Stress und Streit wegen der Kinder

    • (1) 25.08.17 - 19:19
      Am Ende 17

      Hallo,
      Seit wir Kinder haben, gibt es oft Streit bezüglich der Erziehung bzw. wegen unserer unterschiedlichen Ansichten.

      Mein Mann ist da ganz anders als ich und macht meiner Meinung nach einiges falsch indem er die Kinder zu weich anpackt und zu viel durchgehen lässt. Ständig wird diskutiert und die Interessenen und Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt und ausdiskutiert.

      Eins unserer Kinder ist wegen starker Verhaltensstörungen seit mittlerweile 7 Jahren in Behandlung, er ist mittlerweile 13.

      Jetzt ist hier Land unter weil mir nach dem Gespräch mit dem Psychotherapeuten heute endgültig der Faden gerissen ist.
      Es ging darum, dass unser Sohn einfach faul und frech ist, er hat jetzt einen Lehrer angegriffen, beleidigt und wird handgreiflich. Er schwänzt die Schule und hat nur 5er auf dem Zeugnis, die Klasse hat er schon wiederholt und ist jetzt von der Schule geflogen.

      Er akzeptiert kein Nein, hat null Frustrationstoleranz und nimmt keinerlei Rücksicht auf andere Schwächere werden fertig gemacht.
      Der Therapeut sagte heute nicht zum ersten Mal, dass man da eine harte Schiene fahren muss mit Strafen und Konsequenzen.

      Mein Mann redet immer nur wrich gespült voller Verständnis mit unserem Sohn,wenn er etwas Schlimmes anstellt, word zwar klsr gesagt dass das so nicht geht, aber ohne Nachdruck oder Sanktionen.
      Ich bin es so satt. Mein Mann meint der " Arme" sein nun mal krank, mag sein, trotzdem entschuldigt das nicht sein asoziales Verhalten.

      Er soll jetzt 1 Jahr ins Ausland in eine Einrichtung für schwer Erziehbare, mein Mann gibt dazu seine Einwilligung nicht...er will seinen Sohn nicht aufgeben oder fallen lassen.
      Ich sehe das ganz anders: es muss jetzt was passieren, unser Sohn ist gesellschaftlich nicgt tragbar und eine Gefahr für andere.
      Auch gegenüber unseren Töchtern ist er viel zu nachgiebig, die 8 jährige schläft noch bei ihm im Bett, als die Kinder klein waren ist er bei jedem Piepsen gerannt, hat "bedürfnisorientiert" wie er es nennt, gehandelt.Hat mich als Rabenmutter bezeichnet weil ich die Kinder nicht dauernd im Bett haben wollte und nach 4 Wochen abgestillt habe.
      Außerdem hab ich auch mal ein Kind ein paar Minuten schreien lassen,da ist er regelmäßig ausgeflippt.

      Letzten Endes ist er dann zu Hause geblieben und ich habe das Geld nach Hause gebracht. ..ein großer Fehler ..er hat es nicht gut hin bekommen.
      Ich habe die Achtung vor ihm verloren dass er sich von den Kindern so auf der Nase rum tanzen lässt.

      Der Therapeut sagte auch, dass die heutige Generation Kinder kaum noch belastbar ist und meint etwas besonderes zu sein, weil die Eltern sie wie Prinzessinnen und Prinzen behandeln, alle Probleme aus dem Weg räumen und die Kinder dadurch emotional nicht reifen würden.
      Er würde das auch als Teil des Problems bezüglich unseres Sohnes sehen.
      Ich bin dafür, ihn dieses Jahr in die Hände des JA zu geben denn so geht es nicht mehr.

      (4) 25.08.17 - 19:30

      Ich weiß Du bist aufgebracht und sauer. Aber soviele Vorwürfe an deinen Mann? Da tut er mir leid. Ihr seid beide Eltern. Du kannst doch nicht alle Schuld auf ihn schieben! Das klingt ja fast so, als wäre er der alleinige Träger all eurer Probleme.

      Atme erstmal tief durch.

      LG

      • Ist dir nicht aufgefallen, dass bei allen Konflikten hier niemand von seinen eigenen Fehlern schreibt, sondern immer nur von denen des Partners? Das liegt nun mal so in der Wahrnehmung des Betroffenen. Das geht uns selber doch auch so.

        Klar sind es zwei Elternteile im Zusammenspiel, die ein Ganzes ausmachen. Wer wieviel daran falsch gemacht, kann man doch aus der Ferne ohnehin nicht beurteilen.

    Schon wieder eine Mutter, die keinen Bock auf ihre Kinder hat und die keine Lust hat, auf die Bedürfnisse derer einzugehen. So langsam wird es langweilig. Denkt euch doch mal was besseres aus oder hört auf unsere Zeit zu verschwenden.

  • Da ich leider auch zwei solcher Familien kenne, weiß ich wovon du schreibst. Aber du kannst hier im Forum keine Unterstützung finden, weil hier zumeist durchschnittliche Leser sind, die sich so was schlicht nicht vorstellen können.

    Ich würde dir nur raten, da du ja schon in therapeutischer Behandlung bist, die Sache vor Ort mit den Experten zu klären. Wenn du hier weiter schreibst, wirst du weiter hier zerrissen werden.

    (8) 26.08.17 - 13:23
    Nette Geschichte...

    ...aber das kannst du bestimmt besser! Komm´, gib dir mal ein bißchen Mühe!

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