Grabenkämpfe wegen Job

Hallo,
Mein Mann und ich streiten eigentlich seit wir Kinder haben um unsere beruflichen Ziele.
Wir sind beide engagiert und arbeiten gerne und durchaus viel.

Was immer wieder zu Stress führt, ist seine Einstellung, dass er als Mann Vorrechte hat wenn es um Karriere oder berufliche Weiterentwicklung geht.
Wenn er also lange Arbeitstage hat oder eine Fortbildung wahrnimmt, sieht er es so dass ich ijn da unterstützen sollte, so nach dem Motto : hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine loyale Ehefrau , die stolz auf die Erfolge ihres Mannes ist.

Soll heißen, ich soll immer die familienfreundlichen Jobs behalten, wo ich um 17.00 zu Hause bin, damit er durchstarten kann.
Ich bin damit aber zunehmend unzufrieden, da es in meinem Job so ist, dass man auch mal bestimmte Projekte übernehmen muss um weiter zu kommen.

Das bedeutet aber Dienstreisen, Besprechungen am Abend und generell längere Arbeitstage für 1- 2 Jahre und danach ist man dann natürlich durch mehr Verantwortung auch besser bezahlt.

Ich komme einfach nicht vorwärts, weil ich da nicht mit machen kann.
Auch eine Weiterbildung wäre wichtig für mich was bedeuten würde, dass ich abends zu Seminaren muss und dann 3mal die Woche erst um 21.00 nach Hause käme.

Mein Mann hat das alles gemacht, hat jetzt entsprechend Verantwortung und sagt dass er in seiner Position nicht mehr einfach um 17.00 Feierabend machen kann.
Ich würde ihn unter Druck setzen seinen erreichten Status zu riskieren wenn er jetzt zurück stecken müsste damit ich meine beruflichen Ziele umsetzen kann.
Auch mein Vorschlag ein Au pair aufzunehmen, was die Kinder dann abends betreut, wenn wir beide nicht da sind, lehnt er ab.
Ich bin mittlerweile so sauer und gefrustet, dass ich ständig schlechte Laune habe.
Ich frage mich manchmal sogar ob ich mich durch die Tatsache dass ich Kinder habe, da in eine Lage gebracht habe die mir nicht behagt.
Wir hatten das vorher so besprochen dass wir beide gleichberechtigt sind was berufliche Ziele angeht.
Davon ist nichts mehr übrig.

Ich frage mich , ob ich an irgendeinem Punkt hätte merken müssen dass wir da in Rollenmustee verfallen, die ich zumindest nie wollte also dass der Mann letzten Endes auf Kosten der Frau Karriere macht.
Das wollte ich so nie.
Wie komme ich da raus?

Ich wäre da knallhart. Ein Au - Pair halte ich für eine durchaus vernünftige Idee und würde mir da auch nicht reinreden lassen. Wenn es ihm nicht passt, dass jemand "fremdes" eure Kinder betreut, kann er ja gerne selbst beruflich etwas kürzer treten.

Mein Mann hat mittlerweile einen beruflichen Status erreicht, der es ihm nicht mehr erlaubt, weniger zu arbeiten.

Es ist also so, dass wenn ich jetzt auch an meiner Karriere arbeite, noch weniger Zeit für die Kinder bleibt, die sind 7 und 4.
Ich bin aber seit 7 Jahren in der Warteschleife und sehe zu wie er Erfolge verbucht, glücklich damit ist und ich immer noch in der gleichen Position bin die ich hatte als ich das erste Kind bekam.
Ich arbeite zwar Vollzeit aber völlig unambtioiert.
Ich habe zwei Naturwissenschaften studiert, promoviert und mittlerweile sind 10 Jahre jüngere Kollegen, die auch Kinder haben und schlechter ausgebildet sind, an mir vorbei gezogen und schnappen mir die interessanten Aufgaben weg.
Da ist dann natürlich die Frau zu Hause, was ja auch ok ist, wenn die beiden sich so geeinigt haben und zufrieden sind.
Ich merke nur, dass mir der Verzicht auf eine eigene Karriere sehr schwer fällt.

Ich dachte die letzten Jahre? dass ich doch dafür Familie habe und gerne verzichten müsste.

Aber das bin ich nicht.
Ich musste einsehen dass ich eben nicht bereit bin wegen der Kinder berufliche Ziele zu begraben, anfangs dachte ich noch ich mache das gerne, aber über die Jahre macht es mich wahnsinnig.

Oftmals sehe ich andere Mütter die zufrieden sind mit ihren Teilzeitjobs, nachmittags zu Hause sind und durchaus glücklich damit sind.
Ich beneide sie um ihre Einstellung, die aber nicht meine ist.

Ich bin ehrgeizig und auf meinem Gebiet richtig gut und auch gefragt.

Meine Projekte kann ich mir aussuchen, Angebote hab ich genug.

Alle muss ich absagen, gestern erst wieder hab ich mit einer Kollegin die mit mir studiert hat gesprochen, sie hat mir ein super Angebot gemacht mit einem Spitzen Gehalt und einer Top Position.

Sie selbst hat auch ein Kind und bekommt das anscheinend problemlos hin, da steht der Mann aber voll dahinter.

Ich beneide die Frau die trotz kleiner Kinder zu ISS fliegen möchte so um.ihren Mann der sofort gesagt hat : mach das, diese Chance kannst du dir nicht entgehen lassen. .ich hab vielleicht einfach den falschen Mann geheiratet und muss sagen dass meine Gefühle für ihn mittlerweile merklich abgekühlt sind...

Wieso lehnt er ein Au Pair ab? Was sind seine Gründe?

Ich sehe es wie meine Vorschreiberin: durchziehen.

Na ja, dass nicht beide gleichzeitig Karriere machen können, wenn man Kinder hat (gerade wenn sie noch recht klein sind), müsste einem doch klar sein, wenn man Kinder plant. Einer muss immer erstmal zurück stecken sonst bleibt das kind/die Kinder auf der Strecke. Wie alt sind die Kinder denn? Ein aupair könnte Abhilfe schaffen, dafür müssen aber die Rahmenbedingungen klar sein. Ein aupair ist KEINE ersatzfamilie sondern zur Unterstützung da. Sie braucht ein eigenes Zimmer, hat freie Tage und Feierabend. Falls ein aupair in Frage kommt, lasst euch durch eine Agentur beraten, was gegeben sein muss um eine zu bekommen. Aber nochmal, es funktioniert nicht, wenn beide Elternteile gleichzeitig karriere machen. Darunter leidet immer das Kind. Einer muss erstmal zurück stecken und weniger arbeiten als der andere. Man könnte es auch so lesen, dass der eine jetzt voll beruflich durchstarten der andere aber dann, wenn die Kinder größer sind und dafür der erste dann zurück steckt. Familie bedeutet, dass alle glücklich sind, nicht nur Papa oder Mama sondern natürlich auch die Kinder.

Die TE hat sieben Jahre zurückgesteckt. Langsam sollte es mal gut sein, oder?

Als ich das schrieb, war noch nicht klar, wie alt die Kinder sind. Trotzdem ist es so, dass es nicht funktioniert, wenn beide gleichzeitig sehr viel arbeiten. Einer von beiden muss kürzer treten als der andere. Wer, ist erstmal zweitrangig. Aber dass beide gleichzeitig Karriere machen geht zu Lasten der Kinder.

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Hallo liebe Lotti,

du rechtfertigst dich noch und argumentierst in dem Bereich, warum es dir auch zustünde.

Du darfst dich auf ein "ob" und "warum" gar nicht mehr einlassen, die Frage ist nur noch "wie".
Ich würde mich auf keinerlei Diskussionen mehr einlassen!
Fakt ist, es geht nicht darum, ob du deine Karriere vorantreiben "darfst"(herrje, allein die Formulierung macht mich sauer!) sondern WIE doe Kinderbetreuung geregelt wird.
Und das würde ich genau so mitteilen!
Punkt!
Und er hat die Wahl, konstruktiv an einem Entwurf mitzuarbeiten oder das hinzunehmen und zu unterstützen, was du entwickelst (Au Pair etc.)
Ich kann nur von mir reden:
Mein Mann kommt auch aus der Kategorie "wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe", d.h wenn es um ihn geht, sieht er die Wege, wenn es um mich geht sieht er nur Gründe.

Das habe ich ihm wirklich abgewöhnen müssen, indem ich nicht mehr freiwillig zurückstecke (jo, mein Fehler, ich hatte eh das Problem, meine Bedürfnisse mehr als Wünsche und Anfragen zu sehen) sondern ganz klar sage, das ist wichtig für mich, das MUSS sein--- es geht nur noch um das WIE!
Und nach einigen Anlaufschwierigkeiten klappt das so gut, dass ich mir immer in den Hintern treten könnte, dass nicht früher gemacht zu haben!
Klar sind gemeinsame Überlegungen wichtig im Partnerschaftsbereich, aber meine Karriere ist so ein Punkt, wo ich mich auf keine Debatte einlasse, vor allem, weil ich seine Karriere auch ermöglicht habe, wie du bei deinem Mann!
Da ist die Gegenseitigkeit selbstverständlich!

Lg und lass dich nicht unterbuttern!

Hi,
wir arbeiten auch beide und ich könnte mir für mich auch nicht vorstellen, das nicht zu tun. Ein Hausfrau- und Mutterdasein würde mich nicht erfüllen. Ich habe also ganz viel Verständnis für deine beruflichen Ambitionen.

Wenn du diese aber verwirklichen kannst und voll durchstartest, ein Au-Pair verfügbar und die Betreuung gewährleistet ist, bleibt immer noch die Frage, wie es euren Kindern damit gehen wird.

Keines der Elternteile ist bereit zum Wohle der Kinder auf berufliche Erfolge zu verzichten und wie es sich liest, würdest du dann auch sehr lange außer Haus sein. Das ist doch total scheiße für die Kinder.

Ich kann auch den Brass auf deinen Mann verstehen und finde seine Einstellung DIR ggü. nicht in Ordnung, aber vllt. hat er, trotz vorheriger Absprache, als Vater gemerkt, dass es für die Kinder nicht gut ist, wenn beide Elternteile voll durchstarten und nur wenig für sie da sein können. Er hat dabei ziemlich arschig deinen Ausfall während der Elternzeit genutzt, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, dennoch haben die Kinder zumindest momentan wenigstens ein Elternteil, das etwas mehr Zeit für sie hat.
Keine Ahnung wie ihr da rauskommen könnt, als Außenstehende finde ich für deine Kinder den aktuellen Status noch das geringste Übel, und um die sollte es ja in allererster Linie gehen.

vlg tina

Ich habe das Gefühl dass er mein schlechtes Gewissen wegen der Kinder zu seinem Vorteil nutzt...er scheint ja da wenig Probleme mit zu haben dass er kaum da is.
Elternzeit hatten wir beide je 6 Monate daa war also fair.

Klar, er hat sich ja die Einstellung angeeignet, dass du ihm gefälligst den Rücken frei halten und kinderfreundlich arbeiten sollst. Ein Stück weit kann ich das nachvollziehen und zwar deshalb, weil ich auch gemerkt habe, dass man nicht alles im Vorfeld planen kann, auch wenn man die Familienplanung noch so rational angehen mag. Auch die eigene Einstellung nicht. Ihm scheint es wichtig zu sein, dass ein Elternteil mehr Zeit für die Kinder hat, auch wenn er es nicht sein will.

Aber bei deiner ganzen Wut auf deinen Mann, die ich verstehe, solltet ihr eure Kinder nicht vergessen. Vielleicht bin ich auch total gestrig, wenn ich davon überzeugt bin, dass es für die Kinder nicht gut sein kann, wenn beide Eltern beruflich so durchstarten, dass sie kaum Zeit für sie haben wollen. Pädagogenkrankheit.

Vlg tina

Kann es sein, dass dein Mann Probleme damit hat, dass du an ihm beruflich vorbeiziehen könntest?
Denn anders kann ich mir sein störrisches Verhalten und das Machtspielchen, dich kleinzuhalten, nicht erklären.

Im Grunde ist es ein Armutszeugnis, dass man darüber überhaupt diskutieren muss und du in einer erpressbaren Position bist. Wenn du jetzt einfach losgehen würdest, ohne dir um die Kinder Gedanken zu machen, würde er seelenruhig dabei zusehen und seine Karriere auf dem Rücken der Kinder vorantreiben, weil er sich in der exponierten Position sieht?

Da würde ich aber eckig werden. Wenn er das will, hätte er ein Hausmütterchen heiraten müssen.

Ich würde die Kinderbetreuung extern organisieren und mit den Kindern absprechen, was sie in Ordnung finden und womit sie sich noch wohl fühlen und dann machen.

HI,
die Kinder sind 4 und 7. Auch wenn es Akademikerkinder sind, denke ich nicht, dass sie klar artikulieren können, wie viel Elternabwesenheit für sie erträglich ist.

vlg tina

Ich sehe das anders. Ein -Grundschulkind kann schon zum Ausdruck bringen, ob es Mama vermisst, ob es mit einem Au Pair z. B. gut funktioniert und sie sich mögen.

Außerdem kenn man seine Kinder sehr gut. Wenn man abends beim Zubettgehen den Tag oder die Woche bespricht, können Kinder in dem Alter auch mitteilen, wie sie die Zeit verbracht und empfunden haben.

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"Wie komme ich da raus?"

Indem du eine Kinderbetreuung organisierst. Egal, ob dein Mann, der sich sehr egoistisch verhält, will oder nicht.

Ich werde es machen und zwar ohne ihn.
Die Kinder können erst mal zu meinen Eltern, und dann werde ich ein Au pair plus Kinderfrau engagieren. Betreuung bis 18.00 ist ja jetzt schon geregelt, weil ich da normalerweise meinen öden Job der mich unterfordert und langweilt bis zum Erbrechen beendet habe.
Da ich das locker allein finanzieren kann, bin ich auf sein Einverständnis nicht angewiesen.

Ich frag mich, warum ich bis jetzt gezögert habe.
Aber das Angebot von gestern ist so toll und ich würde es sehr bedauern wenn ich das auch wieder absage.
Ich bin jetzt mal ganz egoistisch und es fühlt sich gut an.
Endlich traue ich mich aus diesem Familiengefängnis auszubrechen , leider 7 Jahre zu spät.

Ich glaube nicht, dass Dein Mann beruflich zurück stecken wird und Du würdest das wahrscheinlich an gleicher Stelle auch nicht tun.

Grundsätzlich finde es den Kindern gegenüber verantwortungslos, sie noch länger fremdbetreuen zu lassen.
Manchmal geht eben nur eins, Kind oder Karriere.

Ich bin ehrlich gesagt, an einer Weiterführung meiner Ehe unter den Voraussetzungen nicht mehr interessiert.

Ich werde das diesmal auf jeden Fall durchziehen, hab gerade das Projekt ganz spontan zugesagt und meinem Mann gesagt dass ich das mache egal ob er es unterstützt oder nicht.

Er will nicht zurück stecken und ich soll da deiner Meinung nach noch Verständnis für aufbringen?

Genau das tue ich nicht mehr.
Ich habe die bessere Ausbildung, verdiene fast das doppelte und würde es ohne Ende bereuen wenn ich das jetzt nicht mache.
Ich bin nicht mehr bereit wegen der Ki der zurück tu stecken, das ist ja ein Gefängnis

Den Kindern hab ich eben gesagt , wie es aussieht und ehrlich : es ist mir egal was mein Mann denkt...er soll den Hintern bewegen und die Kinderbetreuung übernehmen, er ist bequem und sonst nichts.

Ich hab diese Chance mehr als verdient und ich bin egoistisch genug um siw zu nutzen.

Ab dem 1. April bin ich erst mal zwei Wochen auf einem Seminar, danach leite ich das Projekt und das werde ich richtig gut machen.

Und noch was : Kinder und Karriere funktionieren für meine Kollegen , die haben aber auch Ehepartner die wirkliche Partner sind.
Ein Mann der mich dermaßen ausbremst und die Kinder vorschiebt um mich klein u halten, werde ich wohl nicht länger in meinem Leben akzeptieren können.

Das ist mir seit heute so klar wie nie zuvor.
Er wusste wen er heiratet und hat versucht mich in eine Rolle zu pressen, aber das funktioniert nicht mehr.
Lieber lebe ich allein als so einen Klotz am Bein zu haben.

Nicht böse gemeint, aber als Alleinerziehende kannst Du Dir Deine Karriere abschminken, falls Du irgendein Interesse daran hegst, die Bindung zu Deinen Kindern aufrecht zu erhalten.

Aus Deinen Texten klingt es für mich allerdings eher so, als sei das ohnehin Nebensache.

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Denk lieber mal an deine Kinder. Warum hast du welche bekommen, wenn du jetzt keine Lust mehr hast, dich drumherum zu kümmern? Schlimm genug, dass der Mann nie da ist; dann willst du auch noch ständig arbeiten. Dann hättet ihr besser keine bekommen.
Du bemitleidest dich die ganze Zeit selbst. Die einzigen, die man bemitleiden muss, sind deine Kinder.

Und schon wieder ist er da, der allwöchentliche Troll-Post der karrieregeilen Frau der die Kinder und Familie nur im Weg stehen. Ich habe ihn schon vermisst. Und auch diesmal gehen alle ab wie ein Zäpfchen und regen sich furchtbar auf. Leute, regt euch ab. Der Troll will doch nur provozieren und ihr steigt schön drauf ein. Urbia ist doch immer wieder toll und so vorhersehbar!

Ich finds auch zum Lachen, dass da immer noch reihenweise die Userinnen drauf reinfallen.

Vielleicht fällt keiner drauf rein, aber möchte gern zum generellen Thema seine Meinung sagen.
Ich sehe darin nichts schlimmes

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Dein Mann ist ein Macho und ich würde das nicht mitmachen.

Zieh Dein Ding einfach durch. Organisiere Au-Pair oder was auch immer und mach einfach Deine Karriere.
Er kann Dir ja schlecht verbieten das zu tun.
Evtl. merkt er es nicht einmal.

Ich würde mein Ding knallhart durchziehen. Und wenn er sich beschwert, kann er ja gerne Teilzeit arbeiten ha ha ha.

Es braucht dringend Frauen in Führungspositionen, damit diese Macho-Scheisse endlich mal aufhört.

Meine Meinung ist: Wenn man richtig gut organisiert ist, kann man auch in einer Führungsposition zwei mal die Woche um 17 Uhr gehen. Oder früher.

Das ist alles nur Wichtigtuerei. Sich aufspielen. Keine Arbeit ist so zeitaufwendig im Endeffekt. Es wird doch viel Zeit verplempert mit Meetings und Small Talk und Quatsch. Ich habs doch x mal gesehen.

Es ist so typisch Mann und einen auf Wichtig machen so lange zu arbeiten. Man kann die gleichen Ergebnisse erzielen mit weniger Arbeit, wenn man sich besser organisiert.

Und deshalb müssen mehr Frauen in Führungspositionen, damit dieser Quatsch endlich mal ein Ende hat.

Langsam aber sicher fangen solche Beiträge wirklich an

zu nerven. Immer die selbe Leier.

Mein Tipp: gebt die Kinder ins Internat. Da haben sie wenigstens mehr oder weniger gleichbleibende Bezugspersonen. Besser als ständig wechselnde Au Pairs. Oder eine unzufriedene Mutter, die von der grossen Karriere .. Kinder spüren so etwas. Deine Prioritäten sind durch deinen Beitrag klar zu erkennen. Du redest von deinen Wünschen und vorstellungen, deinem beruf und Ehemann. Von deinen Kindern erzählst du nichts. Wenn ich mir Gedanken über soetwas machen würde, würde ich überlegen, welche Auswirkungen das auf sie hätte. Auf ein introvertiertes Kind wirkt das noch mal intensiver als auf ein aufgeschlossenes. Aber das spielt in deinen Gedanken anscheinend keine Rolle. Dir ist es wichtiger deinen Gatten auzustechen.
Wunder dich aber später nicht wenn sich deine Kinder einen Dreck um dich scheren.

Irgendjemand muss mir mal erklären, warum man unbedingt ein Kind in die Welt setzen muss wenn man Karriere machen will.

Hallo,

nimm es mir nicht übel, aber Ihr Beide gehört mit den Köpfen aneinander gedonnert. Ihr Beide vergesst vor lauter Karieregeilheit Eure Kinder. Habt Ihr nie im Vorfeld darüber gesprochen, ich bin nämlich schon der Meinung, daß bei Kindern ein Elternteil eben Einschnitte machen muss. Die kann man später sicher wieder aufheben, aber wenn ich Kinder in die Welt setze muss ich auch für sie da sein. Sicher mögen Kind und Kariere miteinander zu vereinbaren sein, aber zu welchem Preis?

LG

Doch, das haben sie:

"Wir hatten das vorher so besprochen dass wir beide gleichberechtigt sind was berufliche Ziele angeht.
Davon ist nichts mehr übrig."

Sie hatten die Elternzeit geteilt, dann hat sie zurückgesteckt, damit er seine berufliche Ziele erreicht und nach sieben Jahren möchte sie nun - im Rahmen der Gleichberechtigung - ihre Ziele in Angriff nehmen. Dafür müsste er sich besser organisieren und bei der Kinderbetreuung mit ihr an einem Strang ziehen, was er nicht macht - Status Quo ist ja bequem.

Ich denke auch, wenn von vornerein beide gleichzeitig ihre Karriere vorwärtstreiben wollen, dass ein oder mehrere Kinder wenig Platz haben. Aber, dies war hier so nicht geplant. Der Mann nimmt sich aus der Verantwortung und bricht mit einer Abmachung.

Da bin ich der Meinung wie eine Vorschreiberin: solange die Frau dann zurücksteckt, wird das nichts mit der sozialen Gleichberechtigung. Wenn eine Frau die Möglichkeit hat oder sich diese schafft, auch mit Kindern, können diese Frauen eine neue Generation mitziehen, weil sie die Rahmenbedingungen ändern.

Es ist jetzt einfach wichtig, dass die Kinder gut betreut sind und sie mit ihrem Projekt gerade als Alleinerziehende einen Raum findet, um diese Beziehung zu pflegen, da sie ja die letzten Jahre Bezugsperson war. Das ist keine leichte Aufgabe.

Die schönste Planung kann einem am Ende einen Strich durch die Rechnung machen. Wie gesagt, einer von Beiden steckt zurück, nicht jeder Beruf kann so kinderfreundlich gestaltet werden. Die Beiden drehen sich im Kreis, kein gute Ohmen. Und die Kinder bleiben auf der Strecke....

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Hallo, ich bin da ganz anderer Meinung!

Wenn in einer Beziehung beide Karriere machen wollen und keiner darauf verzichten möchte sollten solche Paare auf Kinder verzichten! Klar hast du 7 Jahre verzichtet aber du arbeitest sogar Vollzeit!

Ich denke die Kinder kommen schon zu kurz. Kein Aupair oder keine fremde Betreuung kann die Eltern ersetzen. Es wird immer so sein, dass die Frauen die Kinder bekommen. Sei doch froh das dein Mann gut verdient und euch versorgen kann. Du kannst doch noch ewig arbeiten. Irgendwann sind die Kinder länger außer Haus und auch nicht mehr so angewiesen.
Ich weiß das jeder seine eigene Meinung hat und das ist gut so. Das ist jetzt meine persönliche Meinung! Alles Gute!

Hallo!

"Wir hatten das vorher so besprochen dass wir beide gleichberechtigt sind was berufliche Ziele angeht.
Davon ist nichts mehr übrig."

Aha, ihr hattet es besprochen und habt erwartet, dass eine echte Lösung vom Himmel in den Schoß fällt. - Ok, erster Denkfehler - kann passieren, kann man reparieren!

Der Gerechtigkeit halber würde ich den Mann dazu zwingen einen Job from 9 to 5 zu machen, genau wie Du, die Kosten sowie die Organisation der Fremdbetreuung, täglich 12:00-17:00 teilt ihr Euch partnerschaftlich und verzichtet auch partnerschaftlich auf das Mehreinkommen, Deines Mannes durch seinen derzeit verantwortungsvolleren Job. -

Wo genau gibt es jetzt das Problem?!? - Wäre doch gleichberechtigt geregelt! #aha

LG, I.

Der Witz ist ja... sie verdient das Doppelte... d. h. wenn sie dies genauso machen würden, wie du vorschlägst und sie sich beruflich entwickeln kann, hätten sie wahrscheinlich mehr Geld.

Und soweit ich das interpretiert habe, wäre der Vorschlag für sie durchaus in Ordnung - nur möchte der Vater nicht mitziehen. Weder bei Betreuung der eigenen Kinder durch ihn selbst, noch beim Beitrag für eine zusätzliche Betreuungsperson.

Das es im Rahmen von 9 to 5 vielleicht nicht möglich ist, ist ja noch verständlich, aber er weigert sich komplett. Das ist unverständlich.

Der Witz ist, sie ist der verdammte Troll....#aha

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Unglaublich wie gut du dich in der Wissenschaft auskennst. Du übernimmst einfach so am Sonntag die Leitung eines Projekts und musst nicht mal einen Projektantrag stellen. Wem du da wohl den Job geklaut hast. Du hast vielleicht ein Glück. Vielleicht könnte ich auch einfach so in diesem Projekt mitarbeiten. Ich hab zwar keine zwei Naturwissenschaften studiert - aber das hast du ja auch nicht! Forschst du auch an der Phantasieuniversität von New York so wie deine ausgedachte Freundin? Klasse. Ihr beiden müsst aufpassen, sonst verleiht euch noch jemand den Nobelpreis und dann werfen deine imaginären Kinder den noch vom Regal. Nicht auszudenken, was alles passieren kann.
Für deine nächste Geschichte solltest du dir ein besseres Setting ausdenken. Vielleicht mal eines in dem du dich ein bisschen besser auskennst. Deine wilde Geschichte hier ist so hanebüchen, ich wäre vor Lachen fast vom Stuhl gefallen.

Ich weiß nicht ob du dich bewusst blöd stellst oder einfach nur dreist und dämlich bist...wahrscheinlich beides.
Ich arbeite erst mal bei ihrem Projekt mit, was sie im Januar bewilligt bekommen hat und was im Mai beginnt.
Ich werde im April mit einer Einarbeitungsphase beginnen und bei den nächsten Projekt was erst beantragt wurde, hat sie mir die Leitung angeboten, und ich hab geschrieben dass ich das machen werde.
Vorausgesetzt es wird bewilligt.

Start wäre erst 2018, aber bis dahin arbeite ich bei der Durchführung ihres Projektes mit...wozu soll ich hier alle Details beschreiben?
Um Besserwisser wie dich mit Null Ahnung was hier läuft zu überzeugen?

Es geht außerdem auch eher darum dass ich an Meinungen bezüglich des Verhaltens meines Mannes interessiert war.
Das Angebot steht schon seit Januar, am Wochenende hat mich meine Kollegin lediglich nochmal gefragt ob ich nicht doch mitmachen will.
Das ist alles.
Und meine Kinder halte mal schön da raus.

Na die Art von Projekten hätte ich auch gerne, wo ich eine "Freundin" mal dazu bitten kann und gerne mit der den Verdienst teile, oder arbeitest Du für lau? - Dann bist du unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgewählt dumm!

Na ja und so Projekte wo man "mitmacht" .... #rofl#rofl#rofl - das klingt nach "Chemie - macht mit" und "Jugend forscht"

Hallo, ich selber bin ein Kind von Eltern, die beide Karriere gemacht haben. Und nein, als Kind ist das nicht schön. Klar, wir konnten uns alles leisten, hatten eine Tagesmutter, eigene Ponys, tollen Urlaub. Aber meine Eltern waren selten da. Ich finde 7 Jahre zurückstecken klingt viel, aber warum dann noch ein zweites Kind? Ich selber habe auch studiert und würde gerne weiter. Ich habe auch gerade eine tolle Stelle angeboten bekommen. Aber ich warte bis meine Beiden in die weiterführende Schule gehen und mich nicht mehr so brauchen. Klar, könnte das auch mein Mann machen, aber der macht gerade Karriere. Ich finde einer muss zurückstecken. Aber warte noch fünf Jahre und das kleine Kind braucht dich weniger. So wird es zwangsläufig auf die Kosten der Kinder gehen. Und ich kenne viele, die so aufgewachsen sind wie ich, die meisten haben einen Knacks davon bekommen. Keine externe Person kann Eltern ersetzen.

Ich denke dass die Gleichung kleine Kinder brauchen dir Muttee mehr, große weniger nicht aufgeht.

Ein 10 oder 14 Jahre altes Kind kann also deiner Meinung nach den ganzen Tag auf die Eltern verzichten?

Das halte ich für eine gewagte These.
Meine Tochter ist jetzt 14 und ich habe seit 2 Jahten meine Arbeitszeiten reduziert.

Ich habe meine beruflichen Ziele verwirklicht als sie klein war, da ging das wesentlich problemloser.

Jetzt in der Pubertät braucht sie mich mehr als mit 3 oder 6 Jahren.

Daher würde ich aus meiner Erfahrung auf jedeb Fall sagen, dass es durchaus Sinn machen kann, viel zu arbeiten wrnn die Kinder klein sind.
Seit meine Tochter auf der weiterführenden Schule ist, häufen dich hier die Probleme, die brauchte gerade im 5.und 6. Schuljahr meine Unterstützung.
In der Grundschule war das alles kein Ding.
Daher halte ich deinen Vorschlag zu warten bis die Kinder in weiterführenden Schulen sind, für nicht unbedingt.sinnvoll.

Ich verstehe auch nicht warum immee behauptet wird dass kleine Kinder die Eltern mehr brauchen....ich sehe das ganz anders.

Sowas haben mir Arbeitskollegen mit älteren Kindern auch schon gesagt. Prinzipiell kann man natürlich nicht alle Kinder über einen Kamm scheren, es gibt immer welche die besser oder schlimmer durch die Pubertät und weiterführender Schule kommen. Aber man kann wohl nicht generell davon ausgehen, dass größere Kinder einen weniger "brauchen" als kleinere Kinder.

Und was ich auch gesehen habe: sobald ein älteres Kind mehr Zuwendung brauchte, haben die Leute entsprechend die Arbeitszeiten verkürzt. Zumindest ein Elternteil.

Hallo,

"Ich frage mich manchmal sogar ob ich mich durch die Tatsache dass ich Kinder habe, da in eine Lage gebracht habe die mir nicht behagt."

Das hört sich ganz danach an, dass es so ist. Und ich finde es sehr schwer, Dir einen Tipp zu geben.

Du und Dein Mann, ihr führt einen Machtkampf. Witzigerweise nicht um die Kinder, sondern um Eure Jobs, um Euer Ansehen. Das ist für mich überhaupt kein Fundament für eine intakte Beziehung. Aber es gibt tatsächlich Verlierer bei dem Kampf. Das bist nicht Du und auch nicht er. Sondern das sind Deine Kinder. Viele Männer haben ein Problem damit, dass die Frau mehr kann und mehr verdient. Jetzt hat sich Dein Mann was aufgebaut und logischerweise möchte er das jetzt nicht mehr aufgeben. Hat mit Sicherheit auch mit seinem eigenem Selbstbewusstsein zu tun. Er weiß, Du brauchst anscheinend nur mit dem Finger zu schnipsen und hast ein gut bezahltes Projekt am Start. Bei Euch klingt alles so neidvoll. Du beneidest Deinen Mann um seine Position und er beneidet mit Sicherheit Deinen Verdienst, Deine Möglichkeiten, an gute Jobs zu kommen.
Wäre schon kritisch für ne Beziehung ohne Kinder.

Fakt ist aber: ihr habt welche. Und sie werden sowieso schon jeden Tag bis 18 h fremdbetreut.

Ich weiß aus eigener Erfahrung: Kinder brauchen feste Bezugspersonen. Das können auch die Großeltern sein. Ein Aupair oder ne Tagesmutter sind zeitlich begrenzte Personen, zu denen niemals die Bindung aufgebaut wird, wie zu Familienangehörigen, die über Jahre täglich verfügbar und ansprechbar sind.

Auch ich habe den besseren Abschluss und verdiene mehr als mein Mann. Auch ich bin engagiert und liebe meinen Job. Mein Mann arbeitet vollzeit, allerdings im Schichtsystem. Heißt er hat unter der Woche mal frei, ist am frühen Nachmittag zu Hause oder auch mal vormittags. Er kann also die Kinderbetreuung anders auffangen und ich bin froh um seine Arbeitszeiten. Er arbeitet auch am Wochenende, aber da habe ich ja frei und Zeit für unsere Kinder. Hätte mein Mann andere Arbeitszeiten, hätte ich mich niemals als mein erster Sohn 2 Jahre alt war, noch mal im Job verwirklicht. Auch ich habe Dienstreisen. Mal im Inland, mal im Ausland. Das geht aber alles nur, weil mein Mann anders arbeitet.

Ich weiß nicht, wie Eure Kinder gestrickt sind. Wie sie eine Trennung verkraften würden. Wie sie es verkraften würden, wenn Du alleinerziehend wärst. Zwar super bezahlt aber ohne Zeit für sie. Ich habe vieles gerade meiner Mutter übel genommen und unser Verhältnis ist dementsprechend. Bis heute habe ich kein Vertrauen zu ihr. Das kann Dir passieren in Deinem Bestreben, im Job voran zu kommen. Was nützt Dir die Kohle und der Erfolg, wenn Deine Kinder Dir irgendwann den Rücken kehren? Ist es Dir das wert?

Es ist nicht so, dass ich Dein Bestreben, voran zu kommen, nicht verstehen kann. Aber wenn Dein Mann nicht zurück steckt, damit Du durchstarten kannst, wird es auf dem Wohlergehen Deiner Kinder ausgetragen. Ist Dir so ein Verhalten als Kind ebenfalls vorgelebt worden? Wärst Du als Kind/Jugendlicher glücklich gewesen, kaum mit Eltern, sondern mit Aupair und Co aufzuwachsen?

Im Moment siehst Du vordergründig Deine verpasste Chance im Berufsleben. Deinen Machtkampf mit Deinem Mann. Versetze Dich doch mal in die Lage Deiner Kinder. Wie würden sie entscheiden?

Diese Gedanken fassen die Problematik ganz gut zusammen

Ich bin seit 7 Jahren in der Warteschleife und habe sehr viel Zeit gehabt mich zu fragen, was ich möchte und mit welchen Konsequenzen ich rechnen muss.

Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es mich nicht sonderlich belastet, wenn meine Kinder, wenn sie erwachsen sind, ein distanziertes Verhältnis zu mir haben.

Da stehe ich drüber, denn erwachsene Kinder die ihre Eltern für ihre Entscheidungen kritisieren sind nicht wirklich erwachsen.

Alle Eltern machen Dinge, die ihre Kinder vielleicht enttäuschen oder verletzen, aber danach kann ich mein Leben nicht ausrichten, nur damit meine erwachsenen Kinder später mal sagen: Super Mutter, alles richtig gemacht.

Meine Mutter hat nur Teilzeit gearbeitet und war nachmittags immer zu Hause.

Ich fand das nervig und wollte gerne allein sein, war schon immer sehr freiheitsliebend und auf meine Unabhängigkeit bedacht.

Ein enges Verhältnis zu meiner Mutter habe ich nicht, ich respektiere sie und das hat sie auch als Mutter verdient.

Sie hat so gelebt wie sie es für richtig gehalten hat, wer bin ich das im Nachhinein zu kritisieren. ?
Genauso erwarte ich von meinen Kindern, dass sie mich später nicht kritisieren, das würde ich auch nicht zulassen.

Wenn man erwachsen ist sollte man seine Kindheit hinter sich lassen und nicht in der Vergangenheit nach Fehlern suchen.

Kinder können immer leicht behaupten, dass dies und das nicht gut war, aber es war auch nicht ihr Leben...sollen sie es besser machen und nicht ihre Eltern verurteilen.
Mein Mann könnte locker auf einen anderen Posten wechseln mit weniger Verantwortung, aber sein Ego lässt das nicht zu.
Ich bin nach Jahren des hin und her Überlegens zu dem Schluss gekommen, dass ich nichts so sehr bedauern würde, wie jetzt nochmal zurück zu stecken.

Ich werde versuchen, die Auswirkungen für die Kinder so gering wie möglich zu halten .
Da sie mich jetzt auch nur abends 1-2 Stunden sehen, wird die Umstellung nicht allzu groß werden. Ich finde das ist auch ein wichtiger Punkt : die Veränderung ist jetzt nicht so groß wie sie bei einer Vollzeitmutter, die bisher zu Hause war und jetzt auf einmal kaum noch da ist. Dann sehe ich die Schwierigkeiten für die Kinder durchaus, da die Hauptbezugsperson weg fällt und die Kinder plötzlich mit einer ganz anderen Betreuungssituation klar kommen müssen.

Das ist aber hier nicht der Fall.
Sie sind an lange Betreuungszeiten gewöhnt.

Nur dass ich in der Woche halt manchmal komplett weg bin oder auch mal am Wochenende arbeiten muss.
Ich werde auf jeden Fall Homeoffice Zeiten vereinbaren und mir feste Abende für die Kinder lassen.

Hast du denn das Gefühl,dass du für deine Kinder weniger wichtig bist als dein Mann?

Denn viele hier sind ja anscheinend der Auffassung, dass die Mutter auf jeden Fall die Hauptbezugsperson sein sollte und eine beruflich ambitionierte Mutter wird hier ja generell kritisch gesehen. Selbst wenn der Vater da ist.
Wie reagiert dein Umfeld? Wie sehen andere Mütter deine berufliche Tätigkeit?

Ich habe halt nicht das " Glück " dass mein Mann mir aufgrund seiner Berufswahl automatisch den Vortritt gelassen hat wie bei dir.
Ich finde es aber durchaus legitim für seine beruflichen Ziele zu kämpfen und finde es schade, dass du nicht darum gekämpft hättest.
Das ist auch das Problem warum Frauen oft nicht weit kommen, sie geben auf sobald Kinder da sind und lassen sich auf ihre Mutterrolle reduzieren.
Schlechtes Gewissen, gesellschaftliche Erwartungen an die Mutterschaft?

Ich weiß nur, dass das für mich nicht passt und ich eben nicht bereit bin mich wegen meiner Kinder weiterhin beruflich ins Abseits drängen zu lassen .
Danke für deinen Beitrag.

Deine Argumentation kann ich sehr gut nachvollziehen, komme aber zu anderen Schlüssen.

... und nun verrätst Du Dich schon wieder....nein, Du kannst keine Kinder haben...

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Hi,

für mich sind die Kinder wichtiger, nicht die Karriere meines Mannes oder meine Karriere.

Bei Euren Grabenkämpfen geht es um EUER Ego und nicht um die Kinder!
Immer liest man ICH will beruflich weiter kommen, ICH will mich verwirklichen , ICH bin gelangweilt, Ich, Ich, Ich....aber wie geht es den Kindern damit, die irgendwann merken , das Mama unglücklich ist, weil es MICH gibt.

Sicherlich schreiben jetzt Mamis mit " Kinder sind nur glücklich, wenn Eltern glücklich sind".... klar, die werden von Nanys, Erzieher, Lehrern..,.erzogen aber die Eltern sehen sie nicht. Und die paar Minuten am Abend strahlen die Eltern nach einem stressigen Tag glücklich die Kindern an und machen auf " wir sind alle erholt und lieb zueinander"....Qualität vor Quantität.....aber wollen die Kids das auch....die wenigen Augenblicke mit den Eltern müssen komplett durchorganisiert sein , damit die Qualität stimmt.

Anstatt mal zu überlegen, was für das Kind wichtiger ist, um einen sicheren Start zu bieten, einen guten Alltag, eine schöne Kindheit.....
Wenn meine Kinder Schulfreunde mitbringen freuen die sich jedesmal, nicht in die Schulbetreuung zu müssen, Spass haben zu können, lecker Essen, spielen, plantschen, Eis essen...für viele dieser Kinder ist es ein " entschleunigen" aus einem durchorgaisierten Hort Alltag, mit AGs, Betreuung, und xMinuten freie Spielzeit

Ich arbeite auch, hatte eine super Karriere aber ehrlich, mir sind die Kids wichtiger.

Frag doch mal Deinen Mann, der wäre vielleicht auch viel mehr zu Hause, lässt sich aber in seinem Job nicht vereinbaren, denn einen Schritt zurück zu treten bedeutet teils Jobverlust....und dann?

Mir ist es eigentlich wurscht, ob beide Karriere machen , etc. Ich akzeptiere viele Lebensmodelle . ...
Wenn beide arbeiten müssen....OK, aber wenn beide Karriere machen wollen ....OK, wenn beide Arbeiten, um nicht den Anschluss zu verlieren OK.....
Aber solche Postings wie hier, das es nur um ICH ICH ICH geht.....sorry, das finde ich eher egoistisch! Hälst du das irgendwann Deinen Kindern vor, wenn deine Karriere nicht so verläuft, wie du es möchtest?

lisa

Es geht mur nicht um Ansehen odee Grld
Es grht mir darum etwas zu tun was mich erfüllt und was mir Spaß macht.
Meine Außenwirkung ist mir vollkommen egal, wen interessiert ob andere das bewundern oder ablehnen?

Ich muss mein Leben mögen und ich nin im Moment extrem unzufrieden mit der Situation, meine Kinder spüren das.
D.h. ich möchte mich wohlfühlen nur dann kann ich auch für die Kinder eine Mutter sein.

Im Moment bin ich das nicht, ich kann meine eigenen Wünsche nicht mehr unterdrücken, ich bin nicht mehr gerne zu Hause, ich empfinde die Familie als Gefängnis.

Ich muss da raus, ansonsten sind es wirklich meine Kinder die für mein Unvermögen mein Leben aktiv zu gestalten, bezahlen.

Denn die Mutter die ich jetzt bin wollte ich nie sein...unzufrieden, genervt, auf der Flucht. ..

Guten Abend,

ich finde es ganz schwer hier eine passende Antwort zu finden, da ich in gewisser Weise sowohl Deine als als auch die Antworten der anderen nachvollziehen kann

Zunächst mal sehe ich es wie Du, daß insbesondere wenn es anders besprochen war nicht einer alleine auf der Kinderbetreuung "hängenbleiben" sollte. Du hast zurückgesteckt und möchtest das nun nicht mehr. Das ist o.k. und nur weil Dein Mann sich nun querstellt, sehe ich auch nicht, weshalb Deine Bedürfnisse weniger wert sein sollten als seine. Erst recht ärgert mich, wenn alle sofort einhellig der Meinung sind, daß die Mutter als nahezu überirdisches Wesen gehandelt wird, die ganz selbstverständlich ihr eigenes Leben nicht mehr leben kann "nur" weil sie eben Mutter ist. Wozu dann Kinder ist da eine sehr beliebte Frage, aber es ist unfair, daß diese Frage nur den Frauen gestellt wird. Schade, daß Frauen immer noch die größten Kritiker sind. Von Gleichberechtigung keine Spur - das ist traurig.

Die zweite Seite ist aber nunmal die Sicht der Kinder. Ich kenne sie nicht, ich kenne Dich nicht und ich kenne den normalen Umgang unter Euch nicht, so daß ich gezwungen bin Deine Schilderungen zu interpretieren. Da muss ich leider sagen, erschreckt mich Deine Einstellung. Unabhängig davon ob Du arbeitest oder nicht - keinen Wert auf eine Bindung zu legen ist ja furchtbar.

Auch ich bin sehr freiheitsliebend, auch meine Mutter hat ihr Ding durchgezogen, ist zweimal geschieden und das Verhältnis ist bisweilen schwierig bis angespannt, auch ich finde nicht die komplette Erfüllung in der Erziehung meines Kindes, ABER trotzdem möchte ich meinem Kind nahe sein, möchte das es sich geliebt, geborgen und verstanden fühlt und gern mit mir zusammen ist, denn ich bin es auch.

Sofern Du nicht doch ein Fake bist, scheint Dir das zu fehlen und das finde ich schrecklich.

Ich wünsche Euch, daß Ihr einen Weg findet, alle Beteiligten zufriedenzustellen.