Würdet ihr für die Liebe auswandern?

    • (1) 20.02.17 - 00:09
      Auswanderin mit Angst

      Guten Abend,

      Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Also ich bin 31 Jahre alt, Krankenschwester von Beruf und habe vor 1 1/2 Jahren im Urlaub einen Mann kennen und lieben gelernt. Er ist Finne und lebt in Finnland. Es war erst ein harmloser Urlaubsflirt. Danach hielten wir noch über Facebook und WhatsApp Kontakt und schrieben uns irgendwann dann täglich und so kam es, dass er fragte, ob ich ihn besuchen komme und das tat ich und dann besuchte er mich und so geht das seit fast einem Jahr. Wir haben uns in dem Jahr insgesamt 6 Wochen gesehen, schreiben aber täglich oder skypen. Er besuchte mich zuletzt Anfang Januar und da fragte er mich, wie es mit uns weitergehen soll? Er fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte nach Finnland zu ihn zu ziehen. Er ist Lehrer in Finnland und könnte nicht so einfach beruflich in Deutschland fußfassen. Ich hingegen könnte als Krankenschwester, vorausgesetzt ich lerne die Sprachen, überall arbeiten. Ich liebe ihn, ich weiß das hört sich blöd an, aber ich war noch nie so in einen Mann verliebt. ABER Auswandern ist schon eine Riesennummer. Ich kann kein finnisch und muss zugeben, dass ich die Sprache echt schwer finde. Ich spreche ganz gut englisch und könnte mich damit am Anfang sicher verständigen, aber auf Dauer müsste ich die Sprache schon lernen. Und dann würde ich hier alle meine Freunde und meine Familie zurücklassen und das bricht mir allein bei dem Gedanken daran das Herz, andererseits will ich ihn nicht verlieren, ich will mit ihm leben und zusammensein. Jedesmal, wenn wir uns wieder trennen leide ich unter unerträglichem Liebeskummer und ich sehne mich so sehr nach ihm. Ich bin hin und her gerissen. Habe Angst vor diesem Schritt, aber ein Leben ohne ihn kann ich mir nicht vorstellen. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und einen solchen Schritt gewagt?

      • Also ich finde den Unterschied, nach Finnland auszuwandern oder z.B. von Hamburg nach München umzuziehen jetzt nicht so groß.
        Ich reise beruflich sehr viel, u.a. auch oft nach Helsinki und finde die nordischen Sprachen nicht unlernbar, anders sähe es bei russisch oder chinesisch aus.

        Ich persönlich mag alle nordischen Länder sehr wegen ihrer Kultur. Leider könnte ich mich überhaupt nicht mit den klimatischen Bedingungen dort anfreunden. Diese ewige Kälte und nur ein paar Tage Sommer im Jahr würden mich kaputt machen.

        Bis du ein Typ, dem es leicht fällt neue Bekanntschaften zu machen, dann würde ich es wagen. Er hat recht, als Krankenschwester findest du in Finnland recht leicht einen neuen Job, wenn du die Sprache gelernt hast. Damit könntest du hier ja schon anfangen. Und selbst wenn es scheitert, was hast du denn verloren?
        Du hast eine Chance ergriffen, deinen Horizont erweitert, nochmal was anderes gesehen als Deutschland und man wird dich dann auch hier jobtechnisch jederzeit mit Kusshand zurücknehmen.

        Mach es!
        Du kannst nur gewinnen!

        • Nur mal so... Finnisch hat mit den anderen nordischen Sprachen (Schwedisch, Dänisch, Norwegisch) überhaupt nichts zu tun, sondern ist mit Ungarisch verwandt. Meine Mutter lebt seit über 5 Jahren in Finnland. Sie spricht sehr gut Dänisch und Schwedisch, aber hat es bisher nicht geschafft, mehr als eine handvoll Wörter auf Finnisch zu lernen... Unmöglich ist es sicherlich trotzdem nicht, aber vom Deutschen 1000 Mal weiter entfernt, als die anderen nordischen Sprachen.

      Als ich die Überschrift las, war mein erster Gedanke: kommt auf das Land an.... aber Finnland? SOFORT!!! :-)
      Dir bietet sich eine ganz tolle Chance. Nutze sie. Auch Finnisch zu lernen würde mir jetzt nichts ausmachen.

      Nimm doch, wenn das möglich ist, ein Sabbatical und probier das Leben in Finnland aus. :-)

    • Der Liebe wegen würde ich nie in ein anderes Land ziehen. Du kennst ihn nämlich eigentlich gar nicht. 6 Wochen zusammen leben in 1,5 Jahren. Da habt ihr nur Urlaub zusammen verbracht, nicht aber den Alltag und die Realität. Das geht nicht gut, ihr werdet nicht zusammen bleiben und du hast dann hier alles aufgegeben. Nein, ich würde das nicht tun. Nicht für eine "Beziehung ".

      Nun, es ist natürlich ein Risiko dabei.
      Ich würde mich wohl fragen, was könnte denn im schlimmsten Fall passieren?
      So wie du schreibst, hast du keine Kinder...musst dir also nur um dich diese Gedanken machen.

      Also, was könnte passieren?
      Dass deine Familie sich gegen dich stellen würde wäre wohl sehr unwahrscheinlich.

      Dass Freunde wegfallen ist schon wahrscheinlicher, aber mit wirklich guten Freunden wirst du es schaffen den Kontakt zu halten.
      Heutzutage kann man ja ohne Kostenaufwand auch auf diese Entfernung problemlos miteinander kommunizieren.

      Bei deinem Beruf würde ich schon auch sagen, dass er dir ein gewisses Maß an Freiheit bietet. Alleine meine Chefin leckt sich die Finger nach jeder Krankenschwester...und damit ist sie sicher nicht die Einzige.
      Wohnst du zur Miete oder hast du Eigentum?

      Mit der Sprache würde ich allerdings so bald wie möglich anfangen und nicht damit warten bis du in Finnland bist.

      Ich persönlich...wenn ich ohne Kinder wäre...ich würds riskieren.

      Die Idee mit dem Sabbatical finde ich gut. Vermiete Deine Wohnung unter, nimm ein Jahr unbezahlten Urlaub und versuch' es. Alles aufzugeben, um dann festzustellen, das es doch nicht passt, wäre mir zu heikel. Nach nur 6 Wochen realem Zusammenseins kann niemand wissen, ob die Beziehung alltagstauglich ist.

      Grüsse
      BiDi

      Mensch, du bist doch erst 31. Was hast du groß zu verlieren? Eher zu gewinnen - evtl. den Mann fürs Leben und eine Menge Berufs- und Lebenserfahrung, die deinen Horizont erweitern und die dir niemand mehr nehmen kann.

      Hast du dich mal erkundigt, wie die Aufenthaltsbedingungen für Ausländer dort sind? Ich würde mich außerdem vor Ort schlau machen und Kontakte knüpfen mit KH, um die Jobaussichten auszuloten...... ob sie dich auch einstellen würden, wenn du vorerst nur Englisch sprichst z. B.

      Denn abhängig machen würde ich mich von dem Mann keinesfalls. Nicht dass du nach 1 Jahr zwingend heiraten musst, um dort länger bleiben zu können. Das würde ich vorher abklären.

      Wenn's nicht funktioniert mit ihm, kannst du einigermaßen unkompliziert wieder zurück nach Deutschland. Pflegepersonal wird gesucht und du bist noch jung. Vielleicht lernst du das Land lieben und auch deren Gesundheitssystem und willst auch ohne Partner dort bleiben.

      Mach es. Viel Glück euch beiden!

      lg thyme

      (12) 20.02.17 - 08:05

      Du kannst Dir erstmal ein Sicherheitsnetz einrichten... Möbel einlagern in Deutschland und quasi nur mit dem Koffer nach Finnland reisen. Gib Dir/Euch ein Jahr Zeit, kläre wie Du in der Zeit finanziell aufgestellt bist und welche Möglichkeiten Du kurzfristig hast (Erspartes, der neue Partner etc.pp.) - wie es dann mittelfristig aussieht, wird sich eben in diesem Jahr zeigen. Klar ist, als Krankenschwester könntest Du nach dem einen Jahr problemlos zurück kommen und würdest sofort wieder zwischen verschiedenen Jobs wählen können - Dein Risiko hält sich also arg in Grenzen. ICH würde es sofort machen :)

      Du hast noch keine Kinder?
      Dann würde ich das unter deinen Voraussetzungen wohl ganz klar machen! Was für ein wunderbares Abenteuer! :-)

      Erst mal befristet auf ein halbes oder ganzes Jahr - und dann kann man schauen, ob´s "für immer" sein soll...

      Alles Gute!!
      LG Claudi

      Was würdest du denn in Deutschland aufgeben, wenn du auswanderst? Du bist jung, ungebunden und hast einen Job in den du jederzeit zurückkehren könntest, wenn es in Finnland doch nicht klappen sollte. Und Finnland ist ja auch echt nicht aus der Welt und du wanderst nicht in einen völlig fremden Kulturkreis aus. Ich selbst bin vor einigen Jahren sogar ganz allein zwar nicht ins Ausland, aber doch 800kilometer weit weg aus dem hohen Norden ins tiefste Bayern gezogen und bin noch heute hier und total glücklich :). Natürlich lässt man Eltern und Freunde zurück, aber heutzutage kann man echt sehr günstig fliegen und ist dann auch in paar Stunden wieder in der alten Heimat. Außerdem gibt es Skype, FaceTime usw... Das kontakthalten ist also auch kein Problem. Außerdem gewinnt man so viel an Selbstständigkeit und neuen Erfahrungen hinzu. Für mich persönlich war es echt die beste Entscheidung meines Lebens! Und in Finnland sprechen fast alle total gut englisch, sodass du dich sogar einigermaßen gut verständigen könntest! Und wenn alle Stricke reißen kommst du einfach nach Deutschland zurück! Also wage das Abenteuer! Du hast echt die besten Voraussetzungen :)

      Ich würde für die Liebe nicht auswandern, kann aber trotzdem nachvollziehen, dass du darüber nachdenkst.

      Ich bin innerhalb Deutschlands mehrfach umgezogen, auch über weitere Entfernungen und kann berichten, dass es immer so 2-3 Jahre dauert (je nach Lebenssituation) bis ich wirklich anbekommen war.

      Wenn du an einen neuen Ort kommst, hast du kein Sozialgefüge, keine Freunde, kennst die Umgebung und die Gegebenheiten nicht, hast keinen Familienanschluss. In einem fremden Land kommen noch die Sprachbarriere und die unbekannte Kultur und fremde Bräuche dazu. Die Grundvoraussetzung für Kontakte ist die Sprache. Wenn du also auswanderst, solltest du VORHER die Sprache können. Ansonsten sitzt du jeden Tag zu Hause, wartest auf deinen Freund und erwartest automatisch, dass er für dein Glück verantwortlich ist - das funktioniert nicht.

      Grundsätzlich kann es sicherlich funktionieren, wenn du die Sprache kannst, einen adäquaten Job findest und ein grundsätzlich offener Mensch bist. Dann kannst du über deinen Freund und Interessen / Hobbys vielleicht recht schnell neue Kontakte knüpfen.

      Dennoch darfst du nicht unterschätzen, dass du erstmal mehr oder weniger alleine da stehst und schon Dinge der alltäglichen Erledigungen (Supermarkt, Post, Bank, etc. ) eine Herausforderung sein werden. Du bist abhängig von deinem Freund (was mir persönlich wirklich nicht gefallen würde) und wirst zumindest in den ersten Monaten sicherlich immenses Heimweh haben.

      Auch musst du damit rechnen, dass die meisten Freundschaften, die du hier in D hast, auf der Strecke bleiben werden. Erfahrungsgemäß halten sich nicht viele Freundschaften, wenn man sie nicht mehr wie gewohnt pflegen kann - auch wenn man anfangs noch ganz fest daran glaubt.

      Hi,

      Im Prinzip spricht nichts dagegen. Als Krankenschwester hast du überall gute Möglichkeiten. Finnland ist in der EU, also darfst du dort auch ohne weiteres arbeiten.

      Problematisch könnte die Sprache werden. Finnisch muss sehr schwierig zu lernen sein. Es ist nur mit dem Ungarischen verwandt und hat mit Deutsch nicht viel zu tun. Vielleicht probierst du es schonmal von Deutschland aus? Vielleicht gibt es eine App wie babbel, die finnisch anbietet oder du erkundigst dich bei der VHS.

      Ich bin immer für Abenteuer zu haben. ;)

      Viele Grüße

      Julia

      Bei den Auswanderern auf Vox war auch mal eine Krankenschwester, die nach Finnland oder Schweden gegangen war, aber deren Ausbildung wurde nicht anerkannt. Ich weiß aber nicht mehr, welches Land es war.

      Aber , um auf die Frage zurück zu kommen. ich würde nicht auswandern. Ihr habt nie längeren Zeit zusammen verbracht, ihr sprecht nicht eine Sprache (finde ich extrem wichtig) und Du hast dort niemanden.

      Wenn Du es unbedingt probieren willst, dann lass Dich 3 Monate unbezahlt von Deinem Arbeitgeber frei stellen und teste erstmal Finnland.

      Hallo,

      ich bin ein sehr heimatverbundener Mensch, der seine Familie und Freunde immens braucht#schein. Mir gefällt es zuhause daher einfach am besten, was nicht bedeutet, das ich nicht gerne reise oder neue Städte bzw Länder kennenlerne. Nur LEBEN würde ich nicht einmal in der schönsten Stadt der Welt wollen (für mich eindeutig ROM#verliebt).

      Für mich wäre Auswandern daher eher unwahrscheinlich...ich würde es wenn NUR dann in Betracht ziehen, wenn mein Partner (mit dem ich schon länger zusammen bin, mit dem ich einen Alltag und ein gemeinsames Leben habe) unerwartet ein tolles Jobangebot im Ausland bekommt und dorthin ziehen würde. Dann, und nur dann vielleicht könnte ich mir vorstellen, mit ihm mit zu kommen (was mir aber garantiert verdammt schwer fallen würde).

      So wie du deine Beziehung geschildert hast, würde ich unter DIESEN Voraussetzungen niemals auswandern. Du hast ihn in 1,5 Jahren gerade mal 6 Wochen insgesamt gesehen, das ist nichts. Ihr kennt euch ja nicht einmal richtig, klar, ihr schreibt täglich oder telefoniert, aber zusammen leben ist doch was anderes (für MICH zumindest).

      Aber natürlich ist es unter den jetzigen Voraussetzungen schwierig wenn nicht sogar unmöglich, ein gemeinsames Leben mit ihm zu haben bzw. aufzubauen und zu schauen, klappt es mit der Beziehung überhaupt im Alltag usw. Du wirst dich also wohl entscheiden und wenn dann ins kalte Wasser springen müssen, um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen;-).

      Ich wünsche dir alles Gute,

      Lg

      PS: Als Land finde ich Finnland übrigens großartig, ich liebe Skandinavien ohnehin#verliebt. Nur zum immer dort leben wäre mir das Klima zu rau und der Sommer zu kurz:-p!

      Bei meiner Frau und mir war es ähnlich. Sie ist aus Deutschland zugewandert. Ich hatte da schon eine Festanstellung bei einer Behörde, die mir im Prinzip sollte ich kein Verbrechen begehen oder die Arbeit verweigern ein sicheres Einkommen garantiert. In Deutschland hätte ich für eine vergleichbare Stelle (ich habe mit Kollegen am früheren Wohnort meiner Frau beruflich zu tun) etwa ein Drittel meines Gehalts und endlose befristete Kettenverträge. Meine Frau war dagegen damals noch Studentin, das Problem hat sich darauf beschränkt, ihre Studienleistungen in der Schweiz anerkennen zu lassen.

      Bei uns sind es etwa 700km Distanz. Mit dem Flugzeug ist das nicht unüberwindbar, so dass wir alle paar Monate in ihrer Heimat sein können.

      Was Dinge wie Aufenthaltsstatus, Anerkennung von Ausbildungen, Spracherwerb etc. betrifft, kann dir dein einheimischer Freund womöglich behilflich sein.

      Was wir im Gegensatz zu euch nicht haben, ist die Sprachbarriere. Meine Frau konnte sich von Anfang an überall ohne meine Hilfe verständigen, das wäre bei dir ja nicht der Fall.

      Gibt es für dich denn einen Plan B? Also wenn du nach zwei Jahren merkst, dass das alles doch nichts für dich ist, dass du dann wieder zurück kannst? Einen Plan B auf Lager zu haben, würde für dich die Entscheidung vielleicht etwas leichter machen.

      Mein erster Gedanke war auch: Kommt ganz drauf an, wohin. Finnland klingt spannend, da wäre ich dabei!

      Ich bin auch für die Liebe "ausgewandert" - wenn von D nach Ö als Auswandern gilt #rofl

      Aber ich bin mit 20 600 km weit weg von Familie und Freunden und das für einen Mann, den ich im Spanien-Urlaub kennengelernt und bis zum Umzug genau vier mal gesehen habe. Dass das gut geht, hat keiner wirklich erwartet - nicht mal ich. Aber ich war jung und hatte nichts zu verlieren.

      Inzwischen bin ich zehn Jahre hier, wir sind viereinhalb Jahre glücklich verheiratet, haben eine Tochter und Nachwuchs No. 2 ist in wenigen Wochen fällig. Ich habe hier Ausbildung und Job in Angriff genommen, wir leben im Eigenheim, ich habe einen wunderbaren Freundeskreis und ich fühle mich sauwohl! Klar vermisse ich oft meine Familie, aber wir schaffen es, uns wirklich oft zu sehen und das ist dann auch immer echte Quality Time.

      Klar, bei dir gestaltet sich das mit Sprache & Job nochmals anders, aber wenn du gut englisch sprichst, ist das doch schon mal (fast) die halbe Miete - ist es nicht so, dass die Skandinavier da ein sehr hohes Niveau haben und auch das Fernsehen in großteils O-Ton, also viel Englisch, ausgestrahlt wird?

      Den Sabbatical-Vorschlag fand ich auch gut. Und wenn das für dich nicht in Frage kommt, dann würde ich auf alle Fälle mich zumindest mal schlau machen, wie es ausschauen würde mit Anerkenntnis deiner Ausbildung und Jobchancen.

      Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - alles Gute Dir! #winke

    Ich würde niemals auswandern, bevor ich nicht die Landessprache beherrsche, einen Job in Aussicht habe und einen finanziellen Puffer hätte. Wenn alles vorhanden wäre logo erstrecht Finnland.

    Ich würde aber auch nicht direkt mit dem Mann zusammen ziehen, sondern eine eigne Wohnung nehmen

    Ich würde es machen! Ich habe mal für einen Monat in Finnland und habe selbst nach dieser kurzen Zeit ohne wirkliche Bemühungen einiges verstanden. Außerdem sind mir auch oft Leite begegnet, die deutsch sprechen.

    Ich würde mir auch einen Plan B zurecht legen und es dann wagen. Wenn es schief geht, war es eben ein Abenteuer und gut ists :)

    Na klar, wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ganz einfache Frage: Würdest Du es auf immer bereuen, wenn Du es nicht probiert hättest? Du hast doch nicht viel zu verlieren, falls es nicht klappt mit ihm, hast Du trotzdem irre viel gelernt und ein neues Land und Leute kennengelernt! Finnisch ist schwierig, aber kann man auch lernen. Finnen sprechen sehr gut English, das kriegst Du schon hin :) Bin selber vor 10 Jahren in zwei andere Länder ausgewandert und hab es nie bereut, war zwar nicht der Liebe wegen, aber vor einem Jahr ist mein Liebster mit mir und wegen mir nach Spanien gezogen und es klappt bestens. Er hatte ein wenig Anlaufschwierigkeiten, muss auch die Sprache lernen usw, aber das wurde nach ein paar Monaten alles normaler für ihn und mittlerweile fühlt er sich sehr wohl und spricht auch ganz gut Spanisch. Ich habe für ihn übrigens auch seine Sprache gelernt, Liebe ist die beste Motivation! Viel Glück Dir und wage den Schritt, das Leben ist zu kostbar, um solche tollen Chancen nicht zu nutzen! Lg Carol

    Wenn Du Schmetterlinge im Bauch hast und gleichzeitig ein wenig Angst, ist das ein gutes Zeichen.

    Stell Dir Dein Leben in 5 Jahren vor:
    1. Du bist in Deutschland geblieben - wie fühlt sich das an, würdest Du der Chance von heute hinterhertrauern?
    2. Du bist nach Finnland gegangen - wie fühlt sich das an? Der Liebe und Veränderung eine Chance gegeben, evtl. gescheitert - dennoch probiert.

    Was von Beidem ist die bessere Wahl?

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