was tun, mädchen depressiv? Seite: 2

                  • (16) 21.06.17 - 13:08

                    Das habe ich jetzt nicht extra ausgeführt.

                    Kurzfristige Fixierungen sind immer möglich. Sofern eine Gefahr für sich und andere besteht.

                    Nur wird das auch keiner tun ohne Notwendigkeit.

                    Jede auch noch so kurzfristige Fixierung muss dem Amtsgericht (Verfahrenspfleger) mitgeteilt werden.

                    • Das stimmt! Das Amtsgericht muss informiert werden.

                      Oft geht das ja nur noch per Fax, weil diese Situation grundsätzlich Wochenende, Feiertags oder freitags um 16.00 Uhr passieren.
                      Immer wenn weder Amtsrichter noch Verfahrenspfleger erreichbar sind.
                      Gruß

              Wenn ich den Vater von einem Spielfreund von meinen Sohn treffe, hinterfragt ich die Vorschriften nochmal genau.(dieser leitet eine Dienststelle)

              Ob Kinder mit Texten im Netz oder SMS Texten mit Suizid- Inhalt bei Meldung immer auch ohne Erziehungsberechtigten dem Psychologen vorgestellt werden.

              Ich kenne dieses Vorgehen nur, wenn beispielsweise ein Abschiedsbrief (also ein akuter Fall) vorgefunden wird.

              Gruß

    Schwierig. Ich weiß, dass ich mit ca. 14 auch mal so eine Phase hatte, als mich meine Mutter länger und sehr böse piesakte - und ich bin froh, deswegen nicht in der Psychiatrie gelandet zu sein, weil ich es niemandem sagte sondern nur in einem Tagebuch niederschrieb .
    Aber - den Lehrer des Kindes würde ich anrufen und ihn fragen, ob er das einschätzen kann und/oder vielleicht ein Vertrauenslehrer mal vorsichtig mit dem Mädel redet?
    LG Moni

  • Ich war als Teenager jemand, der sich umbringen wollte. Nicht weil ich sterben wollte, sondern weil ich SO nicht mehr leben wollte (ich fühlte much einsam, unverstanden und das qar winfach ein hilferuf nach jemwndem, der mit mi0 gemeinsam mein Leben wieder ordnet.) Meine Eltern haben das mitbekommen und auch meine Lehrer. Ich wurde in die Mangel genommen, musste Einzelgespräche mit dem Direktor, meinen Eltern und einem Kinder Psychologen führen. Nie hätte ich einem von Ihnen auch nur ansatzweise erzählen wollen, wieso ich mich umbringen wilkte. Sie verstanden NICHTS und setzen mich einfach nur unter Druck. Es war peinlich, ich schämte mich, erzählte alles, was sie hören wollen, nur damit sie mich endlich in ruhe ließen. Was ich gebraucht hätte wären Freunde, die einfach für mich da waren. Keine Erwachsenen, die mich mit fragen löchern oder die mich fragten, wieso ich mein lebrn so schrecklich fand, dass ich es beenden wollte. Sie haben mich nicht verstehen wollen und wollten nur hören, dass ich es nicht tue. Daher weiß ich ganz genau, dass ein sofortiges eingreifen von Eltern, Lehrer und Psychologen nur dazu führt, dass das Mädchen sich komplett verschließen würde. Sie braucht jemanden, der Verständnis zeigt, sie nicht unter Druck setzt und etwas von ihr erwartet. Was das Mädchen braucht ist einfach jemand, der ihr zeigt, er oder sie ist IMMER für sie da; sie kann reden, wenn sie will, muss aber nicht. Das zumindest hätte ich gebraucht.

    (21) 21.06.17 - 12:20
    SelbstmordgefährdeterTeen

    Kannst du nicht mit dem Mädchen selber reden? Es mal einladen? Hast du eine Kontaktadresse der Eltern? Gibt es einen Schulpsychologen? Ich finde, du solltest reagieren, das ist ein sehr empfindliches Alter.

  • Hallo.

    Ich würde es dem Lehrer vorlegen. Wenn es in der Klassen-Whatsapp geschrieben wurde, dann wissen es ja genug Schüler. Wird ein Hilferuf sein, da sie mit ihren Problemen nicht alleine fertig wird.

    LG

    Wichtig finde ich an dem Punkt aber auch, dass sie sich ihren Klassenkameraden anvertraut hat und die sollte man bei all dem nicht vergessen! Für die ist so etwas nämlich auch eine belastende und übervordernde Situation.

    Je nach Verhältnis von meinem Kind zu der Betroffenen würde ich mein Kind erstmal selbst ermutigen das Gespräch zu suchen. Entweder mit dem Mädchen direkt oder mit ihren Freunden und dort nachfragen wie darauf reagiert wird.
    Außerdem dem Kind einschärfen, dass der Chat weiter beobachtet wird!
    Dann würde ich mein Kind darin bestärken selbst aktiv zu werden. Der Vertrauenslehrer ist da erstmal ein guter Ansprechpartner oder auch der Klassenlehrer. Ich würde meinem Kind anbieten es zu begleiten oder es ermutigen, dass es allein oder in Begleitung von Freunden des Mädchens dort hin geht.

    Wenn das natürlich abends passiert und man nicht bis zum nächsten Tag warten kann, dann würde ich auch versuchen am Abend noch den Klassenlehrer oder auch die Eltern zu erreichen. Wen genau hängt wohl von der Situation ab.

    In jedem Fall würde ich die Kinder darin bestärken, dass sie etwas tun! Denn das ist für alle eine wichtige Lektion bei so etwas nicht zu erstarren, sondern den Mund auf zumachen.

    Ich würde sofort die Polizei informieren. Da würde ich nicht lange überlegen.

    Man sagt zwar oft, wer es so offensichtlich ankündigt tut es nicht, aber weiß man es? Ich könnte mit dieser schuld nicht leben!

    Jeder!!!! Hilferuf sollte ernst genommen werden! Auch von jugendlichen!

    Ich weiß wie man sich fühlt, wenn man die Anzeichen bzw versteckten Hilferufe nicht erkennt. Wenn man nicht handelt und sich immer fragt "wäre es anders ausgegangen, wenn ich anders entschieden hätte/anders gehandelt hätte?"

    #winke

    ich würde auch aus ganz egoistischen Gründen den Eltern und der Schule bescheid geben.

    Einmal ist es für einen selbst wichtig, das Gefühl zu haben, ich habe gehandelt und zum anderen finde ich es auch wichtig für die Kids aus der Whatsapp Gruppe, damit solche Themen dort nicht weiter thematisiert werden. Denn die Kids sind nicht die richtigen Ansprechpartner für ein solches Thema.

    LG
    Deleyla

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