Elternzeit zu ende....

    • (1) 02.07.17 - 23:09
      Wo ist die Zeit

      Guten Abend

      Mein Baby, fast Kleinkind, wird in Kürze ein Jahr alt. Ein wahnsinnig tolles Jahr geht um. Ich bin so so wehmütig. Die Kita startet bald und ich habe Angst, nicht loslassen zu können. Mein Partner tritt dann beruflich kürzer, so dass Mini auch nicht zu kurz kommt. Haben wir so für uns entschieden, aber es macht mir trotzdem das Leben schwer im Moment. Was ich vorher nie dachte. Ja ich bin voll aufgegangen im Mama dasein, mein Engel ist mein Ein und Alles. Ich freu mich null auf meine Arbeit, auf die Kollegen schon, teilweise, auf die Arbeit nicht. Obwohl ich meinen Job vorher sehr gerne gemacht habe und dieses Gefühl auch erst jetzt so sehr stark hoch kommt.

      Was mach ich nur, wie werde ich mich in alles einfinden? Und der Mini, er ist irgendwie trotzdem mein Baby... Im Moment könnte ich nur heulen bei dem Gedanken, ihn bald jeden Tag kita abzugeben. Ging es noch jemanden so??

      • Nö. Ich habe mich gefreut, dass meine Tochter und ich nicht immer 24/7 aufeinander gehockt haben und auch über die Chance für sie, andere Kinder kennen zu lernen.
        Dazu muss ich aber sagen, dass sie erst mit 3 in den Kindergarten ging.
        Mit einem Jahr hätte ich es wohl nicht übers Herz gebracht, aber da ist jeder anders.

        Guten Morgen!

        Ja, mir ging es ähnlich. Ich habe schon ein paar Tage vorher nur geheult bei dem Gedanken, ein paar Stunden von meinem Kleinen getrennt zu sein.

        Auf die Arbeit habe ich mich dennoch sehr gefreut. Ich habe allerdings auch nur halbtags wieder angefangen zu arbeiten und meinen Sohn mittags wieder aus der KiTa abgeholt. Wenn ich Vollzeit gearbeitet hätte, wäre es mir noch schwerer gefallen.

        Inzwischen ist mein Sohn schon 11 Jahre. Die Kindergartenzeit und die Grundschulzeit ist schon vorbei und jedesmal ist mir der Abschied unheimlich schwer gefallen.

        LG Sabrina

        (4) 03.07.17 - 06:54

        Hallo,

        ich konnte es mir finanziell zum Glück leisten zu pausieren, gerade weil die Jüngste gar nicht in den Kindergarten wollte, bzw. nicht mehr wollte und das äußerte sich in Bauchschmerzen, sobald sie die Einrichtung betrat.

        Die wollten mir dann weiß machen es liegt sicher an irendwas, was im Elternhaus nicht stimmig sein muss - ja sicher......deswegen wollte sie ja gleich wieder mit.

        Man wollte sogar mit mir diskutieren...nur habe ich meine Erziehungsberechtigung ja nicht aufgegeben, noch lasse ich mich von irgendwelchem Personal gängeln, wann ich mein Kind wo zu lassen habe und das dies für die Entwicklung ja förderlich wäre, das auch mal heulen zu lassen.

        Erst viel später habe ich dann raus bekommen, das Kindergärtnerinnnen nicht nur nicht nett, sonder regelrechte Biester sein können. Ich will da auch nicht ins Detail gehen, aber für mich fällt so was bereits unter Misshandlung, was da statt fand. Man Kinder auch soweit bekommen, das die daheim gar nichts erzählen und mein Kind wurde auffallend stiller und stiller. Ich hatte meine Kleine da schon nicht mehr hin gebracht, weil mein Bauchgefühl mir sagte, das das nicht nur Trennungsangst sein kann, was auch so war.

        Bei meinem Sohn hatte mir manches schon sauer aufgestoßen.

        Ich sehe Fremdbetreuung seither sehr kritisch und da fehlt eindeutig eine Kontrollinstanz

        Gerade frühkindliche Erfahrungen prägen die Kinder ja auch für das weitere Leben.

      • (11) 03.07.17 - 08:08
        Wo ist die Zeit

        Danke, sowas wollte ich hören.

        Schön wenn es für euch finanziell ging auf kita zu verzichten.

        • (12) 03.07.17 - 13:00

          Ist sicher nicht das, was du lesen wolltest, aber ich finde man sollte Eltern sensibilisieren.

          Von Herzen wünsche ich dir das die Eingewöhnung und alles Weitere super positiv verläuft.#winke
          Sei aber kritisch, höre immer gut zu, wenn dir dein Kind etwas erzählt und vor allem lass dir nicht vorschnell einreden, das Kinder eine andere Wahrnehmung in Bezug zur Wahrheit haben

          • (13) 03.07.17 - 13:08
            Wo ist die Zeit

            Die Erfahrungen die ihr gemacht habt, sind natürlich alles andere als schön. Aber schon eher, so hoffe ich, Ausnahmefälle und nicht die Tagesordnung.
            Wir haben uns für eine Kita entschieden in der die Patentante meines Partners zeitweise arbeitet, also nur paar Wochen im Jahr. Also nicht deswegen für diese entschieden, aber so konnten wir schon Einblick sammeln und vor der eigentlichen Eingewöhnung auch mal hin zu solch Schnuppernachmittagen. Das ist hier im Moment neu bzw wird erst ins Leben gerufen (hier jedenfalls).

        (14) 03.07.17 - 13:06

        Na ja ich habe meine Kleine mit genommen und dann hat mein Projekt halt etwas länger gedauert.

        Dafür war die viel an der frischen Luft und ich hatte dort für sie einen Wohnwagen aufgestellt, damit die dann spielen, malen und auch ggf. schlafen konnte

Wenn Du so negativ an die Kita-Eingewöhnung ran gehst, kann das eigentlich nur schief gehen. Deine ganzen Emotionen bekommt das Kind mit und wird sich von Dir wahrscheinlich nur schwer lösen können.
Bitte fang an, die ganzen Vorteile zu sehen:
Du gibst deinem Kind die Möglichkeit, viel Zeit unter Gleichaltrigen zu verbringen und nicht immer nur mit Erwachsenen zusammen zu sein, die 30 Jahre älter sind - Kinder lernen in dem Alter zum Großteil von Beobachten und Abgucken. Meine Kinder haben nach dem Kitastart einen großen Entwicklungssprung gemacht, sowohl motorisch als auch sprachlich. Sie lernen auch viel im Miteinander wie Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme.
Sie haben ein breites Spielangebot, werden (zumindest in einer guten Kita) auch musikalisch und sportlich/motorisch gefördert.
Geh mit Freude an diesen neuen Lebensabschnitt und denke daran, dass es keine Strafe für Dein Kind ist, sondern (für euch beide!) eine große Chance mit vielen Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.

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