Ärger mit Anderer Mieterin belastet die Beziehung

    • (1) 31.08.17 - 18:40
      rubinchen2017

      Hallo,
      Unsere Wohnverhältnisse sind etwas verzwickt, wir wohnen zur Miete in einem Ursprünglich 1 Familienhaus dieses wurd aber vor rund 15 Jahren umgebaut so das 2 Wohnungen entstanden sind, oben leben wir und Unten lebt eine 86 jährige Witwe der das Haus mal komplett gehörte bis ihr Sohn die obere Wohnung Überschrieben bekam seine Kredite aber nicht bediente und die obere Wohnung Zwangsversteigert wurde welche meine Vermieterin kaufte mit einem geringen Gartenanteil und Nutzungsrecht für die Hofeinfahrt und einem Carport.
      Die Käufer lebten kurze Zeit hier sind dann umgezogen und vermieten Wohnung seit dem.
      Wir haben 2 Kinder 12&8 die gern mal im Garten Spielen würden was die Dame aber untersagt daran halten wir uns.
      Nun wird die Dame älter und Wunderlicher plötzlich untersagt sie uns die Carportnutzung obwohl es Mietgegenstand ist und unserer Vermieterin gehört wir dürfen auch den Hof nicht mehr befahren und unser Gartenstück auch nicht nutzen ausserdem seien unsere Kinder ja ohnehin immer viel zu Laut ( sie Verabreden sich schon nur noch ausserhalb weil sie ständig angenölt werden wenn sie mal in Zimmerlautstärke Spielen oder mal unbedacht laufen.)Und wir sollen sie doch bitte besser Erziehen.
      Nun hat sie vergangenes Wochenende ihren Toast im Toaster vergessen dieser verklemmte sich und es hätte beinahe ein Feuer gegeben es roch schon sehr...mein Mann ist dann runter da hat sie sofort gemeint es wäre ja nichts passiert und man müsste ja nicht darüber reden etc. Weil sie Angst hat das ihr Enkel (der einzige den sie noch hat) sie in eine Pflege gibt....Dabei hat sie meinem Mann dann auch gleich gesagt was wir hier jetzt alles zu Unterlassen haben...

      Mein Mann war darauf hin so wütend das er hoch kam und gleich anfing von Kündigung zu sprechen und das er es nicht mehr aushalten würde etc. Wir haben uns dann sehr gestritten weil ich der Meinung bin das wir uns daran halten was wir mit unserer Vermieterin besprochen haben und wenn da die Nutzung vom Gartenstück erlaubt ist wir den auch nutzen und uns nicht von der Dame unten unser Leben diktieren lassen.
      Ich habe auch nochmal mit der Vermieterin gesprochen die uns da Recht gibt und sich auch nochmal mit der Dame in Verbindung gesetzt hat...

      Dennoch weiß ich nicht ob mein Mann recht hat und wir doch Ausziehen sollten oder ob wir es Aussitzen sollen.
      Die Dame unten ist eigentlich nur Verbittert das Ihr Sohn seiner Zeit die Kredite nicht bedienen konnte und sie sich deswegen nun mit Mietern ihr Haus teilen muss.
      Ich wohne hier gerne denn bis auf das Gezicke ist es hier toll aber ich möchte auch nicht das mein Mann sich unwohl fühlt...

      Was würdet ihr tun?

      • (2) 31.08.17 - 19:12

        Ich hätte der alten Dame längst klar gemacht, das sie euch überhaupt nichts zu diktieren hat, jegliche Anweisungen oder Beschränkungen ignoriert, solange dies mit dem
        Mietvertrag konform geht.

        Das es mal ihr Eigentum war, interessiert nicht, bzw. würde mich nicht im geringsten Interessieren, weil das auch nicht mein Problem wäre

        Ich würde den garten so nutzen, wie es mir gefällt und alles andere was vereinbart wurde auch.Rücksichtnahme ist gut und schön, aber das ist keine Einbahnstraße

        Ob Auszug oder auf die biologische Lösung warten ist immer so eine Sache und hängt davon ab, wie weit eure Lebensqualität von der Situation beeinträchtigt wird

        Es dürfte jedem Leser klar sein, warum eure Vermieterin selber nur kurze Zeit dort gelebt hat.;-)

        (3) 31.08.17 - 19:19

        Hallo,
        ich würde es so machen wie du, nämlich das nutzen, was im Mietvertrag steht. Wenn die Gartennutzung ein Teil davon ist, dann würde ich ihn nutzen, ebenso Carport und Co. Das ist euer gutes Recht.

        Habt ihr die Dame mal gefragt, warum sie das nicht möchte?
        Garten - Kinderlärm... da könnte man sich ja z.B. auf Zeiten einigen für ein gutes Miteinander. Sie hat ihre Mittagsruhe, die Kinder dürfen dafür am Nachmittag spielen.

        Ich finde es gut, wenn man miteinander redet und versucht, die Beweggründe zu verstehen. Vielleicht auch etwas Diplomatie einfließen lässt und Kompromisse findet, mit denen alle gut leben können.
        Für sie ist es wahrscheinlich schwer, ihr Haus nun mit Fremden teilen zu müssen. So hat sie sich das wohl nicht vorgestellt.
        Aber ihr sollt deswegen ja nicht auf alles verzichten, schon gar nicht, wenn ihr es so angemietet habt.
        Vielleicht ändert es schon was, wenn die Kinder ihr mal ein Blümchen oder Kuchen vorbeibringen? Manchmal wirkt so eine unerwartet nette Geste Wunder! Aber das wirst du besser einschätzen können.

        Ausziehen würde ich erst, wenn sich gar nichts regeln lässt und nur noch Unfriede herrscht. Dann suche ich mir lieber was Schöneres als das mit zusammengebissenen Zähnen auszusitzen und mich zu ärgern. Das wäre es mir nicht wert, zumal man ja ohne Zeitdruck suchen könnte.

        Die Art des Mietverhältnisses ist ganz und gar nicht einfach! Wenn man bedenkt, dass ihr mal das ganze Haus gehörte und sie es nicht verkauft, sondern nur überschrieben hat! Dabei hatte sie sicher nie im Sinne, das fremde Leute ins Haus kommen und sie sich arrangieren muss.

        Das ist eine üble Vorgeschichte.

        Andererseits ist sie 86 und es ist nur noch Frage von wenigen Jahren bis sie entweder pflegebedürftig, im Heim oder tot ist. Wenn ihr es aussitzen könnt, dann könnt ihr bleiben. Wenn nicht, solltet ihr gehen.

      • Hi,

        ich halte es nur begrenzt sinnvoll einer 86jährigen nett und diplomatisch kommen zu wollen. Selbst wenn sie nicht dement sind, haben so einige alte Mitmenschen wenig Respekt vor Jüngeren.
        Ich würde ihr mitteilen, dass ihr einen Mietvertrag habt, diesen erfüllt und dafür etwas zu bekommen habt und euch obendrein nicht für Fehler, die sie oder ihre Angehörigen in der Vergangenheit gemacht haben verantwortlich fühlt und diese ausbadet.
        Und bitte lasst eure Kinder in den Garten! Klar, dass sie nicht jeden Tag in voller Lautstärke durch den Garten pflügen sollen, aber normales spielen muss ihnen ermöglicht werden.

        Der Partnerschaft zu liebe würde ich langfristig aber eher Ausschau nach etwas neuem suchen.

        Hallo!

        Ich finde es schwierig, sowas "aussitzen" zu wollen. Mit ein wenig Pech lebt die Dame ja noch einige Jahre, und wenn sie mit 86 noch nicht dement oder Pflegebedürftig ist, dann kann das durchaus auch so bleiben - ein einmalig vergessener Toast reicht da einfach nicht.

        Ich würde wohl versuchen, die Fronten sehr deutlich zu klären, und wenn das dann immer noch nichts bringt, sondern sie weiter meckert, ihr nicht in den Garten sollt, Kinder und Mann sich unwohl fühlen, dann was anderes suchen. Vielleicht der Nachbarin deutlich sagen, dass die Mieter, die nach euch kommen, wahrscheinlich nicht besser sind.

        Die Kinder finden es ja auch nicht toll, keine Freunde mitbringen zu können, wenn die Olle sofort antanzt und meckert, und nur im Flüsterton auf Zehenspitzen existieren zu sollen. Dein Mann fühlt sich auch nicht mehr wohl. Wenn ich richtig zähle, wären das 3:1 Stimmen für weg ziehen und nur du würdest bleiben.

      • Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, dass Ihr Euch da irgendwas aufdiktieren lasst.
        "die gern mal im Garten Spielen würden was die Dame aber untersagt daran halten wir uns."
        Warum? Ihr habt doch einen Teil gemietet *kopfschüttel*

        (8) 01.09.17 - 07:02

        Der Vermieter meiner Mama und Oma war so ein Kaliber, auch ähnlich alt (Altersstarrsinn??).

        Da hilft nur- nichts gefallen lassen. Ihr habt einen Mietvertrag, und laut dem dürft ihr den Garten und das Carport nutzen. Basta. Höflich, aber bestimmt. Und nicht auf Diskussionen einlassen, ich habe teilweise einfach das Telefon aufgelegt nachdem ich mit meiner Ansage fertig war.

        Ich würde allerdings auf Grund der beschriebenen Sachlage (86, Toast abgefackelt und sehr heftig drauf reagiert) an eine beginnende Demenz denken. Es zumindest mit in Betracht ziehen. Meine Oma fing auch so an, und war sich dessen sehr wohl bewusst. Darauf angesprochen (hey, du hast den Topf auf dem Herd vergessen!!!) reagierte sie ähnlich.....

        Und schlussendlich- würde ich wahrscheinlich ausziehen. So eine angespannte Wohnsituation tut auf Dauer nicht gut.

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