Auslandseinsatz vom Freund

    • (1) 31.05.17 - 15:09

      Hallo, ich frage mich seid acht Monaten wie es wohl überstehe wenn mein Freund sechs Monate in einen auslandseinsatz fährt(er ist bei der Marine) bzw wie unsere Beziehung das überstehen. Hat vielleicht einer von euch Tipps ? Ich hab echt Angst vor diesen sechs Monaten. Danke im Voraus :) (Rechtschreibfehler sind kostenlos)

      • (2) 31.05.17 - 15:57

        Entweder übersteht die Beziehung den Einsatz oder eben nicht!

        Müßig darüber nachzudenken, da keiner weiß wie man reagiert.

        Dank Telefon, Computer und Co ist es ja nicht so wie vor 30 Jahren, daß die Person 6 Monate nicht erreichbar war.

        Für den, der zu Hause ist, ist es immer schwerer. Plane doch zwischendurch nette Unternehmungen mit Freunden, fahr in Urlaub. Sitz bloß nicht zu Hause und jammere.

        • (3) 03.06.17 - 21:48

          Hallo :) Danke für die Antwort:3 ich werd so oft ich kann mit ihm telefonieren und mich mit Freunden treffen vielen Dank nochmal und schönen Morgen/Mittag/ Abend

          Lg Hannah

      (4) 31.05.17 - 17:28

      Angst wovor?
      Fährt er in ein Krisengebiet?

      Oder Angst davor, dass er wiederkommt und feststellt, ohne dich war die Zeit viel angenehmer?

      Wie lange seid ihr schon zusammen?

      Ansonsten jeden Tag skypen, telefonieren und viel Kontakt halten.

      Besteht die Möglichkeit, ihm in irgend einen Hafen hinterherzufliegen, wo sie etwas länger anlegen? Oft gibt es ja Flüge für kleines Geld, so dass ihr ein paar Stunden zusammen verbringen könnt, wenn er keinen Dienst hat.

      • (5) 03.06.17 - 21:51

        Hallo :)

        Er weis noch nicht wo er hin muss :(
        Ja ich hab tatsächlich Angst das er mich danach nicht mehr mag wir sind seit etwas über acht Monaten zusammen, es wird für ihn wahrscheinlich nicht möglich sein zu Skypen :( und ich hab panische Flug Angst was das ganze nicht grade leichter macht.

    (8) 31.05.17 - 17:40

    Hi,

    sechs Monate hatten wir noch nicht, aber mehrfach 2-3 Monate.

    Wie ich das überstehe?

    Ich zeige Haltung und bemühe mich meinem Mann eine Erinnerung mitzugeben , zu der er gerne zurück kommt. Mein Mann ist stolz darauf, das er kein Häufchen Elend zurück lässt um das er sich Sorgen muss.

    Wir fahren gerne gemeinsam in den Urlaub wenn er wieder kommt. Da kann man sich schön drauf freuen.

    Gruß Ornella

    • (9) 03.06.17 - 21:55

      Hey Ornella, vielen Dank für deine Antwort:) er meinte schon das wir danach in den Urlaub fahren können. Was genau meinst du mit Erinnerung mitgeben ?

      Liebe Grüße Hannah

Google mal, es gibt Foren für Soldatenfrauen, mit denen Du Dich austauschen kannst. Frag Deinen Freund nach dem zuständigen FBZ(Familienbetreuungszentrum) auch dort wird einiges veranstaltet und Du kannst andere Frauen kennenlernen. 6 Monate sind schneller um, als man denkt, bei den heutigen Kommunikationsmöglichkeiten sowieso. Mit Kindern ist es etwas schwieriger, aber davon schreibst Du nichts. LG Moni

  • Hey :) Danke für die Antwort. Wir haben keine Kinder und ich kann mir vorstellen dass das mit Kindern noch tausendmal schlimmer ist :/ das mit den Foren ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen das werd ich aufjedenfall mal googlen vielen Dank :)

    Lg Hannah

(12) 31.05.17 - 18:50

Hallo

ich habe keine Erfahrung mit Auslandseinsätzen.
Eine zuversichtliche , starke Partnerin wäre nicht das Schlechteste?!
Ich wünsche dir , dass dein Freund körperlich und psychisch unverändert zurück kommt.

L.G.

  • (13) 03.06.17 - 22:00

    Hallo :)

    Ja das glaube ich auch nur bin ich leider meistens das Gegenteil von zuversichtlich und stark :/ deswegen hab ich ja so Angst. Vielen dank .
    Lg

(14) 31.05.17 - 21:04

Was genau sind deine Ägnste hinsichtlich des Einsatzes? Wo liegen deine Bedenken, deine Ägnste und Befürchtungen?

Einen Auslandseinsatz "übersteht" eine Beziehung mit sehr viel Verständnis, Rücksichtnahme, Geduld und Vertrauen.

Ihr werdet Kontakt per Mail haben können, aber nicht täglich. Skypen ist sehr unwahrscheinlich, Telefonieren geht nur beim Landgang und inzwischen bei manchen Einheiten über das Satellitentelefon. Es gibt Kontaktsperren, dann kann es auch mal sein, dass du einige Tage gar nichts von ihm hörst. Du musst dich darauf einstellen, es anerkennen und verstehen und darfst es ihm niemals verübeln, wenn du nichts von ihm hörst.

Auch musst du dich darauf einstellen, dass er wesentlich knapper kommunizieren wird als du. Er hat mitunter kaum Zeit zum Schreiben und wird - je nach Verwendung - auch recht wenig Schlaf bekommen. Verüble es ihm also nicht, wenn die ein oder andere Mail kürzer ausfällt, weil er vielleicht noch schlafen möchte.

Du musst dir während des Auslandseinsatzes Beschäftigung suchen. Mache dein Glück nicht von der Anwesenheit deines Freundes abhängig. Mache schon jetzt vieles Dates aus, fahre vielleicht mal mit jemandem weg, einen Kurztrip oder in den Urlaub. Stecke dir Zwischenziele. Bei 6 Monaten kannst du dir jeden Monat etwas Besonderes für dich selbst einfallen lassen.

Du musst jedenfalls dafür sorgen, dass du nicht den ganzen Tag zu Hause sitzt und auf eine Mail oder einen Anruf wartest. Jaaa auch auf die Gefahr, einen Anruf zu verpassen!

Jede(r) reagiert auf einen Auslandseinsatz anders. Ich igel mich in der ersten Woche immer ein, will eigentlich kaum mit jemandem etwas zu tun haben, danach wird es besser. Ein extremes Tief erreicht mich immer in der Einsatzmitte. Danach geht es dann wieder aufwärts, weil man mehr als die Hälfte schon geschafft hat. Das kann bei dir aber auch ganz anders sein.

Du musst auch akzeptieren, dass dein Freund dir nicht alles erzählen wird (schon alleine weil er es nicht darf). Lass ihn auch nach seiner Rückkehr in Ruhe ankommen, lass ihn erzählen, was er möchte. Aber nötige ihn nicht dazu, über Dinge zu sprechen, das muss alles von allein kommen.

Das Wichtigste ist eigentlich Vertrauen. Vertraue auf ihn, auf dich und auf eure Beziehung. Ihr werdet das schaffen. Schicke ihm kleine Heimatpakete (aber Achtung, Temperaturen im Zielland beachten!), darüber freuen sich alle Soldaten. Diese können enthalten:

- Glaskuchen (also Kuchen im Glas)
- Kekse
- Kaugummis
-Zeitschriften (Auto etc., keine Playboy oder so, das kommt in manchem Empfängerland nicht gut)

- je nach Temperatur Wurst, Gummibärchen, etc.

  • Hallo vielen dank für deine sehr gute Antwort :)

    Ich hab Angst das er mich danach nicht mehr mag oder ich in der Zeit zu gar nix mehr in der Lage bin. Und ich hab natürlich Angst das irgendwas passiert ( ich mal mir immer das schlimmste aus ). Ich bin leider mental (sagt man das so ?) etwas instabil und hab schon viel mit meiner Psychologen geredet. Das mit den zwischen zielen ist eine gute Idee vielen Dank :)

    Wirklich nochmal vielen Dank und einen wunderschönen Abend oder Tag :)

    Lg Hannah

Mein Mann war ein ganzes Jahr im Kriegsgebiet und diese Zeit ist eine gute Probe fuer die Beziehung. Eine starke Beziehung haelt diese Trennung aus. Verabrede dich mit Freunden und Familie, unternehme etwas schoenes, lenke dich mit einem guten Buch ab etc. Die Zeit kiegst du rum.

Mein Mann war zu Beginn unserer Beziehung für 6 Monate in einem Kriegsgebiet.

Das ist schon einige Jahre her, damals gab es nicht die Möglichkeit, über Skyp o.ä. kostenlos zu telefonieren. Es gab nur ein schweineteures Satelitentelefon.
Daher haben wir uns die meiste Zeit nur Briefe geschrieben und er hat mir ab und zu einen Foto-Farbfilm geschickt zum Entwickeln (!!!!) der von ihm gemachten Fotos! Telefoniert haben wir 1x die Woche für ca. 10 min. Mehr wäre zu teuer gewesen.
Damit möchte ich Dir sagen, dass jede stabile Beziehung solch eine Dauer des Getrenntlebens durchaus gut überstehen kann. Wenn nicht, dann war die Beziehung auch nicht viel wert.
Wirklich problematisch könnten nur psychische Probleme werden, die bei vielen "Rückkehrern" aus Kriegsgebieten entstehen, weil einige die dort erlebten Geschehnisse nicht verkraften können. Das wäre ein wirkliches Problem. Wenn Du oder Dein Mann dies nach seiner Rückkehr feststellt, dann sollte er sich dringend (!) in ärztliche Behandlung begeben, denn unbehandelt könnte dies zu weitreichenden Folgen führen.

Und? Was meinst Du nun zu den Antworten, die Du teils sehr ausführlich bekommen hast? Eine kleine Reaktion wäre durchaus nett.
LG Moni

  • Hallo Moni, ich hab leider momentan wenig Internet und bin deswegen leider noch nicht zum kompletten durchlesen gekommen aber sobald ich vernünftiges Internet hab werd ich natürlich auf alles Antworten.

    Lg Hannah

(20) 03.06.17 - 16:24

Hallo,

habt ihr schon Kinder oder geht es nur um Dich bzw. die Beziehung?
Mein Mann ist Berufssoldat - wir hatten schon mehrere Einsätze, sowohl ohne als auch mit Kind(ern).
Es war einfacher, als wir noch keine Kinder hatten. Wir haben uns viele Briefe geschrieben, auch mal Päckchen geschickt. Mein Freund hat Tagebuch geschrieben - jeden Tag - und die vollen mir geschickt, damit ich mal einen Einblick hatte, wie es ihm vor Ort so geht. Außerdem haben wir alle 2 Tage mal telefoniert. Und von der Familienstelle der Bundeswehr aus gab es ab und an die Möglichkeit zu skypen, außerdem konnte man sich dort mit Fragen oder bei Problemen immer hinwenden - das fand ich sehr beruhigend.

Mit Kind und und mit dem 2. schwanger sah das Ganze schon schwieriger aus - wir hatten ein Bonbonglas mit der Anzahl der Bonbons als Synonym für die Einsatztage - jeden Tag durfte mein 2jähriger eines essen und konnte so sehen, dass die Zeit, wo Papa wiederkommt, näher rückt. Das hat ihm geholfen. Telefoniert haben wir natürlich auch und Päckchen geschickt...leider war die Schwangerschaft nicht einfach und mein Mann konnte mir nicht helfen - helfen musste ich mir selbst. Bin dann in einer Nacht- und Nebel-Aktion noch mit dem Auto zu den 250km entfernten Großeltern gefahren, musste mich aber unterwegs wegen Blutungen abholen lassen...dann direkt weiter ins Krankenhaus. Der Kleine konnte zum Glück bei den Großeltern beider Seiten wechselweise betreut werden - für den Kleinen war das allerdings echt heftig. Er war kurz zuvor erst sauber geworden und hatte die Großeltern noch nie allein besucht oder gar bei ihnen übernachtet - wurde dann eine ganze Weile wieder "unsauber" tagsüber und mir gegenüber auch sehr aufmümpfig, stellte meine Autorität oft in Frage und oft bekam ich zu hören "Oma sagt...bei Oma darf ich..." Da musste ich mich echt am Riemen reißen, das war halt Ausdruck dafür, dass er echt an der Situation zu knabbern hatte...dafür hat er bis heute ein supertolles Verhältnis zu den Großeltern, trotz inzwischen 500km Entfernung ;-)

LG

a79

(21) 07.06.17 - 11:28

Huhu! Ich war vier Monate im Ausland wegen des Studiums, in der Zeit haben wir uns einmal gesehen (über weihnachten). Die Zeit geht schneller rum, als du dir jetzt vorstellen kannst. Und trotz tausenden Kilometern zwischen euch, ist er ja nicht aus der Welt!! Und wenn ihr euch wieder seht, ist das Freude pur!!

Nutze die Zeit für dich, such dir ne Beschäftigung, auf die du dich freust, fange ein Hobby an, was du schon immer machen wolltest, aber nie angefangen hast oder mach einen schönen Mädelsurlaub. :-)

(22) 22.08.17 - 00:09

Hallo Hannah205 ,

Ich weiß genau wie du dich fühlst. Mein Freund ist jetzt seit über einem Monat im Ausland und 3 weitere sind noch zu überstehen.ich hab mir gesagt wenn unsere Liebe stark genug ist hält sie das durch. Wir haben das Glück täglich zu schreiben per WhatsApp. Schicken uns aber auch Briefe und kleine aufmerksamkeiten per Post. Die Freude auf einander ist groß und ich denke das schafft ihr auch. Es hilft darüber mit seinem Partner zu reden. Über deine Ängste und sorgen.

Ich drücke dir die Daumen

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