von der beliebten Frau mit vielen Freunden zur Einsamen

    • (1) 15.02.17 - 10:22
      Inaktiv

      Hallo zusammen,

      ich fürchte der Beitrag passt nicht in die Rubrik, aber eine passendere hab ich leider nicht gefunden. Bitte entschuldigt.

      Ich bin echt nicht nah am Wasser gebaut, aber jetzt hock ich schon allein nach der Überschrift wie ein Häufchen Elend weinend vor dem PC.

      Zu mir: Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und werde in 8 Wochen zum ersten mal Mutter. Letzten Sommer bin ich in die Heimat meines Mannes gezogen. Ist ein guter Fetzen weg von meiner Heimat, aber tragbar. Ich fahre zu meinen Eltern ca. 1h + 15min. Natürlich sind auch meine ganzen Freunde dort in der Gegend.

      Ich bin jeder, den immer alle mögen und immer alle alles anvertrauen, das war schon immer so. Das liegt evtl. auch daran, dass ich mich im Laufe meiner Jugend so entwickelt hab, dass ich immer allen versucht hab alles recht zu machen und irgendwo konnte man mich wohl nur mögen. Das liegt daran, dass meine Mutter immer extrem viel von mir gefordert hat und gleichzeitig aber nichts gut genug war. Mein Selbstvertrauen war bei Null und ist auch heute noch nicht weit davon entfernt. Zu meiner Teenie-Zeit wollte ich nicht mal mehr leben, ich war totunglücklich.
      Naja wie auch immer, dadurch bin ich dann eben doch zu dem Menschen geworden, der sich aus dem Hintergrund gedrängt hat und sich viele Freunde gemacht hat. Es ist wirklich so, meine Freundin nannte mich als "Everybodys Darling" weil mich einfach alle mochten. Wenn ich also z.B. Geburtstag feierte, waren ruckzuck 35 Personen da (ohne Family) nur mit dem engsten Freundeskreis.

      Naja nun wohn ich ein Stück weg. Klar dass da einige Freundschaften schwer sind zu halten. Aber im Moment hab ich das Gefühl ich hab bald gar keine Freunde mehr und mich macht das echt fertig. Vor allem weil ich mich hier gar nicht schaffe richtig einzubringen und neue Freunde zu finden.

      Ich hatte eine beste Freundin, wir sind durch dick und dünn gegangen. Als meine langjährige Beziehung auseinander brach, war ich fix und alle und anfangs hat sie mich sehr gut unterstützt, hat mich abgelenkt mit feieren gehn und hat mich tageweise auch bei ihr wohnen lassen. Allerdings hab ich gemerkt, dass es ihr mit der Zeit nicht mehr so reinpasste, sie hatte endlich wieder eine Beziehung. Trotzdem war sie immer mein erster Ansprechpartner wenn es mir schlecht ging (also quasi immer). Das wurde ihr wohl zu anstrengend, sie meinte irgendwann ich soll zum Psychiater gehen etc. Durchgekommen ist sie gar nicht mehr, obwohl wir im selben Ort wohnten zu der Zeit. Ich hab mich total im Stich gelassen gefühlt in der Zeit als es mir am schlechtesten ging und wir haben dann nur noch gestritten. Sei meinte sie hat eigene Sorgen, welche hat sie mir aber einfach nicht sagen wollen.Als ich meinen heutigen Mann kennenlernte, hat sie null Interesse an ihm gezeigt. Irgendwann war sie schwanger. Dass sie heiratet hab ich über Dritte erfahren und letztendlich zerbrach die Freundschaft nach 11 Jahren. Man muss dazu sagen, ihr jetztiger Mann ist ein langjähriger Freund von mir, sie würde ihn ohne mich gar nicht kennen. Auch er wünscht keine Freundschaft mehr zu mir.
      Das schlimme ist, ich lauf ihnen trotzdem immer wieder über den WEg, wenn z.B. jemand aus der Clique Geburtstag feiert. Dann ignorieren sie mich einfach. Das tut weh...

      Zu der eben benannten Clique. Das hat sich in meiner Schulzeit entwickelt, damals nur aus Jungs bestehend. Mir sind die wahnsinnig wichtig, auch die nach und nach kommenden Freundinnen/Ehefrauen. Wenn wir uns sehen ist auch alles wie immer. Jedoch meldet sich kaum einer von selber bei mir seit ich hier wohne oder fragt mal wie es mir geht in der Schwangerschaft. Wenn ich dann alle 2-3 Monate zu Unternehmungen komme, freuen sie sich aber danach meldet sich auch keiner mehr. Ich weiß nicht wie ich das halten kann...
      Selbst dass einer davon heiratet hab ich nur wegen Bilder des JGA in unserer WhatsApp-Gruppe erfahren

      Meine frühere Arbeitskollegin, die immer meinte "wenn du mal schwanger bist, sag es mir gleich dann such ich n neuen Job, will dann auch weg hier" hat ab dem Tag, an dem ich zum letzten Mal da war (im Oktober aufgrund BV) einfach aufgehört sich bei mir zu melden. Sie macht nicht mal mehr Nachrichten von mir auf, gar nichts. Anrufe ignoriert sie und und und... Sie ist immer noch dort und hat nun meinen Job, was mit mir ist juckt sie nicht mehr. Davor waren wir total dicke und haben uns immer alles erzählt.
      Wie ein Schlag ins Gesicht, keine Ahnung was sie hat!

      Die Einzige auf die ich mich halbwegs verlassen konnte, wendet sich auch immer mehr ab. Einerseits versteh ich es, da sie erst im September Mutter wurde, da hat man einfach anders im Kopf. Ich besuche sie oft, und erzähle dann auch. Merke dann aber nun langsam nur mehr und mehr, dass sie mir gar nicht zuhört oder nur halber sodass sie alles falsch versteht.
      Letzte Woche war ich zum letzten mal dort, hatte sie vorgewarnt dass ich angeschlagen bin. Sie sagte ich soll trotzdem kommen und nun hält sie mir im zwei Tages Rhytmus vor dass erst sie und dann ihr Kind krank wurden... Na klasse. Ich hatte versucht mit ihr über ein Problem zu reden, sie meinte dann sie sei jetzt nicht der richte Ansprechpartner weil sie krank sind.

      Alle anderen Freundschaften werden immer loser, aber naja.

      Eigentlich hab ich nur noch eine richtig Gute, diese wohn aber 2 Stunden weg von hier und hat 2 Kinder. Wir sehen uns regelmäßig, das ist schön. Ich will sie auch nie missen. Aber naja, alle paar Wochen oder Monate mal 2 Stunden Kaffeeklatsch...
      Ich bin trotzdem froh, dass ich sie habe! Bei ihr kann ich einfach ich sein.

      Aber irgendwie fehlt mir vielleicht einfach die Person, die nicht weit weg wohnt, die regelmäßig nach mir fragt und mit mir auf einer Wellenlänge ist. Die einzige Person, mit der ich noch offen über mich und meine Gefühle / Gedanken reden kann ist mein Mann. Er ist toll, keine Frage. Aber jede Frau braucht doch auch eine Freundin mit der das geht.

      Ich weiß langsam nicht mehr, was ich machen soll. Ich hab mich noch nie so einsam gefühlt. Offenbar bin ich kaum Jemandem wichtig genug...
      Mit meiner Mutter kann ich auch nicht reden und eine Schwester hab ich nicht, nur einen Haufen Brüder.
      Außerdem sitz ich schon monatelang wegen BV zu Hause, das ist total ätzend.

      So langsam bin ich froh, wenn das Kind da ist und ich ne 24h-Beschäftigung habe... Vielleicht vergesse ich die Sorgen dann

      • (2) 15.02.17 - 10:26

        Sorry für die zahlreichen Fehler im Text

        Ich musste leider genau die gleiche Erfahrung machen wie du, allerdings bin ich ca. 400km von zu Hause weggezogen. Meine beste Freundin konnte meinen Mann nicht leiden, so hatten wir nach und nach weniger Kontakt. Außerdem zog ich zu diesem Zeitpunkt ca. eine Stunde Fahrtzeit von ihr weg. Obwohl sie in der Nähe arbeitete, kam sie mich nie besuchen. Ich war immer die, die am Wochenende eine Stunde zu ihr fuhr. Meine Wohnung dort hat sie nie gesehen. So erging es mir leider auch mit den anderen Freundschaften, sie wurden loser und loser, bis wir uns nur noch Oberflächliches zu sagen hatten.

        Als ich dann letzten Endes 400km weit weg zog, brach der Kontakt ab. Ich war diejenige, die noch telefonischen Kontakt suchte, von anderen kam nichts. Gelernt habe ich daraus, dass man an solchen Freundschaften nicht hängen bleiben darf, auch wenn man ihnen nachtrauert.

        Du musst dich wohl leider von ihnen lösen, denn auf die Entfernung und später mit Baby wirst du die Freundschaften nicht halten können.

        Allerdings kann ich dir auch Mut machen, da du mit Baby viele Möglichkeiten hast, neue Leute kennen zu lernen. Du kannst dich jetzt schon umhören nach Geburtsvorbereitungskursen (daraus habe ich Kontakte aufgebaut), PeKiP, Babyschwimmen, Krabbelgruppen, etc. Dort lernst du andere junge Mütter kennen, kannst dich austauschen und neue Freundschaften knüpfen.

        Ist dein Baby etwas größer, kannst du vielleicht ein Hobby aufnehmen oder eine Vereinstätigkeit, sodass du auch Kontakte außerhalb der "Babywelt" herstellen kannst.

        Später ergeben sich dann noch viel mehr Möglichkeiten über Spielplatzbesuche, Kinderturnen, Kindergarten und sowas.

        • (4) 15.02.17 - 11:05

          So geht es mir im Grunde auch... Meine Freundin mit dem Baby war seit letztem Frühsommer nicht mehr hier und ich fahr ständig zu ihr. Anfangs sagte sie ihr Baby schreit im MaxiCosi. Ist ja ok, um Gottes Willen. Das versteh ich. Aber nun erzählt sie ständig wo sie immer hingeht mit der Kleinen, aber den Weg zu mir findet sie trotzdem noch nicht. Das ist echt traurig und einseitig.

          Du hast definitiv Recht. Ich hab auch viel Hoffnung auf den Geburtsvorbereitungskurs und Schwangerenyoga gesetzt, aber bisher hat sich noch nichts entwickelt... Ich muss versuchen aus mir rauszukommen.

          Es fällt nur so schwer sich von "Altem" zu lösen

      Du wirst nach der Geburt eures Kindes (herzlichen Glückwunsch dazu) feststellen das noch einige Freunde gehen werden,ist einfach.
      Das du noch keinen Anschluss im neuem Ort gefunden,tut mir leid aber das wird schon,glaube mir :) durch den Beruf meines Mannes sind wir in 8 jahren 4 mal umgezogen und Nummer 5 steht auch an.Ich habe in Dörfern leben müssen/dürfen die 400 Einwohner haben,der Bus 2 mal Tag in die Stadt fuhr und der einzige Laden Penny war und 3 km entfernt.Und dennoch habe ich zwei sehr liebe Frauen kennengelernt mit den ich in der ganzen Zeit Kontakte hatte und habe.
      Ich war nie in einem Verein oder krabbelgruppe etc dafür war meine Maus schon zu groß.
      Aber jemanden zum quatschen findet sich immer,warte ab bis der Frühling voll da ist und dein Würmchen da :) da kommen die Leute von alleine um zu gucken.
      Vllt suchst du dir aber eine krabbelgruppe,spiele treffen etc. Du kannst auch selber aktiv werden und in eby Kleinanzeigen eine Anzeige starten.Du wirst überrascht sein wieviele einsame Herzen sich in deiner Umgebung auf halten :)

      Was macht dein Mann Beruf? Bleibt ihr auf Dauer dort wohnen?

      • (8) 15.02.17 - 11:07

        Vielen Dank!

        Wow, du hast echt meinen Respekt. Ich glaub ich würd kaputt gehen bei so vielen Umzügen. Da gehört viel Stärke dazu, schön dass du immer wieder Anschluss findest und auch Freunde gefunden hast!
        Das macht mir Mut!! Und ich wünsche dir, das es bei Umzug Nr.5 wieder so laufen wird!

        • Danke dafür, aber das wird schon ziehen in die Niederlande : ) bissl kontaktfreude gehört halt dazu. Ich ziehe zwar nicht gerne um aber ich hab noch nichts gefunden wo ich bzw wir uns "zuhause" fühlen. Hauptsache wir sind zusammen und wollen das alle (also umziehen).
          Ich wünsche dir für die Geburt viel Kraft und das du ein paar nette Mamis kennenlernst :) Wichtig ist nicht runter ziehen lassen.Menschen kommen und gehen und man selbst ist ständig im Wandel der Veränderung :)

    Also ehrlich gesagt wirkst Du auf mich sehr anstrengend. Sorry, aber bei Dir dreht sich ja echt alles nur um Deine Seelenwelt und Deine Probleme. Und irgendwie tust Du Dir eigentlich nur selbst leid und ein wenig suhlst Du Dich auch in diesem Seelenschmerz. Das wäre mir als Freundin auch zu anstrengend. Eine Freundschaft muß ausgewogen sein. Hast Du denn mal nach den Problemen der anderen gefragt? Oder sprichst Du mit Deinen Freunden wirklich jedes mal darüber, das es Dir schlecht geht? Gibt es auch Treffen, wo Du mal berichtest, dass alles toll ist und Du glücklich bist?
    Jeder hat sein Päckchen zu tragen, so ist halt das Leben.
    Du bist zwar weggezogen, aber 1h 15 min Autofahrt sind ja nun auch nicht die Welt. Eine wirkliche Freundschaft besteht so eine Entfernung locker. Meine Freundin aus Schulzeiten wohnt 550 km weit weg. Wir sehen uns 1-2 mal im Jahr, telefonieren ca. 1x pro Woche, manchmal auch seltener, weil ja jeder von uns durch Familie und Job auch zeitlich sehr eingebunden ist.
    Trotzdem besteht unsere Freundschaft seit 20 Jahren.
    Natürlich halten diese ganzen lockeren Bekanntschaften nicht, wenn man umzieht. Das ist doch normal. Aber deshalb gleich zu sagen, dass man ja offenbar niemandem etwas bedeutet? #kratz

    Du solltest Dich ja in Deiner neuen Stadt auch nicht zu Hause einigeln, sondern mußt Dir eben einen neuen Bekanntenkreis aufbauen.
    Gerade durch das Kind wirst Du doch locker viele neue Jung-Mamas kennen lernen (Geburtsvorbereitungskurs, Rückbildungskurs, Krabbelgruppe, Kita, Spielplatz,...).
    Komm aus Deinem schwarzen Loch heraus gekrabbelt und fang an, Dein Leben mal wieder etwas Positiv zu sehen. Freu Dich auf Deine kleine Familie, werde aktiv und bau Dir einen Bekanntenkreis auf und sie Deinen Umzug nicht so dramatisch, sondern als Chance, Deinem Leben eine neue Richtung zu geben und Dich weiter zu entwickeln.

    • (11) 15.02.17 - 11:09

      Krasse Aussagen, aber gut.

      Ich dachte Freunde sind dazu da, dass man sich mal Probleme anhört. Zum Beispiel der besten Freundin: 10 Jahre lang war ich immer für sie da, hab mir alles angehört und ihr geholfen. Und dann geht es EINMAL um mich und statt mir aus dem Loch zu helfen, beendet sie die Freundschaft.
      Und dann bin ich anstrengend und es geht alles um mich? Nein, ich wollte nur einmal zurückhaben, was ich auch immer allen gebe.
      Es geht lange bis ich jemanden mit meinen Problemem "vollheule", bin nach außen eher der fröhliche Mensch,auch wenn du das offenbar jetzt nicht glaubst

      • Natürlich sind Freundschaften dazu da, dass man sich MAL die Probleme des anderen anhört und ggf. Tipps gibt, den anderen unterstützt usw.
        Aber Dein Text liest sich für mich einfach ganz anders.

        z.B.: "anfangs hat sie mich sehr gut unterstützt, hat mich abgelenkt mit feieren gehn und hat mich tageweise auch bei ihr wohnen lassen. ... Trotzdem war sie immer mein erster Ansprechpartner wenn es mir schlecht ging (also quasi immer",
        " Ich besuche sie oft, und erzähle dann auch. Merke dann aber nun langsam nur mehr und mehr, dass sie mir gar nicht zuhört" usw.
        Vielleicht wirft Dein Posting ein ungünstiges Licht auf Dich, aber es liest sich einfach so, dass Du quasi jedes mal, wenn Du eine Freundin besuchst, erzählst, wie schlecht es Dir nun schon wieder geht und welche Probleme Du nun wieder hast.
        Ich habe eine Schwester, die so ist. Alles ist irgendwie immer schlecht, andauernd ist wieder irgendein Problem aufgetreten. Und davon erzählt sie dann ewig lange und seeeeeehr ausgiebig. Ich höre natürlich geduldig zu, weil sie ja meine Schwester ist und ich mich um sie kümmern will. Aber es ist wirklich anstrengend und für "nur" eine Freundin würde ich das auf Dauer bestimmt auch nicht machen wollen.

        Deine Freundin hat ja, so hast Du es selbst geschrieben, durchaus sehr viel für Dich gemacht, hat Dir lange zugehört, Dich abgelenkt, ist mit Dir feiern gegangen und hat Dich sogar bei ihr wohnen gelassen! Es ist also nicht so, wie Du jetzt schreibst, dass sie von Knall auf Fall die Freundschaft beendet hat, als Du mit Deinem allerersten Problem zu ihr gekommen bist, oder?
        Ich will Dich gar nicht angreifen oder verurteilen.

        Ich wollte eigentlich nur Deine Sichtweise darauf lenken, Dich selbst nicht so in Selbstmitleid zu suhlen und es so derart persönlich zu nehmen, dass eben Cliquen-Bekanntschaften aus der Schulzeit zerbrechen und das ganz gewiss kein Drama ist, sondern eher der Startschuss in ein anderes Leben. Du bist eben nicht mehr die Anfang 20-jährige Single-Frau, sondern bald Mutter und eben einfach erwachsener als als Schülerin oder frisch-ausgelernte Berufsanfängerin. Das ist doch ganz normal, dass sich da auch der Bekanntenkreis ändert.
        Eure Interessen entwickeln sich eben auseinander. Such Dir lieber neue Bekannte mit Deinen (neuen) Interessen jetzt.

        Alles Gute!

        • (13) 15.02.17 - 15:31

          Naja ich würd ja gern mal den Menschen sehen, der wenn eine 7jährige Beziehung in die Brüche geht, nach einer Woche wieder glücklich ist. Und sie hat mich Knall auf Fall fallen lassen, und zwar genau als ihre Welt plötzlich super war und die trauernede Freundin keinen Platz mehr hatte.

          Aber okay, dann ist es wohl meine Schuld und ich hab die Freundschaft zerstört. Vermutlich ist es falsch zu denken, dass man sich auf Freunde verlassen kann, in guten wie in schlechten Zeiten.
          Ich werde die Ansicht überdenken

          • "Aber okay, dann ist es wohl meine Schuld und ich hab die Freundschaft zerstört."

            Wo habe ich denn bitte geschrieben, dass Du die Freundschaft zerstört hast? #kratz
            Genau das meine ich. Ich kenne diese Argumentationsweise von meiner Schwester. Die macht das genauso.
            Wenn man ihr mal eine Antwort gibt, die ihr nicht gefällt und wo man sie mal nicht bemitleidet, dann kommt gleich so eine völlig übertriebene Rückantwort, von wegen: "Ich wußte ja schon immer, dass Du nicht zu mir hältst usw."
            DAS meine ich mit "anstrengend". Du bestätigst genau das Bild, was ich im Kopf hatte.

            "Vermutlich ist es falsch zu denken, dass man sich auf Freunde verlassen kann, in guten wie in schlechten Zeiten. Ich werde die Ansicht überdenken"

            Auch hier wieder eine völlig überzogene Antwort.
            Wo schrieb ich denn so etwas?

            Nirgends!
            Selbstverständlich soll man sich auf seine (festen/engen) Freunde verlassen können. Natürlich unterstützt man sich gegenseitig. Aber es muß eben gegenseitig sein. Und irgendwann muß es auch mal gut sein mit den Problemen. Natürlich braucht es seine Zeit, bis man über eine zerbrochene Beziehung hinwegkommt. Aber Du schreibst ja im gleichen Posting, dass Du der anderen Freundin, die Du jetzt hast, auch jedes mal bei jedem Treffen von Deinen Problemen erzählst und sie jetzt irgendwann schon gar nicht mehr richtig zuhört.
            Und außerdem: im Ausgangsposting ging es doch zum großen Teil um Deine ganze Clique, die zerbrochen ist, die 35 Leute, die Du immer zum Geburtstag eingeladen hast.
            Und vor allem DAZU schrieb ich, dass das einfach keine echten, festen Freunde sind. Man hat doch nicht 35 ganz enge Freunde, denen man sein Herz ausschüttet und die immer für ein da sind, egal, was passiert. Das sind "Zweckbekanntschaften". Aber die Interessen entwickeln sich eben Anfang/Mitte Zwanzig auseinander. Solche Schüler-Cliquen halten doch nicht ewig! Das ist völlig normal, das sowas zerbricht, wenn man wegzieht.
            Und Du schlussfolgerst oben daraus gleich, dass Du NIEMANDEM auf der Welt wirklich etwas bedeutest.
            DAS halte ich für überzogen!
            Und nichts anderes habe ich oben auch geschrieben.
            Versuch mal etwas runterzukommen und die Dinge nicht so melodramatisch zu sehen.
            Dann geht vieles leichter.

            • (15) 16.02.17 - 11:55

              Naja ich mach ja nichts anderes wie du, du interpretierst auch lauter an den Haaren herbei gezogene Dinge, die ich wirklich nirgends so geschrieben hab. Scheint so, als wärst du deiner Schwester ziemlich ähnlich

              Alles Gute

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