WochenendBeziehung und Familie

    • (1) 20.07.17 - 20:45

      Hallo,
      Seit 4 Monaten bin ich aus beruflichen Gründen von meiner Familie getrennt, das Projekt läuft zwei Jahre.
      Ich komme Freitags nachts nach Hause und musd Sonntag Mittag wieder los.

      Also echt knapp die Zeit

      Meine Kinder sind knapp 15, 13 und 7.
      Im Alltag kommt mein Mann gut zurecht, wir hatten die Situation schon mal vor 11 Jahren da waren die beiden Großen noch sehr klein. Damals war ich 1 Jahr lang die Woche über weg.
      Mir fällt auf dass es damals einfacher war für die Kinder.

      Sie waren es einfach gewohnt, dass Papa sich kümmert und Mama kam am Wochenende dazu.
      Jetzt ist es schwierig, meine Tochter pubertiert und mein Mann sagte neulich mal wieder, dass er sich als Vater da etwas schwer tut mit ihr.
      Mein Sohn hat große Probleme in der Schule durch seinen Autismus und auch die Familie ist dadurch belastet und eingeschränkt in vielen Bereichen.
      Mein Mann sagte mit zwei Kleinkindern wäre das damals was anderes gewesen.

      Keine Diskussionen,keine Schulsorhen, kein Luebeskummer, kein Gezicke.
      Damals haben die beiden schön zusammen gespielt, waren den ganzen Tag in der Kira und zeitig im Bett.
      Jetzt ist ständig Streit, es ist laut, mein Mann ist überlastet.

      Unsere Beziehung leidet, da wir am Wochenende kaum Zeit füreinander haben.

      Meine Tochter wirft mir Desinteresse vor und dass mir mein Job wichtiger ist.
      Das Problem ist, dass sie als ich noch zu Hause war, mir gesagt hat, dass sie froh wäre wenn ich weg bin.
      Sie hat total abgeblockt, war nur unterwegs, kam nachts nicht nach Hause, hat mich und meinen Mann nur angeschrien.
      Ein normales Gespräch war gar nicht möglich.
      Ich habe das Gefühl mir entgleitet alles, soll ich den Job aufgeben?
      Ich hab eine Vertrag unterschrieben, das ist nicht so einfach da raus zu kommen

      Ich weiß einfach nicht weiter.
      Ich habe gar keine Lust morgen nach Hause zu fahren....

      • (2) 20.07.17 - 20:51

        Aha wieder die Karrierefrau mit den 3 Kindern die hier immer schreibt und so ein Grundsatzdiskussion was ist denn nun wichtiger (Kinder oder Beruf) entfachen will? Ich bin noch nicht lange hier, aber ich habe dich schon mindestens 2 Mal hier gelesen bevor die wieder gelöscht wurdest. Ich wette diesmal wird es wieder so sein.

        • Ich bin keine Karrierefrau.

          Im Gegenteil, ich habe diesen Job nur ungern angenommen, aber mein Chef hat ziemlich Druck gemacht.
          Nur weil man aus beruflichen Gründen mal weg von der Familie ist, ist man doch noch kein Karrieremensch.
          Es ist ein ganz normaler Job den ich mache.
          Nur diesmal in einer anderen Stadt weiter weg von zu Hause.
          Außerdem habe ich noch zwei erwachsene Kinder aus einer früheren Beziehung.

          Ich muss dich enttäuschen, ich bin weder eine Karrierefrau , noch vernachlässige ich gerne meine Kinder.

          Daher sage ich doch: ich denke drüber nach Alles hinzuwerfen.
          Aber auch das hat Konsequenzen und ich muss gut abwägen.

          (4) 20.07.17 - 21:23

          Bitte nimm zur Kenntnis, dass es auch Frauen gibt, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen können und auch wollen. Deine Wahrnehmung ist extrem eingeschränkt, schau dich doch bitte einmal in der Welt um, du wirst sicherlich erkennen müssen, dass deine Position schon sehr "exotisch" ist. Die TE muss erkennen, dass ihre pubertierenden Kinder wesentlich sprachgewandter, sebstständiger und auch kritischer geworden sind als im Kleinstkindalter.
          Nachtrag für dich: Ich habe zwei Kinder, bestens famililär an-und eingebunden (14/12) arbeite als Wirtschaftsjuristin (selbständig) und habe nicht nur für meine Kinder die soziale Verantortung sondern auch für 32 Mitarbeiter und bevor du dein Beißholz herausholst, es klappt ganz vorzüglich. Mein Mann baut in China ein großes Werk auf und kommt im Jahr mehrfach auf "Befruchtungsurlaub"

          Meine besten Grüße in den Bayerischen Wald.

          • Hi,
            Ich bin quasi in die ganze Sache rein gestolpert.

            Wenn man seinen Job ganz gut erledigt kommt das fast automatisch dass einem Verantwortung übertragen wird. Zuerst als Assistent und später bekam ich eigene Projekte auch mit Personal- und Budgetverantwortung

            Und ich muss es auch nicht umsonst tun.
            Wir haben uns das einfacher vorgestellt.

            Kinder groß, wird schon klappen, schwierige Phasen gibt's halt immer.

            Mein Mann ist in seinem Job oft auf Bohrinseln und wochenlang weg.
            Dann muss ich hier neben Vollzeitjob und langen Arbeitstagen den Laden schmeißen.
            So ein Leben ist nicht für jeden geeignet und möglich.
            Darf ich dich fragen wie ihr den Alltag organisiert und wie euer Umfeld es sieht, dass ihr beide beruflich sehr eingespannt seid?

            • Wie passt denn das mit dem Bohrinsel Job von deinem mann jetzt zu dem, was du im ersten Beitrag geschrieben hast? Nämlich das deine kinder es gewohnt sind, dass er da ist? Da stimmt doch was nicht. Entweder er ist wochenlang weg, dann können deine kinder es aber nicht gewohnt sein, dass er den laden zu hause schmeißt oder er ist zu hause aber dafür bist du weg. Was denn nun?

              • Das bezog sich nur auf die Situation als sie klein waren und ich das Jahr weg war.
                Da haben die Kinder das einfach noch so hingenommen dass Papa sich kümmert.

                Jetzt ist das nicht mehr so.
                Jetzt, 11 Jahre später haben wir die Situation wieder dass ich länger weg bin.
                In der Zwischenzeit war es meinn Mann der phasenweise weg war für einige Wochen.

                In der Zeit war ich dann zumindest abends daheim.

                • (8) 20.07.17 - 22:42

                  Ich glaube du bindest uns allen wieder einen Bären auf mit deinem Mann der sich immer um die Kinder kümmert wenn du von Montag bis Freitag weg bist aber er dann doch auch wochenlang auf Bohrinseln unterwegs ist. Nichts sehr durchdacht.

                  Und im anderen Thread schreibst du er hat sehr viel mit Frauen zu tun und seine Sekretärin ist ja so hübsch und neben euch wohnt ein model was sich oben ohne sonnt ohne dass es dich stört. Ich glaube du bist ein Fake und lügst hier in allen Beiträgen die du in allen Foren schreibst das blaue vom Himmel. Dir noch einen schönen Abend! Und ich wette mit dir du bist in einer Woche nicht mehr da Frischling!

      Na, deine Tochter hat dir bereits früh gezeigt, dass sie sich vernachlässigt fühlt. Durch das weg bleiben usw. Will sie euch einfach nur sagen:"Kümmert euch um mich! Macht euch sorgen um mich! Ich mache das, damit ihr mir zeigt, dass ihr liebt. Wenn ich weg bleiben und euch ist das egal, bin ICH euch egal. " in der Situation hätte ich so eintn Job nie angenommen. Eure Kinder brauchen dich. Ein Elternteil allein kann nicht alles auffangen. Gerade in der Pubertät brauchen Kinder ihre Eltern um so mehr. Sie zeigen es dir ganz deutlich.

    >>>Ich habe gar keine Lust morgen nach Hause zu fahren....<<<

    Dann bleib doch weg.
    So wie du in einem anderen Thread deine Kinder beschrieben hast, würde ich auch schreiend weglaufen...
    Und wieder ist ein männliches Kind dabei, das Schulschwierigkeiten hat und wahrscheinlich keinen Abschluss erreichen wird.

    Hast du kein Hobby?

    Hallo,

    mein Mann ist auch unter der Woche neuerdings nicht da - arbeitet im Ausland, bald auch immer zwei Wochen am Stück.

    Es ist eine Situation, an die man sich anpassen muss. Das dauert einfach etwas.

    Aber Deinen Kindern, insbesondere der Tochter würde ich zusammen mit Deinem Mann mal eine gehörige Ansage machen:

    Du gehst arbeiten, wie Du das für richtig hältst - Dir dann Desinteresse vorzuwerfen ist respektlos und haltlos. Eine Wertung Deiner Arbeitswahl steht ihr gar nicht zu. Du hast das sicher sehr gut überlegt.

    Da solltest Du Dich schleunigst mal abgrenzen - sonst projeziert Deine Kids ihren ganzen Pubifrust auf Dich, weil Du es Dir gefallen lässt. Dann bist Du für alles die Dumme, egal was es betrifft - Du sagst ja selbst, sie wollte Dich vorher "weg haben" - und nun ists auf einmal anders rum.

    Und der Papa wird gefälligst NICHT kaputt gespielt mit Streit, laut usw. Da können sich die Kinder schon zusammen reißen und das Zusammenleben nicht total sabotieren.

    Hier ist ganz klar Abgrenzung und Elternarbeit gefragt. Ihr seid NICHT die verbalen und sozialen Fußabtreter eurer Kinder.

    Ich würde von meinen Kindern Mitarbeit am sozialen Leben einfordern - sollte dies nicht geleistet werden, würde ich als Mann und umsorgender Vater das Familienleben meine Konsequenz ziehen.

    Trotz aller möglichen "Strafen" oder Konsequenzen würde ich immer wieder das Gespräch suchen und feste Regeln aufstellen, die MIR mein Leben erleichtern.

    Familienleben ist nicht, sich für seine Kinder aufopfern.

    Familienleben ist, seine Kinder zu mitfühlenden, sozialen Menschen zu erziehen, die nicht nur sich selber sehen, sondern sich als Teil einer Gemeinschaft verstehen.

    Ich weiß, das ist schwer für Pubis - aber auch die lernen es, wenn die Eltern mehr Durchhaltevermögen haben.

    Alles Gute euch

    LG

    • Bevor ich hier einen Shitstorm abfange, ein kleiner Disclaimer:

      Meine Antwort ist so zu verstehen, dass ich davon ausgehe, dass die Eltern sich grundsätzlich gut um die Kinder kümmern und informierte und verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen, was Berufswahl und Familienleben betrifft.

      Dass die Pubis der TE so unsozial und frech auf die neue familiäre Situation reagieren, habe ich nicht elterlichem Versagen sich um die Kinder zu kümmern, zugeschrieben, sondern einfach der Tatsache, dass bei Pubertierenden Jugendlichen das Zentrum der Welt meistens in den eigenen Köpfen ist.

      LG

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