Schlecht gelaunt aber behauptet:ich wäre morgenmuffelig

    • (1) 09.09.17 - 12:02

      Guten Morgen! In letzter Zeit gibt es immer wieder Situationen, wo ich total perplex bin. Mein Mann ist mies drauf, warum auch immer.Halb so wild, er lässt es ja nicht an anderen aus oder so. Aber er stichelt immer wieder total latent, bis ich auch mal ein schlechtes Wort über was auch immer lasse und das ist dann sein Aufhänger,um zu behaupten,ich hätte schon wieder sooooo schlechte Laune und wäre total morgenmuffelig und bricht so peu a peu einen Streit vom Zaun,an dem dann natürlich in seinen Augen ich Schuld bin, obwohl ursächlich ja eigentlich er der Urheber war. Hat jemand eine Idee,wie ich rhetorisch geschickt etwas entgegnen kann? Ich bin in den Momenten total perplex und weiß Oberhaupt nicht,wie ich reagieren,oder was ich entgegnen kann,um seine Behauptung zu entkräften.Eigentlich halte ich mich immer bewusst so lange wie möglich zurück oder bin betont fröhlich,wenn ich merke,dass er schlecht drauf ist,um ihn vielleicht aufzuheitern,oder dass die Stimmung nicht kippt. Aber wenn ich z.B. gestresst bin,so wie heute z.B. weil ich in den Vorbereitungen zum Kindergeburtstag bin,setzt er gestresst sein mit Übellaunigkeit gleich und hat so seinen Aufhänger.

      • Wenn Dein Mann gerade in der letzten Zeit so mies drauf ist, solltest Du dort ansetzen. Er lässt nämlich doch seine schlechte Laune an anderen aus - nämlich an Dir. Da würde ich nachbohren und mich auch nicht mit "ich hab nix" zufrieden geben. Ich wäre da höchst alarmiert, so miese Laune und ein derartiges Verhalten kommt ja nicht plötzlich von "nix".

        Es gibt auch Männer, die Trennungsgedanken haben und sich bewusst oder unbewusst zoffen, damit sie einen handfesten Grund haben.

        Warum rhetorisch geschickt?
        Ich würde ihn rhetorisch direkt fragen, ob er mal wieder streiten will oder was das werden soll?
        Er lässt damit seine schlechte Laune an Dir aus? Ich wüsste nicht, warum ich so einen Eiertanz ertragen müsste.

        Gehen und den Tag ohne ihn verbringen wäre noch eine Alternative.

        Ich weiß nicht, ob rhetorisch geschickt zu kontern, das Problem löst. Er wird sich vermutlich dennoch immer wiederholen.

        Ich würde ihn eher fragen, was er eigentlich von dir will.

        Dein Mann versteht es, eine Nebenbaustelle aufzumachen. Er ist schlecht drauf und veranlasst dich, irgendwann mitzumachen. Aber statt seiner ursprünglichen schlechten Stimmung auf den Grund zu gehen, überlegt du, wie du dich rechtfertigen kannst. Das ist aber doch nicht das eigentliche Thema!!! Das Thema ist doch, dass ER seine eigene Unzufriedenheit nicht mit sich ausmachen kann/will oder bei sich behält. Entweder sagt er konkret, was ihn gerade nervt oder muffelt vor sich hin und lässt dich aber in Ruhe.

        So wie witch oben schon schrieb, würde ich der Sache auf den Grund gehen wollen. Vielleicht nervst du ihn oder ihm geht in der Ehe etwas quer. Du gibst ihm aber eigentlich keinen Grund, dich direkt anzugreifen. Also bricht er einen Streit vom Zaun und hat endlich ,was er will........" das sieht man es wieder, was ich für eine schlecht gelaunte, zeternde Frau habe.... so was braucht kein Mann.....!"

      • Ich würde sagen: "Es gibt Menschen, die brauchen andere Menschen als Ventil um ihre Aggressionen rauszulassen."

        Das würde ich ganz nüchtern sagen und dann würde ich einen MP3 Player holen, Ohrstöpsel rein und Musik an. Und würde ihn keines Blickes mehr würdigen. Komplett auflaufen lassen.

        Soll er sich doch einen anderen Deppen suchen...

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