Mein Mann der eiskalte Klotz

    • (1) 27.05.17 - 13:42
      lieber_schwarz

      Möchte hier einfach mal loswerden was mich völlig fertig macht.
      Ich bin mit meinem Partner seit 6 Jahren zusammen wir haben 2 Kinder und sind seit 3 Jahren verheiratet.
      Er ist 44 Jahre alt und ich bin 39.
      Leider verläuft die Ehe alles andere als harmonisch oder nur ansatzweise so wie man sich das so gewünscht hat.

      Er arbeitet (Conti Schichten) und ich habe; solange ich in Elternzeit bin, einen 400 Euro Job. Ich arbeite immer dann wenn mein Mann frei hat oder entgegen seiner Schicht.
      Spaß macht das nicht, aber das Geld wird benötigt.

      Der Haushalt hängt an mir, sowie die Kinder da mein Mann meint das ich ja nicht richtig arbeite.

      Er geht mal einkaufen. Aber das war auch alles.

      Er hängt viel am Handy oder am PC. Auf Nachfrage bekomme ich die Antwort das er im Internet Artikel liest und sonst alles okay sei.
      Sex gibt es wenig und wenn nur so das es ihm gefällt.

      Für uns machen wir ausser mal einen Film gucken nichts.
      Keine Zeit wegen der Arbeit und für die Kinder haben wir keinen um mal ins Kino zu gehen.

      Komplimente oder Aufmerksamkeit bekomme ich keine.
      Er sagt sowas ist quatsch.

      Alle Gespräche versanden total weil er meint ich solle das mal realistisch sehen und das wäre bei allen so.

      Heute haben wir beide mal frei und die Kind quengelt und nerven.

      Er ist am PC und will Ruhe

      Ich gehe gleich mal mit den Kindern raus bis zum Abendessen. Danach gehen die ins Bett und ich räume dann noch auf.
      Bis ich dann ins Bett gehe, pennt mein Mann fast (durch die Schichtwechsel ist er immer müde)

      Das war es dann mal wieder.

      Und ich setze mich dann ans Fenster und sehe in die Sterne und frage mich unter Tränen wie ich damit noch Jahre leben soll.

      Versuche alles schöner zu machen, Sex interessant zu gestalten oder die Familienzeit mit Ausflügen zu bereichern bringen nichts.

      • (2) 27.05.17 - 13:58
        sorry... aber ist so

        Garantiert ist das nicht bei allen so, so einen Mann will doch niemand. Das ist eine WG mit haushalterischen und sexuellen Dienstleistungen, aber doch keine liebevolle und glückliche Ehe.

        Du kannst noch Jahre damit leben, aber Du weißt auch, Dich zwingt niemand, außer Du selbst.

        -Und ich setze mich dann ans Fenster und sehe in die Sterne und frage mich unter Tränen wie ich damit noch Jahre leben soll-

        Tu es nicht!

        Wie alt sind denn eure Kinder? Gehrn sie in den Kindergarten/Krippe? Wenn ja, wäre es nicht möglich in deinem erlernten Beruf in Teilzeit arbeiten zu gehen? 20 Stunden die Woche vielleicht? Dann hättet ihr zumindest nicht mehr das Problem, dass du immer dann arbeitest, wenn er sagt ist. Dann hättet ihr zumindest eine Woche immer den Nachmittag und Abend zusammen (wenn er Frühschicht hat und du vormittags arbeitest).

        • (5) 27.05.17 - 14:13
          lieber_schwarz

          Die Kinder sind nicht im Kindergarten. Wir haben keinen Platz bekommen. Der Große ist 4 und der Kleine fast 2 Jahre.
          In meinem erlernten Beruf als Krankenschwester wird Flexibilität gewünscht die ich durch die Kinder, die Schichten des Manns und das fehlen von anderen Betreuungspersonen, nicht mehr bieten kann.

          Mein AG sagte mir mehrfach das er mich nach der EZ nicht beschäftigen will und ich sofort am ersten Tag die Kündigung bekommen werde.

          Wenn ich arbeite habe ich vorgekocht damit Essen da ist das nur erwärmt werden muss. Die Wohnung ist danach das komplette Chaos. Das arbeite ich dann immer einen Tag später auf.
          Habe ich Frühschicht, liegen die Kleider der Kinder bereit und ich mache Frühstück bevor ich gehe. Er muss nur aufpassen das die Kinder keinen quatsch machen. Mehr nicht.

          • Du kannst und solltest einen Kindergarten Platz einklagen. Denn inzwischen hat jedes Kind in Deutschland das Recht auf einen betreuungsplatz. Und zumindest das älteste Kind braucht den Kindergarten. Es braucht andere Kinder um sich, es muss von andern Kindern lernen können. Und auch die bzw. Euch täte es gut, die Kinder in einer Betreuung zu wissen uns nicht 24/7 nur und ausschließlich bei euch zu sein. Ihr braucht Raum um als paar etwas machen zu können und sie Kinder brauchen andere Kinder um sich. Geh zum Jugendamt, zu eurer Stadtverwaltung und fordere einen betreuungsplatz ein. Das ist euer recht.

            • (7) 27.05.17 - 14:27
              lieber_schwarz

              Einklagen bringt nichts weil keine Plätze da sind.
              Ich war auf der Gemeinde und erhielt die Antwort man könnte keine Plätze zaubern.
              Die Kommune hat kein Geld.

              • Das ist natürlich bitter. Gibt es denn andere Möglichkeiten wie tagesmutter, spielkreise oder private alternativen für Kinder in dem alter?

                • Als wäre die fehlende Kinderbetreuung das Problem... #augen

                  • (10) 27.05.17 - 15:40

                    Die fehlende kinder Betreuung ist ein Teil des Problems. Wenn Sie die Kinder NIE UND ZU KEINEM ZEITPUNKT mal abgeben können, ist doch klar, dass da die paarzeit auf der Strecke bleibt.

                    • Der Mann hat doch gar kein Interesse an seiner Frau und der Familie. Heute könnten sie wohl was zusammen machen und er will seine Ruhe am PC. Was soll die Betreuung der Kinder denn ändern daran? Ach ja...er hat noch mehr Zeit zum gammeln

                      Wer will denn paarzeit mit so einem?

                      (13) 28.05.17 - 07:10

                      Warum ist hier bei Urbia vom Staat subventionierte Fremdbetreuung immer die Lösung aller Probleme? Ich hab manchmal das Gefühl, die Deutschen wissen gar nicht, wie privilegiert sie sind!
                      Eine Familie muss auch aushaltbar sein ohne das. Wenn man sich auf gut deutsch den ganzen Tag auf den Sack geht, hat das nichts mit den Kindern sondern mit der Qualität der Ehe zu tun.

                      Nur so nebenbei: wenn man Mann und ich weggehen, gibts nen (Auchtung!) SELBST BEZAHLTEN Babysitter. Der ist aber auch dann da, wenn er gebraucht wird. Kinder einfach mal 20 Stunden die Woche abzugeben weil der Mann bockt macht für mich so überhaupt keinen Sinn...

                      • Es geht ja darum das Kind "abzugeben" damit es mit anderen Kindern zusammen ist und die Frau wieder mehr arbeiten gehen kann.

                        • Und arbeiten gehen währen die Kinder fremdbetreut sind, ist dann die Lösung der Eheprobleme???

                          So weit ist die staatliche Gehirnwäsche schon gekommen. Oder ist mehr der Verlust des gesundes Menschenverstandes dafür verantwortlich?

                          Dann lies die übrigen Threads, wo beide Elternteile arbeiten und trotzdem oder gerade deswegen die Ehe nicht funktioniert.

                          Wer sein Leben nicht genießen kann ohne dass der Partner/die Freunde einen glücklich machen, der wird auch nicht glücklich sein, wenn er statt Minijob nun 20 oder 30 Std. zusätzlich im Beruf arbeitet - bei zwei kleinen Kindern, und einem Haushalt zusätzlich. Wer es nicht schafft, soziale Kontakte zu knüpfen, hat ein anderes Problem. Der braucht nicht mehr Arbeit, mehr Fremdbetreuung ... der braucht vielleicht Lebenshilfe.

                          Hier hat man oft den Eindruck dass drei Dinge einen Menschen glücklich machen, obwohl eigentlich jeder weiß dass das nicht zutreffen kann:

                          - mehr Einkommen
                          - mehr Fremdbetreuung der Kinder, und seien sie noch so klein
                          - eine Frau die trotz Doppelbelastung möglichst viel im Beruf an Stunden schuftet.

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