Wie soll es weitergehn

    • (1) 07.09.17 - 13:12

      Hallo zusammen

      Bin neu hier uns suche Hilfe bzw Meinungen von Aussen.
      Wir sind jetzt seit 14 Jahren verheiratet und haben 4 Kinder.
      Vor ein paar Wochen hieß es plötzlich nachdem ich geftagt habe warum wir eigenlich seit 6 Jahren nicht mehr miteinander Schlafen "ich liebe Dich nicht mehr und habe kein Vertrauen mehr zu Dir". An dem Sexlosen Zustand soll sich auch in Zukunft nichts ändern.
      Ich übernhehme nach Ihrer Ansicht zuwenig finanzielle und persönliche Verantwortung für die Familie.(Ich arbeite Vollzeit, sie hat vor 6 Jahren den Betrieb von Ihren Eltern übernommen).

      Vor der Übernahme des Betriebes wurde alle von mir bezahlt und am Betrieb gewohnt , mit der Übernaheme haben wir einen Ehevertag abgeschlossen. Von meinem Gehalt gebe ich die Hälfte für die Familie, und arbeite zuhause im Betrieb mit (Ganzer Urlaub Samstag, Freizeit etc Jeden Tag um 5 Uhr aufstehn auch Samstag und Sonntag ca 1000 Stunden im Jahr).
      Von den Lebensahltungkosten werden dann so 40 Prozent von mir bezahlt der Rest vom Betrieb (dort Arbeitet meine Frau Vollzeit und kümmert sich um Kinder und Haushalt, Betrieb und Haus am gleichem Grundstück)

      Mein restliches Geld spare ich und verprasse nix Nichtraucher Nichttrinker keine fremden Frauen (hätte ich auch keine Zeit dazu). Bleibt ja dann für die Kinder. Wegen Ehevertrag muss ich mir ja auch finanzielle Sicherheit schaffen.

      Ich habe das bis jetz so ausgehalten, da ich Dachte die guten Zeiten kommen wieder.
      Aber seit den Worten Ich liebe Dich nicht mehr denke ich sehr oft an Scheidung, denke getrennt haben wir uns schon.

      Ich fühle mich eigentlich nur Ausgenutz und als billige Arbeitskraft.
      Sie möchte von mir eine freudschafliche Beziehung der Kinder wegen. (Ich soll da bleiben und so tun alls ob nix währe.

      Entscheidungen werden mit mir schon seit langem nicht mehr abgesprochen, und Aussenstehende erfahren mehr als ich, nicht nur in betrieblichen Dingen.

      Sie will die Scheidung nicht, denn Sie weiß ja nicht was in 5 Jahren ist , eventuell entdeckt sie die Liebe zu mir wieder.
      Was ist eure Meinung zu der Situation bleiben oder gehen, gibt immer weider schöne Momente mit Ihr (Aber kein Kuss keinerlei Berührungen) und den Kindern.
      Und ich will es eigentlich den Kindern auch nicht antun.

      Viele Grüße

      • Wow, so beim Lesen bekommt man schon nen Knoten im Hals #schwitz
        Das klingt wirklich nicht schön, was heißt denn, ihr seid getrennt? Richtig getrennt? Dann sollte einer Scheidung doch nichts im Wege stehen. Ich könnte so nicht leben, eventuell hat Deine Frau schon einen neuen Mann, von dem Du nichts weißt? Keine Ahnung, aber der Zustand ist doch nicht lebenswert, oder?

      Hallo,

      ich denke, du solltest schauen, was DU möchtest. Es geht nun nicht darum, dass deine Frau möchte, dass du bleibst, dass es freundschaftlich ist, dass du weiter da arbeitest usw. SIE hat gesagt, sie liebt dich nicht mehr. Damit hat sie quasi eure Ehe für beendet erklärt.

      Ihr könnt auch getrennt lebend gute Eltern sein. An deiner Stelle würde ich wütend sein, dass sie so lange nicht ehrlich zu dir war wegen ihrer Gefühle und nur auf Nachfrage, würde ausziehen, neu anfangen und allein wegen der Kinder versuchen, freundschaftlich mit deiner Frau zu kommunizieren. Denn der Kontakt zu deinen Kindern sollte oberste Priorität haben.

      Alles Gute.

    • Hallo.

      Wie sind denn deine Gefühle zu ihr. Würdest du mit einer Trennung klarkommen. Die Kinder jetzt mal außen vor gelassen. Ich glaube, deine Frau möchte den geringsten Widerstand, sie hat sich von dir entfernt, sagst du ja selber. Warum dann was aufrecht erhalten, was nicht mehr ist. Ich würde mit ihr die richtige Trennung besprechen. Sag ihr, dass du nicht auf Familie machen kannst, wenn es demso nicht ist.

      LG

      • Hallo Hermina,

        Meine Gefühle sind schon noch für Sie da, sehne mich nach Zärtlichkeit und Zuwendung von Ihr.
        Finanziell geht es uns ja auch nicht schlecht, aber Sie denkt einfach ich beteilige mich zu wenig und der Betreib zahlt zuviel, deshalb liebt Sie mich nicht mehr, als ob man Liebe kaufen müsste. Eventuel ist es auch zu wenig, aber meine Argumente ich muss auch für mich sorgen, da ich bei einer evtl. Scheidung nix vom Betrieb bekomme zählen bei Ihr nichts, kommt dann nur der Vorwurf Sie macht ja auch den Haushalt und erzieht die Kinder, dafür bin ich ja auch dankbar

        Viele Grüße und Danke an alle die dich bis jetzt beteiligt haben

    Du brauchst keine Ehe, um deine Kinder zu sehen.
    Du kannst in die Nähe ziehen und dich um sie kümmern. Wenn du nicht mehr in dem Betrieb mitarbeiten musst, hättest du ja sicher Zeit dafür.

    Das Leben ist so kurz, und oft verschwendet man Jahre, als ob man sie hinten dranhängen könnte, wenn es besser passt.

    Möchtest du keine Frau haben, die dich liebt? Die dich wertschätzt?
    Oder möchtest du nicht wenigstens in einer Atmosphäre leben, in der du dich wohlfühlst?

    Du solltest dir so viel wert sein, dass du dir die Chance gibst, so jemanden zu finden.

    Deine Frau hat das "ich liebe dich nicht mehr" sicherlich nicht leichtfertig gesagt.
    Von daher solltest du nicht darauf warten, dass sie diese Liebe wieder findet. Besser wirds meistens nicht.

    Befass dich mal ruhig mit dem Gedanken, dich freizustrampeln.
    Das tut auch deinem Selbstwert gut.

    Gruß Hezna #klee

    Ich - mir fehlen gerade die Worte....Das finde ich echt heftig...besonders:

    Sie will die Scheidung nicht, denn Sie weiß ja nicht was in 5 Jahren ist , eventuell entdeckt sie die Liebe zu mir wieder.

    Ich kenne sie nicht und kann deswegen schlecht beurteilen aber für mich klingt das nach sichergestellt und weiter gesucht bis die Kinder groß sind oder aber sie sich ne Arbeitskraft leisten kann.

    Der Ehevertrag ist sicher Sinnvoll aber nicht so das du die weihnachtsgans mimen sollst.

    Das sie sich nicht mehr liebt liegt für mich auf der Hand sonst würde sie sich anders verhalten finde nur das man in der Hinsicht so fair und ehrlich sein sollte das zu sagen und dann die konsequenz daraus ziehen sollte. Ich weiß ja nicht wie alt ihr seid aber ich würde fast behaupten zu jung um mit jemanden zu leben mit dem man mehr oder weniger gut nebeneinander her leben kann da habt ihr beide was besseres verdient.

    Ich war vor über 10 Jahren auch am überlegen ob ich mich trenne und hab unter einem anderem Namen hier bei Urbia rat gesucht.Irgendjemand ich weiß nicht mehr wer hat mir geschrieben das es keinen Sinn hat zu warten bis mein Kind 18 ist, ausgezogen und ich einen Tag später die Scheidung einreiche. So hart und schlimm es war der jenige hatte recht.

    Ich will dich nicht bloß stellen aber ich frage mich warum du als Mann dich derart erniedrigen lässt. Sie will sich verwirklichen beruflich ihr ding durchziehen ist alles legitim aber auf kosten eines Partners den ich nicht mehr liebe tut mir leid das finde abgrundtief erbärmlich und dann die Kinder als Vorwand nutzen?

    Ich hab es zwar schon öfter gehört lese es aber zum ersten mal das eine Frau derat gewissenlos, egoistisch, handelt dachte das machen überwiegend Männer....

    Tut mir leid das ich da so vorurteile - hab schlechte Erfahrungen gemacht. Hätte früher einen Ehevertrag ausgeschlossen und bis gerade noch gesagt nie wieder ohne aber jetzt wo ich das lese drängt sich mir der Gedanke auf warum Ehevertrag wenn du trotzdem schlecht da stehst und so ausgenutzt wirst.

    Ich denke mal sie wollte den Betrieb übernehmen und wusste worauf sie sich einlässt? Sehr gut dann finde ich muss überlegt werden ob ne Haushaltshilfe in betracht kommt oder nicht und du deinen Job machst und die Arbeit in bezug auf Kinder geteilt wird wäre nicht mehr wie gerecht und sie den Betrieb alleine macht.

    Für mich liest sich das echt so das du nur noch da bist wegen der Kinder und weil sie jemanden braucht finanzielle Sicherheit und billige Arbeitskraft weil wenn ich jemanden nicht vertraue und da ist egal ob partner oder fremder dem vertraue ich mein Kind nicht an.Ich weiß nicht was ihr in dem Vertrag vereinabrt habt aber ich würde damit mal zu einem Anwalt gehen einem anderen und den nach seiner Einschätzung fragen weil für micht klingt das echt so das du nur Hampelmann bist der gebracuht wird. Wenn du so ein Halodri bist wie sie sagt von wegen keine Verantwortung für familie ect. warum um himmels willen habt ihr vier Kinder und seit 14 Jahre verheiratet?

    Ob jemand Verantwortung übernehmen kann und als Familienvater taugt weiß ich bevor ich vier Kinder bekomme und wäre nicht so lange verheiratet gewesen wenn dem nicht so wäre. Wie lange willst du das noch mit dir machen lassen? Lass dir nicht die Butter vom Brot nehmen, Du bist nicht ihr schoßhund und auch du hast rechte!

    Den Kindern eine Lüge vorleben ist keine Lösung und nur wegen der Kinder eine Ehe aufrecht erhalten die keine Ehe mehr ist auch nicht. Sicher wird es nicht einfach und finanziell wohl kaum besser aber da muss man so ehrlich sein und auch abstriche machen. Das ganze wirkt wirklich so das sie die vorzüge weiter will aber dich nicht und es kann nicht sein das laut ehevertrag nix kriegst aber noch Geld in den Betrieb rein butterst. Für mich wäre die Sache klar Trennung ohne wenn und aber und wenn sie den Betrieb mit vier kindern nicht schafft gibt es Lösungen und wenn die Kinder bei dir leben würden es gibt immer eine Lösung man muss nur auf der richtigen ebene kommunizieren und das tut sie schon lange nicht mehr!

    Hi....

    Trenn dich. Eine Beziehung oder Ehe sollte eine sich liebende, leidenschaftliche, verbundene, aufrichtige, emotionale Freundschaft sein. Und nicht ein Arrangement. Mein Mann ist mein bester Freund und mein grösster Feind. Die Liebe meines Lebens die ich hin und wieder gern auf den Mond schicken möchte.

    Sei kein stiller Mitbewohner mehr. Schon gar nicht in einer Ehe. Das hat keiner verdient. Sei dir selber mehr wert. Zumal sie dir ja ins Gesicht sagt (und das sehr ehrlich) dass sie keine Liebe mehr empfindet. Und auch wenn das hart ist, war sie in dem Moment sehr aufrichtig. Nutze das für dich.

    Viel Glück für dich und das, was das Leben für dich noch bereit hält!

    • "Eine Beziehung oder Ehe sollte eine sich liebende, leidenschaftliche, verbundene, aufrichtige, emotionale Freundschaft sein. Und nicht ein Arrangement. Mein Mann ist mein bester Freund und mein grösster Feind. Die Liebe meines Lebens die ich hin und wieder gern auf den Mond schicken möchte"

      Das hast Du aber schön gesagt#verliebt!

      Allerdings ist es in Realität doch nicht immer so. Eine Liebe hat doch Höhen und Tiefen, Phasen wo es richtig gut läuft (so wie Du im ersten Zitatsatz schreibst) und auch eine, wo es mal nicht so läuft. Auch bei meiner Liebe meines Lebens gibt es Phasen, wo ich denke "wo ist der Mann geblieben, den ich geheiratet habe?"... und wenn wir darüber sprechen und ich dann, in solchen Momenten, wieder etwas von diesem Mann hervorblitzen sehe, weiß ich, dass da Hoffnung ist, denn wenn man sehr lange zusammen ist, verändert man sich schon sehr und es ist nicht immer einfach, diese Veränderung hinzunehmen oder zu verstehen. Manchmal kommt es mir vor, als müsse man sich wieder aufeinander neu einstellen....

      LG

      a79

      • Absolut! Das meinte ich auch mit “mein grösster Feind“. Beziehung/Ehe ist Leben. Und da ist nicht jeder Tag gleich. Wir verändern uns, was auch gut ist. Und durch diese Veränderung kann man gemeinsam gehen, auch wenn es gerade nicht sonderlich schön ist. Wichtig ist doch, dass eine grundlegende, emotionale Basis da ist. Nämlich Liebe und vertrauen. Fehlt die, macht es keinen Sinn mehr.

        Mein Mann und ich hatten das “verflixte“ siebte Jahr. Und auch wir haben uns gefragt, ob sich unsere Wege trennen sollten. Es gab aber einen ganz wichtigen Faktor: wir beide wussten und fühlten, dass wir uns nach wie vor Lieben. Trotz allem. Und das war unser Ausgangspunkt um weiter zu machen. Ja, das war ziemlich hart mit vielen unschönen Sachen. Letzten Endes konnten wir es aber schaffen und haben sogar ein Jahr später geheiratet.

        Hätten wir, oder einer von uns beiden, das nicht mehr empfunden, hätten wir uns auch nicht mehr richtig “sehen“ bzw “wahrnehmen“ können. Und dann wäre eine Trennung das einzig richtige gewesen, für uns beide.

        Ich glaube fest an eine Beziehung/Ehe, so lange dieses Gefühl noch da ist. Auch wenn es noch so klein ist. Dann kann man kämpfen und hat gute Chancen wieder ein richtiges “wir“ zu sein. ABER: in dieser Phase gibt es immer einen der stärker ist wie der andere (im Sinne von: mehr kämpfen). Wenn man dass akzeptieren kann und womöglich die Person ist, die in einer sehr schwierigen Phase mehr leistet, zahlt es sich aus. Auch wenn es sehr, sehr hart sein kann.
        Man muss sich einfach immer mal auf die guten alten Zeiten besinnen. Man muss manchmal sich selber zwingen, mehr in dem gegenüber zu sehen wie das, was man jetzt gerade sieht. Egal ob man sich in einer guten oder weniger guten Zeit befindet.

        Lg

Hallo,

das Erste, was ich nach dem Lesen Deines Textes dachte, war: warum kommt diese Frage erst nach 6 Jahren??? Hast Du nicht schon früher gemerkt, dass sich etwas verändert hat? Und wenn ja, warum kam es nicht früher zur Sprache? Nach 6 Jahren ist es m.E. sehr schwer, den offenbar schon sehr eingefahrenen Zustand zu verändern...da müsstet ihr beide viel Zeit und Arbeit investieren. Das müsst ihr aber beide WOLLEN! Von allein wird sich da nichts (mehr) ändern.

Wenn man in einer Ehe nicht mehr miteinander spricht, wird es schwierig. Dazu gehört ganz entscheidend auch, Entscheidungen abzusprechen und keine Alleingänge zu machen...
Dazu gehört auch, dem Partner eine Rückmeldung zu geben, wenn irgendwas im Argen liegt (Stichpunkt: Ich liebe Dich nicht mehr und habe kein Vertrauen mehr zu Dir)...
Nur der Kinder wegen zusammenzubleiben wäre zumindest für mich keine Option.

Klar gibt es immer mal wieder Höhen und Tiefen in einer Ehe aber eine Ehe ist auch kein Selbstläufer...

An Deiner Stelle würde ich mich mit Deiner Frau zusammensetzen und mal ein langes Gespräch führen - über gegenseitige Erwartungen und Vorstellungen, über die letzten Jahre und was sich verändert hat. Und vor allem, ob ihr euch vorstellen könnt, etwas gegen den jetzigen Zustand der Lieblosigkeit und des Nebeneinander herlebens und fehlenden Vertrauens zu tun... Evtl. wäre eine Paartherapie hilfreich...

LG und viel Kraft!

a79

Hallo!

Es gibt seit 6 Jahren keine Nähe mehr, und die Liebe wird auch in 5 oder 10 Jahren nicht zurück sein. Dafür darfst Du Dich weiter krumm schuften, denn für Deine Leistung am Hof bekommst Du ja kein Geld - und diese Mitarbeit wird auch nicht eingerechnet als Beteiligung.

Sorry, aber such Dir eine Wohnung, Am besten so, dass die Kinder selbständig zu Dir zu Besuch kommen können. Das wird nichts mehr mit Deiner Frau, auch wenn es weh tut.

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