Das 1. Babyjahr

Erholt sich die Ehe von einem schwierigen 1. Babyjahr?

Unsere Tochter ist 9 Monate alt. Ich bin schon seit der Schwangerschaft kaum so einsatzfähig wie früher. Mein Mann ist eigentlich seit Jahren unglücklich.

Wir haben uns vor fast 5 Jahren kennen gelernt und sind seit fast 2 Jahren verheiratet. Seit drei Jahren hat er eine Arbeit die er hasst. Vorher war er arbeitslos. Er war noch nicht bereit für ein Kind, ich bin aber schon Mitte 30, also konnten wir nicht mehr warten.

Jetzt bin ich seit der Geburt krank und unsere Tochter fordert mich sehr. So habe ich kaum die Chance mich zu erholen. Mein Mann hilft zwar wo er kann, aber eben nur da. In den Nächten bin ich alleine. Sie nimmt die Flasche nicht und lässt sich von ihm nicht beruhigen. Ich bin der Meinung, er müsste es einfach nur versuchen anstatt von ihr genervt zu sein. Auch beim füttern oder schlechter Laune muss ich alles machen. So hatte ich in 9 Monaten vielleicht fünf mal die Chance etwas für 1-2h alleine zu machen und meistens jammert er danach.

Er geht zwar ein mal in der Woche alleine mit ihr spazieren oder nimmt sie morgens vor der Arbeit. Aber nur wenn ich mich quasi nicht mehr bewegen kann und dann muss ich mich immer dankbar zeigen.

Er macht viel im Haushalt und beschwert sich darüber. Doch wenn ich eine Putzfrau nehme oder es selbst mache, dann ist nichts so wie er das möchte und er beschwert sich oder macht es noch einmal.

Wenn ich versuche mit ihm zu reden, fühlt er sich sofort angegriffen. Ich weiß nicht mehr weiter. Reißleine ziehen oder Ehetherapie?

Dein Problem verstehe ich absolut nicht . Dein Mann hilft dir im Haushalt du hast Babysitter und Putzfrau und jammerst noch herum?! Wieso hast du überhaupt ein Kind bekommen? du bist nicht mehr blutjung aber trotzdem anscheinend noch nicht reif genug und überfordert- von was eigentlich #kratz du warst die treibende Kraft zum Kind nicht dein Mann trotzdem ist er für dich jetzt der Buhmann . Du musst an dir arbeiten

Danke, ich sollte nicht so perfektionistisch sein.

Babysitter oder Putzfrau haben wir immer nur ausprobiert, langfristig hat das nie geklappt, weil unsere Tochter mich einfach braucht und mein Mann sich über die Putzfrau aufregt und es dann noch einmal macht ...

An mangelnder Reife liegt es wirklich nicht. Ich bin schwer krank und habe keine Gelegenheit mich zu erholen. Ich stille, deswegen kann ich kaum Medikamente nehmen. Meine Tochter kommt vor meiner Gesundheit, deswegen schlafe ich wenig und unternehme viel mit ihr egal wie ich mich fühle. Natürlich bin ich überfordert.

<<<<Babysitter oder Putzfrau haben wir immer nur ausprobiert, langfristig hat das nie geklappt, weil unsere Tochter mich einfach braucht und mein Mann sich über die Putzfrau aufregt und es dann noch einmal macht ...
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Das ergibt keinen Sinn!

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Es liest sich ein bisschen so als ob keiner von euch beiden wirklich Interesse an dem Baby hat.

Und wollte dein Mann das Kind auch?

Ich hab nur gelesen das du schon Mitte 30 warst und es Zeit wurde. Wolltest du denn auch, oder hatte es einfach etwas mit dem Alter zu tun?

Sie ist erst 9 Monate alt, meine Tochter hat auch nur Nachts Ihre Flasche bei mir getrunken. Der Papa war da auch nicht gefragt, aber so ist das halt.

Sie ist noch ein Baby und wahrscheinlich mehr auf dich fixiert.

Dein Mann nimmt dir doch so viel es geht ab im Haushalt und mit der kleinen oder etwa nicht?
Das müsste dir doch einiges erleichtern.

Wenn garnichts mehr geht dann solltet ihr euch eine Putzfrau, oder einen Babysitter nehmen.

Vielleicht wäre auch eine Paarberatung etwas für euch. Ich glaube das ProFamilia so etwas anbietet.

LG

LOL :-D wir lieben unsere Tochter über alles. Sie ist mein größtes Glück <3 sie war einfach nicht das Thema meines Beitrages ;-)

Wir haben keinerlei Unterstützung durch die Familie und sind dadurch in Situationen wo wir alle drei krank sind einfach überfordert.

Aber süß, dass du als erstes an ihr Wohl denkst. Das macht wohl jede Mutti ;-)

Jetzt noch mal zu deinen Fragen. Die kleine ist ein absolutes Wunschkind. Von meiner Seite war jedoch mehr Wunsch als von meinem Mann. Er hätte lieber noch ein paar Jahre gewartet, das war jedoch auf Grund meines Alters, meiner biologischen Uhr und dem Gedanken, dass wir gerne mehr Kinder hätten, nicht möglich.

Ja, er nimmt mit viel ab und ja, wir hatten schon zwei Putzfrauen und einen Babysitter. Die machen ihm das dann nicht gut genug und so habe ich noch mehr Stress, weil ich mir seine Kritik anhören und diese an die Helfer weitergeben muss. Oder ich werde dazu angehalten den die ganze Zeit auf die Finger zu schauen oder die Kommunikation zwischen meinem Mann und dem Babysitter klappt nicht etc.

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Darf ich fragen, was für eine Krankheit du hast?

Er geht doch Arbeiten. Wieso soll er sich dann auch noch die Nächte um die Ohren schlagen? Er macht auch viel im Haushalt.Was erwartest du konkret von ihm?

Er hat jeden 2. Monat Elternzeit, ist also viel zu Hause. Ich erwarte, dass er nicht immer zu erst an sich denkt, dass wichtige Dinge nicht einfach liegen bleiben (unsere Tochter könnte z.B. schon längst in ihrem eigenen Zimmer schlafen, aber er bringt die Vorhänge nicht an, so muss sie weiter mit mir im Bett schlafen) , dass er nicht ständig "ja gleich"sagt (ein Baby kann so schlecht warten) und dass er nicht so viel jammert (seine Arbeitskollegen sind doof, der Weg zur Arbeit war stressig, mit der Kleinen spielen ist anstrengend, ich habe mich nicht dankbar genug gezeigt, alles was ich sage wird als Kritik aufgenommen, er hat nicht genug Zeit für sich ...), dass er nicht immer gleich wütend wird, dass er sich auch mal über etwas freut, dass er seine Gedanken und Pläne kommuniziert, dass er sich auch mal Zeit für uns nimmt und ich nicht immer den ersten Schritt machen muss.

Ganz schön viel, aber etwas positive Lebensenergie würde mir schon reichen. Er zieht mich einfach runter mit seiner negativen Art.

Genau so würde ich das mal vermitteln und zwar so, dass es auch ankommt und ohne Vorwürfe und jammerei.

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Ich denke, wenn eine Beziehung wegen eines Kindes zerbricht, dann war sie nie viel wert!

Laut deinen Schilderungen tut er recht viel. Naja und nachts ist nunmal Mama meisst gefragter.

Sein ständiges Gejammer und gemecker würde mir auch auf den Geist gehen! Zeigt wie unzufrieden er ist. Hält er ausschau nach einem anderen job?

Wenn ihr euch einen Babysitter/Putzfrau leisten könnt dann würde ich die einstellen. Wenn es ihm nicht gefällt oder perfekt genug ist dann ist das einzig und allein sein Problem, hör auf Dinge in seinem Auftrag zu klären wenn du eigentlich anderer Meinung bist.

Alles Gute!

Danke! Er sagt er hätte keine Zeit einen neuen Job zu finden ;-) von mir aus könnte er sogar kündigen, wenn es ihn glücklicher macht.

Was Babysitter etc angeht hast du recht, ich sollte mich besser durchsetzen können.

Er war noch nicht bereit für ein Kind.... du hast trotzdem eins bekommen......

Ich finde da brauchst du dich jetzt über sein Verhalten nicht wundern.

Stimmt. Er sagt, er wäre wohl nie bereit gewesen. Er ist einfach gerne alleine.

Nicht das Kind ist das Problem, es ist Eure Ehe.

LG

Niemand hat jemals gesagt, dass unser Kind ein Problem ist. Sie ist großartig! Sie ist lieb, witzig, total niedlich und das beste was mir je passiert ist.

Na dann lies doch einfach nochmal genauer, was Du geschrieben hast!

Immer diese fiesen Kommentare hier... Wen jemand in das Forum schreibt und Probleme hat, warum müssen da manche immer nochmal nachtreten? Egal ob selbstverschuldet oder nicht die FS hat ein Problem und "selber schuld" hilft da wenig!!

Ein Baby grätscht, auch wenn es ein Wuschkind ist, erstmal total in eine Beziehung rein. Nix ist mehr wie vorher. Man muss praktisch 24h am Tag für das Kleine da sein und hat keine Zeit für sich geschweige dann für den Partner. Es ist daher erstmal nicht ungewöhnlich, dass Streit in der Beziehung entsteht, man hat ja auch einen stressigeren Alltag und höhere 'Erwartungen. Und ganz ehrlich auch das Körperliche kommt zu kurz.
Die Erwartungen hat dein Partner genauso sehr wie du. Und da liegt das Problem. Ihr macht ja beide mehr als vorher. Er hat zusätzlich zur Arbeit den Haushalt und das Kind, wenn auch im geringeren Umfang als du. Bei der Arbeit ruht er sich ja auch nicht aus, sondern arbeitet. Du hast dafür daheim und in der Nacht den Stress.

Man kann sich in den anderen immer schwer hineinversetzen, aber versucht es trotzdem. Babysitter in dem Alter wird schwer zu finden sein, aber vielleicht können ja Eltern, Geschwister oder so mal für ein Wochenende kommen und aufpassen, damit ihr euch mal aussprecht. Ihr müsst versuchen die Aufgaben die anfallen gerecht zu verteilen. Mit dem Baby tun sich Männer anfangs immer schwer, auch weil die Babys gewohnheitsmäßig immer nach Mama verlangen. Das ist dann auch frustrierend zu sehen, dass Mann sich abmüht und trotzdem mit Geschrei bestraft wird. Er meint sicher auch, dass er keine Wertschätzung als "Ernäherer" bekommt, obwohl er für euch schufften geht in einem Job den er hasst .

Bei uns war es anfangs auch schwer, aber man muss miteinander sprechen und Lösungen finden. Von selbst wirds meist nicht besser... Eien Trennung macht es schließlich auch nicht besser. Mal abgesehen davon, dass du wahrscheinlich deinen Partner, den du liebst vermissen wirst, hast du dadurch als Alleinerziehende ja noch mehr Arbeit und keinen der dir hilft....
Hoffe ihr kriegt die Kurve! Alles Gute!!

Danke! Endlich einmal etwas konstruktives ;-) obwohl ich auch die negativen Kommentare bekommen wollte, weil die Urbianer echt gut darin sind, ins schwarze zu treffen :-P

Leider haben wir keinerlei Hilfe durch die Familie. Mein Mann sieht das als Hauptproblem an. Deswegen überlegen wir in die Nähe seiner Familie zu ziehen. So hätten wir zumindest die Gelegenheit mehr Zeit für uns zu haben. Ich glaube auch, dass unsere Tochter mehr Menschen braucht, als nur uns zwei.

Aber meinst du wirklich, dass alles besser wird, wenn ihr in die Nähe der Familie zieht? Ich verstehe, was du meinst, auch wir sind in der Situation, dass unsere Familien weit entfernt wohnen und wir keine Hilfe bekommen, keine Zeit zu Zweit haben und da mein Mann Vollzeit arbeitet, bleibt alles an mir hängen.

Aber das Problem bei euch scheint ja zu sein, dass dein Mann sehr unzufrieden ist mit seinem Leben und das an dir auslässt. Oder war es schon immer so, dass du ihm nichts Recht machen konntest im Haushalt etc.?

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Du schreibst in deinen Beiträgen hier mit zwei verschiedenen Nicks :)

Ich dachte so kann ich zur allgemeinen Belustigung beitragen und diesen negativen Post etwas aufpeppen :-P

Nee, ich schicke ständig los ohne "anonym" zu werden ????

Ob sich eine Ehe nach dem ersten Babyjahr erholt? Ist das erste Jahr mit Baby wirklich das schwierigste, was eine Ehe überstehen muss? Ich mag diese Aussage, die oft getroffen wird, so gar, wenn ich ehrlich bin!

Wir haben drei Kinder. Der Abstand der Kinder ist knall je 2 Jahre, also knackig. Mein Mann ist nie zu Hause...er arbeitet viel. Wenn wir Glück haben, dann ist er um 19 Uhr zum Essen hier, kommt aber eher selten vor. Normalerweise ist er hier, wenn die Kinder im Bett sind. In sofern kann er mir im Haushalt nicht helfen. Meine Einstellung ist da aber auch vielleicht altmodisch...er arbeitet...und das viel...also muss er nicht zu Hause auch noch was tun. Das mache ich.

Unterstützung haben wir auch nicht. Also mit viel Glück übernachten die Kinder ein bis zweimal im Jahr bei Oma und Opa...aber dann sind sie bloß von abends bis morgens nach dem Frühstück weg. Das ist ein toller Abend für uns...aber wirkliche Erholung auch nicht.

Wir lieben uns, und das mit allen Ecken und Kanten. Ich weiß was er leistet, und sage ihm das auch. Unser weiß was ich leiste, und er sagt mir das auch. Ich möchte seinen Job nicht... und er sagt oft, er würde das nie schaffen, was ich hier schaffe. Die Liebe muss da sein, Der gegenseitige Respekt um schwierige Phasen zu schaffen. Wir kuscheln auf der Couch, wenn die Kinder schlafen...das haben wir auch getan, wenn die Zwerge im Stubenwagen eingenickert sind. Jede Minute für uns genutzt. Wenn die Liebe nicht da ist, der Respekt für das was der andere leistet...hilft auch nicht das Jahr abwarten..

Ich frage mich gerade was wohl eine Frau für Reaktionen bekommen würde wenn sie hier schreibt, sie käme bestenfalls zum Abendessen um 19.00 nach Hause, meist schaffe sie das nicht....
Wahrscheinlich : warum wolltest du überhaupt Kinder wenn du kaum Zeit hast?

Warum ist dir dein Job wichtiger?
Warum ist dir das Geld wichtiger?
Du verpasst die Entwicklung deiner Kinder....Karrierefrauen sollten keine Familie haben.
Kann man hier in vielen Threads lesen.

Darf ich fragen, wie alt deine Kinder sind?

Ich gebe dir Recht, dass Respekt vor dem Partner und was er leistet, sehr wichtig ist. Mein Mann sagt mir auch oft, dass er stolz ist auf das, was ich mache (mich um unser Baby kümmern, Haushalt etc.) und ich sage es ihm auch. Oft ist der Alltag so voll, dass man gar nicht daran denkt und wenn es stressig wird, passiert es schnell, dass man dem anderen Vorwürfe macht und ungerecht wird.

Und ich bin auch deiner Meinung, was das erste Babyjahr angeht. Es heißt oft, das erste Jahr mit Kind sei am anstrengendsten und ja, ich finde die Umstellung riesig und nicht einfach. Vielleicht stimmt es, dass man ungefähr ein Jahr braucht, um in seiner neuen Rolle als Eltern angekommen zu sein. Aber ob danach alles "besser" wird? Angeblich wird es nicht besser, sondern nur anders. Was genau damit gemeint ist, verstehe ich allerdings nicht.

Wenn es in der Ehe im ersten Jahr mit Kind schlecht läuft und man nicht aktiv daran arbeitet, dass es sich ändert, wird doch nicht alles besser, nur weil das Kind plötzlich eins ist. Selbst wenn es irgendwann so groß ist, dass man als Partner wieder mehr Zeit füreinander hat und problemlos einen Babysitter engagieren kann, heißt das ja nicht, dass dann alle Probleme, die man vorher hatte, weg sind.

Zum eigentlichen Thema noch mal zurück und an die TE: an deiner Stelle würde ich nicht umziehen (zumal es ja ein Umzug ins Ausland wäre und die Umstellung wahrscheinlich echt groß ist), denn dadurch lösen sich die Probleme nicht. Natürlich ist es toll, unterstützung durch die Familie zu bekommen, aber dein Mann ändert sich dadurch nicht. Er wird weiterhin unzufrieden sein und für mich liest es sich so, als wäre er das schon vor dem Kind gewesen?

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