Einfach ständig traurig und unzufrieden

Hallo euch allen.

Ich weiß gar nicht ob das hier das richtige forum ist. Aber ich versuch es mal.

Zu meiner Situation, ich bin verheiratet 2 kinder 8Jahre und eins 14 monate alt.

Ich bin noch in Elternzeit. Mein Mann geht arbeiten 40h Woche also völlig normal. We frei.

Ich einfach in letzter zeit sehr traurig, weine viel vorallem nachts. Mein Mann versucht mich zu trÖsten , fragt was los ist und meint es gut. Aber ich weiß selber nicht was los ist. Fühl mich allein obwohl ich es nicht bin. Traurig so als ob mich manchmal alles erdrückt. Durch meine Launen streiten wir viel. Ich weiß dass ich der hauptverursacher der streitigkeiten bin einfach weil ich sehr unzufrieden bin. In letzter Zeit bringt mich einfach alles zum weinen, kleingkeiten.

Das kleine kind geht seit 4 Wochen zur eingewöhnung in die kita für 1 Stunde ca. Den tag hab ich den Bus verpasst weil es so geregnet hat. Selbst diese lapalie hat mich zum heulen gebracht. Nicht mal dazu bin ich in der Lage, mein kind weg zu bringen.

Wie wird es sein wenn ich wieder arbeiten gehe.

Ich kann mich zur Zeit überhaupt nicht leiden . Ich merke wie wütend ich auf mich bin , warum weiß ich nicht.

Und jetzt wo ich das hier schreibe steigen mir wieder die Tränen auf

Das ist doch nicht normal

Ich wünsche euch einen schönen tag.

Was du beschreibst, klingt nicht gut.
Es klingt nach Depressionen.

Das Gute: Du bist keine doofe Kuh, du bist krank geworden. So als hättest du eine Grippe, nur eben, dass die Erkrankung nicht körperlich ist.
Das Doofe: Du müsstest jetzt dir von außen Hilfe holen, z.B. in Form einer Therapie. Der Schritt fällt vielen Menschen schwer und es kann dauern, bis man einen Termin hat und endlich in Behandlung geht.

In der Zwischenzeit kannst du es mit einer Bestandsaufnahme versuchen. Bist du schon immer eher niedergedrückt oder melancholisch? Seit wann schlagen dir die Launen ein Schnippchen? Wochen? Monate?

Gut möglich, dass es besser wird, wenn du arbeiten gehst. Je nachdem wie ander es ist, in Elternzeit zu sein und wie du diese Zeit empfindest. Bist jemand, der auf sich achtet oder jemand der funktioniert.

Ich selber bin auch krank geworden als uch zuhause war. Ich war aber sehr lange zuhause, fast 10 Jahre. Die Tendenz zu Rückzug und Traurigkeit hatte ich schon immer. Erst mit Weiterbildung und Aussicht auf Arbeit hat sich mein Zustand deutlich gebessert.

Danke für deine Nachricht.

Es geht schon eine Weile. Es begann schleichend. Wann genau kann ich nicht einGrenzen.

Ich fühl mich einfach so kindisch und unreif.

Eigentlich kann ich froh sein so ein tollen mann zu haben, er versucht wirklich alles.

Mit dem Rückzug stimmt auch.
Ich geh oft Stundenlang baden wenn die Kinder im Bett sind ab 19 uhr ist ruhe. Das gute ist unser kleines schläft durch.

Sex hatten wir schon ewig nicht mehr. Was denk ich aber nicht das Problem ist.

Heute habe ich es auch nicht geschafft das kleine in die kita zu bringen.

Ich könnt nur weinen. Mein Mann wäre heute sogar zu hause geblieben, aber was hilft das.
Ichv werde nach den Ferien mal zum Arzt. Aberich habe sorge nicht ernst genommen zu werden. Weiß nicht warum.

Depressionen. Die Sorgen dafür, dass dein Bild so verzerrt ist. Dass deine Probleme unwichtig, lächerlich oder klein sind.

Sind sie nicht.

Dass dein Mann dir helfen will, lass es zu. Das hilft auch ihm. Er fühlt sich nämlich auch besser, wenn er arbeiten geschickt wird, obwohl er dich gern unterstützen möchte.
Zwei Menschen ein bisschen weniger allein mit DEN Problemen.

Rede mit ihm über den Verdacht. Und warte nicht bis nach den Ferien. Depressionen haben die Wirkung, dass man Dinge aufschieben, die man angehen sollte.

Es ist sehr wichtig, dass du so bald wie möglich einen Psychotherapeuten anrufst. VT. Arzt ist auch gut, aber nur gleichzeitige. Überwrisung nicht nötig.
Wartezeit kann lang sein und sonst wartest du statt 8 Wochen, 12 Wochen bis professionelle Hilfe naht. Auh die Krankenkasse kann helfen. Und wenn du im Moment nicht kannst, lass deinen Mann anrufen und die Termine ausmachen.

Du hast überhaupt nix falsch gemacht. Du bist nicht doof und du musst dich nicht zusammenreißen. Nur Hilfe annehmen. Das ist wichtig. Damit hilfst du dir und deiner Familie. Dein Mann kriegt den Tipps, was er machen kann. Und nach einer Weile weinst du weniger. Kannst dich öfter freuen und alles fühlt sich nicht mehr nach zuviel an.

Ist echt so. Das wird wieder besser.

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Lass deine Blutwerte checken! Mir ging esähnlich bevor ich schilddrüsentabletten genommen habe. Seit ich eingestellt bin, sind diese gedanken verschwunden. Ich hab wieder die Kraft mein Leben in die Hand zu nehmen.

Es könnte so vieles sein, deswegen ist ein Arzt die richtige Anlaufstelle. Wenn dein Mann anbietet zu Hause zu bleiben, dann lass ihn doch die Eingewöhnung machen. Ruh dich etwas aus und tu dir was gutes.