ich weiß nicht weiter....

    • (1) 16.05.17 - 06:24
      lieber anonym

      Hallo ich weiß im Moment einfach nicht weiter deshalb schreibe ich Mal hier, vielleicht hat jemand einen Tipp für mich.

      Zu meiner Situation

      Ich bin seit drei Jahren mit meinem Freund zusammen, die Beziehung war nicht immer leicht es gab viele Höhen und Tiefen.

      Vor 6 Wochen sind wir "zusammen "gezogen.

      Mein Freund ist im Moment noch beruflich viel unterwegs.

      Zu meinem eigentlichen Problem seit dem wir zusammen wohnen habe ich das Gefühl die Beziehung geht immer mehr kaputt.

      Ich weiß noch nicht mal ob ich ihn noch liebe!

      Ich vermisse meine Wohnung, denn da war alles meins klingt vielleicht egoistisch aber ich muss dazu sagen ich war bevor ich mit ihm zusammen gekommen bin, mit meinem Sohn lange alleine und habe mir das alles selbst aufgebaut.

      Und jetzt habe ich das Gefühl ich habe gar nix mehr...

      Ich weiß nicht ob ich mein Freund noch liebe, es gab soviel Streit die letzte Zeit!

      Aber jetzt wieder ausziehen? Wie erkläre ich das meinem Sohn? Wo soll ich hin? Bei uns sind bezahlbare Wohnungen Mangelware. Dazu kommt noch das ich zur Zeit Schule mache und nur Meister Bafög beziehe.

      Oh man.... Im Moment weis ich echt nicht wie es weiter geht.

      Mein Freund muss heute beruflich wieder weg und auch wenn es blöd klingt freu ich mich darauf in der Hoffnung das ich bis er wieder da ist eine Lösung gefunden habe.

      Sorry wenn es ein wenig durcheinander klingt..... Liebe Grüße

      • Warum bist Du denn mit ihm zusammen gezogen? Wie hattest Du Dir das vorgestellt, welche Erwartungen hattest Du daran? Ging es vielleicht eher um Bequemlichkeit und das Finanzielle statt um Liebe und den Wunsch, etwas Gemeinsames zu haben?

        Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass nach sechs Wochen komplett die Luft raus sein soll, wenn vorher alles gestimmt hat. Entweder bist Du bereits mit ungutem Bauchgefühl in die gemeinsame Wohnung gezogen oder aus den völlig falschen Motiven. Oder sogar beides.

        Ja, jetzt ist nicht mehr alles Deins, es ist nun Eures. Und da muss man Kompromisse machen, sich den Haushalt und die Gegenstände teilen und nicht darauf beharren, dass alles so läuft, wie vorher, als man selbst bestimmen konnte. Ich schätze mal, Dein Problem ist genau das, Du willst alles so erledigt und organisiert haben, als wäre alles Deins? Und er bringt eigene Ideen und Wünsche an. Kann das sein?

        (3) 16.05.17 - 08:09

        ich denke da ähnlich wie witch...

        eine weitere Möglichkeit ist mir noch eingefallen: du hast nicht gelernt, Kompromisse einzugehen und hast jetzt Panik (auch weil eine Änderung der Situation nicht so einfach erscheint).
        manche Menschen haben auch Angst vor zu viel Nähe, dass sie sich selbst verlieren...

        geh noch mal einen Schritt zurück und schau genau hin, was die Ausgangsbasis war. Entweder bestätigt sich jetzt nur das ungute Gefühl oder du hast jetzt die Möglichkeit neue Erfahrungen zu machen und zu erleben, welche Chancen und Erfahrungen in Gemeinschaft, durch Kompromisse und in engerer Partnerschaft möglich sind...

        wenn man lange alleine gelebt hat und alles so lief, dann ist es tatsächlich eine Umstellung...

        • (4) 16.05.17 - 09:25

          Hallo danke für deine Antwort.

          Ja du hast tatsächlich Recht....

          Mir fällt es schwer Kompromisse einzugehen ich war 6 Jahre lange alleine mit meinem Sohn habe alles alleine gemacht.

          Vielleicht habe ich wirklich Panik auch vor zuviel Nähe ich werde mir darüber Mal Gedanken machen.

          Danke nochmal

      Wichtig wäre, warum gibt es Streit? Die Wohnung alleine ist sicher nicht der Grund. Das ist sicher nur ein unterschwelliger Grund, der dann eben auch hochkommt. Denn auch in einer "fremden" Wohnung kann man es sich wohnlich machen mit persönlichen Gegenständen.
      Überleg mal, wie und ob Du Deine Beziehung verbessern/retten willst und dann erst überleg Dir einen Auszug, eines nach dem anderen......denn wie gesagt, eine Wohnung kann man anpassen. LG Moni

      (6) 16.05.17 - 09:04

      Seit 3 Jahren eine Beziehung mit vielen Höhen und Tiefen.....aha...und das findet man dann so ok , dass man unbedingt zusammen ziehen muss und das mit Kind?!

      Wie kann man so #klatsch und egoistisch sein?!Wo ist das Problem schon frühzeitig zu erkennen, dass es nicht normal ist und auch nicht für eine in Zukunft gutgehenede Partnerschaft spricht wenn man in so einer kurzen Beziehung schon so viele Höhen und Tiefen hatte?!

      Achja, stimmt.....man liiiebt sich ja sooooo dolle und eigentlich ist doch auch so viel anderes gut...ja, ja....BlaBla

      Warum können so viele alleinerziehende nicht einfach mal abwarten und sich eine gescheite Beziehung suchen bzw. bis man evtl. auch selber eine Leben kann?!
      Muss man MIT KIND sowas machen?!

      Da wird dem Kind sowas ( diese Beziehung ) vorgesetzt mit allen problemen und wehwechen und das wo es doch stabil aufwachsen soll....nö, es gibt immer wieder Tiefen, Knd muss mit dadurch und dann zieht man noch zusammen....

      Alles deine Entscheidung....für wen?Für's Kind?....Nein, dafür reichte es nicht ....

      Und jetzt wird gejammert, man wacht auf und tja, da muss das kind jetzt auch wieder durch....

      Aber stimmt, ich vergaß die weltbeste Erklärung....äääh Ausrede....Kinder bekommen das ja nicht mit und außerdem hängt das Kind ja an ihm....oooh man

      Ja, ja...die Mutterliebe....man will ja nur das Beste für's Kind.....

      • (7) 16.05.17 - 09:20

        Stopp mach Mal halb blank....

        Also 1. Ja ich bin alleinerziehende Mutter und ich habe mich so wie du es hier gerade daher stelltst bestimmt nicht gleich in die nächste Beziehung gestürzt sondern ich war 6 Jahre lang mit meinem Sohn alleine bevor ich mein jetzigen Freund kennengelernt habe.

        Wielange sollte ich deiner Meinung nach noch suchen?

        Ja wir hatten viele Höhen und Tiefen und dann dürfte ich ja nie mit jemanden zusammen ziehen denn ich glaube in jeder Beziehung gibt es Streit!

        Und das hat auch nix mit egoistisch zu tun ich habe natürlich in erste Linie an meinen Sohn gedacht.

        Und mein Kind ist keine Ausrede ich weiß nicht wo dein Problem liegt?! Du tust gerade so als ob du in mega glücklichen Beziehung lebst wo es nie Streit gibt.

        Danke auf deine Antwort hätte ich verzichten können....

        • Reg Dich nicht auf, bei urbia gibt es zu 90% perfekte Ehefrauen und Mütter.
          Und ganz besonders mag ich die Giftpfeile, die dann feigerweise grau geschrieben verschossen werden - aber was soll's.
          Meine Meinung hab ich Dir ja schon geschrieben.
          Und ja, in jeder Beziehung kracht's mal - alles andere ist gelogen oder sich krampfhaft schön geredet - nur - es muss auch mal aufhören und darf nicht von einem Knatsch in den anderen übergehen. Deswegen schrieb ich - erstmal Beziehung auf den Prüfstand - und dann an Auszug denken.
          LG Moni

          Grins - feiger Angriff der Autokorrektur? Es heißt halb lang nicht halb blank #cool

    So leid es mir tut, muß ich der Schwarzschreiberin teilweise Recht geben. Mein erster Gedanke war nämlich auch, daß wenn man in schlappen 3 Jahren bereits einige (d.h. Plural) Höhen und Tiefen erlebt hat, man darauf hätte kommen können, daß es Probleme geben könnte. Kommt natürlich darauf an wo die Höhen und Tiefen lagen und wie man sie überhaupt definiert. Ein läppischer Streit gehört für mich nicht dazu.

    Nichts desto weniger zum Trotze, sitzt Du nun in dieser Situation und fühlst Dich unwohl. Zur Zeit hast Du noch Glück, da Dein Partner oft abwesend ist. Oder ist es vielleicht gerade deswegen? Die Entscheidung zusammen zu ziehen trifft man ja in der Regel, weil man oft und mehr zusammen sein möchte. Dein Partner flattert rein und raus und Du bist im Grunde immer noch häufig auf Dich gestellt. Dann kommt er wieder und erwartet Kompromisse und Gemeinsamkeiten, welche Dich vielleicht einfach überraschen und Dich vor erstmal unlösbare Aufgaben stellen. Ich denke ein gemeinsamer Haushalt bringt einen gerne mal in Situationen, in welchen man den anderen in den Hades jagen möchte. Hier ist Deine Kompromissfähigkeit gefragt und der Wille sich auf den anderen einzustellen. D. h. nicht, daß du nach seiner Pfeife tanzen sollst (ich denke auch nicht, daß das hier das Problem ist).

    Zudem sind tatsächlich Dein Kind und Deine wirtschaftliche Lage zu bedenken. Doch dies wusstest Du vorher. Bleib ruhig und gehe noch mal in Dich ob Du Deine eingefahrenen Wege nicht ausbauen kannst um (vor allem Dir) das Zusammenleben zu erleichtern

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