Urlaub ohne Baby?

    • (1) 13.06.17 - 10:39

      Hallo ihr

      mein Freund und ich haben eine Diskussion wegen unserem Urlaub. Eigentlich ist es kein richtiger Urlaub sondern ein Kumpel von ihm wohnt im ist im Sommer 4 Wochen in Ibiza und hat ein Haus da was er benutzen kann. Jetzt hat er viele Kumpels mit Freundinnen eingeladen die natürlich alle zusagen und sich freuen da sozusagen kostenlos wohnen zu können und nur den Flug bezahlen. Mein Freund will da mit mir auch mit aber für unsere Minizicke ist es da nichts weil wir natürlich Party machen wollen. Sie wäre aber in den 4 Wochen hier gut untergebracht. Trotzdem finde ich es komisch 4 Wochen da weg zu sein von ihr aber andererseits ist es bestimmt cool endlich mal hier raus zu kommen und vor allem Ibiza. Ein Traum! Soll ich es machen? Für ihn steht schon fest wir fliegen da hin und hat zugesagt aber irgendwie bin ich da unsicher. Vielleicht soll ich nur 2 Wochen? Aber die Möglichkeit kommt nicht so schnell wieder. Kann mich nicht recht entscheiden.

      Jessy

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      • Ganz sicher würde ich mein Baby, keine Ahnung wie jung deins ist, NICHT 4 Wochen zu hause lassen und Dauer Party machen. Das würde ich nicht msl bei meinem fast 5 jährigen machen. Ein paar Tage geht ok, aber ein Baby 4 Wochen lang komplett durchgehend woanders (wo überhaupt?) fremdbetreuen zu lasen nur weil ich Party machen will, geht überhaupt gar nicht für Eltern. Ihr seid nun mal Eltern und als solche hat man Verantwortung für sein Kind und muss halt mal selbst auf sein eigenes Vergnügen verzichten. So funktioniert erwachsen sein und für ein anderes Lebewesen verantwortlich sein.

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        • unsere Minizicke ist dann 7 Monate alt wenn es los geht und sie ist dann bei einer Freundin die selbst Kinder hat und die sie seht gut kennt weil sie ganz oft auf sie aufpasst. Klar sind wir eltern aber manche gelegenheiten sollte man sich doch nicht entgehen lassen. Die wird uns nicht vergessen nur weil wir 4 wochen weg sind. Unzufriedene Mutter ist auch blöd wenn ich dann hier sitze und alle anderen haben dort spaß. Mein Freudn wird 10000 % fliegen.

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          • Tja, Schätzchen, es ist scheiß egal, was du willst. Im dich dreht es sich hierbei nämlich nicht. Als Eltern geht es immer in jeder Lebenslage darum, was das beste für das Kind ist. Und erst danach kommst du mit deinen Bedürfnissen an die Reihe. Denk mal darüber nach. Verantwortung übernehmen heißt 24/7 an 365 Tagen im Jahr 18 Jahre mindestens das wohl seines kindes die oberste Priorität zu setzen. Das nennt sich Eltern sein.

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            • Abgesehen davon dass ich 4 Wochen auch für zu lang halte, um ohne Baby alleine weg zu fahren, finde ich deine belehrenden, Besserwisseruntwrton unangebracht.

              Ob man als Mutter seine eigenen Bedürfnisse immer hintenan stellen muss, sehe ich nicht als absolutes Muss an.
              Es ist auch möglich, die eigenen Bedürfnisse nicht ständig zu unterdrücken und trotzdem für das Kind da zu sein.
              Man kann sich durchaus Auszeiten gönnen und auch mal ein paar Tage ohne Kind weg fahren um sich selbst mal was Gutes zu tun. Es geht beides: eigene Interessen verfolgen ohne das Kind zu vernachlässigen.

              Nur wenn man auch gut zu sich selbst ist und darauf schaut, was man selbst braucht, kann man auch für andere da sein.
              Dass du für den selbstgerechten Stuss so viel Zustimmung bekommst, zeigt nur was für eine Mütterklientel sich hier tummelt.

              Das ist aber sicher nicht repräsensentativ. GOTT SEI DANK.

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              • Natürlich stehen bei einem BABY die eigenen Bedürfnisse erstmal hinten an. Ein Baby hat nämlich kein zeitgefühl und erst wenn die Grundbedürfnisse des Babys befriedigt sind, ist man selbst an der Reihe. Das ist eine Selbstverständlichkeit und kein selbst gerechter Stuss.

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                • Was definierst du denn als Grundbedürfnisse?

                  Man kann die Grundbedürfnisse ja auch vom Vater oder den Großeltern befriedigen lassen, muss ja als Muttee nicht 24/7 selbst alles machen.

                  Klar muss ein Baby zuverlässige Bezugspersonen haben aber das heißt ja nicht, dass man als Mutter das immer höchstpersönlich übernehmen muss...
                  Und wenn andere zuverlässige Personen da sind, dann ist die Mutter doch entlastet und kann in der Zeit ihre Interessen verfolgen.

                  Dass das nicht unbedingt so lange am Stück und dann gleichzeitig bei beiden Eltern der Fall sein sollte, ist klar.

                  Aber wenn sie jetzt 2 Wochen weg wäre und das Kind beim Vater gut versorgt ist, sehe ich da kein Problem.

                  Entweder er oder sie.

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                  • Grundbedürfnisse = Essen, trinken, nähe, windeln wechseln, schlafen, bezugsperson IMMER da. Da die te es wichtiger findet, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen als die des Babys, der Vater des Babys eh keinerlei Interesse an seinem Kind hat und sie außer der Nachbarin niemanden hat, bleibt sie die einzige bezugsperson des Babys und da geht es nunmal absolut gar nicht, seine Bedürfnisse nach Party (ist ja nicht mal ein Grundbedürfnis eines Menschen sondern ein Luxus gut) vor den wichtigeren Bedürfnissen des eigenen kindes zu stellen.

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                    • Ich rede nicht von diesem indiskutablen Beispiel, sondern davon, dass du die allgemeine Aussage getroffen hast dass jede Mutter grundsätzlich ihre Bedürfnisse immer hinter denen des Kindes zurück zu stecken hat.
                      Und das ist in dieser Absolutheit nicht korrekt.

                      Es ist mir zu schwarz weiß gemalt.

                      Normalerweise ist es so dass Eltern auch ihre eigenen Bedürfnisse noch wahrnehmen und befriedigen,trotz der Verantwortung für ein Kind.

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                      • Ja, jede Mutter, die ihr Kind liebt, liebt es natürlich mehr als sich selbst und stellt daher automatisch ihre eigenen Bedürfnisse hinter denen des Babys. Ich rede von: Ich habe Lust, abends weg zu gehen, aber mein Baby ist krank. Also gehe ich natürlich nicht weg und kümmere mich um mein Baby. Mein eigenes Bedürfnis nach was auch immer spielt seit man Mutter wurde eine untergeordnete Rolle. Zuerst kommt mein kind- immer! Und erst dann, wenn es meinem Kind gut geht, komme ich.

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                        • Ich lese immee nur Mutter.

                          Ich bin zur Zeit sehr weit weg von meiner Familie obwohl mein Sohn gestern ins Krankenhaus musste.
                          Als meine Tochter 8 Wochen alt war, hab ich sie in der Woche bei meinen Eltern gelassen.

                          Das ging bis zu ihrem 1. Geburtstag. D.h meine Eltern bzw mein Mann waren tagsüber , abends bzw nachts zuverlässig da.
                          Ich konnte auch mit Baby abends weg gehen und musste da nicht ständig verzichten, da ich mich mit meinem Mann absprechen konnte. Einmal die Woche bin ich zum Sport gegangen was nie ein Problem war.
                          Mir geht es darum dass man als Mutter nicht fie einzige Person ist die für das Baby zuverlässig sorgen kann.
                          Das können andere Menschen, an erster Stelle der Vater oder andere enge Bezugspersonen auch übernehmen.

                          Dann kann man als Mutter auch die eigenen Bedürfnisse noch wahrnehmen und muss halt nicht immee verzichten.

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                          • Ich gehe von Mutter aus, weil in 95% der Vater die meiste Zeit des Tages nicht da ist sondern arbeitet. Und die wenigsten haben das Glück, ihre Eltern oder Schwiegereltern in greifbarer Nähe zu haben, sie das Baby regelmäßig sehrn und betreuen können. Im ersten Lebensjahr ist es nun mal hauptsächlich die Mutter, die die Haupt bezugsperson ist. Sie stillt, sie wacht nachts durch den ammen Schlaf auf wenn was mit dem Baby ist, sie ist in Mutterschutz und meist anschließend in Elternzeit. Inzwischen den meisten Fällen ist es nun mal die Mutter, die rund um die Uhr für alle Grundbedürfnisse des Babys zur Verfügung steht.

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                            • Also das ist deine Erfahrung.
                              Ich habe da andere Erfahrungen gemacht.

                              Ich habe nicht gestillt, ich war oft nachts nicht mal zu Hause.
                              Mein Mann ist nachts aufgestanden, immer. Hat die Flasche gegeben, Windeln gewechselt, während ich meine Karriere weiter verfolgte und das Geld nach Hause gebracht habe Nur weil es in deiner Welt so ist, muss es nicht überall so sein.
                              Meine Schwester hat es ebenso gemacht. Ihr Mann ist daheim geblieben, sie ist sogar für 2 Monate ins Ausland gegangen als ihr Sohn 5 Monate war.
                              Dafür war aber wie gesagt der Vater zu Hause präsent, zumindest abends und nachts.
                              Meine beste Freundin hat eine eigene Praxis und ist trotz Neugeborenem den ganzen Tag weg, ihr Mann hat Elternzeit genommen für 6 Monate.

                              Es gibt so viele Möglichkeiten, Familie zu gestalten. ...und fast keine Frau die ich kenne, hat Elternzeit genommen, die Männer dafür schon wenn auch höchstens 6 Monate .

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                          Und was du für natürlich oder normal hälst, ist nun mal nur deine Ansicht.

                          Ich liebe meine Kinder , aber sicher nicht mehr als mich selbst und auch nicht mehr als meine Eltern oder meinen Mann oder meine Geschwister.

                          Ich könnte niemals behaupten, dass ich jemanden aus der Familie mehr oder weniger liebe.
                          Liebe ist nicht " besser "oder " mehr wert" wenn man Kinder hat.
                          Ich empfinde für andere Personen eine genauso starke Liebe wie für meine Kinder und es gibt sogar eine Person die ich ,etwas mehr liebe, und es ist keins meiner Kinder.

                          Nur weil du Muttergefühle so definierst muss das noch lange nicht objektiv auf jeden zutreffend sein.

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        Ach Du Arme.
        Alle Welt feiert ohne Dich dann.

        Das Mütterdasein ist aber auch elendig.

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