On/off Beziehung

    • (1) 26.08.17 - 23:56

      Hallo
      Ich lebe seit 5 Jahren in einer Beziehung.
      Das erste Jahr verlief einigermaßen gut.
      Seitdem führen wir eine ständige On/Off Beziehung.
      Trenne ich mich weil ich es ernsthaft vorhabe kommt er nach spätestens 1woche wieder und will reden . Ich lasse mich wieder einlullen . Es geht dann eine Zeit gut bis es aus banalen Gründem wieder eskaliert und es wieder zur Trennung kommt.
      Ich habe gar keine Kraft mehr dazu. Aber irgendwie habe ich es nie geschafft standhaft zu bleiben. In Psychologischen Behandlung bin ich seit kurzem aber nicht wegen diesem Problem sondern eher wegen meiner Kindheit. Ich habe meine halbe Kindheit in verschiedene Kinderheime verbracht. Diese Vergangenheit habe ich nicht verarbeitet und fange deshalb eine Therapie an
      Vllt hat jemand ähnliches erlebt im Bezug auf Beziehung und kann mir Tips geben wie ich da raus komme. So langsam habe ich keine Kraft mehr

      Danke euch

      • (2) 27.08.17 - 00:18

        Hi

        Ich mache das seit mindestens 8 Jahren mit....... 13 Jahre zusammen und 9 verheiratet......
        Keine Ahnung warum ich nie richtig den Absprung schaffe......

        bin glaube ich psychisch abhängig von ihm.....

        es muss erst was passieren damit wir uns trennen...... und ich meine richtig passieren- den Rest haben wir schon durch.
        Leider kann ich dir keinen Rat geben........ aber fühl dich gedrückt- du bist nicht allein

          • (5) 27.08.17 - 00:34

            Naja..... blaue Flecken hats bei uns schon gegeben .... und Polizei ist gekommen und hat ihn über Nacht mitgenommen

            Das war Anfang des Jahres- seitdem wirds immer schlimmer.....

            Und liebe Moralapostel- spart euch alles das weiss ich selber aber ich bin in einer psychischen Abhängigkeit

            • Nun das hatten wir noch nicht.

              Da hast du es ja noch ein Bischen schwerer als ich. Bei uns blieb es bis jetzt nur bei verbalen Auseinandersetzungen Verletzungen welche meist schlimmer sind als körperliche

              Gott sei Dank ist es meine Whg. Und wenn wir uns trennen geht er eigentlich auch . Er hat noch ne Whg im Haus der Eltern.
              Eine Woche bis er wieder schreibt etc. vor der Türe steht usw.
              Und die scheisse beginnt von vorne . Außenstehende halten mich schon für bekloppt.

              Ich würde mich da gar nicht mehr melden aber er kam bisher immer wieder .
              Zu den Moralapostel

              Leute als Außenstehender ist es immer einfach zu urteilen. Nun jeder Mensch ist nicht gleich und nicht emotional stark oder wie man es betiteln mag

      Solange du dich immer wieder einlullen lässt, solange ist bei dir der leidensdruck noch nicht hoch genug, das ganze endgültig zu beenden. Raus kommst du da erst, wenn du begreifst, dass das lebrn zu kostbar ist sich auf solche Energie Vampire einzulassen. Erst wenn du für dich selbst erkennen kannst, dass du etwas besseres als das verdient hast, wenn dir klar wird, dass du dein Leben gerade weg schmeißt, erst dann kannst du die Kraft entwickeln einfach zu sagen "Ich will nicht mehr!" Aber soweit scheinst du noch nicht zu sein. Der Entschluss, das nicht mehr mit zu machen muss von dir kommen. Solange der Wille dazu nicht da ist, wirst du so weiter machen und kein Rat der Welt Word dir etwas nützen. Bzw. Würdest du keinen Rat annehmen. Solange du dir selbst nicht zu schade für so eine Lebenszeit und krqgtraubrnde Beziehung bist, wird kein Rat der Welt dir helfen. Du musst es wollen das nicht mehr mit zu machen. Du allein hast es in der Hand, wie du weiter machen willst.

      Wenn du demnächst eine Therapie beginnst, wird auch das zur Sprache kommen und ich hoffe, du findest dann Lösungsstrategien.

      Ich denke schon, dass ein Zusammenhang besteht zwischen Großwerden im Kinderheim und später an ungesunden Beziehungen fest zu halten.

      LG

      Du hast immer wieder noch genug Kraft, ihn wieder in Dein Leben zu lassen. Erst wenn diese Kraft aufgebraucht ist, wirst Du die Kraft schöpfen, ihn abzuweisen. Klingt paradox, ist aber so.

      Übrigens hängt das möglicherweise ganz eng mit Deiner Kindheit zusammen. Du hast immer wieder Bezugspersonen verloren, eventuell sogar welche, die Du richtig ins Herz geschlossen hattest. Erzieher und/oder andere Kinder. Du warst hilflos diesen Wechseln und Verlusten ausgesetzt. Dagegen versuchst Du jetzt etwas zu tun, indem Du Dich an diesen Menschen klammerst. Ihn zu verlieren würde wieder ganz negative Gefühle auslösen, mit denen Du nicht umgehen kannst. Und da Du das ja beeinflussen kannst, indem Du ihn eben immer wieder erhörst, hoffst Du, dass es nicht nötig ist, ihn zu verlieren.

      Der einzige Tipp, den man Dir geben kann, um Dich aus dieser Beziehung zu verabschieden ist a) die Therapie weiter zu führen und b) wenn Du die Kraft hast und Dich wieder getrennt hast alle seine Kontaktversuche noch im Keim zu ersticken, in dem Du ihn überall blockierst und ihm Hausverbot erteilst.

      • Heute einen Monat später kann ich nur sagen das ich ihn kurz nach dem ersten Posts aus meinem Leben verbannt habe.
        Jegliche Kontaktaufnahme seinerseits im Kern erstickt
        Ich bin froh das einige hier mir Mut gemacht haben und ich es geschafft habe . Nicht für eine Woche sondern für immer .
        Sicher bin ich manchmal traurig aber im Grunde geht es mir so viel besser .
        Alles andere wäre verschenkte Zeit
        Danke euch

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