Hobby laut Partner zu teuer?!

    • (1) 31.07.17 - 14:19
      WieSehtIhrDas?

      Hallo ihr Lieben,

      kurz zu meiner bzw. unserer Situation.
      Mein Hobby ist die Reiterei und ich bin seit 3 Jahren auf der Suche nach dem "richtigen" Pferd.
      Den RICHTIGEN in menschlicher Beziehung habe ich bereits gefunden und wir sind seit kurzem verheiratet. Er wusste von Beginn an, dass es mich nur mit meinem Hobby gibt. Bis jetzt habe ich das Pferd einer Freundin bewegt, die beruflich sehr eingespannt ist. Leider zieht sie nun weg und ich möchte den Plan von einem eigenen Pferd endlich in die Tat umsetzen. Ich reite seit 10 Jahren, früher Turniere, heute nur noch Freizeit mäßig. wir haben das Thema bereits vor einem Jahr auf dem Tisch gehabt und uns dazu entschlossen abzuwarten, bis meine Freundin keine Hilfe mehr benötigt. Versteht mich nicht falsch, ich ärgere mich nicht. Ich wollte nur Mal von euch wissen, inwieweit ihr Hobbies auslebt? Wie viel finanziell dafür gezahlt wird und wie euer Partner dazu steht ? Sehe ich das zu eng und mein Mann hat Recht, dass es "nur für ein Hobby" (was es für mich definitv nicht nur ist) zu viel Geld ist ?! Würdet ihr euch auch ein wenig bevormundet oder eingeschränkt fühlen ?#gruebel#huepf

      Bisher habe ich ca. 50-80€/Monat ausgegeben. Mit eigenem Pferd würde ich dank guter Kontakte auf 150-160€/Monat kommen.#bla

      Er übt sein Hobby auch aus. Da es sich um Handball handelt, ist das allerdings nicht so kostenintensiv. Ca. 30€/Monat. Dazu sein Quad mit allen Nebenkosten auf ca. 50€/Monat (jährlich auf den Monat runter gerechnet)

      Nur um dem vorzubeugen: "Gib nicht einfach sein Geld aus!"
      -> Ich bin die Hauptverdienerin in unserem Haushalt. Es stört mich absolut nicht und mein mann kann genau wie ich über das gesamte geld verfügen. Wir kommen auf ca. 3000 netto im Monat und teilen uns ein Konto. Wir wiegen nichts miteinander auf . Kein "mein" und "dein". Daher berede ich es auch VORHER mit meinem Mann. :-)
      -> Wir sparen im Monat 500€ und haben immer noch genug "übrig"; wir können es uns leiste ohne am Hungertod zu nagen. Es ist allerdings eine "höhere" finanzielle Verbindlichkeit, die wir gemeinsam entscheiden.:-D

      Akzeptiert euer Partner euer Hobby?

      Anmelden und Abstimmen
      • (2) 31.07.17 - 14:22

        Du hattest das Hobby schon vor ihm.
        Du verdienst dein eigenes Geld.
        Du darfst entscheiden wofür du dein Geld ausgibst.

        • (3) 31.07.17 - 16:47

          Mit dieser Einstellung kann man doch keine Ehe führen. Eine Ehe verpflichtet dazu, die Lasten gemeinsam zu tragen und das Leben gemeinsam zu leben, Ziele gemeinsam zu erreichen.

          Wenn ich meinen Egotrip extensiv ausleben muss, dann kann ich nicht heiraten. Außer ich finde einen ziemlich reichen Mann, der mir die Freiheit läßt, sowohl mein Geld als auch die viele Zeit ins Pferd zu investieren, und er ist zufrieden mit dem was von meiner Zeit noch übrigbleibt.

          Immerhin, die TE sagt, sie sei "Hauptverdienerin", sie hat also eine Arbeitsstelle wie man annehmen muss. Und die Freizeit verbringt sie dann beim Pferd.

          • (4) 31.07.17 - 19:00

            Und jetzt dürfen verheiratete Frauen kein intensives hobby mehr haben wenn sie verheiratet sind und arbeiten, damit sie die komplette freizeit mit ihrem ehemann verbringt?

            Wir haben auch ein gemeinsames und jeweils ein eigenes konto.
            So kann keiner dem anderen ein schlechtes Gewissen machen wenn man sich was gönnt. Familienausgaben laufen über das gemeinschaftskonto. Grössere ausgaben werden trotzdem besprochen.
            Er hat ein hobby und sie auch. Ob das eine nun 100 euro mehr kostet oder nicht finde ich persönlich egal.

            Er wusste vorher dass sie viel Zeit sie in ihr hobby investiert. Ich finde es toll so ein hobby Zu haben. Habe ich nie gehabt.
            Mit Kindern wird sich das eh wieder ändern.

            Ist ja nur meine Meinung. Ich finde mit ner Hochzeit muss man sich nicht selbst komplett aufgeben.

            • (5) 31.07.17 - 19:16

              Du hast keine Ahnung von Pferdehaltung, stimmt's?

              ------Er hat ein hobby und sie auch. Ob das eine nun 100 euro mehr kostet oder nicht finde ich persönlich egal.-----

              Der Mann gibt derzeit 80 € aus und ihre Milchmädchenrechnung kann nie im Leben hinkommen. Bei ihr dürften es mehrere 100 € mehr sein, wenn sie realistisch rechnet.

              ---- Er wusste vorher dass sie viel Zeit sie in ihr hobby investiert. Ich finde es toll so ein hobby Zu haben. Habe ich nie gehabt.----

              Eine Reitbeteiligung kann man nicht mit einem eigenen Pferd vergleichen. Der Zeitaufwand für ein eigenes Pferd ist enorm und der bei einer Reitbeteiligung veränderbar UND verhandelbar mit dem Eigentümer des Pferdes. ----.-.---Mit Kindern wird sich das eh wieder ändern.------

              Der Zosse lebt aber u. U. über 20 Jahre und das Tier kann man nicht einfach in die Ecke stellen, nur weil man keine Zeit mehr hat oder sich die Finanzen ändern. Für Tierarten gehört das Pferd zur Familie und wird nicht wie ein Auto gekauft und wieder verkauft, je nach Familiensituation oder zum abdecken gebracht, weil einem die Tierarztrechnung nun doch zu hoch wird.

              • (6) 31.07.17 - 19:18

                Ich finde ja auch nur dass das hobby und auch 100-200€ ok sind.

                Eigenes pferd muss nicht unbedingt sein.

                • (7) 31.07.17 - 20:40

                  Du hast bestimmt keinen blassen Schimmer Ahnung was es bedeutet, ein Pferd zu haben! Vielleicht noch nie geritten.

                  Ein Pferd ist nicht nur ein Hobby wie man vielleicht Gitarre spielt oder Aquarelle malt.

              (8) 31.07.17 - 19:24

              Und wenn das Pferd krank wird und in die Tierklinik muss? Das ist ja fast nicht mehr bezahlbar.

              Das muss man alles bedenken. Mit einer Reitbeteiligung hat man Kosten, die man wirklich überschauen kann.

          (9) 31.07.17 - 20:00

          Hallo!

          Ein eigenes Pferd ist doch kein Hobby wie ein Sportverein.

          Beim Pferd ist sie JEDEN TAG mal locker 2 Stunden. Gerade wenn der Stall so billig ist, bedeutet das, dass sie viele Aufgaben selbst übernehmen muss - Ausmisten, Pferd morgens auf die Koppel bringen und Abends wieder rein holen, Koppel sauber machen, Pferd füttern. Ein Pferd muss auch jeden Tag wenigstens eine Stunde bewegt werden, plus zusätzlich Reitunterricht - irgendwie wie ein Mehlsack auf dem Rücken hängen ist kein Reiten, das braucht Unterricht.

          Eine Reitbeteiligung bedeutet dagegen 2-3 x pro Woche nachmittags 1,5-2 Stunden putzen und bewegen, und damit gut.

          Außerdem kann man für ein Pferd das noch nicht mal arg krank ist mal locker 10.000 Euro im Jahr beim Tierarzt lassen. Das müsste der Mann ja auch mit tragen. Sonst kann man das Pferd nur einem Abdecker geben damit Leim draus wird, das ist ja jetzt auch nicht schön. Denn kein Mensch will ein krankes, lahmes Pferd kaufen.

          Schon bei den laufenden Kosten sind 150 Euro komplett unrealistisch, da hat sie Impfungen, Hufschmied und Reparaturen an Sattel und Zaumzeug die auch öfter anfallen total ausgeklammert. Wenn das Pferd mal ein paar Kilo zu- oder abnimmt, bräuchte es etwa einen ganz neuen Sattel, da sind 3000 Euro Rücklagen nix.

          und das mit ganzen 3.000 netto FAMILIENEINKOMMEN? das kann nicht klappen.

          • (10) 31.07.17 - 20:45

            Wenn sie 1500 netto verdient, dann gibt sie mehr als 1/3 vom netto nur fürs Pferd, und fast die gesamte Freizeit dazu. Dann bleiben zum Lebensunterhalt weniger als 1000 Euro von ihrer Seite, und den Haushalt wird sie daneben kaum schaffen. Vielleicht braucht sie noch eine Putzhilfe.

            Welcher Ehemann würde so was mittragen?

            Das hätte man unbedingt vor der Eheschließung klären müssen. Mir tut der arme Kerl leid.

(11) 31.07.17 - 14:27

Ein eigenes Hobby ist sooo wichig. Auch für die Partnerschaft. Sollst du statt dessen jetzt Kegeln gehen?

Was man diskutieren kann ist tatsächlich, ob ein eigenes Pferd nötig ist. Das lebt ja idR auch mehr als 2 Jahre und das sollte in der Planung berücksichtigt sein - aber das ist ja bei jedem Tier so und hast du sicher gemacht.

Wichtig ist ja, dass das Argument: aber ich verdien ja mehr als du - nicht kommt.

Was ist denn sein Vorschlag?

  • (12) 31.07.17 - 14:36

    Danke für deine Antwort!:-)

    Das finde ich auch. Jeder muss einfach seinen Freiraum haben. #pro

    Ja das ist selbstverständlich berücksichtigt und es wäre auch mein 2. Pferd (Ich war 14, als ich mein damaliges Pony von Geburtstags-, Weihnachts- und Jugendweiheerspranissen gekauft habe und habe die Unterbringung etc. selbst durch Mithilfe im Stall/Reiterferien verdient). Also ich weiß, was auf mich zu kommt. aber du hast Recht, ein tier bedeutet immer jahrelange Verantwortung. Das stellt zum Glück nicht das Problem dar. Unsere Cane Corso Dame hat es auch fein bei uns. :-)

    Ja das ist wichtig und wäre absolut nicht fair. Er arbeitet in einer ganz anderen Branche als ich. Was hat es auch damit zu tun, wie viel jeder von uns verdient. WIR sind ja zusammen für unsere Finanzen verantwortlich. #huepf

    Das ist leider das Problem. Es gibt leider (noch) keinen. Wir ziehen bald in unser eigenes Häuschen und dort in der Umgebung gibt es zwar einen netten Stall, wo man sein eigenes Pfer unterstellen kann aber die Möglichkeit ein fremdes Pferd als "Reitbeteiligung" oder auch nur Stundenweise zu reiten besteht leider nicht. Eine Fahr von über einer halben Stunde zur nächsten Reitanlage (eine Strecke) erscheint uns dann doch als sehr großer Zeitaufwand..von den Fahrtkosten mal abgesehen.

    Habt ihr vielleicht eine Idee ?:-D

    • Wenn ihr jetzt in ein Haus zieht kommt doch sicher auch noch eine finanzielle Belastung dazu. Oder wie ist die Situation? Pferd und haus kann schnell zu teuer werden denke ich.

      (14) 01.08.17 - 10:39

      Hallo,

      wie wäre es, wenn du dir dann für dein Pferd eine Reitbeteiligung suchst?
      So musst du nicht täglich mehrmals zum Stall und auch bekommst du so etwas Geld wieder rein.

      Bei uns zahlt man als Reitbeteiligung, je nachdem was es für ein Pferd ist, wo das Pferd steht und was genau man mit dem Besitzer ausgemacht hat um die 50-200€ im Monat an den Besitzer des Pferdes.

(15) 31.07.17 - 14:32

Hallo,

sei mir nicht böse, aber ein eigenes Pferd kann ganz schnell mal deutlich mehr als deine geschätzte Summe kosten...
Ich finde, die Entscheidung für ein eigenes Pferd sollte in einer Beziehung eine gemeinsam getroffene sein. Neben den Kosten kommt noch ein zeitlicher Faktor dazu der auch durchaus nicht unbeträchtlich sein kann.

LG

  • (16) 31.07.17 - 14:42

    Danke für deine Antwort!:-)

    Ja das stimmt. Vor allem wenn TA Kosten auf einen zukommen. Dafür ist eine Rücklage von derzeit 3000€ geschaffen (dei Anschaffungskosten vom Pferd selbstverständlich abgerechnet)
    Anschaffung und Rücklagen habe ich schon "vor userer Zeit" sogut wie zusammen gehabt. Geldgeschenke seit dem immer bei Seite getan. Wie oben beschrieben hatte ich schon mal ein eigenes Pferd und kann das gut nachvollziehen. Aber danke nochmal für deine Einschätzung. Damit, dass es nicht immer planbar ist hast du Recht! :-)

    Mit dem zeitlichen Faktor musste er sich ja vorher auch schon arrangieren. Dies ist allerdings kein Problem, er geht seinen Hobbies ja auch nach. :-)

    Hört sich so an, als hättest du Erfahrung mit der Pferdehaltung?

    • 3.000 Euro. Hm, was ist das, eine Kolik? Einmal? Und was ist, wenn das Pferd ein halbes Jahr später wieder was hat? Gerade mit dem Berg an Schulden vom neuen Eigenheim?

      Was ist eigentlich mit dem Zeitfaktor in Zukunft? Wollt ihr Kinder, wegen denen du ggf. zeitiweilig nicht reiten könntest?

      Wenn Dir schon 1/2 Stunde Fahrt bis zum Stall zur Reitbeteiligung zu viel wird, wie soll es dann bei einem eigenen, möglicherweise kranken und pflegeintensiven Pferd sein?

      (18) 31.07.17 - 18:29

      Hallo,

      ich hab Erfahrung, ja. Deswegen denke ich auch, wie jede "Haus"-Tieranschaffung sollte sowas partnerschaftlich entschieden werden...

      Ohne meinen Ex wäre ich damals mit Bandscheibenausfall und somit Totalausfall was Pferdeversorgung angeht aufgeworfen gewesen...

      Und darüber hinaus kommen Kosten dazu die oft nicht einkalkuliert werden. Da haben andere ja bereits hinreichend geantwortet.

      Ein eigenes Pferd haben ist schön... Aber auch eine Belastung, wenn man noch andere Verpflichtungen hat. Das ist was anderes als ein Pferd zu besitzen, wenn man noch jung ist und keine Verbindlichkeiten hat.
      Ich hab im Laufe der Jahre - jetzt nicht bei uns damals - schon das ein oder andere Mal miterlebt, wie ein Pferd zum Beziehungszankapfel wird. Eben auch wegen der Zeit die anfällt.

      Ich bin jedenfalls froh keines mehr zu haben, es ginge auch gesundheitlich nicht mehr. Würde auch nie wieder ein eigenes wollen. Reitbeteiligung ist da viel angenehmer.

      LG

Hallo!

Bei einem Pferd musst Du damit rechnen, dass es WESENTLICH mehr kosten kann. Ein Vielfaches mehr.

Du rechnest im Moment mit den Optimalbedingungen: ein Kerngesundes Pferd, ein sehr günstiger Hufschmied, Freunde die Dich zu Turnieren mitnehmen damit du keinen eigenen Hänger brauchst, und der Stall (den Du ja noch nicht mal aus eigener Erfahrung kennst) auch super günstig.

Wenn wir jetzt aber nur mal annehmen, dass die Weiden bei dem Stall ein wenig feucht sind, und Dein Pferd an Hufrehe erkrankt, dann wird es schon eng. Teurerer Stall mit trockeneren Flächen, öfter Hufschmied und Tierarzt, und dazu ein Haus abzuzahlen, da wird die Finanzplanung schon wirklich eng.

Und wenn das Pferd nicht nur ein bisschen Rehe hat sondern RICHTIG krank ist? was dann? Von dem eher geringen Einkommen und den Schulden für ein Haus kannst Du keinen Tierarzt bezahlen.

Ein Pferd ist mehr als nur ein Hobby, sondern ein echter großer Kostenfaktor.

(20) 31.07.17 - 14:54

Hallo,

ich habe auch ein Quad (500ccm)und weiß was das kostet - besonders ein Satz Reifen. ;-)
Zumindest wenn es was Anständiges ist, sind da auch mal eben 400 Euro weg.
Im Gegensatz zum Motorrad ein ziemlich teures Hobby, da die auch gern mal was schlucken.
50 Euro verfahre ich mit dem Quad ja locker allein im Monat an Sprit. #schein

Von daher finde ich das arg kleinkariert, wenn er dir dein Hobby nicht gönnt.

Wie begründet er das eigentlich?

Ehrlich gesagt würde ich bei harnäckiger Weigerung dann auch mal die Einkommensgeschichte auf den Tisch packen. Denn wenn man mehr erwirtschaftet und dann noch hobbymäßig zurück stecken soll, würde ich nicht mit machen.

Sorry, aber für mich hat das etwas mit kurz halten, bzw. klein halten zu tun.

Mein Ex war auch am meckern.....ich hatte mehrere alte Motorräder, die ich selber angeschafft habe und auch komplett allein finanzierte.
Man kann ja nur eine fahren...aber sich selber im Angebot sechs Oberfräsen kaufen.

Unterschätz das mal nicht, das du Hauptverdiener bist, als das ihm das auch egal ist.

Denn für mich schaut das schon etwas aus, als ob er das anders kompensiert und dafür daheim den Bestimmer raus hängen möchte, nach dem du dich dann zu richten hast.

Ich würde mir das nicht nehmen lassen. ...auch wenn ich selber mit Zossen nichts anfangen kann, ausser im Brötchen mit Senf#schein

  • (21) 31.07.17 - 16:14

    <<<<Ehrlich gesagt würde ich bei harnäckiger Weigerung dann auch mal die Einkommensgeschichte auf den Tisch packen. Denn wenn man mehr erwirtschaftet und dann noch hobbymäßig zurück stecken soll, würde ich nicht mit machen.<<<<

    Ich finde es sowas von armselig wenn man es nötig hat damit zu argumentieren, dass man mehr verdient..
    Sie geht arbeiten , er geht arbeiten PUNKT

    Entweder streite/diskutiere ich richtig und zwar mit vernünftigen Argumenten oder ich lasse es.
    Aber ich werde bestimmt diskutiere ich nicht in dem ich zeigen muss wer ich bin und das in einer Partnerschaft,
    Das er auch schwach argumentiert, ja, aber diese Schiene finde ich mehr als Charakterschwach.

    (22) 01.08.17 - 09:18
    entschuldige mal

    Wo steht, daß er ihr ihr Hobby nicht gönnt, daß er sich hartnäckig weigert, daß sie zurückstecken müsse, daß er den Bestimmer raushängen lässt?

    Hast Du den Eingangsthread überhaupt gelesen, geschweige denn verstanden, was sie schreibt?

    Unglaublich, daß Du Deine eigene Geschichte auf die TE projezierst und noch erstaunlicher, daß Du dafür Zustimmung erntest.

Hi,

also ich finde die Kosten für das Pferd arg niedrig angesetzt. Ist da Futter etc. schon mit drin? Haftpflicht? OP- Versicherung?

Ich würde mir von meinem Freund nicht reinreden lassen was die Pferdehaltung angeht, ist ja schließlich mein Geld. Wir haben aber auch kein gemeinsames Konto. Nicht mehr drin sind halt gemeinsame Urlaube, ich fahre einmal im Jahr mit den Kindern weg, da will er nicht mit, und ein zweiter Urlaub ist dann nicht mehr drin.

Ich zahle 280 Euro im Monat für den Stall ( Offenstall mit guter Anlage, Halle etc.), dann kommt ja noch Hufschmied, Versicherung, Impfungen, Unterricht etc. dazu. Ich kalkuliere 400 Euro im Monat für das Pferd.

lg

Hallo,

ich kann dich sehr gut verstehen, meine beiden Hunde sind mein Hobby und die würde ich mir auch von keinem Menschen der Welt ausreden lassen.

Wenn du bereits seit deiner Kindheit mit Pferden zu tun hast und selbst reitest, brennt sicherlich dein Herz dafür. Und nein, ich kann es nicht verstehen, dass dein Mann dir dein Hobby madig machen möchte.

"Würdet ihr euch auch ein wenig bevormundet oder eingeschränkt fühlen ?#gruebel"
Ja, definitiv. Zumal du ja den Hauptanteil eures Einkommens nach Hause trägst.
Ich finde 160 € jetzt nicht übermäßig viel für ein tolles Hobby, ihr scheint bis auf euren Hund keine weiteren Verpflichtungen zu haben, also warum nicht?

Allerdings schreibst du, dass ihr bald in euer eigenes Domizil ziehen werdet (Eigentum?). Dann rechne auch mit deutlich höheren Kosten für die Immobilie. Und damit meine ich nicht einen eventuellen Abtrag für einen Kredit sondern allein die Unterhaltskosten. Ist doch ein Unterschied, ob ich Mieter bin oder Hausbesitzer.
Uns gegenüber wohnt eine Familie, die hält ihre 4 Pferde direkt an den Weiden am eigenen Haus. Ich finde die Pferde wunderschön, obwohl ich nicht wirklich etwas von den Tieren verstehe. Vor ungefähr zwei Jahren ist ein Pferd schwer erkrankt, irgendwas am Magen/Verdauungstrakt. Da beliefen sich lt. ihrer Erzählung die TA-Kosten auf mehrere Tausend Euro. Die Alternative wäre gewesen, das Pferd zum Schlachter zu geben.
Von daher finde ich es gut, dass du bereits jetzt ein Poster für ungeplante TA-Kosten angespart hast.

LG

Nici

(25) 31.07.17 - 15:53

Ich antworte dir mal als jemand, der der Reiterei auch schon immer verfallen ist. Wir, also mein Ursprungs-Familie, hatten schon immer Pferde. Jetzt leider nicht mehr. Aber da ich meine Tochter sehr erfolgreich infiziert habe, wird sich das in absehbarer Zeit wieder ändern.

Pferde sind wahnsinnig teuer. Die von dir kalkulierten 160 € sind viel zu knapp. Reitbeteiligungen kann man so rechnen, eigene Pferde nicht.

Ich rechne mindestens 350€ pro Pferd und Monat im Schnitt, wenn nichts Größeres dazu kommt. Teurer geht natürlich auch. Und wenn es mal wirklich schlecht läuft kann es auch passieren, dass du von jetzt auf gleich ohne Pferd, dafür aber mit 4 bis 5 stelliger Tierarztrechnung da stehst.

Und Pferde sind wahnsinnig zeitintensiv. Man muss immer, immer hin. Da bleibt viel gemeinsame Zeit auf der Strecke.

Mein Mann akzeptiert mein Hobby (bzw das Hobby von mir und meiner Tochter). Er hat mich vor vielen Jahren mit Pferd und Reithose kennengelernt und so ist es auch geblieben. Er ist aber jemand, der selbst viele Freiheiten braucht, deshalb passt das ganz gut. Sein eignes Hobby ist auch nicht ganz preiswert.
Aber ich kann die Bedenken deines Mannes voll verstehen. Man muss sich wirklich im Klaren daüber sein, was da finanziell auf einen zu kommt. Nur 160€ sind es definitiv nicht. Da darf man Bedenken haben und muss die auch äußern dürfen.

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