Gemeinsame Freunde

    • (1) 02.05.17 - 11:00
      MannundKollege

      Mein Mann und ich waren vor kurzem zu einem Dankesessen bei einem ehemaligen "Kollegen" von mir eingeladen. Er hatte uns eingeladen um sich für die Hilfe zu bedanken, weil mein Mann kein Geld für die Hilfe wollte.

      Der "Kollege" hat nicht in meiner Abteilung gearbeitet, sondern lediglich in derselben Firma. Wir haben uns nett gegrüßt, wenn wir uns über den Weg gelaufen sind. Manchmal sind wir uns auch auf dem Spielplatz über dem Weg gelaufen. Das war's aber auch.

      Ich bin an dem Abend des Dankesessens eher nach Hause und mein Mann und der Kollege hatten noch einen "Männerabend", weil seine Frau früh ins Bett ist. Mein Mann und der Kollege verstanden sich an dem Abend blendend!!! Sie wollen gerne gemeinsam Dinge unternehmen.

      Allerdings habe ich an dem Abend gemerkt, dass ich überhaupt nicht mit dem Kollegen und seiner Frau zurecht komme. Das ist für mich aber überhaupt kein Problem. Ich finde, dass mein Mann mit dem Kollegen (und seiner Frau) befreundet sein kann OHNE dass ich mit ihnen befreundet sein muss. Mein Mann sagt, dass es komisch wäre #augen Ich finde es wirklich schade, weil der Kollege der erste Papa ist, mit dem er super klarkommt. Aber ich verstehe mich einfach absolut nicht mit den beiden #heul Für mich wäre es aber vollkommen in Ordnung, wenn die drei befreundet wären und ständig etwas miteinander unternehmen würden (selbst mit den Kindern). Ich möchte nur kein Teil davon sein.

      Wie steht ihr dazu? Ich möchte mal andere Sichtweisen dazu hören.

      • << Für mich wäre es aber vollkommen in Ordnung, wenn die drei befreundet wären und ständig etwas miteinander unternehmen würden >>

        Das könnte dir bald zuviel werden. Warte ab, wie sich das entwickelt.

        << Ich möchte nur kein Teil davon sein. >>

        Ganz fernbleiben wird nicht gehen. Bleibe gelassen und offen für gelegentliche Treffen.

        (3) 02.05.17 - 11:25

        Worauf begründet sich denn deine Antipathie gegen die beiden?
        Und bist du sicher, dass du nicht nach einem einzigen gemeinsamen Abend vorschnell urteilst?

        Prinzipiell finde ich es absolut in Ordnung teilweise unterschiedliche Freundeskreise zu haben, haben wir auch, aber es gibt unter all den Freunden meines Mannes niemanden, den ich kategorisch ablehnen würde (auch wenn es da wirklich in meinen Augen einige spezielle Exemplare gibt, aber er findet auch einige meiner Freundinnen schräg). Dennoch können wir beide an Aktivitäten teilnehmen, wo die Freunde, die nicht so auf der eigenen Wellenlänge schwimmen, dabei sind und das machen wir auch hin und wieder.

        Seltsam fände ich es, glaube ich, wenn mein Mann sich in eine neue Freundschaft stürzen würde und nun ständig etwas mit dieser Person unternähme, wenn ich diese auf den Tod nicht leiden könnte. Ich versuche mir das gerade vorzustellen. Das würde ich irgendwie als Affront in meine Richtung verstehen.

        Da ich aber generell den meisten Menschen irgendetwas abgewinnen kann und mein Mann kein Soziopathen-Magnet ist, kommen wir vermutlich nie in diese Situation.

        Aus der Perspektive deines Mannes kann ich sein Unbehagen insofern nachvollziehen, als dass ich mir wünschen würde, dass mein Partner zumindest in Ansätzen versucht, Personen, die ich sehr gerne mag, irgendwie zumindest ein bisschen zu mögen, zumindest soweit, dass gelegentliche Aktivitäten möglich sind. Ihr müsst ja mit dem neuen Paar nicht zu einem vierblättrigen Kleeblatt verwachsen, aber so ganz außen vor, immer und aus Prinzip, würde ich mich an deiner Stelle auch nicht stellen, weil ich es irgendwie partnerschaftlich finde, sich für das zu interessieren, was der andere mag.

        #winke Die Alltagsprinzessin

        Es wäre für dich ok wenn er ständig was mit ihren macht auch mit den Kindern? Das finde ich ehrlich gesagt seltsam...mal ok aber ständig?

        Generell haben mein Mann und ich neben gemeinsamen Freunden auch noch "eigene". Man unternimmt auch nicht immer etwas zusammen, aber da uns die gemeinsame Zeit als Familie wichtig ist, sind wir bei den meisten Unternehmungen beide dabei.

        Ich kann auch nicht alle Freunde meines Mannes super gut leiden (und umgekehrt) aber das ist nicht so gravierend das man nicht trotzdem einen schönen Tag zusammen verbringen kann.

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