unglücklich, mann will trennung nicht akzeptieren.

    • (1) 24.07.17 - 17:47
      ichkannnichtmehr

      Es ist so ein ewig langes nebeneinander her leben mit Auseinandersetzungen wegen der Erziehung unserer Kinder. Und doch, obwohl schon ewig nichts mehr zwischen uns läuft, mehr als 2 Jahre, will der Vater der Kinder keine Trennung akzeptieren.

      Ich fühle mich wie im Käfig. Habe aber auch niemanden wo ich hin kann und eine Wohnung einzurichten, Umzug, Kautionskosten kann ich mir mit einem Teilzeitgehalt nicht leisten.

      Aber so halbgar kann ich auch nicht weiter machen. Es frustriert mich und macht mich unglücklich.

      Wie kann ich aus dem Gefängnis ausbrechen ohne das es eskaliert? Mein älterer Sohn hat diese Woche zu mir gesagt, er hat Angst das sein Papa mir was antun könnte.

      :-(

      • Es ist egal, was er akzeptieren will. Er HAT eine endgültige Trennung zu akzeptieren, ob ihm das nun passt oder nicht. Ebenso hat er Unterhalt fürs Kind und für dich zu zahlen, wenn ihr euch trennt. Ob ihm das nun passt oder nicht. Und du kannst Hilfe vom Arbeitsamt, Caritas oder sonstigen Institutionen bekommen, wenn dein Geld nicht reicht. Niemand muss bei einem Partner bleiben, wenn er nicht will. Es gibt Hilfen, man muss dafür allerdings den Hintern in Bewegung setzen und etwas tun.

        Hallo,

        so schwer es auch ist. Nimm deinen ganzen Mut und die Kräfte die dir noch bleiben und nimm Hilfe an.

        Gehe zu Beratungsstellen, sprich bei einem Frauenhaus vor . Geh auch notfalls für eine gewisse Zeit in ein Frauenhaus.

        Dein Sohn hat schon genug mitbekommen und hat Angst um dich. Eure Kinder bemerken was los ist und es belastet die Kinder genauso wie dich. Eure Kinder stecken aber zusätzlich noch in einem Konflikt. Sie wissen meist nicht wie zu wem sie halten sollen. Sie haben Angst um dich, möchten aber meist auch nicht dem Vater den Rücken kehren und suchen oft die Schuld für die Probleme zu hause bei sich.

        Wenn dein Einkommen zu gering ist eine Wohnung zu finanzieren müsstet du Leistungen nach dem SGB bekommen.

        Versuch jemand zu finden mit dem du über alles reden kannst, bei dem du deine Sorgen und Nöte loswerden kannst.

        https://www.hilfetelefon.de/aktuelles.html

        Ich wünsche dir viel Kraft und Unterstützung.

        blaue-rose

        Du hast hier den ersten Schritt gemacht und Deine Entscheidung steht.

        Er kann Dich nicht halten.

        Du bekommst mit Deinem Sohn definitiv Unterstützung, um dort auszubrechen und Dir etwas eigenes aufzubauen, wo Du glücklich werden kannst.

        Warum hat Dein Sohn Angst, dass er Dir was antun könnte? Das ist vermutlich der Grund, warum ein Frauenhaus Dich unterstützen könnte. Selbst wenn es erst mal eine Beratung ist.

        An Deiner Stelle würde ich mich emotional stabilisieren und stolz drauf sein, dass Du Deine Entscheidung getroffen hast und jetzt diese in die Tat umsetzen wirst. Das wird Dir Kraft geben.
        Dann überlege Dir verschiedene Szenarien. Auch wer Dich neben dem Staat unterstützen kann? Besteht die Möglichkeit, den TZ Job aufzuwerten? Musst Du dafür ggf. den Ort wechseln und wärst Du dafür offen?

        Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Neuanfang und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel! :-)

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