Fehlender Heiratsantrag..

    • (1) 19.08.17 - 22:38

      Hallo,

      ich kenne meinen Freund seit ca. 16 Jahren.

      Seit 10 Jahren sind wir ein Paar.

      Wir bekommen bald unser zweites gemeinsames Kind.

      Was fehlt ist der Antrag..
      Das macht mich sehr traurig, da eine Hochzeit unser Glück perfekt machen würde.

      Ferner bekommen wir wie gesagt bald unser zweites Kind und für mich fehlt dieses noch um eine "richtige" Familie zu sein.

      Ich warte seit Jahren vergeblich auf einen Antrag.

      An unserem 10. Jahrestag habe ich ihm dies in aller Deutlichkeit klar gemacht dass ich nicht länger warten kann und will.

      Für ihn ist eine Hochzeit nicht wichtig.

      Er ist auch ohne Trauschein glücklich.

      Trotzdem möchte er sich Gedanken machen und mich erneut ansprechen.
      Das ist wieder sehr lange her und ich warte noch immer..

      Was kann ich machen?

      Ich bin so traurig..

      • (2) 19.08.17 - 22:46

        Wenn die Hochzeit und die Ehe für dich das wichtige sind, wieso machst du dann nicht einfach einen Termin beim Standesamt und stellst ihn vor vollendete Tatsachen? Du musst doch nicht auf einen Antrag warten. Das macht dich nur unglücklich, wie du selber merkst.

        Ihr habt die Fronten schließlich geklärt, sprich, er ist ja prinzipiell bereit dich zu heiraten. Da nun du diejenige bist, die wirklich Wert drauf legt, fände ich es nur richtig, wenn du auch diejenige bist, die sich dahinter klemmt.

        • (3) 19.08.17 - 22:59

          Erstmal vielen Dank für deine Antwort.

          In dieser Hinsicht bin ich sehr altmodisch;-)

          Ich warte auf einen Antrag von ihm.

          Für ihn ist wie gesagt heiraten nicht wichtig, ferner haben wir momentan auch ganz unterschiedliche Vorstellungen/Wünsche einer Hochzeit.

          Trotzdem wäre er kompromissbereit.

          Möchte sich Gedanken machen und mich ansprechen. Seit dem warte ich mal wieder.. und warte und warte.

          Es ist doch auch bezüglich der Absicherung (mit 2 Kindern) so wichtig..

          • (5) 20.08.17 - 00:10

            Ich glaube nicht, dass er einen Antrag machen wird. Er will nicht heiraten und für mich ist das aus heutiger Sicht nachvollziehbar.

            Und dann müsste er auch noch Kompromisse machen, damit DU DEINE Hochzeit kriegst? Nö, würde ich auch nich machen.

            (6) 20.08.17 - 09:54

            Eine Absicherung kann man auch ohne Heirat notariell regeln.

          • (7) 20.08.17 - 10:41

            Sorry,
            aber warum bekommt Du dann schon Dein zweites Kind, wenn Du so altmodisch bist? Das passt doch nicht zusammen. Undin der Hinsicht bin ich altmodisch: Erst Hochzeit, dann Kinder.

            Und wenn Du ihm schon fast die Pistole auf die Brust setzt und ihm drohst, dann solltest Du die Drohung schon konsequent durchsetzen.

            Wir haben z.B. damals einfach gemeinsam beschlossen, zu heiraten. Ohne großartigen Antrag oder so. Und komischerweise sind viele Paare, die nach uns geheiratet haben und so einen großen Tamtam um alles gemacht haben, schon lange wieder getrennt.

            LG
            Elsa01

            (8) 20.08.17 - 10:48

            Ich bin in der Sicht altmodisch...ich hätte mit meinem Mann überhaupt kein Kind bekommen, wenn er mir keinen Antrag gemacht hätte. Dann entweder gar keine Kinder oder eben Trennung. Wenn du also altmodisch bist warum habt ihr dann schon Kindern?

            Er wird nicht heiraten wollen und deswegen kommt auch kein Antrag.

            Du sagst du kannst und willst so nicht weitermachen..was sind denn deine Alternativen?

            • (9) 20.08.17 - 18:01

              Ich habe keine Alternativen.
              Bin eher planlos.

              Wir bekommen bald unser zweites Kind und bauen ein Haus.

              Eine Trennung würde nicht in frage kommen.

              Daher heißt es abwarten und Tee trinken..

          (10) 20.08.17 - 15:16

          Wenn ich das nochmal lesen, hört es sich so an, - hab ich das richtig verstanden? - dass alles nach deinen Vorstellungen zu geschehen hat:

          - du möchtest dass er dir unaufgefordert einen Heiratsantrag stellt
          - du möchtest dass ihr vor dem 2. Kind heiratet, aber eigentlich auch überhaupt bevor Kinder kommen
          - du möchtest eine ganz bestimmte Hochzeit haben

          Das wichtigste ist aber doch überhaupt eine Hochzeit in baldiger Zukunft. Wenn ihr euch auf diesen gemeinsamen Nenner einigen könntet und du von deinen übrigen "altmodischen" (ich würde sagen: konservativen) Vorstellungen abrückst, dann habt ihr im Endeffekt doch ein zufriedenstellendes Ergebnis.

          Du stellst ihm die Notwendigkeiten vor Augen: wirtschaftliche Sicherheit, Steuervorteile, später Absicherung durch Witwenrente, Erbfragen.....

          Ihr einigt euch auf einen Termin/Zeitraum.

          Ihr geht zum Standesamt und macht ein Aufgebot.

          Bei den Feierlichkeiten geht ihr einen Kompromiß ein, der Mann muss unbedingt auch seine Vorstellungen umsetzen können.

          (11) 22.08.17 - 09:41

          Hallo,

          sorry ich kann diesen ganzen Hype um einen Heiratsantrag absolut nicht nachvollziehen. Vielleicht hat er einfach keinen Bock aus einem Flugzeug zu springen, bei einem Konzert auf die Bühne zu springen oder auf einem Schimmel in glänzender Rüstung angalappiert zu kommen. Nach 10 jahren solltest Du doch verstanden haben, dass er Dir einfach keinen Antrag machen will. Wieso muss Frau einen Mann auf Teufel komm raus zu etwas zwingen, worauf er absolut keine Lust hat. Wenn es Dir so wichtig ist, dann mache du ihm einen Antrag. Wenn dies aber deinen kleinmädchenhaften Romantikfantasien widerspricht, dann musst du halt weiter vor dich hinschmollen.

          Heiratsantrag vom Mann ist nicht altmodisch, sondern neumodisch. Altmodisch ist die Eltern entscheiden lassen, wen man wann heiratet. Diese Heiratsantrag mit Ring Geschichte wurde sich nur von Diamanten-Kartellen ausgedacht und dann intensiv beworben bis das zu einem unumstößlichen Fakt wurde. Wenn du es so wichtig als Absicherung findest, dann nimm es selbst in die Hand. Was ist falsch daran eine partnerschaftliche, gleichberechtigte Entscheidung zu treffen?

    (13) 19.08.17 - 22:54

    Ich bin verheiratet - allerdings ohne Antrag, den finde ich Quatsch!

    Aber was ändert denn eine Hochzeit an eurer Liebe?!

    Ansonsten mach du ihm einen Antrag.

    (14) 19.08.17 - 23:19

    >>>habe ich ihm dies in aller Deutlichkeit klar gemacht dass ich nicht länger warten kann und will.<<<
    Offensichtlich nicht, ist ja nichts passiert und du lässt auch alles weiterlaufen.

    >>>In dieser Hinsicht bin ich sehr altmodisch;-)<<<
    Altmodisch? Wärst du "in dieser Hinsicht" altmodisch, würdest du jetzt nicht das zweite uneheliche Kind bekommen.

    Setz dich mit deinem Freund zusammen und besprecht den Heiratstermin.

    Hallo,

    1. Ehe mit Antrag ging schief
    2. Ehe ohne Antrag, beschlossen nach einiger Zeit dann und dann heiraten wir, durchgezogen und seit 4 Jahren verheiratet, im 7, 5 Jahre zusammen. Zum 10. Hochzeitstag wird noch mal groß geheiratet und mein Mann sagt immer bis dahin Krieg ich nen Antrag (vergisst er sowieso;-) )

    Lg

    Huhi

    Altmodisch her oder hin....DU möchtest heiraten, er scheinbar nicht.

    Tut mir Leid, aber vielleicht solltest du das akzeptieren? :/
    Oder DU machst ihm eben doch den Antrag.
    Warten und hoffen würd ich nicht mehr.

    Ich mein...sooooo viele Jahre der Emanzipation....aber immernoch wollen wir hofiert werden statt es selbst in die Hand zu nehmen.

    Mein Mann und ich haben übrigens mehr oder weniger einfach beschlossen zu heiraten. Ohne Antrag. Find ich eh Quatsch. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    lG und alles Liebe

(18) 20.08.17 - 09:41

Was wäre denn, wenn Du erfahren würdest, dass er Dich wirklich nie heiraten will? Also ich frage, weil Du ihm ja gesagt hast, Du willst und kannst nicht mehr länger warten. Das klingt wie ein unausgesprochenes Ultimatum.

(19) 20.08.17 - 10:58

Ich finde ea ehrlich gesagt etwas traurig bei diesem Thema seinen Partner unter Druck zu setzen.
Das ist ein Punkt bei dem beide Partner wollen müssen. Und nicht einer dan halt einen Antrag macht nur um die Beziehung zu retten oder damit er seine Ruhe hat.

Also entweder ist man als Frau dann halt emanzipiert und fragt selbst oder man findet sich damit ab, dass der Partner eben noch nicht möchte.
Wenn das Sorgerecht und Vorsorgevollmachten vorhanden sind, bringt eine Ehe dann nur noch steuerliche Vorteile.

Mein Schwager ist 11 Jahre mit seiner Freundin zusammen, er will heiraten, sie nicht. Da muss er halt auch mit leben oder sich jemand anderen suchen.

Was ist denn für dich so wichtig an der Ehe, dass du ihm mehr oder weniger mit Trennung drohst, falls er dich nicht heiraten will?

(20) 20.08.17 - 11:05

Rede nochmal mit ihm. Am besten fixiert ihr dann gleich einen Termin. Du kannst ihn ja bitten, dir dann trotzdem noch einen förmlichen Antrag zu machen :-)

Aus eigener Erfahrung : wenn einer da nach so langer Zeit und trotz Kindern nix weiter tut, dann will er nicht richtig. Legt keinen Wert drauf. Und man kann auch so glücklich sein!

Ich bin auch nicht verheiratet. Und mein LG tut auch nix weiter.

Unterschied zu dir: ich lege keinen Wert auf Ehe, auch nicht zur Absicherung (bin finanziell unabhängig). Also sag ich auch nix, dränge nie und lass es gut sein. Vermutlich tickt dein Freund da ähnlich.

Es gab aber auch Phasen, wo ich regelrecht froh war, dass er nix gesagt oder gefragt hat, und ich selbst das Thema gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser. Weil ich ihn da gar nicht heiraten hätte wollen. Hoffentlich ist dein Freund da nicht so.

LG

(21) 20.08.17 - 11:31

Hallo

Wo ist das Problem...mach doch selbst einen.

Ich hab auch keinen bekommen...wir haben trotzdem geheiratet. ;)

Also ran an den Mann. ;)

Alles Gute

(22) 20.08.17 - 11:38

"Was fehlt ist der Antrag..
Das macht mich sehr traurig, da eine Hochzeit unser Glück perfekt machen würde."

Offensichtlich würde die Hochzeit nicht Euer Glück perfekt machen, sondern Deins. Denn er ist ja auch ohne Trauschein glücklich.

Und was bedeutet konkret: "Was fehlt ist der Antrag..
Das macht mich sehr traurig, da eine Hochzeit unser Glück perfekt machen würde."

Willst Du ihn verlassen, wenn er nicht aus dem Quark kommt? Ultimaten sollte man nur setzen, wenn man auch bereit ist, die Konsequenzen tatsächlich durchzuziehen.

(23) 20.08.17 - 12:08

Wie bereits einige bemerkten: Von sich behaupten, in solch einer Hinsicht "altmodisch" zu sein, aber dann zwei uneheliche Kinder zu bekommen, passt irgendwie nicht zusammen.

Und weil hier viele davon reden, den Antrag dann selbst zu machen oder am besten gleich einen Termin beim Standesamt zu vereinbaren und den Partner vor vollendete Tatsachen zu stellen (was ich im Übrigen völlig daneben finde) - ob man heiraten möchte oder nicht, ist eine grundsätzliche Einstellung und da gibt es auch keinen Kompromiss, ähnlich wie bei Kindern. Nix mit "nur standesamtlich / im kleinen Kreis / in fünf Jahren heiraten", denn verheiratet ist man dann trotzdem.

Sorry, aber darüber hättest du früher nachdenken und etwaige Konsequenzen ziehen müssen. Ich lese in deinen Beiträgen auch nur, wie schlimm DU das findest, wie traurig es DICH macht etc. Als ob ihr ohne Trauschein keine "richtige" Familie wärt, so ein Quatsch.

  • (24) 22.08.17 - 15:02

    Da unter anderem ich das mit dem Terminmachen geschrieben hatte: ich ging dabei davon aus, dass er nichts dagegen hat, sie zu heiraten. so klang das für mich im Ursprungspost. Er hat nichts dagegen, sie zu heiraten, hat aber auf den ganzen romatischen Antragsquatsch keine Lust. Da spräche dann ja nichts dagegen, einfach einen Termin zu machen und ihm das mitzuteilen.
    Was anderes ist es natürlich, wenn man da noch nie drüber geredet hat, bzw. die Fronten nicht klar sind, und einer von beiden tatsächlich heiraten WILL. Da hätte ich das niemals empfohlen ;-)

(25) 20.08.17 - 13:19

Wenn man noch ziemlich jung ist, dann scheint es egal ob mit oder ohne Trauschein zusammen.

Was man bei dieser Kalkulation nicht bedenkt ist, was passiert, wenn einer der Partner plötzlich verstirbt. Meine Bekannte war mit dem zweiten Kind schwanger als ihr Freund und Kindsvater an einem Unfall verstarb. Sie hat keine Witwenrente und sie erbt nicht mal seinen Hausrat. Das ist dann echt hart, sie wurde Harz-IV.

Ein anderes Paar lebte lange zusammen, das Haus lief auf seinen Namen. Er verstarb ganz plötzlich auf einer Radtour und das Haus war weg. Selbst wenn man notariell als Erbe eingesetzt wäre, dann zahlt man als nicht verwandt 30% Erbschaftssteuer und kann das Haus nicht behalten der Steuern wegen, wenn nicht 100.000 Euro Steuern gerade mal so in der Portokasse sind.

Bei einer Scheidung erhält man Ansprüche aus dem was sich in den Jahren an Kapitel und Rentenansprüche angehäuft ist. Bei einer Trennung ohne Ehe erhält man nichts.

Das hört sich alles sehr unromantisch an. Aber eine Ehe ist eine wirkliche Absicherung für spätere schlechte Zeiten.

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