Geld

    • (1) 16.08.17 - 11:22

      Hallo,
      mein Mann und ich sind seit Mitte Juni verheiratet, wohnen aber nicht zusammen.
      Jeder hat sein eigenes Haus, in dem auch die teilweise erwachsenen Kinder mit drin leben.
      Er wohnt 20 Tage im Monat bei mir, dass heißt in der Woche 5 Tage.

      Hier isst er zu Abend duscht usw.
      Seit über drei Jahren sind wir ein Paar und ich habe mich jetzt mal getraut, ihn auf " Kostgeld" anzusprechen. Nach Diskussionen hat er einen Dauerauftrag mit 150 € pro Monat eingerichtet.

      Wie denkt ihr über die Summe, sind 150€ ausreichend?

      Danke schon mal für eure Antworten

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      • Mhm.. also ich dachte immer man heiratet, wenn man sich alles sagen kann ;-)

        Brauchst du denn das Geld nötig? Zahlt er nix, wenn ihr mal weg geht?

        Ich bin kein Freund von Aufrechnen, aber wenn er sich wirklich nur aushalten lässt... Nun ja, ich hätte gar nicht geheiratet vor Klärung.

        Jetzt habt ihr euch aber auf 150 € geeinigt, wäre komisch wieder damit anzufangen.

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        • Wir haben uns nicht auf eine bestimmte Summe geeinigt. Er sagte, er überlegt sich was und heute war die Summe auf meinem Konto. Geredet hab ich mit ihm schon vor der Heirat Anfang Juni und letztendlich hat er jetzt was überwiesen.

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      Nimm es mir nicht übel, aber was für ein Kindergarten ist das denn?

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    • Ob die Summe ausreicht oder nicht kannst du dir doch selber beantworten. Und wenn du unzufrieden bist warum stimmst du dann zu?

      Wieviel Mehrkosten hast du (ca) durch ihn? Isst er regelmäßig bei dir und was (warmes essen oder schnelle Brotzeit)? Übernimmt er dafür andere Sachen wie die Rechnung beim Essen gehen usw?

      Was hat er denn gegen das Kostgeld? Ich fände es allerdings auch seltsam Geld zu überweisen... eher könnte er regelmäßig den Wocheneinkauf übernehmen zB und sich so beteiligen.

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      Wenn Du etwas willst, dann solltest Du es auch quantifizieren und selbst eine Rechnung aufmachen.
      Wieviel gibst Du denn für den zusätzlichen Esser aus?
      Duschen kannst Du mit ca. 50 Cent pro Dusche ansetzen.

      Dem entgegen könnte dann die Rechnung von ihm stehen, daß er, wenn er zu Haus äße, das mit EUR 150,00 bewerkstelligen könnte.

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    • Hallo,

      darf ich fragen, wieso du auf einmal Kostgeld verlangst? Wie habt ihr das denn vorher gehandhabt? Zahlst du im Gegenzug etwas bei ihm? Ich gehe davon aus, dass du an den Wochenenden dann dort bist, wenn er unter der Woche bei dir zu Hause ist?!

      Über die Höhe kann man streiten. Generell hätte ich vorher mit meinem Mann darüber gesprochen, wenn der zusätzliche Esser so sehr ins Gewicht fällt und Mehrkosten verursacht. Ich denke nicht, dass er dir jetzt den Kühlschrank plündert, wenn er zu Besuch ist.

      Wie macht ihr das denn zukünftig? Gibt einer von euch sein Haus irgendwann auf um zusammen zu ziehen oder bleibt das Lebensmodell so?

      LG Legomerl

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      • Ich halte mich überhaupt nicht bei ihm auf, er isst hier warm und beim Ausgehen haben wir immer abwechselnd bezahlt. Einkäufe zahl auch ich. Ich wasche auch seine Wäsche. Geeinigt haben wir uns auf keine bestimmte Summe, er sagte, er überlegt sich was.
        Zusammenziehen geht erst, wenn seine Kinder ausser Haus sind.
        Vielleicht bin ich ein gebranntes Kind, in meiner 1.Ehe hab auch ich den größten Teil der Kosten getragen.

        Das weiß er auch, weil ich das damals erzählte. Ich dachte, dass versteht sich dann von selbst, dass er sich beteiligt. Strom und Wasser musste ich nachzahlen, da kam auch keine Reaktion von ihm.

        Bin bestimmt nicht geizig, aber ich bin auch kein Großverdiener.

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        • Ah, dann sieht die Sache natürlich wieder ganz anders aus. Wenn ihr schon darüber gesprochen habt und er hat sich nicht gerührt, dann hätte ich da auch noch einmal nachgehakt.

          Ich hatte damals mit meinem Freund die Vereinbarung, dass wir abwechselnd einkaufen. Also die eine Woche hat er bezahlt, die andere ich. Das hat prima funtioniert.

          Jetzt würde ich allerdings nichts mehr ändern. Er bezahlt jetzt die 150€ und gut ist. Wenn du weniger brauchst, dann würde ich den Rest vielleicht auf die Seite legen - eben falls noch einmal Nachzahlungen kommen sollten. Dann musst du ihn darauf nicht extra ansprechen. :-)

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          Naja, anscheinend versteht es sich nicht von selbst, bzw. er versteht Deine Andeutungen bzgl. Rückzahlung nicht, oder will sie nicht verstehen. Mach ne Rechnung auf, was Du "vor ihm" an Kosten hattest, und was jetzt für Kosten auflaufen. Die Differenz stellst Du ihm "ihn Rechnung".

          Ihr lebt dieses Modell ja nicht erst seit vorgestern, daher verstehe ich nicht, dass Du das bisher hast so laufen lassen.

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          • Weil ich so naiv war und dachte, der kommt von selbst drauf. Ich tu mich schwer, da konkrete Hinweise zu geben. Wollte am Anfang nichts sagen, weil ich ihm meine Erfahrungen aus meiner 1. Ehe erzählte. Das hat er iwie nicht verstanden oder wollte es nicht verstehen.

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            • Ich hab auch so ein Exemplar. Bei uns betrifft es nicht nur die Finanzen, sondern auch andere Dinge. Er vertritt die Meinung "Wenn sie Hilfe braucht, kann sie ja was sagen!". Ich bin zu stolz, und buckel mich lieber selbst ab.

              Als er zu mir gezogen ist, hab ich ein Jahr lang die Miete allein gezahlt. Irgendwann hatte ich dann fast einen Hass auf ihn, weil er mehr verdient als ich, und ich es unmöglich fand, dass ich um seine Beteiligung "betteln" muss. Als ich ihn drauf angesprochen habe kam raus, dass er davon ausging, dass ich meinem Vater gar keine Miete zahle. Danach haben wir das geklärt udn ein gemeinsames Konto eingerichtet, von dem die laufenden Kosten abgehen und auf das wir natürlich beide einzahlen.

              Wenn ich ehrlich bin, nervt es mich immer noch gewaltig, dass ich ihn oft daran erinnern muss, "seinen" Teil zu gemeinsamen Anschaffungen zu zahlen, wenn ich in Vorleistung gegangen bin. Ich geb ihm meinen Anteil ja auch freiwillig, wenn er mal gezahlt hat (also bei großen Sachen wie Urlaub, ansonsten rechnen wir nicht auf).

              Ich hab aber gelernt. Und auch wenn es mich nervt, dass er nicht von sich aus zahlt, muss ich es ansprechen, wenn ich nicht allein auf den Kosten sitzen bleiben und mich vor allem ewig über die finanzielle Schieflage in der Beziehung ärgern will. Seitdem ich das mache, ist das Thema Finanzen keines mehr, das unsere Beziehung gefährdet. Früher war es das nämlich. Und seitdem ich nicht mehr versuche, alles selbst zu schaffen, sondern auch mal um Hilfe bitte, macht er tatsächlich gewisse Sachen auch von sich aus.

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              • Du sprichst mir aus der Seele und eins weiß ich bestimmt. Bevor wir fest zusammenziehen, wird ein Kostenplan aufgestellt

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    Hallo,

    es liest sich so, als hättest du einen Schnorrer geheiratet, der rein gar nichts zum gemeinsamen Leben beiträgt.

    Davon das er irgendwas beisteuert lese ich nicht raus und wenn dem so wäre, hätte ich so jemand nicht geheiratet.

    150 Euro im Monat ist ein Witz. Bei mir wären es 400-500 Euro gewesen und wenn der das nicht eingesehen hätte, wäre es bei abwechsenden besuchen geblieben. Ich würde niemanden durchfüttern, der dann auf seiner eigenen Kohle sitzt.

    In meinen langjährigenPartnerschaften gab es ein gemeinsames Konten (aber nicht alle Konten waren gemeinsam, da eben nicht verheiratet), würde ich heute aber auch nicht mehr machen...aber ich bin ja auch nicht mehr ganz frisch und habe dann lieber meins für mich.

    Man muss nicht aufrechnen, aber das der sich aushalten lässt und erst nach Diskussion, ein Almosen rüber wachsen lässt, gibt mir zu denken.

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    • Weißt, ich dachte da kommt von selbst was..er wusste ja von den Erfahrungen in meiner 1.Ehe. Klar hat er auch seine Unkosten. Seiner Ex muss er noch bis Ende 2020 180€ pro Monat bezahlen. Zwei seiner Kinder sind erwachsen und wohnen im Hotel Papa. Der Jüngere ist 16 und wird auch noch einige Zeit zuhause sein.
      Wenn sein Haus verkauft ist, nimmt er mit dem Jüngsten eine Wohnung in meiner Nähe. Mein Haus ist zu klein, dass alle Platz hätten.

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