Schwiegermutter wird immer schlimmer....Hilfe!

    • (1) 21.06.17 - 13:07

      Hallo,
      ich habe lange überlegt, ob ich mein Problem wirklich im Internet diskutieren sollte, aber ich weiß mir langsam einfach nicht mehr anders zu helfen.

      Mein Problem ist meine Schwiegermutter.

      Ich bin seit 5 Jahren mit meinem Freund, nennen wir ihn Tom, zusammen. Er ist 21 und ich 20. Wir wohnen seit 2 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung 70 km von seinen Eltern und meinen Großeltern entfernt. Er war früher mein bester Freund (ist er natürlich immer noch #verliebt????). Dementsprechend kenne ich seine Familie auch schon lange. Ich hatte früher ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter (sein Vater war noch nie ein Problem für mich. Der ist Oberklasse!). Doch seitdem wir zusammen wohnen wird es immer schlimmer.

      Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen und habe keinen Kontakt zu meiner Mutter. Ich bin sehr glücklich und äußerst dankbar dafür, dass seine Mutter mir immer zur Seite gestanden hat. Aber seitdem ich mit Tom zusammen wohne, ist das nicht mehr so. Es gab früher schon immer mal Situationen die nicht so toll waren. Sie ist auch eine sehr direkte Person und knallt einem oft Sachen an den Kopf. Zum Beispiel war ist am 1. Weihnachtsfeiertag immer bei seiner Familie zum Mittagessen. Nach dem Essen wurde ein Familienfoto gemacht, auf dem ich nie mit drauf sein durfte. Sowas tut weh.

      Als Tom und ich denn im Juni 2015 zusammengezogen sind, habe ich seine Mutter gefragt, ob sie denn nicht ihren Sohn vermissen wird (sie hat noch einen jüngeren Sohn). Sie meinte „nein“, denn sie habe ja so viel um die Ohren. Das fand ich komisch, dass man seinen Sohn nicht vermissen wird.

      Wir haben dann aber immer einmal die Woche telefoniert, meistens hat sie angerufen. Tom war an den Gesprächen eher weniger interessiert und ich habe ihr dann erzählt was bei uns so los war. Aber seit neustem ruft sie nicht mehr an, was ich schade finde. Und ich weiß auch nicht warum. Ich habe das nie kritisiert. Eher im Gegenteil. Ich fand es gut.

      Zudem sind wir jedes Wochenende in der „Heimat“. Dann schlafen wir oft bei meinen Großeltern. Trotzdem besuchen wir seine Eltern. Wir sehen uns quasi jedes Wochenende. Ich schlaf nur nicht gerne dort, weil wir morgens immer mit einer Kuhglocke geweckt werden oder sie einfach in sein Kinderzimmer reinkommt um uns zu wecken.

      Ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass seine Familie uns besucht. Seine Mutter hat in ihrem Urlaub auch mal bei uns übernachtet und ich war mit ihr auf dem Weihnachtsmarkt und wir haben DVD-Abend gemacht. Aber, dass sie dann morgens bei uns ins Schlafzimmer kommt um uns zu wecken, fand ich nicht gut.

      Es gab viele kleine Situationen die mich gestört haben und wo ich mich angegriffen gefühlt habe. Zum Beispiel erzählt sie oft Dinge weiter, die ich ihr anvertraut habe. Und seien sie noch so unwichtig und klein für sie: für mich ist es was, dass ich nur ihr sage und nicht den anderen. Aber wenn ich dann das Gespräch mit ihr gesucht habe, meinte sie, ich ziehe mich an Kleinigkeiten hoch und dass sie halt so ist, wie sie ist. Oder sie fängt an zu weinen und macht mir ein schlechtes Gewissen, weil sie ja nur das Beste für uns möchte. Ich kann mit ihr einfach nicht darüber reden, wenn mich was stört.

      Unser neuster Streitpunkt ist, dass ich die Vollkaskoversicherung von Tom’s Auto gerne kündigen möchte, sodass er nur noch eine Haftpflichtversicherung hat. Sein Auto ist auch nicht mehr das neuste. Allerdings läuft die Versicherung auf den Namen der Mutter wegen den schadensfreien Jahren. Da ich meine KFZ-Versicherung auch grade gewechselt habe und eine waschechte Bürostute bin, hat Tom gesagt ich soll das für ihn machen (er mag Papierkram nicht so). Also habe ich seine Mutter davon in Kenntnis gesetzt. Die war total pampig und meinte ich misch mich ein. Gestern hat sie denn Tom auf Arbeit angerufen und gefragt, ob er damit überhaupt einverstanden ist usw. Aber Tom stand natürlich zu mir. Er wollte es ja so.

      Tja und das war mir dann alles zu viel. Ich bin dann aus der gemeinsamen Gruppe ausgetreten und habe ihr gesagt, dass ich mich nicht mehr einmische. Wenn sie etwas möchte, dann soll sie das mit Tom klären.

      Und jetzt weiß ich einfach nicht wie es weitergehen soll…. Ich wünsche mir so sehr ein gutes Verhältnis zu ihr. :-(

      Vielen Dank für eure Ratschläge!

      Liebe Grüße
      Jenna

      • (2) 21.06.17 - 13:16

        Na ja, sooo schlimm ist das alles nun nicht. Man kann sich auch an Kleinkram aufhängen.

        Lass sie doch ihr Familienfoto machen - wenn man es ganz penibel nimmt, bist du nicht Familie. Was ist daran so schlimm?
        Hätte sie auf deine Frage geantwortet sie vermisse ihren Sohn nach dem Umzug so sehr und geheult, wäre das auch zu viel gewesen. Ist doch gut, dass sie kein Drama macht.
        Wenn ihr eigener Sohn keine Lust hat mit ihr zu telefonieren, würde ich auch nicht mehr groß hinterher telefonieren. Er kann doch auch anrufen...oder wenn es dir so fehlt, dann du.
        Ins "Kinderzimmer" oder Schlafzimmer kommen und wecken würde mich auch maßlos stören. Da hilft es mal Machtworte zu sprechen, auch ER, und nicht immer noch auf Kind tun, wenn man nicht so behandelt werden möchte. Und ich würde abschließen.
        Das mit der Versicherung ist pillepalle. Lass sie doch - ihr wisst es besser!

        Mensch ich schicke dir gerne meine Schwiegermutter vorbei, die ist wirklich "böse". Da hilft es ganz prima den Kontakt zu minimieren (wir wohnen 5 km auseinander sehen uns aber bloß an Festtagen), die Zähne zusammen zu beißen und freundlich bleiben. Klappt schon seid vielen Jahren prima. Ich Ärger mich nicht mehr - und mein Mann sich auch nicht.

        • Vielen dank für deinen Rat gewitterhexe82!

          Aber Kleinigkeiten ergeben irgendwann auch eine Summe ;-). Und wenn sie nicht mal bereit ist eine klitzekleine Kleinigkeit für mich zu ändern, dann weiß ich ja woran ich bei ihr bin.... oder?

          Und ab wann gehört man zur Familie? Wenn man geheiratet hat? Wenn man mit dem Partner Kinder hat? Oder darf ich sie später auch vom Weihnachtsfamilienfoto schicken, weil sie nicht zu unserer Familie (also Tom, ich und unsere zukünftigen Kinder) gehört?

          • (4) 21.06.17 - 13:36

            Ich möchte auch heute noch nicht auf Fotos meiner Schwiegerfamilie drauf...gehöre aber spätestens nach Heirat und Kindern wohl dazu. Es ist nur ein Foto, deswegen finde ich es nicht tragisch...egal ob drauf oder nicht drauf.
            Und ja, auf unseren Familienfotos sind nur mein Mann, die Kinder und ich.

            Man weiß doch zu wem man gehört, und das tust du zu deinem Partner. So lange ihr das wisst ist doch alles super!

            In deinem Alter sah ich einiges auch noch verbissener, hab mir vieles zu Herzen genommen. Allerdings hat mein Mann, oder damals Freund immer was gesagt, wenn es wirklich "böse" wurde. Über solche Nichtigkeiten hätte ich mich tatsächlich nicht aufgeregt.

            Heute (35) bin ich geerdeter. Ich weiß was ich habe, wen ich habe,...& sag auch wenn ich was komisch finde oder mir was zu viel wird. Da meinte meine Schwiegermutter letztens zu mir, dass dürfen Schwiegertöchter nicht...die müssten alles hinnehmen...auch unfaires. Tssss! Und da lief wirklich viiiiel böses. Ich habe immer alles versucht, dass wir ein gutes Verhältnis bekommen. Egal! Heute sehe ich das anders. Wir sind alle erwachsene Menschen, beide Seiten können freundlich sein...macht die eine nichts dafür herrscht ein Ungleichgewicht und man braucht sich nicht wundern wenn es doof endet.

            Aber das bei euch hört sich nicht wirklich schlimm an. Bißchen nervig, aber wir sind ja alle irgendwie speziell.

      Also ihr zieht euch ja echt an Kleinigkeiten hoch... Ich hoffe, ihr habt nie wirkliche Probleme...
      - Familienfoto: ja, das ist nicht nett von ihr, aber würde ich einfach abhaken. Vielleicht braucht sie einfach noch etwas, um zu sehen, ob eure Beziehung wirklich hält und ihr langfristig zusammen bleibt. Ihr seid ja noch wirklich sehr jung. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Beziehung bis ins hohe Alter Bestand hat, doch eher gering. Aber Hauptsache, euch beiden geht es gut. Ob Du da jetzt auf einem Foto mit den "Schwiegereltern" drauf bis oder nicht, ist doch echt nicht so weltbewegend.
      - sie läuft morgens ungefragt und ohne Klopfen in eure Zimmer?
      Habt ihr ihr mal direkt gesagt, dass sie bitte erst klopfen soll? Ansonsten: In der Regel hat jede Tür einen Schlüssel. Schließt einfach ab, dann kann sie auch nicht einfach so reinplatzen.
      - sie erzählt Dinge weiter, die Du ihr anvertraut hast? Na, dann erzähl ihr halt nichts Wichtiges mehr! Sag ihr nur noch Sachen, die sie ruhig auch weitertratschen kann. Geheimnisse vertraut man nur demjenigen an, der sie auch für sich behalten kann.
      - Thema Kaskoversicherung. Ja, meine Güte, lass sie doch reden. Ist doch jetzt eh geklärt. Wieso sich also noch darüber den Kopf zerbrechen?
      Wie gesagt, ich glaube, Du ziehst Dich da an Kleinigkeiten hoch.
      Jeder Mensch hat seine Macken und Schwächen: Deine Schwiegermutter hat das genauso wie Du oder Dein Freund. So lange es nichts wirklich Dramatisches ist, einfach abhaken und drüber hinweg sehen.

      (6) 21.06.17 - 14:13

      Hallo,

      für mich klingt es nicht besonders dramatisch.

      Sagt ihr d e u t l i c h , sie soll euch morgens nicht mehr wecken. Basta.

      Das mit dem Familienfoto würde mich zwar auch kränken, aber... was soll's.
      Sie will dich nicht drauf haben, Bitteschön!
      Macht eigene Fotos, wenn ihr welche haben wollt.

      Etwas seltsam finde ich deine Frage an die Schwiegermutter, ob sie ihren Sohn vermissen würde. Aber gut.

      Ansonsten, steh drüber!
      Bei der Mutter meines Freundes tue ich es auch, denke mir meinen Teil und gut ist.

      Grüße

    • Hallo!

      Ich kann ein Buch über meine Schwie-Mu schreiben. Die Probleme gab es bei uns erst als die Kinder sprich Enkel kamen. Sie wusste alles besser. Ich sei ja unerfahren, sie habe schließlich 3 Jungs auf die Welt gebracht etc.... Ich kann dich verstehen bei uns waren es auch immer Kleinigkeiten. Irgendwann reichts aber. Wir wohnten über der Wohnung von meinen Schwiegereltern. Sie hat sogar mal ohne Absprache die Couch geputzt als wir im Urlaub waren. Mein Mann- ihren Sohn hat das tierisch aufgeregt. Ich fand es auch nicht ok. Ich könnte dir viele Sachen schreiben. Ich würde mich distanzieren und auf alle Fälle nicht alles erzählen. Es wird alles gegen dich verwendet.

      Heute ist es so das wir gar keinen Kontakt mehr haben und weg gezogen sind. Uns geht es sehr gut damit.

      LG Gabi

      Hallo

      Deine Schwiegermutter hat in dem Punkt, dass Du Dich an Kleinigkeiten hochziehst, wirklich recht.

      Du mit auf dem Familienfoto: Ihr seid doch ziemlich jung, da weiß doch auch keiner ob das ewig hält.

      Zu Deiner Frage kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Was soll sie denn auch so eine plumpe Frage antworten? Hätte sie gesagt, dass sie ihn vermissen wird, hättest Du einen anderen Grund gehabt Dich dran hochzuziehen. Wobei man erst mal auf die Idee kommen muss, dass Du das in den falschen Hals kriegst. Natürlich wird sie ihn vermisst haben, aber er ist nicht aus der Welt! Nur ausgezogen.

      Warum soll sie eigentlich immer anrufen? Wenn Du was zu erzählen hast oder hören willst, wie es ihr geht, kannst Du auch anrufen.

      Diese Übernachtungsgeschichte versteh ich ehrlich gesagt nicht. Wenn ihr ausschlafen wollt, macht das doch zu Hause. Ihr wohnt NUR 70 km weit weg. Da fahren manche mehr km täglich zur Arbeit - eine Strecke.

      Ich hab den Eindruck (nur von Deinem Text!), dass Du sehr verkrampft bist. Ihr seid jetzt erwachsen und ausgezogen. So langsam ginge es mir auf den Geist, wenn die Freundin meines Sohnes erwartet, noch so verhätschelt zu werden wie ein Teenie.

      • So langsam ginge es mir auf den Geist, wenn die Freundin meines Sohnes erwartet, noch so verhätschelt zu werden wie ein Teenie.

        Danke! Sowas gibt es sehr sehr oft = fast 11 Jahre urbia-Erfahrung.
        Und die Steigerung kommt bei manchen (natürlich nicht bei allen), wenn sie schwanger werden, dann ist die ewige Anbetung fällig. Klingt böse, ist aber eher bitter, weil ich es erlebt habe - dann macht man nichts, aber auch garnichts mehr recht. Und alle Animositäten sind dann "die Hormone".#cool
        LG Moni

    Hallo Jenna!

    Ich finde es klingt echt nicht wirklich schlimm.

    Ja, seine Mutter ist etwas distanzlos, wenn sie einfach so ins Schlafzimmer kommt - aber das könnte man ja auch abschließen. Selbst wenn man keinen Schlüssel mehr hat, so ein Schloss austauschen schafft auch eine Frau.

    Ich finde es erwachsen und vernünftig, seinen erwachsenen Sohn der sowieso fast jedes Wochenende zu Besuch kommt, nicht über alle Maßen zu vermissen. So ist es eben, dass Kinder erwachsen werden. Da hättest Du erst richtig Spaß mit einer Mutter, die ihren erwachsenen Sohn nicht loslassen kann.

    Meine Mutter war eher ganz froh, als alle Kinder ausgezogen waren... endlich mal die Wohnung für sich haben.

    Auch ständig telefonieren wenn man sich doch sowieso am Wochenende sieht finde ich zu viel. Ihr seid erwachsen, keine kleinen Kinder mehr. Dein Freund interessiert sich eh nicht so dafür, und Du bist doch auch schon erwachsen. Seine Mutter darf auch ein eigenes Leben haben.

    In Sachen Weihnachtsfoto: vielleicht könnt ihr ja eines mit und eines ohne "schwiegertöchter" machen. Wenn ich alte Familienfotos anschaue und da sind irgendwelche Frauen, die nur ein paar Jahre "die Freundin von X" waren drauf, ist das schon komisch. Der Bruder von meinem Mann hat alle paar Monate ne andere, wenn man da die Fotos von Familienfeiern anschaut überlegt man immer ob das jetzt die Angi, Sabine, Kerstin oder Michaela war. Da entstehen dann oft Gespräche in der Richtung "welche war denn das wieder, war das die Friseurin oder die mit den zwei Kindern? - neee, das war doch die Metzgereiverkäuferin" ich finde das ein bisschen komisch.

    Dass seine Mutter wissen will, was ihr mit der Versicherung vor hat, zeigt doch wieder eher, dass ihr eben schon wichtig ist, was mit euch ist. Sie hat halt eine andere Meinung.

    Steigere dich nicht so arg rein, lass sie reden und denke deinen Teil .Macht es so, wie ihr beide es für richtig hält, denn ihr habt ein eigenständiges Leben.. Am Besten, ihr von euren geplanten Entscheidungen zuvor nicht alles erzählen.Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß und du musst dich nicht ärgern.

    1. Nur weil du mit Tom zusammenwohnst, bist du noch lange nicht Teil seiner Familie, das bist du erst mit der Heirat oder wenn ihr Kinder zusammen habt. Es ist eine Definitionsfrage, darüber müsst ihr sprechen. Toms Mutter kann selber entscheiden, wen sie auf dem Foto haben möchte. Für deine Gefühle von Enttäuschung bist du selber verantwortlich, da ist sie nicht dran schuld.

    2. Dann ist die Mutter von Tom auch jetzt nicht deine Schwiegermutter. Sie ist höchstens (vielleicht) deine künftige Schwiegermutter.

    3. Mit dem Wecken ist das eine Frage der Absprache und der Gewohnheiten. War es vereinbart, dass ihr zu einer bestimmten Uhrzeit geweckt werdet, und wenn ja, wie? Darf es das sein was nach Familientradition üblich ist? Wenn nein, müßt ihr tatsächlich drüber reden.

    4. Wenn Toms Auto über seine Mutter versichert ist, kannst natürlich nicht Du die Versicherung kündigen. Das kann nur Tom selber indem er mit seiner Mutter das klärt. Hier hättest du nicht zurückhalten müssen. Oder ihr hättet einfach viel besser kommunizieren müssen.

    Wie soll es weitergehen? Du kannst Toms Mutter nicht ändern. Du kannst sie nur so akzeptieren wie sie ist und lernen besser mit ihr umzugehen. Freue dich an dem was gut ist anstatt dich an den Dingen zu ärgern, die dir nicht gefallen. Und versuche nicht, Tom von seiner Familie zu trennen. Die Familie gehört dazu, und ihr seid noch sehr jung und vermutlich sehr unerfahren.

    • Nur zu Deinem 1. Punkt.
      Als meine Kinder ihre Partner kennenlernten und sich nach ein paar Monaten herausstellte, dass es was Festes ist, gehörten sie für mich sofort zur Familie und wurden auch genauso familiär behandelt. Dass sie auf Familienfotos immer mit drauf waren, war für mich selbstverständlich.
      Mein Sohn lebte mit seiner späteren Frau ja ewig zusammen, bevor sie heirateten, da hätte ich sie 13 Jahre lang als "Fremde" ansehen sollen? Sicher nicht.
      Also da kann ich das Befremden der TE schon verstehen.
      Auch machte ich nie einen formellen Unterschied zwischen "noch nicht Schwiegertochter" oder erst bei der Heirat - für mich war sie es auch schon vorher, genauso mein Schwiegersohn.
      LG Moni

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