Ich liebe meinen Mann mehr als mein Kinder Seite: 2

        • (26) 25.02.17 - 11:15
          finde ich auch

          Ich finde auch, dass man die Liebe zum Mann nicht mit der Liebe zu den Kindern gleichsetzen kann. Mein Mann liebt mich sehr und trotzdem würde er im Notfall sich immer für die Kinder entscheiden, weil die ja noch ihr Leben vor sich haben als für mich. Umgekehrt wäre es ja genauso.

      Also - ich hab nun nicht alle Postings gelesen - aber die Liebe zu seinem Mann mit der Liebe zu seinen Kindern zu vergleichen, ist doch Kirschen und Melonen verglichen (Ist noch unterschiedlicher als Äpfel und Birnen:-p)
      Ich war für meinen Mann genauso 100%ig da wie für meine Kinder - ohne Ausnahme - wir waren ein tolles Team und er mein Lebensmensch, der zu mir passte wie keiner.
      Sicher, ich habe immer zu ihm gesagt, wenn er mit meinen Kindern nicht auskommt (war mein 2. Mann) und ich mich entscheiden müsste, würde ich mich immer für die Kinder entscheiden, und wenn es noch so schmerzt.
      Aber Gottseidank musste ich mich da nie entscheiden.
      Mein Mann lebt nicht mehr - und nun habe ich meine Enkelin Leonie, für die ich dem Teufel ein Schwanzhaar ausreißen würde #verliebt Und ja, sie kommt ein bißchen vor den Kindern, die sind groß - und brauchen mich nicht mehr so. Leonie schon, und wenn es nur zum Vermitteln ist zwischen ihr und ihrer Mama (die Pubertät winkt;-)) Und wie es aussieht, wird sie meine Nummer 1 bleiben, da ich meinen anderen Enkel nicht kenne.
      Aber trotz allen Für und Widers, Liebe zu Kinder ist wirklich was komplett anderes als die Liebe zum Partner. Hier würde ich nie vergleichen.
      LG Moni

      Wenn meine Kinder mich so was fragen: wen liebst du mehr, meinen Bruder oder mich? Dann antworte ich - und das bringt sie jedes mal zum Lachen: Wen liebst du mehr, den Papa oder mich?
      Und das ist doch bei dir das gleiche: du liebst deinen Mann und die liebst dein Kind/ deine Kinder, und beides kann man nicht vergleichen.

      Ich persönlich verbringe meine Zeit auch lieber mit meinem Mann oder auch mit meinen Freundinnen, weil es da um Erwachsenenthemen geht. Meine Kinder finden's ebenfalls cooler mit ihren Freunden zu spielen als mit mir. Das ist doch logisch. Aber ich liebe sie und sie lieben mich. :-)

      Ich würde mit als keinen Kopf drum machen, das ist ganz normal.
      LG d.

      Hallo
      Nur ganz kurz: ich möchte dir erzählen, was meine Psychologin Mal zu mir sagte: die natürliche Ordnung ist Mann (Erzeuger der Kinder) und dann Kinder, und zwar aus dem einfachen Grund,vweil der Mann zuerst da war. Kommt ein neuer Partner nach den kindern (es also nicht der Vater der Kinder), hat sich dieser unterzuordnen...So wäre eben die NATÜRLICHE Ordnung laut Psychologie...Also bist du demnach eine der wenigen, die diese natürlich Ordnung noch intus hat ;-).
      Glg

      • (30) 26.02.17 - 10:32

        Ich denke eine Psychologin hat Unrecht.

        Der Mann ist eigentlich genau wie die Frau Mittel zum Zweck. Zweck ist Nachwuchs zeugen, damit die eigenen Gene weiter gegeben werden und die Menschheit mit eigenen Genen weiterlebt.

        Demzufolge wäre die natürliche Ordnung erst die Kinder , dann die Eltern. Schließlich muss man wieder neuen Nachwuchs produzieren, wenn dem bereits vorhanden Nachwuchs was passiert, was mit einem größeren Aufwand verbunden wäre.

        • (31) 26.02.17 - 12:19

          Klingt auch irgendwie einleuchtend...In meinem Beispiel ist es jetzt nicht explizit um Leben und Tod gegangen, sondern eher um den Stellenwert im Alltag!
          Aber ich hab nur nachgeplappert, was die Psychologin gesagt hat, kann dementsprechend nicht fachlich darüber diskutieren ;-). Da diese Frau aber sehr gebildet und intelligent ist, vertraue ich darauf, dass sie dieses Wissen aus fundierten Quellen zieht ;-).

        • (32) 26.02.17 - 14:35

          Aber da Kinder doch ziemliche Nesthocker sind, ist das Überleben der Eltern doch für ihre Entwicklung und den Fortbestand der Gene auch ziemlich wichtig?

          Ob es da nicht zielführender wäre, neuen Nachwuchs zu produzieren?

          • (33) 26.02.17 - 20:29

            Eltern sind natürlich wichtig. Aber es finden sich auch andere erwachses die die Kinder übernehmen. Stell dir vor du hast 3 Kinder im Alter von 6 - 10 Jahren. In die hast du schon viel investiert (schwangerschaft, Geburt, Nahrung). Ich denke der effektivere Weg wäre diese durchzubringen und nicht nochmal die ganzen kosten zu verbrauchen um neue zu bekommen.

            • (34) 26.02.17 - 20:34

              Ja, in dem Alter sicher, da sind sie ja auch schon einigermaßen selbständig. Aber bei Babys bin ich mir nicht so sicher.

              • (35) 26.02.17 - 20:40

                Natürlich auch bei Babys. Eine Schwangerschaft und Geburt ist immer ein risko. Warum sollte man es eingehen wenn man doch schon ein gesundes Baby hat?

                • (36) 26.02.17 - 22:37

                  Weil in irgendeiner komischen, konstruierten Situation, in der die Eltern oder ein Elternteil sterben, Babys allein es schwer haben, zu überleben und die Elterngene damit weg wären, während die Eltern, wenn sie überleben eben mit neuen Babys ihre Gene sichern.

                  Bah, klingt das alles bescheuert. Aber ich finde die ganze Fragestellung schon ziemlich absurd, weil die Situationen zu konstruiert sind. In einer Situation, in der so eine Entscheidung getroffen werden müsste, würde ich alles eher machen, als überlegen, was für meine Gene das beste ist.

    (37) 25.02.17 - 12:49

    Hallo!

    Also ehrlich gesagt finde ich einige Antworten hier doch etwas seltsam.

    Ich selbst bin keine Vorzeigemutti. Ich bin oft genervt von meinen Kindern und ich habe mich auch in anstrengend Phasen gefragt, warum ich mir meine Kinder überhaupt "angetan" habe. ABER ich bin mir trotzdem absolut sicher, dass meine Kinder für mich an aller erster Stelle stehen.

    Ich liebe meinen Mann von Herzen. Einen besseren Partner kann es nicht geben. Er ist die Liebe meines Lebens. Jedoch sind meine Kinder meine Welt! Wenn ich müsste, würde ich mich immer für meine Kinder entscheiden. Mein Mann weiß das und er empfindet das auch als normal.

    LG

    (38) 25.02.17 - 13:48

    Liebe zu einem Mann kann man mE absolut nicht mit der Liebe zu den Kindern vergleichen.

    Meinen Mann möchte ich mein Leben lang bei mir haben, meine Kinder möchte ich lediglich glücklich und wohlbehalten sehen.

    Aus deiner Beschreibung kann ich jetzt kein Problem erkennen, und würde es eher als normal bezwcihnen. Auch wenn sowas tatsächlich in einen problematisches Verhalten den Kindern gegenüber münden kann, gerade wenn du nicht in der Lage bist alleine zu leben.

    Bei meiner Mutter war es recht deutlich nicht mehr normal. Bei ihr war es eine Art Abhängigkeit von meinem Vater, und auch die Angst vor dem Alleinsein. Das Kinderkriegen war für sie eher ein Mittel zum Zweck, auch wenn sie uns zweifelsohne geliebt hat. Leider hat diese Abhängigkeit zu Verhalten geführt welches nicht spurlos an mir vorbeigegangen ist.

    (39) 25.02.17 - 13:58

    Hallo.

    Du liest dich wie eine vollkommen normale Frau und Mutter. Lass dich nicht verunsichern, dass die meisten Mütter das anders kommunizieren. Freu dich doch vielmehr, dass du so empfindest! Die logische Erklärung hast du selbst geliefert: deine Kinder sind zeitweise intensive Mitglieder deines Lebens, werden irgendwann aber ein eigenes Leben leben, in dem du dann natürlich wichtig bist, aber in den Hintergrund rückst, zugunsten der eigenen Familie.

    Und weißt du was? Das ist sogar biblisch genauso beschrieben. Ich bin nämlich ein sehr gläubiger Mensch. Die Ehe ist idealerweise die wichtigste Verbindung, die es zwischen zwei Menschen gibt. Ursprünglich sollte sie ja auf ewig bestehen bleiben.

    Und jetzt noch etwas. Ich beantworte diese Frage, wen ich mehr Liebe, ganz klar zugunsten meiner Kinder. Aber das nur, weil es Spannungen in meiner Ehe gibt. Ich wäre froh, wäre mein Mann mir der liebste Mensch auf der Welt. Natürlich liebe ich ihn auch, aber ich würde immer meine Kinder vorziehen.

    In eurem Fall liest es sich überhaupt nicht danach, dass du deine Kinder nicht wirklich liebst. Zu zwackst ja nichts von ihrer Portion Liebe ab, um deinen Mann noch mehr lieben zu können.

    Genießt eure Zeit als Familie und später kannst du ohne Kummer wieder deine Zeit mit deinem Partner genießen während du dich an der wachsenden Selbständigkeit deiner Kinder erfreust.

    LG

    Ich kann es nicht nachvollziehen. Ich würde mich immer für meine Kinder entscheiden!

    Ich liebe meinen Mann natürlich anders als meine Kinder, aber ich könnte nicht sagen, dass ich von diesen vier Menschen jemanden mehr oder weniger liebe. Eine Wahlsituation schiene mir ziemlich konstruiert. In was für einer Situation sollte ich denn wählen müssen? In einem brennenden Haus wäre mein Mann sicher der erste, den ich wecken würde, der müsste nämlich mit mir gemeinsam die Kinder rausschaffen.

    Ich kann mir unter "Wahl treffen" einfach nichts Konkretes vorstellen. Ich könnte ja auch zwischen meinen drei Kindern keine Wahl treffen. Wenn es darum ginge, alle zu retten, dann würde ich vermutlich gar keine große Wahl treffen, sondern tun was geht. Und wenn ich einem helfen müsste, dann dem, der am meisten meine Hilfe braucht, mein Mann und der große Sohn könnten sich in vielen Fällen ja selbst helfen.

    • (42) 25.02.17 - 20:43

      Klar ist so eine Wahl Situation konstruiert. Im normdl4n leben passiert einem sowas nämlich nicht. Aber gäbe es eine extrem Situation wie: Dein Haus brennt, du hast nur die Möglichkeit eine einzige Person zu retten, wenn würdest du wählen?

      Dann würde man doch immer die Person wählen, die am hilflosesten ist. Und das ist in der Regel das (jüngste) Kind. Ein erwachsener kann sich selbst helfen/retten, auch Teenager können das. Also bliebe nur die Wahl zwischen dem mittleren Kind und dem jüngsten. Wer nur ein Kind hat und den Mann würde wohl das Kind wählen. Einfach deshalb, weil Kinder immer die schutz- und hilflosesten von allen sind und sich eben nicht selbst helfen können. Ein erwachsener kann das. Ergo würde man IMMER das Kind wählen, da es die hilfloseste Person wäre.

      • (43) 25.02.17 - 20:49

        Ja, eben, ich könnte nur einen rausschleifen, also müsste mein Mann den anderen nehmen und der Teenie müsste selbst rausrennen.
        Wenn nur der Mann und das jüngste Kind im Haus wären, müsste der Mann sowieso selbst laufen, den kann ich nicht raustragen;).

        • (44) 25.02.17 - 20:53

          Dir fehlt eindeutig die Fantasie für solche Szenarien. Alle Kinder und ihr seid im Haus, aber du bist die einzige, die jemanden retten kann weil alle anderen bereits bewusstlos sind. Du kannst aber nur eine einzige Person retten, alle anderen müsstest du drinnen lassen. Wenn wählst du? Deinen Mann, weil du ihn mehr liebst als deine kinder, die älteren Kinder, das mittlere Kind oder das jüngste? Du hast nicht die Möglichkeit, jemanden um Hilfe zu bitten und musst dich binnen Sekunden entscheiden, welches leben du retten wirst. Wie würde deine Wahl ausfallen?

          • (45) 26.02.17 - 01:14

            Da hätte ich wohl beim großen Sohn und beim Mann schlechte Karten, die sind zu schwer als dass ich sie bewusstlos rausschleppen könnte.Müsste dann wohl einer der beiden jüngeren Söhne sein, Aber es wäre wohl keine Wahl nach Sympathie sondern nach Praktikabilität. Hilflos wären sie in dem Beispiel alle, und selbst wenn wir den Mann nicht mitzählen liebe ich nicht einen meiner Söhne mehr als die anderen und der Kleinste ist auch nur ein Jahr jünger als der Zweitkleinste, zwischen denen nach "der Jüngste" zu entscheiden wäre ja auch absurd.

            Und ich hab auch nicht genug Phantasie, mir vorzustellen, dass ich in dem Szenario noch rational denken könnte.

            • (46) 26.02.17 - 01:25

              Rational denken könnte da wohl niemand. Die ausgangsfrage war ja, warum man sich in solchen Fällen für das Kind und nicht den Mann entscheiden würde. Dass die te das eben nicht nachvollziehen kann. So gut wie jeder würde wohl die Person wählen, die am hilflosesten ist. Und das wäre ja das (jüngste) Kind, da Kinder eben die Personen sind, die am hilflosesten und schwächsten sind. Die te würde wohl den Mann wählen, weil sie ohne ihn nicht leben kann. Ich würde (bei mehreren kindern) eben wohl eines der Kinder wählen, weil sie die schwächsten sind. Und diese Entscheidung kann halt die te nicht nachvollziehen. Alle anderen können nicht nachvollziehen, dass man eben NICHT das Kind wählt. Und das wollte ich mit diesem Beispiel nur verdeutlichen.

              • (47) 26.02.17 - 02:02

                In diesem Fall sind doch alle gleich hilflos, und da könnte ich einfach gar nicht wählen, weil ich alle gleich stark liebe, bzw, weil es unmenschlich wäre, überhaupt eine Wahl zu treffen. Und in dem Beispiel könnte ich den Mann egal wie sehr lieben, ich bekäme ihn ja nicht bewusstlos raus und müsste eins der jüngeren Kinder wählen.

Hallo,
ich möchte meine Familie gerne genau so behalten wie sie ist. Ich liebe sowohl meinen Mann als auch meine Kinder sehr.

Sollte es aber so sein, dass mein Mann, schlecht zu unseren Kindern sein sollte würde ich meine Kinder schützen und mich von ihm trennen.

Viele Grüße

Onetta

  • (49) 26.02.17 - 03:59

    Letzteres fände ich als Verhaltensweise eines Elternteils natürlich absolut richtig.
    Aber dafür hätte ich erst recht nicht genügend Phantasie, mir das bei meinem Mann vorzustellen.

Das ist doch gar nicht miteinander vergleichbar. Also die Liebe zu den Kindern und zur Partnerin. Das sind zwei Paar Schuhe. Ganz unabhängig von der Liebe, trage ich aber Verantwortung für meine Kinder. Sie sind schutzbedürftig und es ist meine Pflicht als Vater alles dafür zu tun. Meine Frau ist eine erwachsene selbstständige Person und deshalb würde ich mich allein schon aus Verantwortungsbewusstsein immer für meine Kinder entscheiden und auch dann wenn es bedeutet sich gegen meine Frau entscheiden zu müssen.

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