kann er mir das Kind nehmen?

    • (1) 06.06.17 - 21:09
      Needyourhelp

      Hallo zusammen!

      Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mich zu trennen, da ich kaum mehr Gefühle für meinen Mann habe.
      Das ist aber jetzt ne andere Geschichte.

      Heut waren wir mit unserem Sohn (2 Jahre) im Zimmer und der sagte dann aus Spaß: "Papa weg".

      Mein Mann sagte dann zu unserem Sohn: warum? "dann kommst du aber mit".
      Mir "erklärte" er dann dass er ihn "wenn mal was sein sollte" (also Trennung, er weiß nichts von meinen Gedanken) sowieso "kriegen" würde. Folgende Argumente führte er auf:

      Er verdient mehr als ich (ich habe nur TZ Job)

      Er hat BetreuungsPersonen (Geschwister) hier die unseren Sohn betreuen würden während er arbeitet bis er in den Kiga geht.

      Ich hab hier niemanden von meiner Familie die betreuen könnten während ich arbeite.

      Wiederum "gehört" mir alleine (nur ich habe Mietvertrag unterschrieben) die Wohnung
      Und er wäre dann im Fall der Fälle erstmal ohne Wohnung

      Ich kümmere mich auch größtenteils um unseren Sohn, außer natürlich an den Tagen an denen ich arbeite, da passt mein Mann auf.

      Könnte er mir mit seinen beiden Argumenten wirklich unseren Sohn "wegnehmen"??

      Mir geht seit dieser Unterhaltung mächtig der A... auf Grundeis, eben weil ich diesen Trennungs Gedanken habe.

      (Falls wir uns wirklich trennen sollten, käme aber ein Wegzug für mich nicht in Frage für mich, da ich hier meinen unbefristeten Job habe und mein Sohn einen Kiga Platz sicher für die nächsten 3 Jahre. )

      Bitte um eure Meinungen.

      Danke.

      • Erstmal musst du im Grunde genommen drei Jahre lang gar nicht arbeiten. So lange wäre er auch dir zu Unterhalt verpflichtet. Natürlich kannst du ihn auffordern, deine Wohnung zu verlassen.
        Du könntest arbeiten zu den Zeiten, in denen dein Sohn im Kindergarten ist. Notfalls müsstest du dir einen passenden Job suchen.

        Was dein Mann andeutet, könnte natürlich in einen regelrechten Rosenkrieg ausarten.
        Indem er sich einen Anwalt holt, der bei Gericht einen Antrag nach dem anderen stellt, versucht, dich zu verunglimpfen usw.
        Inwieweit das von Erfolg gekrönt ist, ist fraglich.In jedem Fall ist das mit erheblichen Kosten und Streß für alle Beteiligten verbunden.
        Daher solltest du dir gut alle Möglichkeiten vor einer Trennung durch den Kopf gehen lassen.

        Könntest du mit Kind zu deiner Familie ziehen?
        Dann muss dir klar sein, dass er das Kind alle zwei Wochen haben will.
        Wirfst du ihn raus, gibt es auch Ärger.
        Der beste Fall wäre ja dann, dein Mann würde freiwillig ausziehen...

        • (3) 06.06.17 - 21:47

          Also theoretisch könnte ich schon zu meiner Familie ziehen bzw nur kurz und mir dann in der Nähe was suchen.
          Auf Dauer dort leben geht nicht, da ihre EigentumsWohnung viel zu klein für 4 Leute ist. Wenn wir paar Tage zu Besuch sind geht es, aber auf Dauer absolut nicht.

          Betreuungstechnisch würde mir das aber auch nichts nützen, da sie wie auch all meine anderen Familien Mitglieder noch voll berufstätig sind.

          Wie gesagt weg ziehen würde ich erstmal ungern (auch wenn ich dann gar niemanden mehr hier habe), denn ich hab hier meinen festen Job und auch den lang erkämpften Kita Platz sicher.

          Mein Mann könnte unseren Sohn sehen wann immer er wollte, ich wäre da absolut offen.

          • Wie gesagt weg ziehen würde ich erstmal ungern (auch wenn ich dann gar niemanden mehr hier habe), denn ich hab hier meinen festen Job und auch den lang erkämpften Kita Platz sicher.
            --------------

            Du kannst ohne Zustimmung deines mit dem Kind sowieso nicht einfach zig km weit wegziehen.

      (5) 06.06.17 - 21:30

      Nein, so einfach hat er es nicht! :D

      Das wird vor Gericht geklärt bei wem das Kind wohnt. Im Normalfall ist es meist die Mutter.

      Ich denke, er will da Macht demonstrieren mit solchen Aussagen.
      Würde da nicht zu viel hinein interpretieren. ;)

      Warum gehen eigentlich so vi4le davon aus, dass das Kind nur bei einem Elternteil lebt und der andere weg ist? Ich bin selbst ein scheidungskind und meine Eltern hatten das geteilte sorgerecht. Meine Mutter zog aus, ich und mein Bruder lebten zwar offiziell weiter im Haus meines Vaters, konnten aber jederzeit, wann wir wollten und solange wir wollten zu unserer im gleichen Ort lebrn den Mutter gehrn. Immer. Niemand war böse, wenn man mal 2 Tage bei Mama bleiben oder 5 Tage bei Papa bleiben wollte. Es war immer unsere Entscheidung, wo wir gerade sein wollten. Aus organisatorischen gründen hatten wir 2 feste Tage in der Woche, in denen wir bei unserem Mutter chliegen. Aber auch das konnten wir jederzeit wieder spontan ändern, wenn wir es uns anders überlegt hatten. Wir hatten bei beiden eigene Zimmer und bei beiden das gleiche recht. Zu Hause waren eben zwei verschiedene Wohnungen. Aber Heimat war immer bei meinem Papa. Warum also so kompliziert denk3n, wenn ein gemeinsames sorgerecht doch vorliegen einfacher für alle wäre?

      • (7) 06.06.17 - 21:40

        Das funktioniert aber nur wenn sich die Eltern im Guten trennen. :)

        Die meisten Scheidungen verlaufen doch recht fies und gemein.... grad wenn es um Kinder und Geld geht und sich eine der Parteien ungerecht behandelt fühlt.

        • Ja, leider. Aber da sehe ich auch das Problem, dass die Eltern gar nicht an ihr Kind sondern nur an ihren eigenen Vorteil denken..Wenn man sein Kind doch liebt, dann würde man doch von sich aus eher sagen, dass das geteilte sorgerecht besser für das Kind wäre als das alleinige. Denn so verliert das Kind keine seiner Eltern und muss nicht wählen. Wenn man selber auf das alleinige sorgerecht verzichten würde zugunsten des gemeinsamen wäre den Kindern oft geholfen..Stattdessen vergessen Eltern oft, worum es eigentlich geht: um ihr GEMEINSAMES Kind. Es ist doch logisch, dass ich im trennungsfall nicht sage :"Ich will das alleinige sorgerrcht" sondern das ich von mir aus sage: "das gemeinsame sorgerecht ist für unser Kind besser." Statt nur auf sich zu schauen 4n sollten alle Eltern, die sich trennen auf ihr Kind schauen und nicht ihren Vorteil raus schlagen wollen sondern einen Vorteil für ihr Kind.

          • Warum reitest du so auf dem gemeinsamen Sorgerecht rum?

            Da die TE mit dem Vater ihres Kindes verheiratet ist, werden sie gemeinsames Sorgerecht habe, aber das hat doch nichts damit zu tun, ob eine Trennung friedlich verläuft oder in einen rosenkrieg ausartet.

            • (10) 06.06.17 - 21:57

              Ich bezog mich auf den Post über meinem, auf den habe ich nur geantwortet.

              • (11) 06.06.17 - 21:58

                Da kommt aber nicht einmal das Wort "Sorgerecht" vor.

                • (12) 06.06.17 - 22:03

                  "Die meisten Scheidungen verlaufen doch recht fies und gemein.... grad wenn es um Kinder und Geld geht und sich eine der Parteien ungerecht behandelt fühlt."

                  Darauf bezog sich meine Antwort. Warum muss man selber fies und gemein werden, nur weil es der ex Partner wird? Warum statt das alleinige sorgerecht zu fordern nicht gleich sagen "ich will nicht das alleinige sorgerecht sondern das gemeinsame ". Warum MUSS eine Scheidung fies und gemein werden, nur weil der eine sich so verhält? Kann man dann nicht selbstlos bleiben und statt selber etwas nur für sich zu fordern das gemeinsame sorgerecht wollen? Warum gibt es dieses "ich will das alleinige sorgerecht fürs unser kind" "nein, ICH will das"? Warum kann nicht wenigstens einer an das Kind denken und das beste für eben dieses wollen? Warum muß es fies und gemein werden?

                  • (13) 06.06.17 - 22:10

                    Es geht doch in dem ganzen Thread überhaupt nicht um gemeinsames oder alleiniges Sorgerecht.
                    Dein Wunsch, dass alle Trennungen friedlich verlaufen, in allen Ehren, aber die Realität sieht nun mal anders aus.
                    Das hat überhaupt nichts mit dem Sorgerecht zu tun.

      (14) 06.06.17 - 23:24

      ----Warum also so kompliziert denk3n, wenn ein gemeinsames sorgerecht doch vorliegen einfacher für alle wäre? -----------

      Philosophierst du nur ein bisschen vor dich hin oder hast du den Thread der TE nicht annähernd verstanden?

      Das Sorgerecht steht überhaupt nicht zur Debatte. Sie werden mit fast 100 %iger Wahrscheinlichkeit beide das Sorgerecht haben und auch behalten.

      Und dein von dir angeführten Wechselmodel - mal hier, mal da - funktioniert nur, wenn beide zeitlich die Betreuung organisiert bekommen. Ist einer über die Maßen beruflich eingespannt, funktioniert es schon nicht.

      Und wenn du richtig gelesen hättest, schreibt die TE, dass ihr Mann NICHT betreuen kann und sich darauf beruft, dass er SEINE Familie am Ort dafür zu Verfügung hat. Während die TE niemanden hat und sich selbst organisieren muss. Da ist vermutlich nix mit "spontan konnten wir das jederzeit ändern", wie bei dir damals.

      UND beide müssen es wollen. Aber da du das Problem in deinem üblichen Selbstdarstellungswahn nicht verstanden hast, wird dir entgangen sein, dass das Problem der TE im Augenblick darin besteht, dass ihr Mann das Kind alleinig für sich beansprucht. Also meilenweit entfernt von "Wechselmodel".

      Im Deutschunterricht würde es jetzt heißen; "Komplett am Thema vorbei!" Aber du hast dich mal wieder selbst präsentiert.

      • Es liegt mir fern mich selbst zu präsentieren. Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass es weitaus mehr Möglichkeiten gibt als die, dass einer das Kind behält und der andere es nur alle 2 Wochen ein paar Stunden sieht, so wie die te das befürchtet.

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