An April 17

    • (1) 05.05.17 - 06:47

      Hallo April 17,

      nachdem Du letzte Woche hier berichtet hast, denke ich oft an Deine Situation (vielleicht weil sie meiner ehemaligen Situation so ähnlich ist) und frage mich, was die Familienberatung ergeben hat und wie es Dir geht...

      Ich hätte Dir gerne eine PIN geschrieben, aber leider war Dein Beitrag anonym.

      Ich kann mir vorstellen, dass auch andere Urbianerinnen, die rege an Deinem Beitrag teilgenommen haben, interessiert sind zu erfahren wie es Euch geht.

      Bitte melde Dich doch mal - hier im Forum oder per PIN. Ich würde mich sehr freuen!

      Liebe Grüße,
      Tina

      • (2) 06.05.17 - 08:45

        Hallo und danke , dass du dich erkundigst . Die Situation hat sich erstmal beruhigt . Wir waren bei der Familienberatung und haben dort auch noch weitere Termine .

        Im großen und ganzen kam dabei raus , dass mein Mann sich schwer tut , die Kinder anzunehmen , dass ihn das selbst belastet und seit der Geburt der gemeinsamen Tochter noch schwieriger wurde . Er mag sie beide aber er kann diese Schwelle die da herrscht nicht überwinden .Was ihn unter Druck setzte . Dann ist es wohl so ,dass er beruflich grade enorm an der Wand steht ( ich wusste , dass es grade nicht einfach ist mit dem eigenen Betrieb ) aber er steht kurz vor der Zahlungunfähigkeit .ich bin da auch erstmal aus allen Wolken gefallen. Er hatte mir es bis jetzt nicht sagen wollen , da er mich nicht belasten wollte .

        Das alles ist selbstverständlich keine Entschuldigung für sein Verhalten aber wenigstens etwas einleuchtender für mich weshalb er so überreagierte ,das war ja auch der erste Anfall dieser Art .

        Meine Kinder haben beide bestätigt , dass sie gar nicht wollen , dass wir uns trennen und das sie ihn auch mögen aber natürlich den eigenen Papa viel mehr .Mit meiner kleineren Tochter hat er auch gesprochen und sich entschuldigt .

        wir haben jetzt auch weitere Termine und werden daran arbeiten . Die Grundidee ist aber erstmal , dass er sich aus der Erziehung der Kinder komplett raushält und das gewisse Regeln für das Familienleben aufgestellt werden z.b es wird höflich miteinander umgegangen , wenn ein Kind nicht schlafen kann kommt es nicht ins Wohnzimmer sondern ruft mich und ich komme dann hoch.......usw.

        • Ich freue mich, dass Du Dich noch mal gemeldet hast und dass ihr das Problem offensichtlich angeht.

          Bitte bleib achtsam/wachsam in dieser Situation!
          Ich finde es gut dass ihr Euch Hilfe sucht und denke auch dass einige klare Regeln Euch momentan helfen.
          Trotzdem sollte das langfristige Ziel sein, dass Dein Mann seine Schwelle überwinden lernt und die Kinder bedingungslos akzeptiert.

          Natürlich muss er sie nicht genauso lieben wie das eigene - das kann keiner erwarten.
          Aber er müsste einen Weg finden, die Kinder so etwas nicht spüren zu lassen.

          Du wirkst insgesamt sehr aufgeräumt und reflektiert - deswegen hoffe Ich, dass Du weiterhin für Deine Kinder einsteht!

          Alles Gute für dich !

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