Sexueller Übergriff unter kinden

    • (1) 07.08.17 - 18:25
      Verfolgt

      Ich hoffe, ich werde nicht beschimpft oder verurteilt.

      Seit meiner Kindheit, verfolgt mich dieses Thema. Ich bin immer wieder im solche Situationen geraten. Erst der Nachbar, dann ein onkel, der von mir Küsse wollte wenn er mir was schenkte oder ich bei ihm schlafen sollte, ein Cousin....

      Ich wurde als 8 jährige von meinem Nachbarn, der selber erst 11 war und eigentlich ein Freund war sehr bedrängt.

      Er kam mich wie immer abholen und wir gingen raus. An diesem Tag wollte er eine Abkürzung nehmen und so sind wir durchs Gebüsch gelaufen. Er nahm mich plötzlich und warf mich zu Boden. Er legte sich auf mich und wollte mehr!!! Es ist als wäre es erst kurz her. Ich flehte ihn an, nichts zu tun und mich gehen zu lassen, aber das wollte er nicht. Ich weinte und sagte ihm das ich viel ärger bekommen würde wenn mein neues Kleid dreckig wird. Er hat mich irgendwann gehen lassen unter der Bedingung das ich ihm versprechen musste wieder zu kommen.

      Auch wenn es 20 Jahre her ist, kommt es immer wieder hoch.

      Ihn habe ich viele Jahre nicht mehr gesehen bis beim Sport letztes Jahr. Er stand plötzlich vor mir.

      Als es mir dann vor paar Monaten sehr schlecht ging, habe ich ihm eine Nachricht über f.... geschrieben und er hat sehr berührt geantwortet. Er kann sich nicht daran erinnern, sagt es würde ihm leid tun und bot mir an zur Gesprächs Therapien zu gehen.

      Ich bin mir sicher, dass es ihm nicht bewusst war damals was er damit auslöst aber diese Angst, dieses flehen, dieses wehren..... ich will endlich anschließen......

        (5) 07.08.17 - 18:35

        Ich war immer wieder mal aber wirklich geholfen hat es nie. Im September habe ich aber einen neuen Therapie Platz. Ich hoffe, dass die Chemie zwischen der Therapeutin und mir stimmt.

    Hallo Verurteilt,

    ich hoffe das du nicht wegen den Vorfällen beschimpft oder verurteilt wurdest. Niemand hat das Recht Opfer von sexuellen Übergriffen zu verurteilen oder zu beschimpfen.

    Das was du leider ertragen musstet hat sich tief in deinem Inneren festgesetzt und belastet dich heute immer noch sehr. Du hast es all die Zeit mehr oder weniger erfolgreich verdrängt. Eine Therapie kann bei der Verarbeitung helfen. Du musst sie aber wollen und auch die Kraft haben dich dabei zu öffnen. Das Reden über die Vorfälle ist nicht einfach. Oft erlebt man dabei in Gedanken alles noch einmal. Genau davor haben viele bei einer Therapie Angst. Aber gerade das darüber Reden ist bei einer Therapie sehr wichtig. Der Therapeut oder die Therapeutin können nur das therapieren was sie vom Patienten wissen. Versuch bitte wenn du eine erneute Therapie beginnst offen darüber zu reden. Verschweigen oder nur Bruchteile nennen behindert die Therapie.

    Ich weiß das ich gut reden habe, und du bestimmt eine sehr große Angst hast dich zu öffnen. Deine Therapeutin solltest es aber verstehen dich in diesen Schwierigen Situationen aufzufangen.

    Hast du denn jemand mit dem du im privaten über alles reden kannst?

    Freundliche Grüße und viel Kraft.

    blaue-Rose

  • Den gleichen Text hast du schon mal gepostet #kratz

    Es tut mir sehr leid, was dir passiert ist. Mir ist leider Ähnliches passiert als Kind. Und das mehrfach. Nicht so "extrem", aber dafür sogar von erwachsenen Männern.

    Heute bin ich darüber hinweg, ganz ohne Therapie.

    Ich denke, am besten hilft es, wenn man Menschen um einen hat, denen man blind vertraut und die einen niemals bedrängen würden.

    Ehrlich gesagt, glaube ich deinem "Freund" nicht, dass er sich an solch einen Vorfall nicht erinnert. Immerhin war er schon 11!

    Ich wünsche dir alles Gute und dass du einen Ausweg findest.

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