Dauer der Zustellung des Scheidungsantrag?

    • (1) 17.07.17 - 09:36
      Hilflos2017

      Hallo, wie lange dauert die Zustellung des Scheidungsantrags vom Amtsgericht.
      Vorschussrechnung wurde schon beglichen.
      Nun möchte mein Noch-Mann das ich die Steuererklärung 2016 unterzeichne. Gemeinsamer Haushalt, normales Eheleben was dem nicht so ist.
      Ich habe im Mai sie Scheidung wo gereicht und auch rückwirkend das Trennungsjahr angegeben. Steuerklasse konnte ich aus privaten Gründen nicht ändern.
      Deshalb kann ich diese Steuererklärung nicht unterzeichnen. Mein Noch-Mann weiß vom Scheidungsantrag nichts.
      Ich möchte das er es vom Amtsgericht erfährt.

      ( Angst auf seine Reaktion, durfte meine Steuerklasse auch nie abändern)

      Wie lange dauert die Zustellung des Scheidungsantrags?

      • Das ist vermutlich von Gericht zu Gericht verschieden. Bei mir hat es ab Zahlungseingang gut 3 Wochen gedauert. Kannst du ihn nicht irgendwie hinhalten? Oder einfach sagen, dass du nicht unterschreibst, weil das dann falsche Angaben wären und du für ihn nicht lügen willst?

        Die Steuererklärung musst du doch so oder so unterschreiben. Oder hast du eine eigene Steuererklärung gemacht mit getrennter Veranlagung. Das hat doch mit dem Scheidungsantrag nichts zu tun.

          • Komisch hört sich das trotzdem an. Der Mann weiß noch nichts vom Scheidungsantrag, haben aber schon getrennt (wenn auch nur räumlich) gelebt. Das muss sie doch erst mal nachweisen oder nicht. Und die Steuerklasse konnte sie auch noch nicht ändern, nicht mal dieses Jahr. Selbst wenn sie getrennte Veranlagung machen, werden sie noch als Ehepaar in dem Jahr 2016 berechnet, oder liege ich da falsch.

            • (6) 17.07.17 - 13:24

              Was ist komisch?
              Ich wurde erpresst und bedroht, mein Noch-Mann bestand auf Papier Ehe. Schon vor paar Jahren wollte ich Steuerklasse abändern und er drohte mir.
              Was hätte ich tun sollen?
              Jetzt kam nächste Drohung und da bin ich zu einem Anwaltsgespräch.
              Bei der Beratung den Scheidungsantrag gestellt.
              Mein Noch-Mann hat alle Scheidungstricks angewandt bevor er auszog.

              Er ist inoffiziell ausgezogen, wie gesagt drohte mir, wenn

            • (7) 17.07.17 - 13:36

              ich etwas unternehme...
              Zumal noch gemeinsame Kinder im Spiel waren, die Luxus gewöhnt waren.

              Da aber die Drohungen nicht aufhörten, schaffte ich es endlich zum Anwalt. Obwohl ich Angst habe.

              Hermina meinst ich schreibe das aus Spaß. Ich weiß nicht wie es weitergeht, meine Angst ist groß

              Deshalb weiß er nicht, das ich beim Anwalt war und Scheidungsantrag stellte.
              Ich will auch nicht mehr mit so einem Mann länger verheiratet sein.

              Kennst den Spruch Geld reagiert die Welt..?

              Mein Noch -Mann lebt sein Leben mit Lebensgefährtin und das könnte ich beweisen.

              • Wie gefährlich ist denn dein Mann. Meinste er reagiert anders, wenn der Scheidungsantrag über das Amtsgericht kommt, als wie wenn du es so gemacht hättest. Wichtig ist jetzt eigentlich nur, dass du standhälst und weiter diesen Weg gehst. Lass dich von ihm nicht mehr runter machen. Dir wurde doch mit Sicherheit auch vorgerechnet, was dir und deinen Kindern zusteht an Unterhalt. Dass deine Kinder jetzt nicht mehr im Luxus schwimmen können, wie du es schreibst, werden sie verkraften. Wissen sie denn von deinem Vorhaben bescheid? Wie alt sind sie denn.

                Lieb eHilflos,

                wenn es wirklich so furchtbar ist, wie Du sagst (und nicht nur gefühlt), dann verlasse sofort das Haus mit den Kindern und gehe ins Frauenhaus.

                Scheidung kann man in extremen Fällen nicht nur beschleunigen, sondern auch noch echt fix durchziehen.

                Was soll denn das für eine Nummer, dass Dein Mann von der Scheidung über das Amtsgericht erfährt? Denk an Dich und Dein Kinder. Raus da.

                Sofort.

      Wenn ihr euch 2016 getrennt habt, solltest du der Zusammenveranlagung zustimmen. Dazu bist du zwar nicht steuerrechtlich verpflichtet, aber familienrechtlich im Rahmen der nachehelichen Solidarität.

      LG

Top Diskussionen anzeigen