Das 1. Babyjahr Seite: 2

      • (26) 20.03.17 - 13:19
        seid nicht so gemein!

        Immer diese fiesen Kommentare hier... Wen jemand in das Forum schreibt und Probleme hat, warum müssen da manche immer nochmal nachtreten? Egal ob selbstverschuldet oder nicht die FS hat ein Problem und "selber schuld" hilft da wenig!!

        Ein Baby grätscht, auch wenn es ein Wuschkind ist, erstmal total in eine Beziehung rein. Nix ist mehr wie vorher. Man muss praktisch 24h am Tag für das Kleine da sein und hat keine Zeit für sich geschweige dann für den Partner. Es ist daher erstmal nicht ungewöhnlich, dass Streit in der Beziehung entsteht, man hat ja auch einen stressigeren Alltag und höhere 'Erwartungen. Und ganz ehrlich auch das Körperliche kommt zu kurz.
        Die Erwartungen hat dein Partner genauso sehr wie du. Und da liegt das Problem. Ihr macht ja beide mehr als vorher. Er hat zusätzlich zur Arbeit den Haushalt und das Kind, wenn auch im geringeren Umfang als du. Bei der Arbeit ruht er sich ja auch nicht aus, sondern arbeitet. Du hast dafür daheim und in der Nacht den Stress.

        Man kann sich in den anderen immer schwer hineinversetzen, aber versucht es trotzdem. Babysitter in dem Alter wird schwer zu finden sein, aber vielleicht können ja Eltern, Geschwister oder so mal für ein Wochenende kommen und aufpassen, damit ihr euch mal aussprecht. Ihr müsst versuchen die Aufgaben die anfallen gerecht zu verteilen. Mit dem Baby tun sich Männer anfangs immer schwer, auch weil die Babys gewohnheitsmäßig immer nach Mama verlangen. Das ist dann auch frustrierend zu sehen, dass Mann sich abmüht und trotzdem mit Geschrei bestraft wird. Er meint sicher auch, dass er keine Wertschätzung als "Ernäherer" bekommt, obwohl er für euch schufften geht in einem Job den er hasst .

        Bei uns war es anfangs auch schwer, aber man muss miteinander sprechen und Lösungen finden. Von selbst wirds meist nicht besser... Eien Trennung macht es schließlich auch nicht besser. Mal abgesehen davon, dass du wahrscheinlich deinen Partner, den du liebst vermissen wirst, hast du dadurch als Alleinerziehende ja noch mehr Arbeit und keinen der dir hilft....
        Hoffe ihr kriegt die Kurve! Alles Gute!!

        • (27) 20.03.17 - 15:14

          Danke! Endlich einmal etwas konstruktives ;-) obwohl ich auch die negativen Kommentare bekommen wollte, weil die Urbianer echt gut darin sind, ins schwarze zu treffen :-P

          Leider haben wir keinerlei Hilfe durch die Familie. Mein Mann sieht das als Hauptproblem an. Deswegen überlegen wir in die Nähe seiner Familie zu ziehen. So hätten wir zumindest die Gelegenheit mehr Zeit für uns zu haben. Ich glaube auch, dass unsere Tochter mehr Menschen braucht, als nur uns zwei.

          • Aber meinst du wirklich, dass alles besser wird, wenn ihr in die Nähe der Familie zieht? Ich verstehe, was du meinst, auch wir sind in der Situation, dass unsere Familien weit entfernt wohnen und wir keine Hilfe bekommen, keine Zeit zu Zweit haben und da mein Mann Vollzeit arbeitet, bleibt alles an mir hängen.

            Aber das Problem bei euch scheint ja zu sein, dass dein Mann sehr unzufrieden ist mit seinem Leben und das an dir auslässt. Oder war es schon immer so, dass du ihm nichts Recht machen konntest im Haushalt etc.?

            • (29) 21.03.17 - 09:46

              Ich glaube, er ist toleranter, wenn er zufrieden ist. Aber ich habe schon vergessen, wie er eigentlich ist, weil er schon so lange unglücklich ist :-\

              Von mir aus könnte er auch seine Arbeit aufgeben. Ich schaffe es einfach nicht ihn aus diesem Loch heraus zu ziehen.

              Und natürlich habe ich Angst, dass ein Umzug nichts ändert, ich dann aber alles aufgegeben habe.

      • (31) 20.03.17 - 16:24

        Diese Ratschläge sind ja immer super.

        Was macht man denn wenn man keine Familie oder Freunde hat die kommen und helfen? Wenn man in solchen Situationen alleine steckt und es niemand gibt an den man sich wenden kann um entlastet zu werden?!

        Das Internet ist voll mit Beiträgen zu dem Problem " Kind ist da und die Partnerschaft leidet"

        Aber immer steht als Rat da man solle Familie und Freunde nutzen um freie Zeit als Paar zu bekommen.

        Es gibt auch Familien die sich weigern den jungen Eltern mal einen freien Abend zu verschaffen.

        Alternativen bieten sich nicht.

        Kindermädchen finden ist ja auch nicht einfach. Nicht jedem kann man das Kind übergeben und vertrauenswürdig sind da auch nicht alle die das anbieten.

        Teuer ist es obendrein.

        Und nun?

        Abwarten bis die Partnerschaft sich erledigt hat?!

        • (32) 21.03.17 - 09:42

          Genau an dem Punkt sind wir, aber das habe ich wohl nicht geschafft zu kommunizieren. Entweder ziehen wir zur Familie meines Mannes (ins Ausland) oder wir scheitern hier. Aber was ist wenn wir dahin ziehen, er immer noch unglücklich ist und ich dann "alleine" im Ausland bin?

          • Das würde ich nicht tun - ehrlich, bei dann sitzt du mit deinem frustrierten Mann im Ausland und hast so gar kein Netz mehr :( abgesehen davon, dass dann erstmal abgeklärt sein sollte, inwiefern du im Ausland deine Erkrankung behandeln lassen kannst. Die Gesundheitssysteme sind doch recht unterschiedlich, selbst innerhalb Europas.

            Wenn er für einen Umzug ins Ausland seinen Beruf aufgeben würde, warum dann nicht auch erstmal dort, wo ihr jetzt wohnt?

            Ganz grundsätzlich ist das erste Babyjahr tatsächlich ziemlich hart für die Beziehung - aber das ist die Kleinkindphase auch und die Pubertät und was weiß ich. Klar müssen sich erstmal alle umstellen und klar ist nichts mehr wie vorher - aber das hat ja jetzt nichts damit zu tun, dass dein Mann ein ziemlich anstrengender Pedant zu sein scheint. Und auch nichts damit, dass er seinen Frust so bei dir ablädt.

            Vielleicht versuchst du es nochmal mit einem ehrlichen Gespräch und einem erneuten Anlauf, was die Putzfrau angeht?

    Du schreibst in deinen Beiträgen hier mit zwei verschiedenen Nicks :)

    • (35) 21.03.17 - 09:39

      Ich dachte so kann ich zur allgemeinen Belustigung beitragen und diesen negativen Post etwas aufpeppen :-P

      Nee, ich schicke ständig los ohne "anonym" zu werden ????

(36) 21.03.17 - 11:14

Ob sich eine Ehe nach dem ersten Babyjahr erholt? Ist das erste Jahr mit Baby wirklich das schwierigste, was eine Ehe überstehen muss? Ich mag diese Aussage, die oft getroffen wird, so gar, wenn ich ehrlich bin!

Wir haben drei Kinder. Der Abstand der Kinder ist knall je 2 Jahre, also knackig. Mein Mann ist nie zu Hause...er arbeitet viel. Wenn wir Glück haben, dann ist er um 19 Uhr zum Essen hier, kommt aber eher selten vor. Normalerweise ist er hier, wenn die Kinder im Bett sind. In sofern kann er mir im Haushalt nicht helfen. Meine Einstellung ist da aber auch vielleicht altmodisch...er arbeitet...und das viel...also muss er nicht zu Hause auch noch was tun. Das mache ich.

Unterstützung haben wir auch nicht. Also mit viel Glück übernachten die Kinder ein bis zweimal im Jahr bei Oma und Opa...aber dann sind sie bloß von abends bis morgens nach dem Frühstück weg. Das ist ein toller Abend für uns...aber wirkliche Erholung auch nicht.

Wir lieben uns, und das mit allen Ecken und Kanten. Ich weiß was er leistet, und sage ihm das auch. Unser weiß was ich leiste, und er sagt mir das auch. Ich möchte seinen Job nicht... und er sagt oft, er würde das nie schaffen, was ich hier schaffe. Die Liebe muss da sein, Der gegenseitige Respekt um schwierige Phasen zu schaffen. Wir kuscheln auf der Couch, wenn die Kinder schlafen...das haben wir auch getan, wenn die Zwerge im Stubenwagen eingenickert sind. Jede Minute für uns genutzt. Wenn die Liebe nicht da ist, der Respekt für das was der andere leistet...hilft auch nicht das Jahr abwarten..

  • Ich frage mich gerade was wohl eine Frau für Reaktionen bekommen würde wenn sie hier schreibt, sie käme bestenfalls zum Abendessen um 19.00 nach Hause, meist schaffe sie das nicht....
    Wahrscheinlich : warum wolltest du überhaupt Kinder wenn du kaum Zeit hast?

    Warum ist dir dein Job wichtiger?
    Warum ist dir das Geld wichtiger?
    Du verpasst die Entwicklung deiner Kinder....Karrierefrauen sollten keine Familie haben.
    Kann man hier in vielen Threads lesen.

    • (38) 21.03.17 - 19:48

      Ich gebe dir Recht, dass sicher viele einem Mann diese Fragen stellen würden. Ich nicht. In unserem Modell, also so wie wir leben, haben wir eben so entschieden, dass einer DEN großen Job macht, und einer sich eben hauptsächlich um Haus und Kinder kümmert. Sollte man meiner Meinung nach auch vorher drüber sprechen, wie man sich das vorstellt.
      Und (ich kann nur für meinen Mann sprechen) nein, ihm ist sein Job natürlich nicht wichtiger als wir. Das alles tut er nur für uns. Gas gegeben, Weiterbildungen gemacht, studiert nebenher usw hat er erst als wir uns kennengelernt haben und er festgestellt hat, dass er mit einem 08/15 Job uns nicht alles bieten kann. "Uns" mal imaginär gesprochen, da waren noch keine Kinder da. Er wollte nicht, dass wir beide wenn mal Kinder da sind Tag und Nacht arbeiten müssen, wie er es von zu Hause kannte, und jeden Job annehmen müssen, damit man über die Runden kommt. Das Leben ist teuer, je nachdem wo man wohnt.

      Davon ab, kenne ich tatsächlich weder in Familie, noch im Bekanntenkreis Männer mit kürzeren Arbeitszeiten.., doch einen, aber der hat einen blöden Job. Mein Job war damals in Vollzeit ähnlich...
      Und es gibt ja noch Wochenenden...usw.

      Aber hier stellt sich dieses Problem ja nicht. Sie ist doch zu Hause und hat EIN Baby...er arbeitet.

      • Naja, ich have jahrelang trotz kleinem Kind sehr viel gearbeitet, und bekam da öfter mal komische Fragen gestellt, die man einem Mann so sicher nicht gestellt hätte.
        Ich kenne im Übrigen genug Paare wo beide lange Arbeitstage haben und das gut geregelt bekommen.

        Wie lange arbeitest du denn? Die Kinder werden ja schnell groß was hast du dann für Ziele?

        Ich habe auch noch studiert wie dein Mann denn ich wollte auch wirtschaftlich meine Familie absichern.

        Ich verstehe nur nicht warum das mehrheitlich immer noch die Männer übernehmen.
        Ich hätte keinen Mann gewollt der so lange arbeitet.

        Frsurn wird Ksrtieregeilheit unzerdtelkt und der Msnn tit es nur für seine Kinder und wird noch gelobt. ..warum unterstellt man Männern diese ehrbaren Motive und Frauen nur Egoismus?
        Ich hätte sicher nie dein Modell gewählt denn ich bin ehrgeizig und wollte nicht zusehen wie mein Mann studiert und Erfolg hat, das wollte ich selbst. Aber wenn dir Kinder haben reicht. ..mir wäre das zu wenig, zu gewöhnlich und viel zu langweilig. Hast du null Ehrgeiz? Ein Mensch ohne berufliche Ziele, dein Ernst? Krin eigenes Geld, finanziell abhängig vom Mann?
        Wenn er stirbt, den Job verliert oder abhaut, oder einfach krank wird?
        Was ihr lebt ist einfach 50 er Stil.

        Und vor allem: ich wollte finanziell unabhängig sein, nicht darüber diskutieren müssen ob ich ein neues Auto, ein eigenes Pferd oder zwei Hausangestellte bekomme...dein Modell halte ich für leichtsinnig, wenn dein Mann eine andere findet und dich sitzen lässt hast du nichts...

        • (40) 21.03.17 - 20:25

          Nein, ich bin so glücklich wie es ist. Und abgesichert bin ich auch - egal was passiert. Keine Sorge!

          Für mich wäre dein Modell nichts. Daher sollte jeder so leben wie es einem/& dem Partner passt. Alle müssen glücklich und zufrieden sein. Jeder muss seinen Teil zur Familie beitragen.

          Aber hier geht es ja nicht um mich und mein Leben, sondern um die TE. Wenn das erste Babyjahr schon so anstrengend ist, dass man bei jedem bißchen Hilfe braucht, und jammert das man keine Unterstützung hat, ist es mit Ehrgeiz und Karriere erst recht nicht weit her, würde ich mal sagen.
          Es geht um deren Ehe. Meine Ehe ist prima! Und das schon viele Jahre!

Darf ich fragen, wie alt deine Kinder sind?

Ich gebe dir Recht, dass Respekt vor dem Partner und was er leistet, sehr wichtig ist. Mein Mann sagt mir auch oft, dass er stolz ist auf das, was ich mache (mich um unser Baby kümmern, Haushalt etc.) und ich sage es ihm auch. Oft ist der Alltag so voll, dass man gar nicht daran denkt und wenn es stressig wird, passiert es schnell, dass man dem anderen Vorwürfe macht und ungerecht wird.

Und ich bin auch deiner Meinung, was das erste Babyjahr angeht. Es heißt oft, das erste Jahr mit Kind sei am anstrengendsten und ja, ich finde die Umstellung riesig und nicht einfach. Vielleicht stimmt es, dass man ungefähr ein Jahr braucht, um in seiner neuen Rolle als Eltern angekommen zu sein. Aber ob danach alles "besser" wird? Angeblich wird es nicht besser, sondern nur anders. Was genau damit gemeint ist, verstehe ich allerdings nicht.

Wenn es in der Ehe im ersten Jahr mit Kind schlecht läuft und man nicht aktiv daran arbeitet, dass es sich ändert, wird doch nicht alles besser, nur weil das Kind plötzlich eins ist. Selbst wenn es irgendwann so groß ist, dass man als Partner wieder mehr Zeit füreinander hat und problemlos einen Babysitter engagieren kann, heißt das ja nicht, dass dann alle Probleme, die man vorher hatte, weg sind.

Zum eigentlichen Thema noch mal zurück und an die TE: an deiner Stelle würde ich nicht umziehen (zumal es ja ein Umzug ins Ausland wäre und die Umstellung wahrscheinlich echt groß ist), denn dadurch lösen sich die Probleme nicht. Natürlich ist es toll, unterstützung durch die Familie zu bekommen, aber dein Mann ändert sich dadurch nicht. Er wird weiterhin unzufrieden sein und für mich liest es sich so, als wäre er das schon vor dem Kind gewesen?

Top Diskussionen anzeigen