Mein Partner kokst Seite: 2

      • "Aber mein wirkliches Problem ist mittlerweile, nachdem ich ihm signalisiert habe, bei ihm zu bleiben und mit ihm zusammen an seinem Problem zu arbeiten, er es wieder öfter konsumiert. Letztes Wochenende alleine schon 3 Tage lang."

        Das nennt man abhängig und co-abhängig. Er merkt, Du setzt ihm keine strikten Grenzen, ziehst auch keinerlei Konsequenzen, also kann er sich weiter dem Konsum hingeben. Er will gar nicht aufhören, das merkst Du sicher selbst? Wie hast Du die letzten Wochen an seinem Problem gearbeitet und wie hat er selbst daran gearbeitet? Der Fortschritt sollte ja positiv sein, indem er weniger kokst, warum passiert genau das Gegenteil?

        Geh zu einer Suchtberatungsstelle und informiere Dich über Kokskonsum und wie Du Dich am Besten verhältst. Und frag dort auch nach Angehörigengruppen in Deiner Nähe.

      (30) 05.03.17 - 12:20

      Hey! Ich weiß nicht, ob ich dir helfen kann, aber ich kann dir zumindest mal weitergeben, was mein Hausarzt mal zu mir gesagt hat! Er sagte, als es um den Alkoholkonsum meines Verlobten ging "einem Süchtigen kann man nicht helfen! Er muss sich selber helfen! Erst wenn er alles verloren hat, was ihm lieb ist, wird er vielleicht selbst zur Vernunft kommen und etwas gegen seine Sucht tun! Und wenn nicht, dann wird er daran zugrunde gehen, da können Sie aber nichts gegen machen!"
      Mein Arzt hat mir damals ganz offen und ehrlich gesagt, das ich die Beziehung lieber beenden soll, um nicht in eine Co-Abhängigkeit zu geraten! Ich konnte aber auch nicht alles so einfach über Bord werfen, und wir haben zusammen an seinem Alkoholproblem gearbeitet!

      Nun ist es aber so, das es bei Alkohol ja noch ein anderes Thema ist! Wahrscheinlich kann man da eher selber was gegen machen, ohne gleich einen Entzug zu machen! Zumindest so lange der Konsum nicht zu hoch ist. Mein Verlobter hat aber auch zum Beispiel früher (vor unserer Beziehung) seeeeeehr viel Speed konsumiert, auch mal Extasy, Koks auch schon und gerne öfter mal nen Joint! Er hat also generell ein hohes Potential zu Drogen zu greifen, das dulde ich jedoch nicht! Ich mag ihn überhaupt nicht leiden wenn er Pep gezogen hat, habe ich zum Glück in über 3 Jahren Beziehung auch nur ein mal miterlebt und damals ist die Hölle los gewesen! :-[ Ich habe ihm unmissverständlich klar gemacht, das er mich verlieren wird, wenn er weiterhin Drogen nimmt! Und da ihm sehr viel an mir und an unserer Beziehung liegt, hält er sich auch dran! Leider ist im Moment Marihuana immer noch ein Thema, aber es bessert sich auch langsam... Vor allem habe ich aber zu ihm gesagt, das wenn irgendwann mal Kinder im Haus sind, der Ofen sofort aus ist, wenn er wieder so nen scheiß nimmt! Er hat es mir versprochen davon weg zu bleiben, und ich weiß für mich, das ich meine Konsequenzen ziehen werde, wenn er es doch wieder macht!

      Du solltest dir vielleicht darüber im Klaren sein, das Liebe auch nicht immer alles verzeihen kann und man in erster Linie an die Kinder und an sich selbst denken muss! Willst du mit einem Süchtigen zusammen sein und eventuell das Wohl der Kinder gefährden? Ich denke nicht! Vielleicht solltest du mal vorübergehend mit den Kindern ausziehen, eventuell zu Freunden oder Familie, nur damit er mal sieht, das er dich mit seinem Verhalten vertreibt! Entweder er kämpft um dich/euch oder es ist ihm egal! Dann ist er leider tatsächlich schon zu weit in alles abgerutscht und du könntest ihm sowieso nicht helfen!

      "Aber mein wirkliches Problem ist mittlerweile, nachdem ich ihm signalisiert habe, bei ihm zu bleiben und mit ihm zusammen an seinem Problem zu arbeiten, er es wieder öfter konsumiert."

      Du hast ihm signalisiert, dass Du es so hin nimmst, anstatt ihn zu verlassen.
      Er sieht das als Freifahrtschein, es passiert ihm ja zu Hause nichts, und macht munter weiter.

      Du hast keine Wahl. Allein wegen den Kindern musst Du ihn verlassen.

    • Hallo

      <<< Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt nichts bemerkt und nichts von seinen Schulden gewusst!????seit dem Moment habe ich das Gefühl, ihn gar nicht richtig zu kennen!Aber mein wirkliches Problem ist mittlerweile, nachdem ich ihm signalisiert habe, bei ihm zu bleiben und mit ihm zusammen an seinem Problem zu arbeiten, er es wieder öfter konsumiert. Letztes Wochenende alleine sc<<<

      Wie genau bearbeitest du sein Suchtproblem?

      Wart ihr gemeinsam bei einer Suchtberatungsstelle?

      Bei der Schuldnerberatung?

      Wenn das nicht ein Lippenbekenntnis bleiben soll und du eigentlich schon co-abhängig bist, dann handele jetzt!
      Kommt er mit und hält sich an die Auflagen ( das Umfeld muss er ja auch loswerden )kannst du es ja mal versuchen.
      Ziemlich teure Sucht.Du solltest eure Finanzen unbedingt im Blick behalten.

      L.G.

      Ich hab jetzt nicht auf dem Schirm, wie wieviel Zeit zwischen Deinem Signal zu bleiben und dem Post vergangen ist. Ich glaube, ihr seid einfach am Anfang des Weges.

      Jetzt hast Du ihm einfach gesagt er soll aufhören und Du bleibst bei ihm. Dadurch hat sich der Konsum noch gesteigert. Wenn nichtmal Schulden und der drohende Absturz bei ihm zur Einsicht führen, wieso dann Deine Perwollbehandlung ? Wir haben fast dasselbe Alter, zu meinen Schulzeiten wurde das Thema Drogenkonsum bereits im Unterricht angesprochen und auch das es Drogenabhängige gibt, die erst ganz unten landen müssen, damit denen eventuell ein Licht aufgeht. Ich meine, noch nie von einem Drogenabhängigen gehört oder gelesen zu haben, der einfach so aufgehört hat, weil es ihm keinen Spaß mehr gemacht hat.
      Ich finde, da machst Du Dir selber was vor und versagt gerade als Mutter.

      Was genau muss man sich da überlegen?
      Ich bin nicht prinzipiell gegen den Konsum von Rauschmitteln, absolut nicht. Aber ich bin für klarste Regeln. Ich trinke selber gerne mal ein, zwei Cocktails oder zwei Gläser Wein, bin kein Gegner von Hanf.
      Wenn er ab und an irgendwas konsumieren will, meinetwegen, aber nicht zuhause, nicht in meiner Abwesenheit, ebenso nicht in Anwesenheit von Kindern, kein Auto fahren oder ähnliches und nicht wenn er ein Suchtproblem hat und ohne dass es euch/ihn in Schulden stürzt.

      Also Männerweekend von Donnerstag bis Sonntag in einer abgelegenen Hütte welche per Bahn, Bus und Fussmarsch erreicht wird, zwei Abende über die Stränge schlagen, dritter Abend zum Ausklingen lassen, zusammen kochen und essen, dies etwa 2-3 mal im Jahr, fände ich völlig in Ordnung.

      Übrigens steckte ich bereits in deiner Situation, die Entscheidung war klar und relativ einfach, überprüfen ob Konsum zu obigen Regeln in Frage käme, wenn nein, dann nicht innerhalb einer Beziehung mit mir.

      Ja, auch ich bin der Meinung, man sollte um eine Beziehung kämpfen und nicht direkt die Flinte ins Korn werfen!
      Aber anstatt dir zu signalisieren, endlich von diesem Zeug los kommen zu wollen, macht er munter weiter!
      Jemand der abhängig ist, muss selbst einsehen ein Problem zu haben und es bekämpfen wollen!
      Es bringt nix, wenn du das machen möchtest!

      Er kokst seit 11 Jahren!!
      Er hat es in 11 Jahren nicht geschafft von dem Zeug los zukommen. Oder wahrscheinlich hat er es nicht mal versucht!
      Jetzt konsumiert er mehr denn je!
      Er wird davon nicht mehr loskommen!!

      Ich würde meine Kinder unter keinen Umständen bei so einem Menschen lassen!!

      Auch wenn es dir schwer fällt, zieh einen konsequenten Schlussstrich und schmeiß ihn raus!!
      Wenn nicht für dich, dann wenigstens deinen Kindern zu liebe!!

      Ehrlich, Drogen haben in einem Haushalt mit Kindern absolut gar nix zu suchen!!!!

      Ich wünsche dir und deinen Kindern alle Gute!

      Oje. Ich hatte leider auch Mal einen Mann kennen gelernt der kokste. Mir viel lange nichts auf. Er war optisch der Hammer. Ich mochte ihn sehr. Er erzählte mir davon und ich habe die Beziehung beendet. Stell dir mal vor die Polizei steht bei dir vor der Tür und findet Koks. Da hängst du dann auch mit drinn. Denke bitte bitte an deine Kinder. Die sollten dir 1000 mal wichtiger sein als der Typ. Ich würde ihn rauswerfen. Sowas braucht kein Mensch. Übrigens bei mir war das Ganze vor 15 Jahren der Typ kostenlos heute noch.

      Lg Gabi

      Huhu

      Schmeiß ihn raus, bis er clean ist.
      Danach steht deine Tür vielleicht wieder offen. Und nicht vorher.

      Alles andere ist unverantwortlich deinen kindern gegenüber.
      Ubd endet für dich in der co-abhängigkeit.

      Ich rede in gewisser Weise aus Erfahrung, auch wenn ich nicht Partner, sondern kind war und die Droge in meiner Geschichte Alkohol war.

      LG

      Aus eigener Erfahrung weiß ich, Du wirst versuchen ihm zu helfen, KANNST DU ABER NICHT und wirst Dich irgendwann fragen, warum Du nicht sofort einen Schlußstrich gezogen hast, zu der Zeit wirst Du dann aber Erfahrungen gemacht haben, die weder Du noch Deine Kinder brauchen, aber so sind wir Menschen halt.

      Ich denke er ist dein Traummann weil du ihn NICHT kennst, oder einfach zu gutgläubig bist.

      Was bitteschön kannst oder willst du ihm noch glauben? Und überleg dir gleich mal, was du den Kindern erzählst, wenn die Polizei vor der Tür steht etc. etc.

      Drogen würde ich nicht als Problemchen sehen.

      So hart es klingen mag, wird ein Rauswurf wohl die effektivste und schnellste Lösung sein.
      Leider sind Suchtprobleme nur vom Süchtigen zu lösen.
      In deinem Fall sieht es aber schwer danach aus, das er sich beginnt zurück zu lehnen, weil du mit ihm daran arbeiten möchtest. Geht gar nicht...

      Ich hatte mal einen Partner, der Gras geraucht hat. Das gilt ja heutzutage als "normal". Für mich war es aber "Drogen nehmen". Daher habe ich gesagt, dass unsere Beziehung nur bestehen bleiben kann, wenn...

      - er niemals Gras zu Hause raucht
      - mich niemals fragt, ob ich auch was rauchen will
      - seine Freunde mich niemals fragen, ob ich auch was rauchen will

      Das hat gut geklappt. Bei dir geht es nun aber um harte Drogen. Da würde ich sagen, dass ich noch so lange eine Chance ermögliche, wie er

      - das Zeug nicht mehr anrührt und vor allem NICHTS MEHR ins Haus bringt. Das ist ein unverantwortlich hohes Risiko. Deine Kinder sind damit in Lebensgefahr.

      Sobald er nochmal Zeug mitbringt, wäre ich da weg oder er. Unwiderruflich. Denn dann kann er offensichtlich keine Verantwortung übernehmen.

      Wenn er weiterhin kokst - bei Freunden - wäre ich auch weg, aber hätte noch im Hinterkopf, dass man es noch mal versuchen könnte, wenn er ÜBERHAUPT NICHT mehr kokst.

      Und sorry, aber dreimal im Jahr... sowas ist totaler Schwachsinn. Wer sowas macht, ist einfach nur unendlich bescheuert. Wer süchtig ist, weil er mal dumm war, der tut mir wirklich Leid und hat es schwer, da raus zu kommen. Das sehe ich ein. Wer aber AUS SPAß eine Sucht und damit sein Leben riskiert, obwohl er alt genug ist, der hat nicht mehr alle Latten am Zaun :-( Vor allem als Vater.

      (42) 07.03.18 - 15:56

      Hallo , ich kann dich so gut verstehen , habe grade das gleiche Problem . Bin seit 2 Jahren mit meinem Mann zusammen und alles ist perfekt . Er hat ne Firma ich bin Filialleitung wir haben es gut . Habe vor ein paar Wochen beim saugen unterm Sofa einige blaue Tütchen gesehen und ein paar gerollte Scheine . Ich habe sofort das Gespräch mit ihm gesucht , seinen älteren Bruder eingeschaltet und er hat seinen Bruder sein Wort gegeben damit aufzuhören . Nun habe habe ich schon wieder 2 Tütchen gefunden bin echt fertig und weiß nicht was ich vor Wut und Enttäuschung tun soll . Wir haben keine Kinder sind aber grad in der Planung . Ich versteh dich zu gut . :(

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