Trennung. Wie gehts weiter?

    • (1) 04.06.17 - 11:07
      Was nun

      Hallo

      In der folgenden Situation befinde ich mich nicht selbst aber jemand der mir Nahe steht.

      Plötzlich und unvermittelt wird sie damit konfrontiert das ihr Mann (2 Jahre verheiratet, insgesamt 7 Jahre zusammen) eine andere liebt und mit ihr zusammen sein will.

      Er ist Vollverdiener und hat ein Nebengewerbe. Sie hat einen 450 € Job, half ihm sehr viel bei seinem Nebengewerbe und auch sonst. Ansonsten möchte sie demnächst ihre Dis. schreiben. (Hat ihr Studium seit ungefähr nen halben Jahr beendet) Sie suchte vorher schon nach einen anderen Job mit mehr Stunden und Geld, hat aber bis jetzt nichts gefunden was sich mit den dem Nebengewerbe verträgt.
      Ich denke er müsste ihr Trennugsunterhalt zahlen? Kennt sich jemand damit aus?! Es sind keine Kinder da.
      Vielen Dank für eure Antworten!

          • Äm...sie hat keine Kinder und kann jetzt mehr arbeiten, da sie nicht mehr im Nebengewerbe des Mannes tätig ist, wo ist hier ein Problem?

            • (6) 06.06.17 - 15:03

              DAS SIE ERSTMAL KEINE STELLE HAT!!!! Die ist ja auch nicht mit nem Fingerschnippen da. Sie braucht erst mal etwas Geld um wieder auf die Füsse zu kommen, um auszuziehen. Es geht hier um die nächsten Monate.

              Und mal nebenbei ob sie ne Vollzeitstelle annimmt und die Dis hinschmeisst hat ja hier auch keiner zu entscheiden. (Das kam jetzt nicht von Dir)

              Ich hatte gehofft hier jemanden zu finden dem es ähnlich gegangen ist und ein paar Tips hat... mein Fehler. Schließlich lese ich hier schon lange genug mit.

      Hi,
      Warum soll ihr Trennungsunterhalt zustehen, für die 2 Jahre Ehe und ohne Kinder?

      Sie ist dann nicht mehr an SEIN Nebenerwerb gebunden, und kann jeden Vollzeit Job annehmen, der sie nimmt. Dann muss halt die Dissertation warten, bis man es sich wiederleisten kann.

      Ich würde mir die Blöße nicht geben, und von ihm Unterhalt verlangen oder einklagen, wenn man alt genug ist, und wohl offensichtlich auch Gehirn genug hat, um Vollzeit arbeiten zu gehen.

      Ausziehen, Vollzeit Job in einem Atemzug, Wunden lecken, Krönchen richten und weiter gehts.

      Helf ihr dabei, und mach nicht "mimimi" mit Ihr und mach Ihr falsche Hoffnungen, oder ist sie 55 Jahre und hat bisher nur den Ehemännern den Hintern hinter her getragen und keinerlei Ausbildung?

      Gruß Claudia

      Ihr wird nur der Gang zum Rechtsanwalt verbindlich weiterhelfen können. Was ich im Netz gefunden habe, ist nicht eindeutig. Die Gerichte entscheiden offensichtlich sehr unterschiedlich.

      Da sie ja nur keine Stunden aufstocken konnte, weil sie bei ihrem Mann mit tätig war, würde ich als erstes diese Tätigkeit einstellen und zügig nach einem Job suchen. Denn der Grund, der einer Vollzeitstelle im Wege steht, fällt ja bald weg und sie hat wieder alle Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

      Ihre Dissertation muss sie ja nicht schreiben. Das ist Privatvergnügen, wenn man es sich zeitlich leisten kann. Sie hat ihr abgeschlossenes Studium und damit bekommt man i. d. R. eine Stelle. Kein Partner ist verpflichtet, dem anderen die Weiterbildungen/Weiterqualifizierung über eine Ausbildung hinaus zu finanzieren.

      • (9) 04.06.17 - 15:12

        Danke. Fand das auch nicht eindeutig. Ich denke irgendwie werden die Beiden sich schon einig.

        Sie steht vor dem nichts. Und eine Stelle hat sie auch nicht sofort. Ich denke sie kommt auch mit ner Teilzeitstelle über die Runden.
        Nein das ist bei ihr kein Privatvergnügen. Sie braucht die Dis um eine Weiterbildung zu machen. Mit dieser kriegt sie dann einen guten Job. Aber wahrscheinlich reicht das vorhaben.

    Sie hat unter der Voraussetzung, dass er leistungsfähig ist, ganz klar einen Anspruch auf TU. Es bestand eine Ehe, sie leben bzw werden demnächst getrennt leben und es besteht eine Einkommensdifferenz. Das reicht schon aus. Für TU sind gemeinsame Kinder keine Voraussetzung.

    https://www.scheidung.org/trennungsunterhalt/

    LG Küstenkönigin

kommt auf die Gesamtsituation an, hat sie vermögen, dass wird alles verrechnet, auch ihr job, da bleibt kaum was übrig, mehr als 100-250 euro wird sie hier kaum bekommen und zu allererst muss er oder sie ausziehen, so dass die Trennung wirklich vorhanden ist.

Solange beide noch in der selben Adresse gemeldet sind hat sie keinerleih ansprüche, sie kann ihn auch nicht zum auszug zwingen

(14) 04.06.17 - 19:13

Sorry aber sonst geht's noch?

Eine Frau, die Jahre auf Kosten des Mannes gelebt hat und nun will sie möglichst weiter Geld, damit sie sich verwirklichen kann?!

Keine Kinder - wie wäre es mit Vollzeit arbeiten?

Jobs gibt es auch im Burgerladen. So wie andere Studenten ihr Geld auch verdienen.

Manchmal ist es wirklich kurios. Sorry. Aber ohne Kinder kann sie auch arbeiten. Sogar zu Zeiten die Mütter nicht leisten können.

Wenn man Jahre lang schlunzt, muss das nicht endlos weiter gehen. Er hat sich nun anderweitig entschieden. Also ist das schöne Leben nun vorbei.

Ob ihr was zusteht, kann sie prüfen lassen im Zuge der Scheidung. Aber will sie ernsthaft für die paar Kröten so tief sinken?

  • (15) 06.06.17 - 10:57

    Weisst du was ich unfassbar finde, das Du keinerlei Ahnung hast und sowas schreiben kannst. Fühlst du dich dann irgendwie besser, moralisch erhaben? Kannst du auf jemanden runterschauen?
    Also sie hat mit ihm zusammen einen landwirtschaftlichen Betrieb aufgebaut, den ihm gehört. Sie hat auch für seinen Vater gearbeitet. Sie hat soviel für ihn gearbeitet - und das kostenlos. Immer wenn irgendwas anstand ist sie gesprungen. UND DAS NEBEN EINEM VOLLZEITSTUDIUM.
    Ihr Studium hat darunter gelitten und länger gedauert. Übrigens hat er das mit nichten das finanziert.
    Um es mit den Worten von Dieter Nuhr zu sagen: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fre*** eh die Tasten halten.

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