Kleines Kind, schwanger und Mann liebt mich nicht mehr

    • (1) 15.03.17 - 09:08

      Hallo,

      Ich muss mich gerade einmal austauschen, weil ich sonst mit niemandem über das Thema reden möchte.

      Ich bin mit meinem Mann rund 11 Jahre zusammen. Wir haben eine 1.5 Jahre alte Tochter und ich bin gerade in der 9. Woche schwanger. Beiden Kinder gingen Kinderwunsch Behandlungen voraus. Mein Mann hat sich immer eine grosse Familie gewünscht. Ich freue mich jeden Tag über unsere Tochter und hatte mich auf Zuwachs gefreut.

      Nun ist mir bei meinem Mann eine gewisse Distanz seit einiger Zeit aufgefallen. Angesprochen darauf hätte er mir in der Vergangenheit gesagt dass er müde sei und ein wichtiger Faktor sei auch wie ich mich verändert haben seit wir ein Kind haben. Ich neige dazu alles kontrollieren zu wollen, schreibe ihm Sachen vor, gebe Ratschläge etc. Das Thema steht bei uns schon seit einem guten Jahr im Raum und ich meine auch mich wirklich gebessert zu haben.

      Da ich aber immer noch so ein komisches Gefühl hatte was uns angeht hatte ich meinem Mann gestern einen Brief geschrieben als ich weg war. Der Inhalt ganz grob: Stimmt etwas grundlegendes nicht mehr zwischen uns? Ich liebe ihn noch? Was ist von seiner Seite los.

      Seine Antwort als ich später nach Hause kam: ich habe die Situation gut erfasst. Er meinte wir wären so unterschiedlich vom Typ her und das sei noch stärker herausgekommen seit wir ein Kind haben. Wir haben unterschiedliche Interessen.. früher habe er sich mehr um Kompromisse bemüht, heute hat er keine Kraft mehr und weiß gar nicht mehr wer er ist... Er hatte einige belanglose Beispiele genannt (zB was wir einkaufen und essen).. Er versteht es aber selber nicht ganz, da er gerade einen Job hat, der ihn Spass macht, eine tolle Tochter, ein Zuhause... Nur mich hat er dabei nicht erwähnt.

      Ich hatte so gehofft dass er mir nach dem Brief sagt dass er mich noch liebt aber wir momentan eine schwierige Phase habe, wie so viele Paare mit Kind. Aber irgendwie kam das "ich liebe Dich" kam leider nicht. Auch als ich gewinnt habe hat er mich zB nicht in den Arm genommen.

      Später im Bett hat er mich dann doch umarmt weil ich nicht aufhören konnte zu weinen und (finde ich persönlich ganz schlimm) auch gesagt habe, dass es vielleicht bessere wäre ich bekomme das zweite Kind nicht (damit meine ich keine Abtreibung, aber ich bin vor der 12 Woche und da kann noch viel passieren).

      Ich habe mich schon alleine mit zwei Kindern gesehen oder in einer lieblosen Beziehung, wo man am Ende auch betrogen wird.

      Mein Mann sagte dann am Ende, wir reden ja um die Beziehung zu retten, warum redet man dann, wenn es vorbei ist macht reden ja keinen Sinn mehr....

      Ich bin gerade beim Arzt und weiß nicht wie der Alltag weiter gehen soll wenn jetzt soetwas im Raum steht. Mein Mann war immer das Zentrum meines Lebens, ich bin sonst ein sehr fröhlicher Mensch und hatte nach 10 Jahren noch das gleiche Gefühl für ihn wie am Anfang.

      Ach, ich habe eigentlich auch gar keine Frage...Wollte mir das ganze nur Mal von der Seele schreiben. Für mich ist das die schlimmste mögliche Situation in der ich mich befinde den kann. Eine Beziehung in der es potentiell keine Liebe mehr gibt.

      Ich kann immer noch nicht glauben dass ich hier soetwas schreibe....

      Danke fürs Lese

      • (2) 15.03.17 - 09:24

        Hallo,

        hast du mal überlegt mit therapeutischer Hilfe an dir zu arbeiten? Es scheint ja so, als würdest du als Mutter deinen Mann so erdrücken, dass er keine Luft mehr bekommt.

        Vielleicht besteht Hoffnung, wenn du wieder mehr zur Frau wirst. Die, die du mal warst.

        Warum musst du so kontrollieren und bestimmen? Traust du ihm nichts zu? Ist nichts gut genug?

        LG

        • Das ist jetzt falsch rüberkommen gekommen. Dass ich Mal was sage kommt vielleicht einmal die Woche vor. Aber mein Mann ist da sehr empfindlich. Es kann sich schon um soetwas handeln wie...Denk bitte an die Mütze für unsere Tochter wenn du raus gehst.

          • "Aber mein Mann ist da sehr empfindlich. Es kann sich schon um soetwas handeln wie...Denk bitte an die Mütze für unsere Tochter wenn du raus gehst."

            Hmmm, aber genau diese Kleinigkeiten können auf Dauer ganz gewaltig nerven und bei dem Partner das Gefühl auslösen, er könne gar nichts mehr allein machen, ohne dass das von der anderen Seite kommentiert oder eine Verhaltensweise angewiesen wird.

            Um Dein genanntes Beispiel zu nehmen: warum mußt Du ihn denn unbedingt an eine Mütze erinnern? Kann er das als Vater denn nicht selbst entscheiden? Was wäre denn so dramatisch daran, wenn das Kind keine Mütze auf hätte? Wir haben ja nun keinen Orkan draußen oder 20 Grad minus. Dann hat die Kleine eben keine Mütze auf. Na und? Laß ihn doch machen und handeln, wie er will und ohne Kommentar von Deiner Seite aus!

            Ich glaube aus Deinen Zeilen heraus lesen zu können, dass Du schon ziemlich empfindlich bist und gern ein wenig dramatisierst. Das ist nicht böse gemeint, aber ich kann durchaus verstehen, dass ihn dieses Verhalten nervt und er sich von Dir kontrolliert fühlt.

            Habt ihr mal über eine Paartherapie nachgedacht? Wenn ihr beide eure Sichtweise gegenüber einer neutralen Person schildern könnt, kann das durchaus hilfreich sein.

      (5) 15.03.17 - 09:49

      ohne es jetzt böse zu meinen: aber bisschen dramatisierst du und bringst dich in die Opferrolle z:b. dass es gut wäre, das Kind geht ab - ohne Abtreibung - oder: dein Mann soll ich in den Arm nehmen, du weinst so lange... klar, kann es dich so treffen... aber eigentlich könntest du dir anhören was er sagt - und dann nachfragen und schauen, wie ihr euch annähern könnt.

      Im Moment gibt es dir Sicherheit, wenn alles so läuft, wie du es für richtig erachtest. Und dein Mann will dir sagen, dass er gerne er sein möchte, ohne Kompromisse einzugehen, dass er so an der Familie teilnehmen möchte, wie er ist. Aber anscheinend ist das im Zusammenleben nicht möglich gewesen. Du meinst, du hast dich verändert. Und er sieht das gar nicht? Oder wenigstens ein bisschen?

      Bevor du jetzt so eine Grundsatzdiskussion führst, ob ihr zusammenbleibt, oder du alleinerziehend etc. wirst, schau doch lieber, wie ihr beide - ohne euch zu verbiegen - euch annähern könnt. Und wenn es zu schwer ist, einen realistischen Blick darauf zu bekommen, weil es euch beide betrifft und es für euch beide ja wirklich um viel geht, dann nehmt euch Unterstützung dazu, die bisschen moderiert und Rückmeldung gibt und im besten Fall gute Fragen stellt.

      Entspann dich und nehm es ernst... aber es ist nicht euer Tod!

      Alles Gute und liebe Grüße

      • (6) 15.03.17 - 09:58

        was mir noch einfällt: eine Möglichkeit wäre auch, dass ihr ausmacht, dass für eine Woche oder zwei Tage (wie auch immer, auf jeden Fall eine begrenzte Zeit) er immer sagt, wenn er Kompromisse eingehen muss und wenn er sich durch deine Vorschriften zu sehr eingeengt fühlt. Und genau in dem Moment... und dann soll er einen Vorschlag machen, wie du das, was dir wichtig ist, anders mitteilen kannst, damit er sich nicht in die Enge getrieben fühlt.

        das ist jetzt nur ein Beispiel für eine Problematik, die du beschrieben hast.

        lg

    Ich glaube auch, dass Du, vielleicht hormonbedingt, Deinen Mann wirklich einengst. Ich denke mal, mein Schwiegersohn wäre auch angefressen, wenn meine Tochter ihn an die Mütze der Kleinen erinnert.....Männer kommen sich da wirklich dumm vor. Und meinen Mann hätte ich mit stundenlangem Geheule ganz sicher nicht beeindruckt, wenn nicht gerade wer gestorben wäre. Lass Deinem Mann endlich mehr Luft zum Leben, Kontrollfreaks stelle ich mir einfach nur schlimm vor. ICH würde das garantiert keine Jahre aushalten, da wäre ich weg. Ich weiss nicht, wie man solche Angewohnheiten wegbekommt, aber ich sehe das Problem wirklich bei Dir. Übrigens, wenn Deine Kinder etwas grösser sind, ist Kontrollwut der Mutter auch sehr sehr belastend!! LG Moni

    • Puh, also den Beitrag habe ich echt falsch formuliert. Ich bin von Haus aus kein Kontrollfreak. Mein Mann war zB 20 Tage beruflich im Ausland. Den ersten Freitag als er wieder da war, wollte er einen Freund treffen, habe ich ihm genönnt, obwohl ich auch gerne mit ihm zu Hause den Freitag nach der langen Zeit verbracht hätte. Das Wochenende danach ist er spontan mit Freunden weggegangen. Letzten Samstag war er von. Morgens bis abends unterwegs (ist seinem Hobby nachgegangen) abends noch weg...Ohne sich zu melden.. hatte mir Sorgen gemacht. Ich war an dem Sonntag nicht sauer! Habe nur gefragt warum er nicht angerufen hat. Also unter einengend verstehe ich etwas anders. Ausserdem darf man einen Abend lang weinen, wenn einem der Mann nicht mehr sagen kann dass er einem liebt nach 10 Jahren. Jeder der in der gleichen Situation ist und nicht weint, der liebt seinen Partner dann vielleicht auch schon nicht mehr.
      Hätte mir hier etwas mehr Verständnis erhofft

      • Hallo,

        fühl dich mal fest gedrückt. Und nun: dein Mann hat dir "nur" nicht gesagt, dass er dich liebt, er hat nicht gesagt, dass er dich nicht mehr liebt! Fühlt sich für dich vielleicht nicht so an, ist aber ein himmelweiter Unterschied!

        Er ist ehrlich zu dir - und sucht nach einer Basis. Das Männer nicht so reagieren, wie wir das "erhoffen" liegt in der Natur der Sache;-)

        LG

        • Danke. Das ist lieb von dir.

          Ich Versuche jetzt Mal etwas runter zu kommen. Ich möchte meinem Mann auch das Gefühl geben offen reden zu können und bin dankbar wenn wir offen sind. Auch wenn es weh tut. Momentan bin ich mir total durch den Wind. Sicherlich auch hormonell bedingt.

      (11) 15.03.17 - 10:49

      ... dass dir eine Nacht zum Heulen zumute ist, weil du es so intensiv erlebst, das kann ich mehr als verstehen

      ich hatte nur beim Lesen deines threads den Eindruck, dass du das Ganze einen Ticken leichter nehmen kannst und dadurch der Schreck an Größe verliert und du handlungsfähiger wirst. Im Moment scheinst du ja wie in einer Schockstarre zu sein und dein Kopf weiß gar nicht mehr, wohin mit dir und euch und allem...

      ich habe, wie oben in meinem zweiten Beitrag, nur den Tipp, dass ihr mehr genau in den Situationen euch Rückmeldungen gebt, die für jeden von euch wichtig erscheinen. So ganz kannst du nicht verstehen, woher sein Gefühl von Einengung kommt. Wir haben das hier für uns so und so interpretiert. Es könnte ja auch sein, dass das ein Problem aus seiner Kindheit wäre und er das auf jetzt projiziert. oder oder oder... aber spekulieren hilft nicht...

      klärt das möglichst punktgenau und gebt euch gegenseitig Unterstützung in dem Sinne "was würde dir in dem Moment helfen, damit...?" oder "genau diese Situation finde ich so doof, wie wenn du mir nicht vertrauen würdest. kannst du mich da nicht einfach machen lassen? was ist denn deine Sorge hier?"
      dann wisst ihr beide besser, um was es konkret geht und könnt - natürlich - wieder zueinander finden...

      warum mich euer Konflikt nicht so bleischwer beeindruckt hat, liegt vermutlich auch daran, dass ich selbst Krisen kenne, wo ich dachte, jetzt geht aber nichts mehr, ... und irgendwie gab es immer wieder Wege zueinander - und danach war es oft besser als vorher. jetzt kannst du vielleicht auch verstehen, dass diese Gelassenheit nicht gegen dich und diene Empfindungen geht, sondern mehr aus einer Lebenserfahrung entspringt, die nicht unbedingt auf euch zutreffen MUSS, aber gut kann ...

      lg

      • Hallo und Danke für Deine ausführlichen Kommentare! Deinen ersten Kommentar hatte ich gar nicht gelesen...

        Ich glaube Du hast Recht und ich nehme das ganze sehr zu Herzen. Für mich war es einfach ein Schock. Dazu die Hormone. Dann das zweite Kind und vieles begründet sich mit dem ersten ... Wir machen so gut wie nicht mehr alleine. WE sind durchorganisiert etc. Ich verstehe schon wie man da Gefreiter sein kann. Für mich war bei allem Alltagsfrust mein Mann immer noch der Lichtblick. Ich finde es so schade, dass es umgekehrt nicht der Fall ist... Dass er fast gar nicht mehr gerne nach Hause kommt. Er ist gelenagweilt vom Sofa... Aber ist das nicht einfach der Alltag von frischen Eltern ...? Kann man dem ganzen nicht auch irgendwie etwas abgewinnen... Mehr Zeit zu Hause... Ach, ich verliere mich in Details. Ich kann gar nicht mehr genau erkennen was los ist.

        Heute Abend hat er eben angekündigt wird er länger Arbeiten und danach zum Sport. Ich kann es ihm nicht verdenken. Aber ich hätte mir so gewünscht er wäre hier...Würde vielleicht Missverständnisse aus dem Weg räumen. Denn für mich kam das gestern so rüber als wenn die Liebe von seiner Seite weg ist.

        Ach ja... Ich muss Mal runter kommen. Kann so eh nichts ändern.

        Viele wäre eine Paartherapie etwas? Vor dem zweiten Kind... Wir sind nämlich eigentlich ganz gute "Kommunkatoren" ... Sind ihnen viele Streitereien und eher Gespräche und Analysen durch die letzten 10 Jahre gekommen... Nur jetzt irgendwie nicht mehr.

        LG

    Okay, das kam in Deinem ersten Beitrag wirklich etwas schlimmer rüber und ich dachte schon, Du bist ähnlich wie die Frau eines Kollegen, die ihn am Tag bis zu acht mal anrief, um ihn zu fragen, was er gerade macht und ob er sie noch liebt. Der tat mir echt leid, da sein Protest auch nichts nützte, nicht mal die Rufumleitung auf meinen Apparat.
    Aber - hätte ich meinen Mann direkt gefragt, ob er mich noch liebt (warum auch immer;-)) hätte ich wohl zur Antwort bekommen "wen denn sonst?" Diese direkten Aufforderungen mochte er nicht, meine Tochter erzählte von ihrem Mann schon ähnliches. Und dabei wussten wir beide immer, dass unsere Männer uns garantiert noch lieben.
    Um eure Partnerschaft wirklich beurteilen zu können, wissen wir zu wenig. Aber aus diesen Bruchstücken heraus kann ich noch keine Gefährdung erkennen, höchstens eine Krise, die ihr eben bewältigen müsst.
    Dich hier gleich als künftige Alleinerziehende zu sehen, finde ich viel zu hoch aufgehangen. Da gibt es in Ehen ganz andere Krisen - aber sie sind dazu da, sie zu bewältigen. Ich spreche aus immerhin 35 Jahren Eheerfahrung.
    LG Moni

(14) 15.03.17 - 11:11

Das klingt wirklich traurig und aussichtslos.

Was mich am meisten verstören würde ist, dass er erst jetzt damit um die Ecke kommt. Er bemängelt, du habest dich nach dem 1. Kind verändert, inkl. eurer Beziehung. Das kann ja sein, aber warum geht man dann in eine Kinderwunschklinik und durchläuft das ganze Prozedere? Du bist ja nicht überraschend und ungeplant schwanger geworden sondern er war ja daran beteilig
Hast du ihn mal gefragt, ob er überhaupt voll und ganz dahinter stand oder sich nur nicht getraut hat, die Reißleine beizeiten zu ziehen?

Deshalb finde ich einige Anmerkungen hier auch ziemlich daneben. Offensichtlich wusstet ihr um eure Probleme und du wolltest dich ändern - bzw. hast den Eindruck von dir, daran mit Erfolg gearbeitet zu haben. Und er kommt jetzt daher und schiebt dir jetzt reichlich Verantwortung zu und wartet, bis du IHN anschreibst, weil du ein ungutes Gefühl hast. Er hätte ja durchaus VORHER mit dir reden können, um zu schauen, ob eure Ehe solide genug ist, ein zweites Kind zu tragen.

Nun ist es nicht mehr zu ändern. Aber Beklemmungen hätte ich an deiner Stelle auch. Ihr werdet unterschiedlich bleiben - ob mit einem oder 5 Kindern. Das wusste er wohl vorher. Und warum unterschiedliche Interessen und die belanglosen Beispiele bezgl. Einkaufen und Essen ein elementares Problem für ich darstellen, erschließt sich mir auch nicht. Mit 2 Kindern muss man sich als Paar noch besser organisieren und erst recht bei unterschiedlicher Interessenslage dafür sorgen, dass man als Paar nicht zu kurz kommt. Es klingt so, als sei das bisher eher seine Aufgabe gewesen und diese sei er jetzt müde.

Für mich klingt das unterschwellig sehr vorgeschoben.

Hast du ihn mal konkret danach gefragt, ob er noch Gefühle für dich hat?

  • Hallo und danke für deinen Kommentar.

    So 100% kann ich alle seine Anmerkungen von gestern auch nicht verstehen. Wieso das essen ein Problem sei...Er würde vielleicht Leiber exotischer kochen.. könnte er ja, idR ist er um 18 Uhr zu Hause zu ich Frage jede Woche was ich einkaufen soll.. aber gut. Das ist belanglos.

    Ich hatte gestern versucht zu sagen, dass ich das Gefühl habe, seine Gefühle zu mir haben sich geändert und dass ihm deshalb auf einmal so viele Sachen aufstoßen...Die ihn vorher vielleicht gestört haben, aber nicht weiter belastet oder irgendwas. Das kennt man doch, an unsympathischen Menschen oder Menschen die man nicht mag, da fallen einem Sachen auf.. die einem bei einem en guten Freund nicht stören. Also meinen Befürchtung ist / war, dass etwas viel fundamentaler es kaputt ist und all die Anführungszeichen zum Thema Alltag eher daraus resultierenden. Mein Mann meinte das bedingt sich gegenseitig bzw kann man nicht trenne wie ich es tue.

    ...Viel weiter sind wir nicht gekomnen.

    Ich habe nur so Angst wenn das zweite Kind da ist, dann ändert sich an unseren Alltag ja nichts, der wird dann höchstens noch eingeschränkter (durch Mittagschlaf, Füttern, Kindersicherung ins Bett bringen, Nachts aufstehen)... Da kann man nicht spontan ein WE nach Dänemark fliegen, dort ausgehen und shoppe oder ähnliches.

    Mir kommt es fast so vor als wenn auch ein bisschen Midlife Crisis dabei ist.

    Aber was mache ich jetzt. Er sagte er weiß keine Lösung. Möchte auch nicht, wie in der Vergangenheit, ein paar Regeln aufstellen und gut ist es. So hatten wir das immer gehandhabt...Wenn einer in Problem hatte, geschaut was es ist, sie man es beseitigen kann und dann Lehren oder Regeln abgeleitet.

    Wie gehe ich jetzt durch den Alltag. Tue ich als wenn nichts ist? "Nerve" ich weiter mit Diskussionsbedarf meiner Seite? Biete ich ihm mehr Freizeit alleine an? ZB einen Urlaub mit einem Freund? Er war sehr aktiv im Gruppensport, hat dies aber größtenteils aufgegeben, da er da immer den ganzen Samstag weg war ich ich gesagt habe ich kann das nicht...6 Tage alleine mit Kind. Biete ich ihm an wieder den Sport aktiv regelmäßig (also nicht nur 1 Mal im Monat, sondern jedes WE) zu machen? Wo bleiben ich dann aber?

    Ich sehe momentan leider auch keine Lösung.

    LG

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