffen), sondern lieber per WA schreibt, kann ja schon irgendwas nicht stimmen.

14.02.17 - 21:23

Ehrlich?!

Ganz oft eher Fluch.
Also zumindest bei uns. Wir zoffen uns immer wieder mal und oft stellt sich raus, dass das geschriebene einfach falsch verstanden wurde.

Zu einem Gespräch gehört Mimik, Gestik, Ton, etc.

14.02.17 - 22:12

Zu 80% Fluch

20% Segen

Hat Vorteile auch, klar aber man verfolgt wer wann wie oft online war, warum nicht gleich geantwortet wurde.

Daher Fluch

Diese Probleme hatten ältere Generationen nicht

15.02.17 - 00:00

Einen Vorteil hat dieses ganze Whatsgeäppe und Gesimse....die Leute freuen sich wie Bolle über einen handgeschriebenen Brief zum Geburtstag oder als Genesungswunsch.... :-)

Schluß machen per elektronischem Medium ist sowas von feig, so einem Kerl würde ich keine Träne nachweinen, der das so machen muss. Ist ein ganz armes jämmerliches Hemd. Und nein - "normal" ist das nicht. Ein MANN hat die Eier in der Hose, das persönlich zu erledigen.
LG Moni

15.02.17 - 06:22
?!

dieses ganze pro und contra-geschwafel whatsapp, finde ich so albern wie das ständige auf-teufel-komm-raus negative reden über handys und deren gebrauch oder dieses immerzu geheule hier über schwarzschreiber....es ist halt wie es ist und irgendwo für jeden irgendwie, irgendwann eine gute sache und wenn nicht, lässt man es halt.

ansonsten....man liest eine menge raus bei whatsapp wenn man mal nicht immer so negativ denken würde sobald man nur ein wort meint falsch zu verstehen... wie auch hier gerne so oft #schein ...auch wenn ich es hier eher nachvollziehen kann weil man die personen nicht persnlich kennt, aber per whatsapp kennt man die personen meist persönlich und oft sind es sehr enge leute, da wundere ich mich immer wieder warum man sooooofort etwas negativ versteht, besonders wenn es der partner ist...aber ok...

ansonsten, kennt man seine liebelei, affäre oder was auch immer "etwas" näher/besser und hofft man auf mehr, dann kann man das doch erkennen.egal wie oder was oder wo...wenn ein mann was möchte, dann zeigt er es und wenn er nur nachrichten schreibt, dann weiß man doch, dass er es sooooo dolle ernst nicht meint, auch wenn sie süß und lieb sind....möchte er nicht telefonieren oder erzählt, dass er schreiben ja nicht so gut findet, es aber immer macht...oh man, dann kann man doch schon ahnen, dass er nicht so möchte wie man selber.ich verstehe da null, dass man sich da noch einlullen lässt....ein mann der sich nicht bemüht, der möchte auch nicht wirklich, außer es geht um sex, da werden sie ja aktiv....aber es geht um das drumherum...und wer da so blind ist, soll sich anschließend nicht beschweren....mal wieder reinsteigern in etwas wäre ganz positiv :-)

15.02.17 - 06:32

Für den Typen warst du nicht die richtige. Er hat es irgendwann zwischendurch gemerkt und sich die nächste gesucht, bevor er Schluss gemacht hat. Meinst du wirklich, diese Geschichte hätte dich ohne WhatsApp weniger mitgenommen? Wenn alles am Telefon oder per Brief oder persönlich stattgefunden hätte?

Was du erlebt hast, fühlt sich immer scheiße an. Passiert trotzdem oft. Wir suchen eben den idealen Partner, der uns rundum glücklich macht, ohne dass wir an uns selbst arbeiten müssen. Für manche eine Suche ohne Happy End.

15.02.17 - 08:23

Whatsapp ist nicht schuld daran, wenn eine frische Beziehung nicht klappt. Und per SMS Schluss gemacht haben Idioten auch vor 15 Jahren schon.

Ich finde whatsapp sehr praktisch, einfach weil´s kostenlos ist. Einen online-Status oder so was habe ich noch nie gecheckt, ich habe nicht den Anspruch, dass mein Gegenüber mir sofort auf der Stelle zurückschreibt.

Missverständnisse entstehen natürlich leichter, wenn man schreibt. Da haben mein Mann und ich auch relativ lange gebraucht, bis wir den anderen 100%ig verstanden haben.

Sei froh, dass du in diese Trottel nicht mehr Zeit und Gefühl investiert hast. Sie hätten dich auch ohne Handy enttäuscht.

LG Claudi

15.02.17 - 12:44

>>whatsapp - Segen oder Fluch?<<

für die einen ist es ein Segen, für andere ein Fluch. Es kommt drauf an, wie man damit um geht, was man draus macht. Und ob man es über haupt macht;-)

15.02.17 - 18:38

Whatsapp ist per se weder gut noch böse, sondern einfach ein Hilfsmittel zur Kommunikation. Wie man damit umgeht, ist aus meiner Sicht vor allem eine Charakterfrage.

Wenn es dir schon mehrfach passiert ist, dass die Männer, die du kennen lernst, mehrgleisig farhen, wird das vielleicht auch an deinen Präferenzen liegen oder daran, wo du die Leute kennen lernst. In Singlebörsen ist es anscheinend recht normal, in der Kennenlernphase mehrere Kontakte parallel zu haben.

Ich persönlich bin ja der Ansicht, dass diese Art des oberflächlichen, parallelen Kennenlernens die meisten Leute auf Dauer eher unglücklich macht, weil daraus nie stabile Beziehungen werden, andererseits ist es ja im Interesse der Singlebörsenbetreiber, wenn ihre Kundschaft gefühlt immer wieder knapp davor ist, eine erfüllende Beziehung zu haben aber nach ein paar Monaten doch scheitert. Genau diese Situation sichert ihnen treue Stammkundschaft. Aber meine Ansichten zu dem Thema wären eine Geschichte für sich...

17.04.17 - 13:16

Segen, wenn man die richtigen Einstellungen kennt und mit der Datenvereinbarung einverstnaden ist

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