Sanierung frisst uns auf...

    • (1) 10.06.17 - 17:13
      chaosfamilie......

      Hallo zusammen,

      ....es hätte alles so schön werden können. Vor 4 Jahren Haus gefunden und gekauft. Finanzierung soweit gut geplant. Unterm Strich haben wir nur viiiiieeeel mehr gemacht, als am Anfang geplant. Ich denke, dass ist normal. Bei einer älteren Immobilie muss man viel tun (40 Jahre). Wir haben viel gemacht. Sehr viel Eigenleistung. Bis über unsere Genzen....

      Was mich absolut fertig macht - mein Mann verschätzt sich immer. Und mit immer meine ich immer...... Er plant ein Projekt, er sagt bis xy ist es fertig und xy kostet es. Ich habe hier das finanzielle in der Hand (absolut nicht sein Ding). Plane die Kosten soweit ein - es wird mind 50% teurer. Und es dauert mindestens 3x so lange. Und das immer. Ich habe immer gesagt, ich bin kein "Hausbauer". Nicht, dass ich es nicht kann. Ich glaube, ich bin da sogar ganz gut drinnen. Wir haben den Dachausbau gemeinsam gestemmt, haben betoniert, gepflastert, Wände gestellt. Ich möchte nur nicht mein Leben lang Haus bauen als Lebensaufgabe haben. Mittlerweile habe ich kapiert - das ist eine Lebensaufgabe. Und ich bin unglücklich. Unsere Beziehung hängt an einem verdammt dünnen Faden. Wir haben 3 Kinder, teilweise mit Schulproblemen, teilweise mit gesundheitlichen Problemen. Auch ich bin chron. krank und muss auf mich aufpassen.

      Die Kinder bleiben auf der Strecke. Wir seit Jahren ebenfalls. Und jedes neue Projekt enttäuscht mich aufs neue. Mein Mann verspricht immer "dieses mal klappt es". Das momentane Projekt (Sanierung Terrasse/Balkon) sollte Morgen fertig werden. Es ist sehr sehr weit davon entfernt. Das Geld muss ich irgendwie zusammenknapsen und einsparen - weil, Überraschung - das Budget hinten und vorne nicht passt.

      Das Haus verkaufen - das wird nicht gehen. Wir haben Finanzierungen, wo wir das Haus 10 Jahre behalten müssen (KfW) sonst wird es teuer. Zudem wird es unmöglich, hier mit 3 Kindern eine bezahlbare Wohnung zu finden. So gerne ich diesen Druck weg hätte - es geht nicht....Bzw natürlich würde es gehen, wenn wir in eine andere Gegend ziehen würden (Arbeitsplatz ist aber hier vor Ort). Hier - unmöglich etwas zu bekommen.

      Klar, im Trennungsfall müssten wir auch verkaufen. Ich weiß, dass wird mit viel Verlust einhergehen. Wir haben sehr viel reingesteckt - das werden wir nie rausbekommen. Und einen Wohnortwechsel müsste dann auch sein.

      Eigentlich will ich mich auch nicht trennen. So blöd wie es sich anhört. Ich mag das Haus (Hassliebe ;-)). Es ist für später super (altersgerecht). Die Kinder lieben es hier. Wir haben tierhaltung, die wir nicht so leicht anders realisieren könnten. Aber es ist nunmal noch nicht fertig. Und es wird immer was zutun geben. Ich denke, es werden noch ca 2 Jahre ins Land gehen, bis der Zustand erreicht ist wo es fertig ist. Dann eben die Renovierungen, die immer anfallen bei einem Haus. Aber jedes Projekt bringt uns weiter voneinander weg. Mich macht das Thema total aggresiv. Ich möchte schon gar nicht mehr mit meinem Mann reden. Er nimmt sich immer viel zu viel vor und hält es nicht. Es ist nicht so, als ob ich nicht zupacken würde. Das tue ich. Trotz Job, 3 Kinder und eben nicht so richtig gesund....

      Ich weiß gar nicht, was ich hören möchte.....evtl das es jemanden gab, der aus so einer Situation rauskam?.. Ich bin einfach nur fertig, wütend, enttäuscht, traurig und sehe kein Land in Sicht....

      Danke fürs Lesen

      • Was habt ihr denn da für eine Bruchbude gekauft?

        >>>Bei einer älteren Immobilie muss man viel tun (40 Jahre).<<<

        Kann ich so absolut nicht bestätigen. Wenn der Vorbesitzer wenig oder nichts gemacht hat, sind z.B. eine neue Heizung und neue Fenster fällig. Das geht ins Geld, macht man aber in aller Regel nicht selbst und das weiß man schon vor dem Einzug und kann es evtl. in die Finanzierung mit aufnehmen.

        Je nach Geschmack baut man ein neues Bad ein, erneuert die Terrasse, ok, auch nicht billig, aber das macht man doch erst, wenn man das Geld zusammen hat.

        Woran habt ihr euch die vier Jahre aufgehalten?

        • (3) 10.06.17 - 18:15
          chaosfamilie.........

          Bruchbude..nein.....

          Das EG war bei Einzug fertig - dort haben wir dann mit den drei Kids gewohnt (sie waren noch klein im Kiga-Alter und hatten 1 Zimmer zusammen).

          Danach nach Einzug: Wir haben z.b. das komplette DG ausgebaut (mit Elektrik/Stellwänden usw)/Fenster erneuert. Dann in dem Zug auch das Dach neu gedeckt und isolieren lassen (war schlecht isoliert)-das hatten wir in Auftrag gegeben. Das war langwierig. Dann "musste" der komplette Garten optimiert werden. Wahnsinnig viel Baumbestand - der teilweise bei den Nachbarn in den Kellern ärger gemacht hat wegen Wurzeln. Also Fällung und kompl. Neuanlegung. Es waren sehr viele Verschönerungen. Sandsteinmauern vom 30m länge gebaut, Vorplatz komplett gepflastert (mit allen vorarbeiten wir Aushub, Bettungsschicht, Tragschicht, betonieren.....
          Im EG war alles bei Einzug fertig. Dort haben wir nur das übliche + Bad mit Wandversetzung (behindertengerecht ausgebaut wegen meiner Erkrankung) gemacht. Treppe abgeschliffen (das war eine sch...Arbeit ;-)), gestichen usw.

          Die Terrasse war einfach schon total kaputt, die Fliesen gesprungen (gefährlich) und durch das Gerüst wegen den Dacharbeiten noch mehr kaputt gegangen.

          Das EG+DG ist innen soweit fertig (außer einem Badezimmer im DG was später für die Kids ausgebaut wird).

          Ich kann einfach mit diesem "Halb-fertig" nicht leben..... Wahrscheinlich sehen das viele anders. Eigentlich wird uns nämlich sehr oft gesagt, was wir denn alles geschafft hätten, dass es sehr schön geworden ist. Aber mich frisst dieser Gedanke auf das es noch einige Projekte sind, die gemacht werden "müssen". Vielleicht ist auch mein Anspruchsdenken falsch? Ich weiß es nicht. Mein Mann könnte wahrscheinlich die nächsten Jahre vor sich hinarbeiten. Mich macht es fertig....

      Ich kann dich ein wenig verstehen, da ich es auch hasse wenn hier Baustelle ist und wir nur noch mit Renovierungen verbringen. Wir haben z.B das Bad neu gemacht und ich habe jeden Tag gezählt bis hier alles fertig war und der Dreck beseitigt, ebenso als wir überall neue Fenster eingebaut haben und jetzt sind die Türen dran.

      Ich würde auch wenn es etwas länger dauernd wird, einfach längere Pausen dazwischen einlegen. Also nicht ein Projekt nach dem anderen angehen, sondern ein oder zwei Monate Pause dazwischen, wo ihr verschnaufen könnt. Wo ihr euch ausruht und nur an euch denkt und etwas schönes unternehmt, auch mit den Kindern usw. Und erst wenn ihr wieder etwas Kraft geschöpft habt, dann wieder etwas neues angehen. Dauert dann länger, aber es macht euch dann nicht so fertig.

    • Hallo,

      ich kann dich schon verstehen, denn so kenne ich das auch von meinem Mann. Projekte, die wir / er sich vornimmt, dauern grundsätzlich auch immer länger als geplant und manchmal kosten sie auch mehr.

      Ich bremse ihn dann immer in seinem Engagement und gebe im Vorfeld meine Bedenken an und schaue sich immer, ob das Projekt auch wirklich nötig ist!

      Wir haben vor 13 Jahren auch ein damals über 30 Jahre altes Haus gekauft, inzwischen hat es also das Alter eures erreicht, aber im Vorfeld war klar, was noch gemacht werden muss, welche Arbeiten dringlich sind, die Kisten ermittelt und das auch entsprechend bei der Finanzierung berücksichtigt.

      Wir haben eine Prioritätenliste erstellt, was sofort gemacht werden muss und was im Laufe der Jahre gemacht werden kann i. Eigenleistung. Damit sind wir ganz gut gefahren, bei uns gibt es pro Jahr maximal ein großes Projekt das eventuell angespart werden muss. Daneben ein / zwei kleinere, die wir von laufenden Konto bezahlen. Mehr geht einfach nicht, zumindest bei uns, wenn wir auch noch Zeit, nerven, ... haben wollen.

      Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr bei den heutigen Immobilienpreisen kein Gewinn erzielt. Wir haben im Zuge einen Anschlussfinanzierung das Haus schätzen lassen und es ist im Wert gestiegen. In den vergangenen Jahren sogar noch mehr. Würden wir verkaufen, würden wir zur Zeit mit einem satten Gewinn rausgehen.
      Hier sind Immobilien sehr gefragt und dementsprechend gut zu verkaufen, so scheint es doch auch bei euch zu sein. Sollte aber nicht euer Ziel sein.

      Ihr solltet euch zusammensetzen und eine Art "Renovierungsprooritätenliste" erstellen. Ein großes Projekt im Jahr und dafür auch monatlich sparen, so dass ihr in keine finanziellen Schwierigkeiten geratet.

      Habt ihr Freunde oder Familie, die euch oder deinem Mann helfen kann? Eine Hand wäscht die andere.

      VG

      • (6) 10.06.17 - 18:42
        chaosfamile......

        So war es seit dem letzten Jahr eigentlich auch vorgesehen. Es war klar, welches Projekt diesen Sommer dran ist. Es war klar, wann die Fertigstellung sein soll. Es war klar - ich brauche einen Kostenplan zum kalkulieren. Das habe ich im Oktober gesagt, und im November.... Im März/April hat mein Mann mit der Planung angefangen. Viel zu spät. Das habe ich schon befürchtet. Er meinte, das schafft man..... Nun, ich gebe zu. Ich habe ihn etwas auflaufen lassen. Weil ich gewusst habe - das geht in die Hose. Und ich habe gehofft, er lernt was draus. Aber scheinbar geht es wirklich nur, wenn ich die komplette Planung übernehme und ihm Geld zuweise.... das finde ich furchtbar.... und das enttäuscht mich auch..... und ich kann ihn nicht mehr richtig ernst nehmen. Ich will einfach keine Versprechungen mehr hören, wo ich von Anfang an weiß - das klappt nicht.....

        Aber du hast Recht. Wir brauchen einen richtigen Plan. Wir müssen monatlich Betrag x für diesen Plan zurücklegen. Anders gehts nicht. Ich bin der total Planungsmensch....mein Mann fängt mal an und schaut wie weit er kommt. Wir sind da wahrscheinlich einfach viel zu verschieden. Ich bin sehr froh, dass ich die Finanzierung in die Hand genommen habe. Bei seiner bzw den Vorschlag der Bank wären wir schon gegen die Wand gefahren....

        Danke. Ich probiere es.

    (7) 10.06.17 - 18:13

    Wenn Dein Mann es nicht auf die Reihe kriegt und es immer so teuer wird, dann könnte man ja ab und zu mal überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, ein paar Arbeiten an eine Firma anzugeben und von Handwerkern schnell erledigen zu lassen.

    • (8) 10.06.17 - 18:33
      chaosfamilie.....

      Ja, das war auch mein Vorschlag. Es wird natürlich teurer...aber vor allem (ich gebe es zu #schein) sind unsere Verschönerungen immer rel. speziell. Soll heißen - die Pflasterarbeiten, die wir gemacht haben, hätte uns nach Anfrage keine Firma zu einem einigermaßen bezahlbaren Preis machen können. Uns wurde gesagt - das macht man selber sonst ist es unbezahlbar....

      Allerdings geht es nach dieser Aktion nur noch um Standardsachen....vielleicht wäre es dann doch eine Option.

Wahrscheinlich hätten Kaufpreis plus das, was die Sanierung verschlingt, auch für ein komplett fertiges Haus, das man nur beziehen bis maximal renovieren muss gereicht.

  • (10) 10.06.17 - 18:46
    chaosfamilie.....

    Ja, wahrscheinlich #schwitz

    ...nur leider nicht genau hier in dem Ort. Da hätten wir woanders hinziehen müssen. Die sehr sehr raren Bauplätze, die es hier noch gibt, sind so immens teuer, dass wir das nicht hätten leisten können....

    Ich wollte einfach hier bleiben. Da wäre ich lieber zur Miete geblieben. Aber ja, ein paar Orte weiter wäre es für den Preis wahrscheinlich ein neues Haus geworden....

Hallo,

ich weiß nicht ob es dich tröstet, aber mir geht es ähnlich, nur dauert es nun schon 5,5 Jahre und wir sind noch weit entfernt außen was zu machen.

Unser Haus ist auch gute 40 Jahre alt, Fenster und Heizung sind eigentlich noch gut - aber auch der Rest frisst Geld und Zeit.
160qm und 40qm ELW wollen halt renoviert werden

Bei uns wurde es auch immer etwas mehr als geplant, nach dem Motto wenn man eh schon dabei ist, kann man dies oder jenes gleich mitmachen.

Vieles wurde teuerer als gedacht und es dauerte IMMER länger als geplant. Oft ist es sehr zäh und man kann sich nicht vorstellen das es jemals fertig wird.
Jetzt schwanger kotzt es mich noch mehr an, weil ich nichts helfen kann.

Bei uns fehlt "nur" noch Bad, Treppenhaus und Flur. Das Zimmer fürs Baby muss gestrichen werden und dann hier und da noch ein paar Kleinigkeiten... Mit viel Glück wird es dieses Jahr fertig und wir können uns nächstes Jahr dem Schuppen-Anbau oder Garten widmen.

Wir streiten uns auch häufig wegen dem Tempo, ich denke das ist normal. Andere Paare streiten sich aus anderen Gründen.

ABER, ich liebe dieses Haus. Ich könnte mir nicht vorstellen hier auszuziehen. Hier hängt soviel Schweiß, Arbeit und vor allem Herz drin.

Halte durch, irgendwann hat man es geschafft #sonne

  • (12) 10.06.17 - 19:07

    JA GENAU....

    wenn man eh schon dabei ist.....dann macht man doch lieber gleich neue Leitungen rein bevor nach dem fliesen ein Wasserrohrbruch ist......
    ....dämmt man das Dach nicht nur von innen neu - sondern macht gleich eine gescheite Dämmung mit Aufsparrendämmung und dann lohnen neue Ziegel doch auch gleich - bevor man ich 5 Jahren wieder anfängt......
    .....wir haben die Holztreppe 2x gestrichen und wieder abgeschliffen, bis es mir gefallen hat und zweckmäßig war #zitter#schein - ja, jetzt liebe ich sie....aber der Staub #schock.....
    ..... und wenn man vor dem Haus was macht - dann doch gleich altersgerecht ohne Stufen aufbauen und einen Stellplatz für die Kinder#rofl
    Wenn ich so überlege - wahrscheinlich sind wir bescheuert ;-)

    Ich konnte früher nie verstehen, dass die alten Leute ihr Haus nicht verkaufen wollten, wenn es zu groß wird.

    Wir haben es zum Glück so, dass wir einen Teil nutzen können und ohne Probleme eine Wohnung draus machen können......(ja richtig, dass haben wir im DG auch gleich provisorisch in die Wand gelegt - man könnte ja mal eine Küche draus machen - wenn man schonmal dabei ist #schwitz#rofl).
    Diese Arbeit, Geld, Stress.....ich kann gut verstehen das man das Haus dann nicht mehr so ohne weiteres aufgeben kann. Irgendwie hat man es so zu seinem eigenen gemacht. Jeden Stein in der Hand gehabt.....

    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eure Baustelle bis das Baby kommt, wenigstens teilweise fertig habt. Und sehe es positiv - bis das Kind im Garten spielen kann, vergehen noch 1-2 Jahre ;-) - habt ihr noch etwas Zeit:-)

Wenn Du weißt, dass Dein Mann sich "immer" verschätzt, was Zeit und Finanzen angeht, dann könntest Du Dich einfach drauf einstellen. Mein Bruder ist immer zu spät. Wenn ich will, dass er pünktlich ist, bestelle ich ihn 15 min vor dem eigentlichen Termin, dann ist er rechtzeitig da. Das schont meine Nerven, und der Umgang wird entspannter.

Den Vorschlag mit der Prioritätenliste finde ich gut. Und ja, ich glaube, Dein Anspruch steht Dir selbst im Weg. Komplizierte Pflasterarbeiten kämen bei mir ganz am Ende des Bauprozesses. Oder dekorative (??) Sandsteinmauern. Da würde ich eher zusehen, dass im Haus alles tutti ist,

  • (14) 10.06.17 - 18:56
    chaosfamilie.......

    ....ja vielleicht erwarte ich wirklich zu viel..... Im Haus ist alles auf dem Stand (eben außer Balkon/Terrasse und das Kinderbad was erst für nächstes Jahr geplant ist).

    Teilassade -verschönerung/Garage wäre noch ausstehend. Das ist aber nichts, was das Haus zum einstürzen bringt.

    Und ja, du hast Recht. Eigentlich müsste ich wissen, dass es nicht klappt. Aber dann habe ich doch immer die Hoffnung, dass er daraus gelernt hat.... (aber ich lerne ja scheinbar auch nicht draus ;-).....)

Hallo,

Ich denke das Problem ist "hausgemacht":
Kann es sein, dass du in kurzer Zeit zu viel (saniert haben) willst aber es nix kosten soll?

Wir haben auch ein 30 jähriges Haus gekauft, haben jedoch bereits bei der Finanzierung die ausstehende Dachsanierung/-Ausbau und die Bäder einbezogen. Das heißt, wir haben sofort nach dem Kauf das Bad komplett neu machen LASSEN, das Dach aufstocken und ausbauen LASSEN, eine Wand raus reißen LASSEN, sowie Küche und ins Gästeklo neue Amaturen einbauen LASSEN.

Nie im Leben hätte ich mich darauf verlassen, dass / wenn mein Mann gesagt hätte, wir machen es selbst.
Ich kenne uns. Mein Mann ist Ingenieur - er plant gern und lange ;-) da hätten wir gefühlt ewig auf der Baustelle gewohnt.

Wir haben es uns wohnlich gestaltet (klar, tapezieren und auch Schränke aufbauen, das können wir selbst) und eben nur die Dinge sofort geändert, die uns wirklich gestört haben.

Alles andere, was wir uns vorgenommen haben, kommt nach und nach.

So haben wir nun, 7 Jahre nach dem Einzug das Gästeklo neu fließen lassen und demnächst wird der Treppenflur verputzt.
Die Terrasse steht auch noch an

Mach Dir doch nicht so nen Stress!
Lass deinen Mann Dinge machen, wo es nicht stört dass es länger dauert und alles andere vergebt ihr an Handwerker, die sich damit auskennen und wo es einen Bruchteil der Zeit dauert
Klar kostet das mehr, aber dann spart man eben mal ne Weile drauf (und lebt in der Zwischenzeit) und dann kommt auch das nächste dran.

Grüssle

Top Diskussionen anzeigen