Geheimnisse wenn man heiratet

    • (1) 03.09.17 - 11:15
      minionsme

      Hallo ihr Lieben!

      Ich bin seit 4 Monaten verheiratet und vorher haben wir uns schon 2 Jahre gekannt. Da denkt man doch man kennt jemand. Leider war er nicht ganz ehrlich zu mir und hat mir einige Dinge verschwiegen. Er sagt das sind seine Sachen und man muss nicht alles dem anderen mitteilen nur weil man heiratet. Ich finde schon man soll ehrlich sein und von mir weiss er auch alles. Vor allem wenn es unser aller Leben als Familie sehr beeinflusst und noch sehr beeinflussen wird.
      Was denkt ihr darüber?

      • Ich würde sagen, dass kommt darauf an, was verschwiegen wurde. Wenn es wirklich so wichtig ist, würde ich mich fragen, warum er es vorher nicht gesagt hat. Dachte er, es kommt hoffentlich nie raus? Hatte er Angst, dass er deswegen verurteilt wird und es nicht zur Hochzeit kommt? Schwierig, ohne weitere Details Vermutungen anzustellen.

        • (3) 03.09.17 - 11:38

          Ich finde es schon wichtig. Er sagt es betrifft sein Berufsleben und seine Zukunftspläne, da muss er sich nicht meine Erlaubnis holen. Ich hätte das nicht so toll gefunden wenn er es mir gesagt hätte aber es zu verschweigen finde ich falsch.

      Ich bin mit meinem Mann wesentlich länger zusammen und weder er weiß alles von mir und ich sicherlich auch nicht von ihm. Nur weil man heiratet, muss man ja kein offenes Buch sein und ist trotzdem noch eine eigenständige Persönlichkeit.

      Wenn es Dinge wären, die uns oder unser Familienleben beeinflussen, wäre es was anderes. Sowas weiß ich, denke ich.

      Was hat deiner denn verheimlicht?

      • (5) 03.09.17 - 11:44

        Er will mit seinem Cousin und einem Onkel in seinem Heimatland und hier ein business eröffnen und da wird er manchmal länger im Ausland unterwegs sein. Ich finde schon dass es die ganze Familie betrifft wenn ich hier alleine sitze mit Kind und er ist vielleicht zwei Wochen weg. Und es geht auch um das Geld wenn es nicht funktioniert. Jetzt hat er einen Job mit sicherem Einkommen und das wird dann weg fallen. Ich bin da ängstlich und das weiss er darum hat er es mir einfach nicht gesagt.

        • Es ist ihm offenbar sehr ernst und Du könntest ihn nicht davon abbringen. Er weiß, dass Du das aber wollen würdest, also hielt er die Klappe und vermied so wochenlang Streit und Stress - sehr ökonomisch, Dein Mann.

          Zu einer Ehe gehören immer zwei.

          Dass Dein Mann Dir das verschwiegen hat, ist nicht ok. Aber denk mal drüber nach, warum. Du bist sicher nicht unschuldig an der Situation.

          Und nur weil man einen sicheren Job hat, heißt das nicht, man sollte seine Träume an den Nagel hängen und mit gesenktem Haupt bis zur Rente jeden Tag in die Arbeit trotten.

          Typisch deutsch - aber dämlich.

          LG

          • (8) 03.09.17 - 13:53

            Ich hätte das gerne mit ihm zusammen entschieden und nicht er so im Alleingang. Träume schön und gut aber wenn man eine Familie hat muss man doch auch auf Sicherheit sehen und nicht einen guten Job einfach so aufgeben um sein eigenes Ding durchzuziehen. Oder nicht?

            Typisch deutsch - aber dämlich.
            Wieso so beleidigend? Andere Länder wären froh um das deutsche Arbeits- und Rentensystem!
            Und nein, man muss sicher nicht seine Träume an den Nagel hängen, aber wenn ich Familie habe, die davon deutlich beeinflusst ist, ist es jawohl unumgänglich, sowas Weitreichendes zu besprechen. Und wenn die beiden (wahrscheinlich) noch Kinder planen, ist es doch total natürlich, dass man ein Sicherheitsbedürfnis hat.
            Und selbst wenn nicht, ich würde mir schon wünschen, dass mein Mann mich auch im Vorfeld gedanklich an seinen Träumen teilhaben lässt. Also auf der rein emotionalen Schiene. Teilt man seine Träume nicht mit dem Partner? #kratz
            Vor allem, wenn sie schon so Gestalt angenommen haben?
            Und wie sie schreibt: wenn es in die Hose geht, was dann? Sie sind jetzt verheiratet. Wenn es blöd läuft, läuft es nach dem Motto mitgehangen mitgefangen. Sorry, da hätte wohl niemand Bock drauf, den Mist mit ausbaden zu müssen. Vorher nicht involviert werden, aber wenn es schiefläuft, erwartet er sich bestimmt total den Rückhalt von ihr etc. (klar, ist nur eine Mutmaßung, aber unrealistisch ist der Gedanke wohl nicht)

        Gehe ich recht in der Annahme, dass Dein Mann aus einem Land kommt, wo die Gleichberechtigung der Frau vielleicht noch nicht ganz durchgedrungen ist?
        Dann kannst Du wahrscheinlich überhaupt nichts machen - leider. Liest man leider in letzter Zeit hier sehr oft. Er macht, was er will und Du hast es zu akzeptieren. Du wirst auch gegen die gesamte Familie nicht ankommen - oder gibt es jemanden in Deiner Familie, der ihn vielleicht noch umstimmen könnte? Einfach ein Einkommen aufzugeben, ist schlicht unverantwortlich, vielleicht kann ihm das noch jemand deutlich klarmachen.
        LG Moni

        • (11) 03.09.17 - 13:55

          Er ist niemand der Frauen unterdrückt oder nicht gleichberechtigt sieht. Doch in manchen Dingen wie seine berufliche Zukunft da träumt er davon etwas zu erreichen und er sagt ich bin zu ängstlich und wage nichts. Darum hat er es mir nicht gesagt dass er es tun wird. Seine Mutter findet es auch nicht gut im Übrigen aber auf die hört er auch nicht.

      Ich finde, solche Zukunftspläne hat man als Paar gemeinsam zu entscheiden und zu besprechen, sowohl VOR als auch IN der Ehe.

      Hast du dir denn schon mal erklären lassen, wie konkret das laufen soll? Wie es finanziell abgesichert ist, wie lange er weg wäre und dergleichen?

      Wenn er es durchziehen will und du aber skeptisch bist, würde ich ein paar "Vorsichtsmaßnahmen" ergreifen und ihm dies natürlich offenlegen. Dafür sorgen, dass ich finanziell abgesichert bin, mir die Kinderplanung genau überlegen, eventuell dichter zu den Eltern ziehen...

      Wichtig ist, dass ihr gemeinsam Lösungen findet. Redet miteinander und arbeitet nicht gegeneinander.

      Was soll seine Mutter damit zu tun haben, ihr seid doch erwachsen und könnt allein Entscheidungen treffen ;-)

      • (13) 03.09.17 - 14:46

        Ich wollte damit sagen dass nicht nur ich es für zu unsicher finden den Job aufzugeben sondern auch welche aus seiner eigenen Familie zum Beispiel seine Mutter. LoL das mit der Kinderplanung überlegen ist etwas spät denn wir haben ein Baby zusammen. Er sagt er hat genug Geld angespart damit wir ein Jahr leben können mit meinem Elterngeld und nach einem Jahr wird es lauf

        • Ich finde, dass er sich das ja gut überlegt hat.

          Ich persönlich würde ihn unterstützen an deiner Stelle und auf Reichtum und Wohlstand hoffen.

          Wenn nicht, dann kann er doch immer noch in seinem alten Beruf wieder anfangen, oder?

          • (15) 03.09.17 - 19:30

            Er hat es sich überlegt und sie tüfteln wohl auch schon länger an diesem Plan. Doch wenn es nach diesem Jahr nicht klappt ist sein ganzes angespartes Geld weg . Und mich stört dass er sagt das ist seine Sache und er braucht meine "Erlaubnis" nicht dafür. Ich würde so etwas nie über seinen Kopf entscheiden. Niemals. Das regt mich total auf.

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