Das 1. Babyjahr

    • (1) 19.03.17 - 13:00
      GenervteMutti

      Erholt sich die Ehe von einem schwierigen 1. Babyjahr?

      Unsere Tochter ist 9 Monate alt. Ich bin schon seit der Schwangerschaft kaum so einsatzfähig wie früher. Mein Mann ist eigentlich seit Jahren unglücklich.

      Wir haben uns vor fast 5 Jahren kennen gelernt und sind seit fast 2 Jahren verheiratet. Seit drei Jahren hat er eine Arbeit die er hasst. Vorher war er arbeitslos. Er war noch nicht bereit für ein Kind, ich bin aber schon Mitte 30, also konnten wir nicht mehr warten.

      Jetzt bin ich seit der Geburt krank und unsere Tochter fordert mich sehr. So habe ich kaum die Chance mich zu erholen. Mein Mann hilft zwar wo er kann, aber eben nur da. In den Nächten bin ich alleine. Sie nimmt die Flasche nicht und lässt sich von ihm nicht beruhigen. Ich bin der Meinung, er müsste es einfach nur versuchen anstatt von ihr genervt zu sein. Auch beim füttern oder schlechter Laune muss ich alles machen. So hatte ich in 9 Monaten vielleicht fünf mal die Chance etwas für 1-2h alleine zu machen und meistens jammert er danach.

      Er geht zwar ein mal in der Woche alleine mit ihr spazieren oder nimmt sie morgens vor der Arbeit. Aber nur wenn ich mich quasi nicht mehr bewegen kann und dann muss ich mich immer dankbar zeigen.

      Er macht viel im Haushalt und beschwert sich darüber. Doch wenn ich eine Putzfrau nehme oder es selbst mache, dann ist nichts so wie er das möchte und er beschwert sich oder macht es noch einmal.

      Wenn ich versuche mit ihm zu reden, fühlt er sich sofort angegriffen. Ich weiß nicht mehr weiter. Reißleine ziehen oder Ehetherapie?

      • Es liest sich ein bisschen so als ob keiner von euch beiden wirklich Interesse an dem Baby hat.

        Und wollte dein Mann das Kind auch?

        Ich hab nur gelesen das du schon Mitte 30 warst und es Zeit wurde. Wolltest du denn auch, oder hatte es einfach etwas mit dem Alter zu tun?

        Sie ist erst 9 Monate alt, meine Tochter hat auch nur Nachts Ihre Flasche bei mir getrunken. Der Papa war da auch nicht gefragt, aber so ist das halt.

        Sie ist noch ein Baby und wahrscheinlich mehr auf dich fixiert.

        Dein Mann nimmt dir doch so viel es geht ab im Haushalt und mit der kleinen oder etwa nicht?
        Das müsste dir doch einiges erleichtern.

        Wenn garnichts mehr geht dann solltet ihr euch eine Putzfrau, oder einen Babysitter nehmen.

        Vielleicht wäre auch eine Paarberatung etwas für euch. Ich glaube das ProFamilia so etwas anbietet.

        LG

        • (3) 19.03.17 - 14:11

          LOL :-D wir lieben unsere Tochter über alles. Sie ist mein größtes Glück <3 sie war einfach nicht das Thema meines Beitrages ;-)

          Wir haben keinerlei Unterstützung durch die Familie und sind dadurch in Situationen wo wir alle drei krank sind einfach überfordert.

          Aber süß, dass du als erstes an ihr Wohl denkst. Das macht wohl jede Mutti ;-)

          Jetzt noch mal zu deinen Fragen. Die kleine ist ein absolutes Wunschkind. Von meiner Seite war jedoch mehr Wunsch als von meinem Mann. Er hätte lieber noch ein paar Jahre gewartet, das war jedoch auf Grund meines Alters, meiner biologischen Uhr und dem Gedanken, dass wir gerne mehr Kinder hätten, nicht möglich.

          Ja, er nimmt mit viel ab und ja, wir hatten schon zwei Putzfrauen und einen Babysitter. Die machen ihm das dann nicht gut genug und so habe ich noch mehr Stress, weil ich mir seine Kritik anhören und diese an die Helfer weitergeben muss. Oder ich werde dazu angehalten den die ganze Zeit auf die Finger zu schauen oder die Kommunikation zwischen meinem Mann und dem Babysitter klappt nicht etc.

          • <<< Die machen ihm das dann nicht gut genug und so habe ich noch mehr Stress, weil ich mir seine Kritik anhören und diese an die Helfer weitergeben muss. Oder ich werde dazu angehalten den die ganze Zeit auf die Finger zu schauen oder die Kommunikation zwischen meinem Mann und dem Babysitter klappt nicht etc. <<

            Warum machst du dich zum Laufburschen.Lass ihn das selbst regeln.Stell die Ohren auf Durchzug. Diese Nörgeleien machen die Beziehung kaputt.
            Ich finde selber/alleine machen schon stressiger.

      Darf ich fragen, was für eine Krankheit du hast?

    • Er geht doch Arbeiten. Wieso soll er sich dann auch noch die Nächte um die Ohren schlagen? Er macht auch viel im Haushalt.Was erwartest du konkret von ihm?

      • (8) 19.03.17 - 22:49

        Er hat jeden 2. Monat Elternzeit, ist also viel zu Hause. Ich erwarte, dass er nicht immer zu erst an sich denkt, dass wichtige Dinge nicht einfach liegen bleiben (unsere Tochter könnte z.B. schon längst in ihrem eigenen Zimmer schlafen, aber er bringt die Vorhänge nicht an, so muss sie weiter mit mir im Bett schlafen) , dass er nicht ständig "ja gleich"sagt (ein Baby kann so schlecht warten) und dass er nicht so viel jammert (seine Arbeitskollegen sind doof, der Weg zur Arbeit war stressig, mit der Kleinen spielen ist anstrengend, ich habe mich nicht dankbar genug gezeigt, alles was ich sage wird als Kritik aufgenommen, er hat nicht genug Zeit für sich ...), dass er nicht immer gleich wütend wird, dass er sich auch mal über etwas freut, dass er seine Gedanken und Pläne kommuniziert, dass er sich auch mal Zeit für uns nimmt und ich nicht immer den ersten Schritt machen muss.

        Ganz schön viel, aber etwas positive Lebensenergie würde mir schon reichen. Er zieht mich einfach runter mit seiner negativen Art.

        • Genau so würde ich das mal vermitteln und zwar so, dass es auch ankommt und ohne Vorwürfe und jammerei.

          (10) 21.03.17 - 12:30

          Wenn er alle zwei Monate zu Hause ist, könntest du ihm in so einem Fall das Baby in die Hand drücken, und selber den Vorhang anbringen. Ist kein Hexenwerk. Muss das zwingende er Mann machen? Kann man übrigens auch, wenn der Mann nicht zu Hause ist...
          Ungewöhnliche Aussagen, dass das Kind wegen der Vorhänge nicht im eigenen Zimmer nicht schlafen kann...und nur er deswegen schuld ist.

          Also mein Mann wäre das nicht, ganz klar, ich brauche einen "Macher", bin selber aber auch eine Macherin. Ihr tut euch nur beide nichts.

    Ich denke, wenn eine Beziehung wegen eines Kindes zerbricht, dann war sie nie viel wert!

    Laut deinen Schilderungen tut er recht viel. Naja und nachts ist nunmal Mama meisst gefragter.

    Sein ständiges Gejammer und gemecker würde mir auch auf den Geist gehen! Zeigt wie unzufrieden er ist. Hält er ausschau nach einem anderen job?

    Wenn ihr euch einen Babysitter/Putzfrau leisten könnt dann würde ich die einstellen. Wenn es ihm nicht gefällt oder perfekt genug ist dann ist das einzig und allein sein Problem, hör auf Dinge in seinem Auftrag zu klären wenn du eigentlich anderer Meinung bist.

    Alles Gute!

    • Danke! Er sagt er hätte keine Zeit einen neuen Job zu finden ;-) von mir aus könnte er sogar kündigen, wenn es ihn glücklicher macht.

      Was Babysitter etc angeht hast du recht, ich sollte mich besser durchsetzen können.

Er war noch nicht bereit für ein Kind.... du hast trotzdem eins bekommen......

Ich finde da brauchst du dich jetzt über sein Verhalten nicht wundern.

(15) 20.03.17 - 11:14

Dein Problem verstehe ich absolut nicht . Dein Mann hilft dir im Haushalt du hast Babysitter und Putzfrau und jammerst noch herum?! Wieso hast du überhaupt ein Kind bekommen? du bist nicht mehr blutjung aber trotzdem anscheinend noch nicht reif genug und überfordert- von was eigentlich #kratz du warst die treibende Kraft zum Kind nicht dein Mann trotzdem ist er für dich jetzt der Buhmann . Du musst an dir arbeiten

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