Alles falsch gemacht im Leben?!

    • (1) 08.07.17 - 23:01
      Frau, 34

      Hallo,
      ich möchte gerne anonym schreiben.
      Zusammenfassung: ich hab drei Kinder (0, 6,8), einen Mann, ein Haus, zwei Autos.
      Zum Haus kam ich durch ein Erbe vor 6 Jahren. Natürlich nahm ich das dann auch und zog mit Mann und mittlerweile zwei Kindern ein. Keine Miete zahlen war mit zwei kleinen Kindern natürlich angenehm.
      Außerdem war es das Haus meiner Großeltern und ich dort aufgewachsen.
      Wir renovieren und sanieren seitdem. Man könnte unendlich viel Geld darin versenken und so, wie wir es gern hätten, wird es niemals sein.
      Wir haben vier Schlafzimmer (also drei Kinderzimmer, ein Elternzimmer), ein Wohnzimmer, Küche, einen Raum derzeit für Waschmaschine/Trockner, ein Bad und ein kleines Büro. Aber das sieht halt nicht so aus wie in einem Neubau. Die Räume haben unterschiedliche BodenBeläge und Decken, verschiedene Tapeten usw.
      Das Haus ist 40 Jahre alt, kein Keller, kein Speicher. Wohnfläche so 130 qm.
      Ein Grundstück haben wir natürlich dazu mit Platz für die Kinder.
      Für manche Menschen mag sich das gut anhören, aber ich schäme mich, wenn ich die Wohnverhältnisse der anderen Leute so sehe.
      Erst heute besuchten wir Bekannte in unserem Alter und da ist mir erst wieder bewusst geworden, wie bescheiden wir wohnen.
      Andere haben was geschafft. Tolles Haus, alles abgestimmt, tolle Terrasse und Grundstück, geschmackvolle Möbel etc.
      Ich hab keine Nachbarn und viel Platz. Ok. Ist auch was wert. Ich hab eine 50 qm Garage. Aber alles ist eben alt. Und unsere finanziellen Mittel sind begrenzt. Nach einer Vergrößerung des Hauses, für die wir 10 Jahre abbezahlen müssen, ist nichts mehr drin.

      Mein Mann ist ein Arbeiter. Und er wird nur etwas anderes sein bei seinem Beruf. Ich arbeite wegen der Kinder nur geringfügig im Moment.
      Fakt ist: wir werden uns niemals verbessern wohnmäßig.

      Ich hab das Gefühl, ich habe alles falsch gemacht. Falscher Beruf etc.
      Ich werde niemals schön wohnen so wie andere und mir immer doof vorkommen im Gegensatz zu Bekannten.
      Fast alle leben in Neubauten. Nur wir nicht.
      Ich weiß: anderen Menschen geht es schlechter blablabla.
      Aber ich fühle mich schlecht dabei. Mehr als das, was wir haben ( altes Haus, 20 Jahre altes Auto) ist nicht drin.
      Vor allem fühle ich mich schlecht bei Besuchen. Weil wir weniger haben, bescheiden wohnen etc.
      Ich weiß gar nicht genau, was ich hören will. Vielleicht wäre es gut zu wissen, wenn ich nicht allein damit bin, mich minderwertig zu fühlen.

      • Ich persönlich finde ja, es gibt Wichtigeres als ein Haus wie geleckt. Glückliche Kinder, ein schönes Familienleben, glückliche Ehe etc.

        Wir wohnen in einer alten Villa, in die man auch problemlos zusätzlich zum Abtrag 100 000+ stecken könnte, damit sie in vollem Glanz erstrahlt. Aber dafür müsste ich voll arbeiten, wir müssten am Familienurlaub zurück stecken etc. Diesen "Preis" will ich nicht bezahlen. Die Kinder sind nur einmal klein, das Haus können wir später noch renovieren.

        Derzeit habe ich andere Prioritäten.

        Unsere Kinder machen sich nichts aus schick renovierten Räumen, aber sehr viel aus einer Mama, die nachmittags da ist. Hört sich blöd an, ist aber so.

        (3) 08.07.17 - 23:18

        Bist du gerade schwanger, weil das Alter des jüngsten 0 ist? Falls ja sind deine Gefühle gar nichts ungewöhnliches. Ich kenne viele schwangere die durch die Hormone Nestbautrieb hatten und ihre Wohnungen plötzlich blöd fanden. Das gab sich ein paar Monate nach der Geburt wieder.

        Und falls es nicht die Hormone sind, sobald das jüngste in den Kindergarten geht, kannst du mehr arbeiten und ihr könnt euch mehr leisten. Und davor, wie wäre es wenn du einen Handwerkerkurs belegen würdest und dir dann eins der Zimmer oder den Flur, vornimmst und ihn für dich vorzeigbar machst?

        Oder du suchst dir Bekannte die nicht im Häusern sondern in Altbauwohnungen leben. Das wertet dein Haus auch auf. ;-)

        (4) 08.07.17 - 23:21

        Sorry, aber du bist verrückt.

        Wir wohnen in einem Neubau, die Schulden erschlagen uns fast, 800.000 €. Nur Reihenhaus übrigens, die Nachbarn auf der einen Seite sind zum Kotzen. Seid froh um die Alleinlage!

        Hier gibt es überhaupt keine alten Häuser zu kaufen, sonst hätten wir eines genommen.

        Neues Auto ist auch auf Kredit.

        Du siehst nur die Fassade, glaub mir.

        Aber ich weiß, was du meinst, so ein Neubau hat schon etwas. Fußbodenheizung, moderne Fassade und so. Neue Möbel haben wir auch, alles IKEA, nicht teuer.

        Vielleicht fährst du mal hin und kaufst ein neue Regalwand fürs Wohnzimmer mit Glastüren, promt ist es viel schicker und kostet nicht die Welt!

        Lass dir durch deinen eigenen Egoismus bitte nicht dein Leben madig machen.

          • (7) 09.07.17 - 06:41

            Je nach Wohnlage muss das kein Palast sein. Mein Schwager hat einen Neubau, Doppelhaushälfte, ohne Keller und Garage (nur carport) und 120 qm Wohnfläche für 650.000€. Das ist übrigens noch nicht in der Stadt sondern außerhalb.

            • (8) 12.07.17 - 06:57

              Das ist ja Wucher! In welcher Stadtnähe wohnt er denn - München?

              • (9) 12.07.17 - 08:09

                Nein Frankfurt am Main.

                Das Problem ist einfach die Bauplätze sind rar bzw sind jetzt so mit die letzten die es hier gibt. Das Grundstück allein (nicht besonders groß) ist schon preislich jenseits von gut und böse.

                • (10) 12.07.17 - 15:13

                  Wahnsinn - für so einen Preis hätten wir uns auch nicht "mal gerade so eben" ein Haus leisten können.
                  Wir haben im Speckgürtel Berlins ein Haus mit ca. 145qm und 1000qm Grundstück für gut die Hälfte des von Dir genannten Preises erworben....allerdings haben wir noch ca. 60 Euro pro Quadratmeter Grundstück bezahlt - mittlerweile sind die Preise auch bei uns auf das Doppelte angestiegen...

                  LG

                  a79

          (11) 09.07.17 - 07:39

          2.700 € monatlich plus 30.000 € Sondertilgung im Jahr. Dann werden in 10 Jahren noch 2 Lebensversicherungen fällig.

          Die Hypothek läuft bei der örtlichen Sparkasse. Es ist schon alles kalkuliert, aber wenn mein Mann ernsthaft krank wird, können wir es nicht halten.

          Es ist ein stinknormales Reihenhaus in der teuersten Stadt Deutschlands. 5 Zimmer, 2 Bäder. Gegenüber werden gerade Reihenhäuser für 1,25 Mio gebaut mit winzigem Grundstück.

          Die Zinsen sind aber auch momentan noch niedriger als bei uns, als wir die Hypothek abgeschlossen haben.

          Es ist aber schon toll, im eigenen Haus zu wohnen, wir bereuen es nicht. Es ist sehr ruhig und ich genieße es, Gäste einzuladen, wir haben einen tollen Garten und viel Platz im Vergleich zu unserer Mietwohnung vorher.

          • (12) 09.07.17 - 15:29

            ...da sind wir hier im Osten andere Zahlen gewöhnt ;)
            Wir haben am Freitag erst Richtfest gefeiert, auch ein 120qm Haus ohne Keller. Wenn ich Carport , Einfahrt pflastern und alle Innenausbauten und Grundstück zusammenrechne, kommen wir auf ca.340.000 Euro.

            Ne 2700 € Rate könnte hier natürlich auch keiner stemmen...

            Teuerste Stadt Deutschlands? München?

        (13) 10.07.17 - 21:18

        Ich finde das auch normal. In unsere Gegend bezahlst man für 3 Zimmer ca. 450 000 € , für 4. Zimmer 600.000 - 700.000 € und bei einem Haus derzeit auch locker 850.000 . Derzeit sthet 3 Strassen weiter ein Haus BJ 1962 zum verkauf - 1.350.000 € . Also kein Palast sonder ein alter Bungalow !!!

        • (14) 12.07.17 - 15:09

          WOW! Das sind ja krasse Preise ! #schwitz
          Ich wohne an der Ostsee (Nähe Rostock) und ich fahre 20 Minuten bis zum Meer. Wir haben gestern die Beurkundung für unser "Häuschen" gehabt. 2700qm Grundstück, 270qm Wohnfläche (Stadtvilla, 3 Etagen) vom 1980. Normale Renovierungsarbeiten müssen noch durchgeführt werden und alles was man halt eben "schick" haben mag. Renovierung ca. 10000 (Wände, Fußböden etc.) "schick" machen ca. 20000 (Da zähle ich mal sowas wie neue Bäder usw. rein, da die eigentlich 2015 renoviert wurden). Es ist alles top in Schuss und hat 200.000 € gekostet. 1 Schlafzimmer, Wohzimmer, Esszimmer, Küche, 2 Kinderzimmer, Gästezimmer, 3 Badezimmer, Hauswirtschaftsraum, Verandaanbau, Ankleidezimmer. Wir haben schon oft in letzter Zeit gehört, dass wir ein richtiges Schnäppchen gemacht haben. Aber das es wirklich so ein Schnäppchen ist, habe ich auch erst gemerkt, als wir die monatlichen Raten von 700€ gesehen haben. Also wir werden definitv mit 35 fertig sein mit Abzahlung. :-D (21 und 25)
          wahnsinn eure Preise!!!!#huepf

          • (15) 18.07.17 - 12:36

            Das sind die Preise im Dreiländereck (Deutschland /Schweiz /Frankreich) - Süddeutschland.
            Man nennt die Gegend hier auch die Toskana von Deutschland , was wir täglich an den Temperaturen spüren #schwitz#schwitz#schwitz#schwitz#schwitz
            Heute wieder bis 35 °C und weit und breit weder eine Wolke noch Regen in Sicht.

            Als vor ca. 3 Wochen etwa , das Unwetter über Berlin zog , da saßen wir hier mit 38 °C und es kam tagelang kein Tropfen regen.#wolke#wolke#wolke#wolke#schwitz#schwitz#schwitz#schwitz

            Das ist dann auch kein Spaß mehr #schmoll#aerger

(16) 08.07.17 - 23:30

Ihr habt ein Haus, ein Auto und 3 gesunde Kinder. Vielleicht solltest du es mit mehr Dankbarkeit versuchen statt dich zu bedauern, was du alles nicht hast. Schau doch auf das, WAS du hast. So viel Platz, da kann man einfach einen schuppen bauen zum unterstellen aller Dinge, ein Haus hat nun auch nicht jeder. Und die, die eins haben, bezahlen ihr lebrn lang den Kredit dafür ab. Deine kinder sind gesund, deinen Kindern geht es gut. Was genau brauchst du noch um glücklich zu sein? Materielle Dinge sind so unwichtig. Wirklich wichtig ist Gesundheit und Zeit mit seinen lieben verbringen zu können. Was andere haben ist egal. Wichtig ist, was du aus dem machst, was du hast.

(17) 08.07.17 - 23:31

>>>Das Haus ist 40 Jahre alt,<<<

Das ist überhaupt kein Alter für ein Haus.

>>>Die Räume haben unterschiedliche BodenBeläge und Decken, verschiedene Tapeten usw.<<<

Das ist ja nun nicht ungewöhnlich und nach sechs Jahren sollte man geschafft haben, das zu ändern. Das sind ja ganz normale Renovierungsarbeiten.

Bei euch ist eben nicht mehr drin. Überleg dir mal, ihr hättet das Haus nicht geerbt und ihr müsstest in einer beengten Mietwohnung für viel Geld leben.

Es gibt immer jemanden, der ein schöneres Haus, ein neueres Auto, vielleicht noch Ferienhaus und Segelboot hat.

So ganz verstehe ich nicht, warum du dich schämst. Hast du das Gefühl, du hättest mehr tun oder leisten können?
Im Übrigen weißt du auch gar nicht, wie sich andere ihre Häuser leisten können.
Vielleicht würdest du das so gar nicht wollen.

(18) 08.07.17 - 23:35

tut mir leid,aber für mich hast du echt nen Schuss in der Birne.
überlege mal wo du stehen würdest ohne das Erbe. im Neubau?
Vergesse auch nicht, viele die augenscheinlich im Neubau hocken, sind für lange Zeit verschuldet, denen gehört das Haus noch nicht wirklich.

Sei glücklich mit dem was du hast.

(19) 08.07.17 - 23:48
Alles nur Schein...

Ich möchte wetten, dass viele deiner Bekannten zwar schicker wohnen als ihr, aber nicht glücklicher sind.

Eine Bekannte von mir, eine Polin, hat mit ihrer Familie endlich den Traum vom Neubau-Reihenhaus verwirklicht. Alles neu eingerichtet. Zwei Autos brauchen sie auch. Sie zeigt überall stolz die Fotos herum. Ich fragte mich, wie "die" das stemmen. Ihr Mann geht natürlich Vollzeit arbeiten, bringt aber nur ein durchschnittliches Gehalt nach Hause. Der Sohn studiert, wohnt noch zu Hause.

Weißt du, wie die ihre Fassade aufrecht halten? Die Frau geht putzen, von morgens bis abends. Sie haben Angst vor dem Postboten. Der bringt nämlich jetzt nach dem ersten Jahr im eigenen Haus die Rechnungen vom Stromversorger, von der Stadt (Wasser, Müll), Grundsteuer, Erschließung muss noch gezahlt werden usw. Die Frau hat darüber so starke Rückenschmerzen bekommen, dass es ihr unmöglich ist, weiter putzen zu gehen. Aber sie wohnt schön.

So ähnlich wird es mindestens einigen deiner Bekannten auch gehen.

Übrigens mag ich unsere alten gemütlichen Möbel, ich möchte sie nicht gegen Ikea, Roller oder Poco tauschen.

Ihr wohnt bescheidener, aber es hört sich finanziell machbar an. Ihr könnt gut schlafen, habt keine Angst vor dem Postboten, keine psychosomatische Beschwerden. Ihr habt einen großen Garten, der wäre mir übrigens lieber als ein Reihenhaus-Neubau.

(20) 09.07.17 - 00:04

Du bist neidisch, obwohl es Euch gut geht. Vielleicht sogar besser als Deinen Bekannten in Neubauten, die sich bis zum Sankt Nimmerleins Tag verschuldet haben.

Die meisten Familien leben in Mietwohnungen möchte ich mal behaupten. Sind die alles unglücklich? Ich glaube nicht.

Du hast mehr als viele andere, ich finde so einen Neid undankbar.

(21) 09.07.17 - 00:12

Hallo ,

irgendwie liegt es in der Natur des Menschen , daß man immer nach dem strebt was man nicht hat . Die Kirschen in Nachbars Garten ......

Wo wärd ihr , wenn Du nicht das Haus geerbt hättest ?

In einer Mietwohnung mit weniger Platz und ohne Garten ? Wieviel würdet ihr dafür monatlich zahlen ? Hättet ihr da Geld für moderne Möbel ?

Im Leben sind materielle Dinge nicht das wichtigste. Wichtig ist , daß man mit dem was man hat das Beste daraus macht.

Seid ihr gesund ? Seid ihr glücklich ?

Wahrscheinlich beneiden Euch manche , die in einer tollen Neubauwohnug mit 500 000 € Schulden am Hals sitzen um Euer Häuschen mit Garten .

40 jahre ist für ein Haus noch kein Alter. Ein paar Tapeten und neue Böden sind machbar . Immer eins nach dem Anderen .

Es ist nicht gesund, Deinen eigenen Wert an Eurer Wohnsituation fest zu machen. Du bist nicht minderwertig , nur weil Du nicht im Neubau wohnst.

Falls Deine Freunde Dich das spüren lassen sind sie keine richtigen Freunde.

Und Du solltest Dir bewusst machen , was Du alles hast und nicht das , was Du nicht hast. Rede Dir Dein Leben nicht schlechter als es ist. Oder bist Du so oberflächlich , daß Dir der äußere Schein so wichtig ist ?

LG

Tina

(22) 09.07.17 - 01:10

Als du das Haus vor 6 Jahren geerbt hast, war es 34 Jahre alt. Das ist doch kein Alter für ein Haus. Was es so runtergekommen?

Heizung, Dämmung, vielleicht Fenster sind sicher irgendwann dran und verschlingen viel Geld. Vielleicht modernisiert man das Bad.......

Aber wieso habt ihr es in 6 Jahren nicht geschafft, vernünftig zu tapezieren oder die Decken zu erneuern, zu streichen oder was man sonst so machen kann damit man sich wohlfühlt? Ein paar Eimer Farbe bringen einen doch nicht um. Und selbst gemusterte Tapeten in Gelsenkirchener Barock kann man überstreichen, wenn man sie nicht gleich alle runterreißen will. Ihr werdet doch vorher auch irgendwo gewohnt haben und bei jedem Umzug streicht man i. d. R. neu nach den eigenen Wünschen oder streicht und tapeziert nach, wenn man lange Jahre in einer Behausung wohnt. soweit ich weiß, muss man das sogar als Mieter.

Und was die geschmackvollen Möbel der anderen betrifft: woher habt ihr eure Möbel? Nicht selbst gekauft?

Es hält einen ja niemand davon ab, im Inneren so zu gestalten, dass man sich wohlfühlt, dass es dem eigenen Geschmack entspricht etc. Bei dir klingt es so, als habest du keinen Geschmack bzw. denkst das selbst von dir.
Das Drumherum ist nur eine Hülle. In Altbauten sind die Straßenfassade oder das Treppenhaus oft auch nicht so toll. Aber hinter den Wohnungstüren kann es ganz anders aussehen und jeder richtet sich nach seinen Wünschen ein. Und die Mehrzahl der Menschen lebt in Mietshäuser, wo sie keinen Einfluss auf die Fassade oder das Treppenhaus haben. Freunde von uns haben ein Einfamilienhaus aus den 60er Jahren geerbt und auch bezogen. Von außen völlig unscheinbar. Aber von innen toll! Schöne alte Fußböden, tolle Wandgestaltung, selbst gemalte Bilder, schöne Lampen, alte und neue Möbel kombiniert. Passt alles zum Haus und den Bewohnern.

War das schon immer ein Thema bei dir? Man könnte meinen, ihr seid aus einer Luxus-Mietwohnung in ein verfallenes Bauernhaus gezogen.

Ich weiß nicht, was es dir bringt, wenn du von anderen hörst, die sich auch minderwertig fühlen. Du kennst hier ja nicht einmal jemanden, selbst wenn sich einer findet.

Die Kinder sind ja nicht mehr so klein -wobei.... was heißt 0 Jahre?....... bist du schwanger?

Du könntest ja bald beruflich wieder mehr arbeiten und auch mehr zum Familieneinkommen beitragen. Dann sind auch ein paar neue Tapeten drin.

  • (23) 09.07.17 - 06:05

    Hmm. Wir hätten dann wohl gekauft. Wenn ich nicht geerbt hätte.
    Natürlich tapezieren und streichen wir. Aber ein altes Haus ist ein Fass ohne Boden. Wir haben schon locker 50.000 investiert und neue Fenster und Türen waren nicht mehr drin.
    Im Neubau hat man halt alles einheitlich. Im alten Haus nicht.
    Familien leben hier tatsächlich fast nie in Wohnungen. Wir wohnen ländlich. Und hier ist es fast schon üblich, zu bauen. Wobei das auch sehr teuer geworden ist.
    Ich ärgere mich, dass ich mir da früher nie Gedanken drüber gemacht habe. Dass ich mir mit meinem Beruf nie ein schönes Haus leisten kann. Ich dachte immer: ich erbe mal und gut ist es. Aber jetzt bin ich unzufrieden.

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