Heirat und andere Frau

    • (1) 30.06.17 - 13:23
      30.06

      Kurz zur Vorgeschichte:
      ich bin seit 10 Jahren in einer Beziehung. Wir haben schon einiges durchgemacht, wir haben eine kleine Tochter von 8 Monaten zusammen. Wir verstehen uns auch inzwischen wieder sehr gut, nachdem wir nach der Geburt einige Probleme miteinander hatten. Wir werden Anfang September heiraten. Nun hat Anfang des Jahres eine neue Kollegin bei uns angefangen und wir haben uns direkt sehr gut verstanden. Wir haben immer gemeinsam Pause gemacht, über Gott und die Welt gesprochen, uns gegenseitig Tipps gegeben, viel gelacht und waren auch manchmal nach der Arbeit noch mit anderen Kollegen etwas trinken, was ich auch immer sehr schön fand. Ich denke ich habe mich ein wenig in sie verguckt. Wir haben auch öfter privat geschrieben und ich habe mich jedes Mal gefreut wenn eine Nachricht von ihr kam. Ich wollte es mir nicht eingestehen aber irgendwann waren wir in der Mittagspause zusammen im Park spazieren und da sagte sie, sie fühlt mehr für mich als nur Freundschaft. Wir haben uns geküsst und es war wunderschön aber irgendwann habe ich dann doch mein Hirn wieder eingeschaltet und gesagt da kann nichts laufen, ich werde heiraten. Seitdem gehen wir uns aus dem Weg so gut es geht, doch immer wenn ich sie sehe fühle ich diese Schmetterlinge im Bauch. Ich habe so viel Disziplin mich nie wieder mit ihr zu treffen, nicht einmal mehr gemeinsam in die Mittagspause zu gehen. Wir schreiben auch nicht mehr privat. In der Arbeit sprechen wir nur noch über berufliche Dinge. Doch ich merke meine Gedanken sind immer noch bei ihr. Letztens hat sie mit Kollegen im Büro erzählt, sie hätte einen neuen Freund und es hat mir einen Stich versetzt. Dabei sollte es mich doch kalt lassen. Ich möchte es abstellen. Denn obwohl nichts geschehen ist, habe ich ein schlechtes Gewissen meiner Verlobten gegenüber. Ich werde heiraten, da sollte sie die einzige Frau sein an die ich denke. Wer hat Erfahrung mich solchen Gefühlen? Verschwinden diese irgendwann von alleine wenn man diese Distanz einhält?

      Vielleicht sind hier auch andere Männer denen etwas ähnliches passiert ist.

      • (2) 30.06.17 - 13:32

        Bist Du denn sicher, dass Du Deine Partnerin noch heiraten möchtest?
        Man könnte die Hochzeit auch verschieben, besser als einen Fehler zu machen.

        • (3) 30.06.17 - 13:35

          Ich möchte sie ganz sicher heiraten. Ich liebe sie und unsere Tochter sehr und bin froh dass wir uns wieder angenähert haben nach den Problemen die wir nach der Geburt hatten. Doch diese Gedanken lassen mich nicht los und es macht mich verrückt. Verschieben kann ich die Hochzeit auf keinen Fall. Sie wollte schon so lange heiraten, dann wurde sie schwanger und sie wollte eigentlich noch vorher heiraten und es hat doch nicht geklappt. Sie ist überglücklich und hat alles bis ins kleinste Detail geplant. Es würde ihr das Herz brechen wenn ich die Hochzeit verschiebe und das wäre wohl das Ende für uns weil sie dann denken würde ich liebe sie nicht mehr.

            • (5) 30.06.17 - 19:58

              Ich möchte Erfahrungen von Menschen die etwas ähnliches auch erlebt haben. Ich bin der Meinung es kommt öfter vor, dass man sich in jemanden verliebt. Doch nicht jeder gibt dem nach und schmeißt alles hin. Ich möchte wissen ob diese Gefühle vergehen wenn man Distanz hält und dem nicht nachgibt.

        Die Frage lautet doch eher: würde sie ihn noch heiraten wollen, wenn sie das wüsste?

        Ich finde es nämlich unfair, dass er ihr so gar nichts sagt. Das kann nicht gut gehen.

        • Also ich würde solche Gefühle für einen anderen meinem Partner auch nicht gleich stecken.
          Dennoch würde ich in mich gehen und heraus finden, was ich will.

          • Ja, er sollte wirklich in sich gehen, da gebe ich Dir Recht. Dennoch sollte sie wissen, wen sie heiratet. Da beide kurz vor der Hochzeit stehen, ist das eine besondere Situation. Und es gab schon Küsse, es ist also durchaus ernst zu nehmen.

    (9) 30.06.17 - 13:34

    Ich finde es sehr unfair deiner Partnerin gegnüber.
    Du hast Gefühle für deine Kollegin. Hast sie sogar geküsst

    Sorry, aber würde deine Partnerin dich noch heiraten wollen wenn sie davon wüsste?!

    Das man mit einem Kind Stress miteinander hat ist völlig normal. Das macht jedes Paar durch. Deswegen vergucken sich aber nicht alle anderen Männer in eine Kollegin und küssen sie!

    Was du da getan hast ist echt nicht harmlos. Eine Ehe mit dir solltest du deiner Partnerin erspaRen!

    • (10) 30.06.17 - 13:41

      Es wird nichts dergleichen mehr geschehen in Zukunft. Ich habe mich sehr gut unter Kontrolle. Wir haben schon sehr viel zusammen erlebt in den ganzen Jahren seit wir zusammen sind und sind immer noch glücklich zusammen. Wäre es etwa fair ihr gegenüber mich deswegen zu trennen? Und unserem Kind die Familie zu nehmen? Wegen einem Kuss?

      • (11) 30.06.17 - 14:03

        ... auch wenn du dich gut unter Kontrolle hast, wird es doch immer irgendwie spürbar sein, dass du eigentlich am liebsten einen anderen Schritt gegangen wärest
        ... und du nur "mitgemacht" hast, weil du sie nicht verletzen wolltest.

        das ist noch viel verletzender, weil sie es spüren wird auf Dauer, aber möglicherweise nicht greifbar für sie wird.

        wenn du ganz sicher eure Familie behalten möchtest, würde ich es aber auch nicht erzählen, aber Wege suchen, dass eure Nähe viel mehr gestärkt wird und in eure Beziehung Leichtigkeit und Humor kommt, alles das, was du in der kurzen "Affärenzeit" genossen hast.

        aber schlaf noch ein paar Nächte darüber und finde heraus, was DU wirklich unbedingt willst; wenn eine Fee käme und du drei Wünsche offen hättest und die Fee würde dir versprechen, wie auch immer du dich entscheiden würdest, würden alle Beteiligten als Gewinner hervorgehen, was würdest du dir wünschen?

        und nur um dir den Stress in deiner Entscheidung herauszunehmen: meine Erfahrung ist, dass doch alles irgendwie gut wird - aber ich muss ehrlich zu mir und authentisch den anderen gegenüber bleiben.

        eine Beraterin hat mal gesagt, wenn du in einem Dilemma steckst, schreib dir auf zwei Zetteln alle für und wider auf und lass das wirken
        dann nimmst du zwei unterschiedliche Kissen, die stellvertretend für eine Option sind (heiraten, erst mal nicht heiraten und Zeit gewinnen). Dann nimmst du jedes Kissen für 5 Minuten in den Arm, wiegst es und lässt es wirken. Meistens ist das Körpergefühl die beste Entscheidungshilfe.

        Und noch etwas: für viele Menschen gab es bisher Momente, wo ihnen der Boden unter den Füssen weggezogen wurde und ein richtiger Schockmoment entstand. Aber davon kann man sich erholen und auch daran wachsen und gewinnen. Entscheidend fände ich, dass du weiterhin respektvoll ihr gegenüber trittst. ... und du weißt gar nicht, auch wenn sie sich freut, ob in ihr nicht auch eine Unsicherheit steckt, die sie gerade mit "Beschäftigt sein" überdeckt...

        mein Fazit: in dich gehen, herausfinden, was dir wichtig ist; und weiterhin verantwortungsvoll mit allen Beteiligten umgehen...

        (12) 01.07.17 - 08:47

        guest hat ja dann ähnlichen Vorschlag gebracht, wie du herausfinden könntest, ob du dich zu deiner jetzigen Familie nur aus Pflichtverbundenheit verantwortlich fühlst und du mit den Gefühlen zu der Kollegin unbewusst einen Ausweg suchst, weil es dir gar nicht entspricht und etwas in dir weiß, dass eure Liebe euch gar nicht so durchs Leben tragen kann, weil ein wichtiger Teil der Basis fehlt

        oder ob die Küsse usw tatsächlich es wert sind, vergessen zu werden.

        Dem außenstehenden Betrachter bleibt - völlig wertfrei - die Frage, weshalb du dich auf diese Kußaffaire eingelassen hast. Ausrutscher? Stich ins Herz, weil sie jetzt einen Freund hat?

        ganz ehrlich: du hast in deinem Kopf ein sehr starkes Konstrukt aufgebaut. Hätte ich das vorher verstanden, dass du eigentlich nur Geschichten hören möchtest: keine Sorge, die Stiche im Herz vergehen schon wieder, du musst nur xy trinken und bei Vollmond um die Eiche tanzen, dann ist der Spuk vorbei, dann hätte ich mir vermutlich nicht die Mühe gemacht zu antworten.

        Ich hatte dich so verstanden, dass du mit dem kompletten Verantwortungsgefühl auch dir treu sein möchtest und nicht weißt, inwiefern das, was passiert ist, ernst zu nehmen ist oder ob du das als Dummheit abhaken kannst und jetzt einfach heiraten möchtest.
        Weswegen hast du dir sonst die Mühe gemacht, hier zu schreiben?

        Mein Gefühl sagt, du bist nicht 100% ehrlich zu dir, weil du Angst hast, andere zu verletzen und du nicht als Buh-Mann dastehen möchtest. Was ich verstehen kann. Nur deswegen hätte ich dir empfohlen, die Angst zur Seite zu schieben - weil meine Erfahrung sagt, dass Angst ein schlechter Berater ist und Dinge sich später als wesentlich runder und weniger schrecklich darstellten, als die Angst die Dinge vorher gezeichnet hatte...

(13) 30.06.17 - 13:47

Hallo!

Je seltener Du die Kollegin siehst, desto schneller werden die Gefühle für sie verschwinden. Ideal wäre ein Wechsel des Arbeitsplatzes, damit du ihr gar nicht mehr begegnest.
Da muss man leider durch, es tut weh, wenn sich Gefühle entwickeln man ihnen aber nicht nachgehen will. Solange Kontakt besteht wird es weiter weh tun.

Denk also besser drüber nach, ob es nicht überhaupt mal an der Zeit wäre, für die Karriere was zu tun mit einem Jobwechsel.

Außerdem sorg für viel Zweisamkeit mit Deiner Verlobten, möglichst oft einen Babysitter nehmen oder wenn die Kleine schläft ganz bewusst TV ausschalten und Handy weg legen, sondern zu zweit mit was nettem zu trinken auf den Balkon setzen und reden, das tut euren Gefühlen füreinander gut und auch die Streitereien werden dabei weniger werden, weil dann eure Paarebene wieder besser passt und ihr dann auch besser mit den Rollenveränderungen vom kinderlosen Paar zu Eltern besser klar kommt.

Ich verstehe, dass Du eine groß geplante Hochzeit nicht so einfach absagen willst, aber Dir trotzdem Gedanken machst. Es ist schön, dass Du euch eine Chance geben willst, aber ein wenig Arbeit macht es trotzdem. Aber es wird besser werden.

  • (14) 30.06.17 - 20:04

    Das ist meine Hoffnung, dass die Gefühle mit der Zeit verblassen. Dass es Arbeit bedeutet ist mir bewusst, doch ich möchte es versuchen. Meine Verlobte und ich haben die Krise überwunden, wir sind uns wieder näher und verbringen mehr Zeit miteinander. Deswegen bin ich auch optimistisch dass es noch besser wird. Ob ich wirklich den Arbeitsplatz wechseln sollte nur wegen ihr? Das erscheint mir doch ein recht drastischer Schritt. Doch du hast Recht, so lange ich sie täglich sehe tut es weh und macht es schwerer. Vielleicht sollte ich abwarten und sehen wie sich die Gefühle entwickeln. Ob es reicht wenn wir diese normale berufliche Distanz einhalten. Jobwechsel erscheint mir als letzter Schritt.

    • (15) 01.07.17 - 11:40

      Hallo!

      Ganz grundsätzlich kann ein Jobwechsel Deiner Karriere auch sehr gut tun, also stell Dich da nicht gar so sehr quer. Es kann eine wirklich gute und rationale Entscheidung sein, weil man eben oft in der "alten" Firma immer nur als der Wahrgenommen wird, was man eben von anfang an getan hat - der ehemalige Azubi bleibt in den Augen der Kollegen oft immer noch ein Stück weit Azubi, auch wenn er schon 5 Jahre mit der Ausbildung fertig ist. Auchd as Einkommen ist in anderen Betrieben oft besser, Du bringst ja Erfahrung und Wissen mit.

      Ich würde den Schritt schon wichtig finden, damit Du einen klaren Cut hast. Im Moment klingt es eben echt eher so, als ob Du nur wegen der großen Feier mit einer Braut die sich total rein steigert geheiratet werden sollte, und nicht, weil Du es auch von Deinen Gefühlen her willst.

      Ja, Männer sind im Falle einer Trennung wirklich meistens die gekniffenen wenn es um die Kinder geht und dürfen brav Dankeschön sagen, wenn sie jeden Monat hunderte Euros überweisen und jedes Zweite Wochenende das Kind sehen dürfen. Wechselmodelle sind viel zu selten, auch aus Sicht der Kinder.

      Aber es hilft Dir recht wenig weiter, wenn Du in ein oder zwei Jahren in die nächste Kollegin verliebt bist und die Ehe spätestens zu Kind Nummer 2 in die nächste Krise gerät.

      Also es gehört schon auch dazu, dass Du wirklich dran arbeitest, und das nicht nur für ein paar Tage, sondern dauerhaft. Du musst es auch wirklich WOLLEN, nicht nur aus Pflichtgefühl, sondern auch für Dich selbst.

      (16) 01.07.17 - 22:44

      Ihr seid seit 10 Jahren zusammen, seid eine Familie und wollt heiraten .

      Ich würde ihr nichts von dem Kuss erzählen .
      Es ist völlig normal ( trotzdem nicht schön) nach 10 Jahren auch mal etwas verknallt in einen anderen Menschen zu sein.

      Das mit dem Kuss ist total daneben - aber auch kein Drama - du hast quasi die Notbremse gezogen .

      Du hast Gefühle für die andere - überlege mal was das für Gefühle sind , Schmetterlinge im Bauch, Anziehungskraft, begehren ---- sicher sind das starke Gefühle, aber nicht zu vergleichen mit dem Gefühl zu deiner Frau ! Du bist vielleicht herade etwas verknallt ...Hormone spielen verrückt..... aber deswegen sollte man keine Familie zerstören . Du machst das richtig . Distanziere dich von der anderen und akzeptiere einfach dass sie gerade etwas in dir auslöst . Das kann man ja auch etwas genießen ....ohne gleich zu betrügen. Es wird vorbei gehen . Und in 10 Jahren vielleicht nochmal passieren . Das ist menschlich . Wichtig ist nur zu wissen wo man hingehört .

(17) 30.06.17 - 17:45

Stell dir mal die Frage:

Angenommen eine Wunscherfüllungsfee käme daher und würde dir einen Wunsch erfüllen.
Zu welcher Frau würde es dich ziehen, wohin würdest du gehen?

Die Fee sorgt dafür, das niemand verletzt ist und leidet. Das Kind erleidet keinen Schaden, die Hochzeit spielt keine Rolle, deine Freundin wäre dir nicht böse. All das regelt die gute Fee. Nur du darfst frei entscheiden und deinen Gefühlen nachgehen.

Wohin gehst du?

  • (18) 30.06.17 - 18:50

    Ich finde diese konstruierte Fragestellung ziemlich überflüssig. Das Leben ist kein Ponyhof und aus dem Alter an Märchen zu glauben bin ich wohl raus. Das Leben besteht aus Verantwortung und Verpflichtung. Keiner kann so leben wie er es möchte ohne Rücksicht auf sein Umfeld. Das ist nunmal Realtität

    • (19) 30.06.17 - 20:03

      Die Frage ist in des konstruierten Beispiels scheinst du nicht verstanden zu haben.

      Wenn du sowieso aus Pflichtgefühl und Verantwortung gegenüber einer erwachsenen Frau eine Ehe eingehen willst, dann wundere ich mich, warum du hier fragst. Demnach spielt es doch gar keine Rolle, ob du noch 2 Wochen oder 2 Jahre an die Kollegin denkst.
      Du bist nicht zu beneiden. Das klingt ja jetzt schon verbittert. Dabei hat die Ehe für die nächsten 30 Jahre noch gar nicht begonnen.

      • (20) 30.06.17 - 20:06

        Nicht verbittert. Nur realistisch. Und mir meiner Verantwortung bewusst. Sollte ich das alles aufgeben wegen Bauchkribbeln? Niemand kann mir sagen ob eine Beziehung mit der Frau überhaupt funktionieren würde. Und dafür soll ich meine Familie aufgeben? Mein Kind verlassen?

        • (21) 30.06.17 - 22:59

          Wenn du aus Pflichtgefühl bleibst wird irgendwann die nächste Kollegin auftauchen, in die du dich verliebst. Bis du irgendeinem Kribbeln (ob in Bauch oder Hose sei mal dahingestellt) nachgibst. Die Folgen dann wären noch viel drastischer für alle Beteiligten. Deine Freundin möchte ich nicht sein...

          ich darf das übrigens schreiben, weil ich viel zu lange eine Beziehung aus Verantwortungsgefühl dem Kind gegenüber aufrecht erhalten habe. es ist aber weder fair noch geht es auf Dauer gut...

          (22) 30.06.17 - 23:12

          Was denn für eine Verantwortung? Du hast Verantwortung für ein Kind, aber nirgends steht in Stein gemeißelt, wie man diese wahrnehmen soll. Die Zeiten sind lange vorbei, wo die Familie und die Gesellschaft verlangte, dass man die geschwängerte Frau unbedingt heiraten musste. Deine Freundin ist erwachsen und du bist nicht für ihr Leben und ihr Glück verantwortlich. Und wenn du es so verbissen siehst, dann weißt du ja, wo du die nächsten 20 Jahre verbringst - komme was da wolle - nämlich bei deiner zukünftigen Frau. Bis euer Kind allein klarkommt/lebt.

          Ich sage nicht, dass du deine Familie aufgeben sollst. Du weißt weder, ob du dich nicht irgendwann von deiner Zukünftigen trennst oder sie sich von dir (vielleicht sogar wenn sie eines Tages merken sollte, dass du mehr aus Pflichtgefühl bei ihr bleibst, denn aus tiefer Liebe heraus) oder ob das mit der Kollegin überhaupt eine Zukunft hätte.

          Aber du solltest mal in dich gehen und überlegen, wo du lieber wärst, wenn dein altmodisches Pflicht- und Verantwortungsgefühl nicht wären.

          Keine Frau will einen Mann, der mit ihr an der lang ersehnten Hochzeit aus Verantwortungsgefühl vor dem Altar steht.

          Das ist so, als würde man jemanden NETT finden, aber nicht lieben. NETT ist der kleine Bruder von Schi******.

    (23) 01.07.17 - 05:56

    Hallo

    Ich war mal in einer ähnlichen Sitiation

    Habe meinen damaligen Mann wegen einer Verliebtheit verlassen.
    Gut ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Kinder ... Aber es war mein größter fehler

    Heute weiß ich es...
    Am Anfang ist immer alles schön aber irgendwann kommt die Realität .
    Und man lernt die wahren Macken des Partners kennen .. Weil vorher möchte man sie garnicht sehen..
    Was glaubst du wie oft ich diesen Schritt bereut habe ?! Tausendmal reicht nicht.
    Wir sind auch mittlerweile nicht mehr zusammen ...
    Toll finden kann Mann immer jemanden

    Ihr habt ein Kind zusammen ... Überlege es dir bitte gut ....

    (24) 01.07.17 - 22:50

    Richtig !

    Patchwork oder getrennte Eltern generell ist das schlimmste was man seinen Kindern antun kann !

    Wenn es Gründe gibt wie häusliche Gewalt oder ständige seelische Verletzungen ok--- aber eine Familie zu zerstören weil die Hormone gerade Karussell fahren ist einfach nur kindisch ! Liebe hat nicht nur mit Gefühlen zu tun--- liebe lebt auch von der Entscheidung für den anderen . Eine bewusste Entscheidung ohne rosarote Brille.

    Mich nerven diese " ich muss glücklich und verliebt sein " Erwartungen an eine langjährige Partnerschaft . Jeder neue Besen kehrt gut !

    • (25) 02.07.17 - 22:02

      ""Patchwork oder getrennte Eltern generell ist das schlimmste was man seinen Kindern antun kann !"

      das schlimmste, was man seinen Kindern antun kann ist, sie im Scheidungskrieg miteinzubeziehen, psychisch zu missbrauchen, etc...

      Kinder können erwiesenermaßen auch von Patchwork-familien/-eltern profitieren, wenn alle respekt- und verantwortungsvoll miteinander umgehen: mehr Erwachsene, von denen man lernen kann, zu denen man Vertrauen bilden kann - und mit jedem kann man andere Dinge besprechen oder sich andere Infos/Erfahrungen holen

      nur erzwingen kann man das Gelingen nicht... aber das liegt hauptsächlich in den Händen der Erwachsenen...

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