Warum lässt man sich auf einen verheirateten Mann ein?

    • (1) 10.09.17 - 17:04
      Noway never

      Ich will hier an der Stelle keine Schuldzuweisungen machen. Die Geliebte oder die Neue eines Mannes, der verheiratet ist und eventuell auch Kinder hat, ist weder der Frau noch den Kindern verpflichtet. Hier ist allein der Mann in der Verantwortung.

      Es geht mir eher darum, warum man sich das selbst antut? Wenn man sich auf einen verheirateten Mann einlässt, dann ist das unweigerlich mit Problemen verbunden. Entweder wird man als Frau ausgenutzt und hingehalten oder der Mann verlässt seine Familie, was einen zum Staatsfeind Nr.1 macht. Nicht nur für die Ehefrau, aber vorallem auch für die Kinder und mit denen man aber irgendwie auskommen muss. Auch die Familie des Mannes nimmt einen nicht gerade mit offenen Armen auf. Nicht selten macht die Ehefrau einem das Leben schwer. Ganz zu schweigen von den finanziellen Verpflichtungen des Mannes.

      Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Liebe und Gefühlen. Wenn ich einen verheirateten Mann kennenlerne, dann kommen bei mir solche Gefühle gar nicht erst auf. Da kann er der tollste Mann der Welt sein und jegliche Anziehung, die bisdahin vielleicht aufkam wird im Keim erstickt. Ich hätte einfach keinen Bock auf das ganze Theater. Mir wär das zu anstrengend und zu stressig. Ganz abgesehen davon, dass ich an der Aufrichtigkeit eines solchen Mannes zweifeln würde, was ihn als Partner von vornherein disqualifiziert.

      Ich erlebe das gerade bei einer Freundin. Sie geschieden, hat sich vor zwei Jahren, auf einen verheirateten Mann eingelassen. Nach ein paar Monaten Affäre hat er seine Familie verlassen. Seitdem herrscht Rosenkrieg. Ihr Liebster krebst am Existenzminimum herum. Seine Frau lebt im gemeinsamen Haus, geht aber nicht arbeiten und ist in psychologischer Behandlung. Er muss fürs Haus aufkommen, Unterhalt für die beiden Kinder und für die Ehefrau zahlen, seine eigene Miete, das Auto seiner Nochfrau, sein eigenes Auto und seine Frau zögert die Scheidung hinaus. Legt ein Attest nach dem anderem vor, dass ein Umzug in eine Wohnung für sie unmöglich ist. Hinzu kommen Streitigkeiten wegen Umgangsrecht und er verbringt mehr Zeit beim Anwalt und Jugendamt, als mit seiner neuen Freundin.

      Und was tut sie? Sie jammert. Sorry, da stößt sie bei mir auf taube Ohren. Das ist so, als würde ich mich auf einen Pflegefall einlassen und dann über Überforderung klagen.

      Also frage ich mich noch mal! Warum tut man sich das freiwillig an?

      • Hallo!

        Naja, das flirten mit einem verheirateten Mann ist eben für viele Frauen erst mal ein "sicheres Übungsgelände" - so richtig ernst gemeint ist es ja nicht, weil gar nicht erwartet wird, dass daraus was ernstes wird.

        Nur manche finden dann einfach nicht mehr den Absprung von der harmlosen Flirterei, die Gefühle sind da, und statt zuzusehen, dass sie Abstand gewinnen, wird es eben doch zur Beziehung.

        Allerdings sind in einer gewissen Altersklasse auch einfach kaum Männer ohne Unterhaltsverpflichtungen und Umgangstheater zu finden, entweder die Männer haben schon Kinder, oder sie sind eher Bindungsunwillig. Der Glücksfall eines kinderlosen und dennoch bindungswilligen Mannes über 40 ist eher selten.

        Und nicht jede Scheidung ist mit einem Rosenkrieg verbunden, man kann sich auch wie zwei Erwachsene trennen und einfach zugeben, dass man gemeinsam die Ehe an die Wand gefahren hat.

        • (3) 10.09.17 - 18:12

          Allerdings sind in einer gewissen Altersklasse auch einfach kaum Männer ohne Unterhaltsverpflichtungen und Umgangstheater zu finden, entweder die Männer haben schon Kinder, oder sie sind eher Bindungsunwillig. Der Glücksfall eines kinderlosen und dennoch bindungswilligen Mannes über 40 ist eher selten.

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          Hm, ja das stimmt schon, aber wenn sie bereits geschieden sind, dann sind die rechtlichen Dinge meistens schon geklärt und die ersten Emotionen sind meist auch schon soweit abgekühlt, dass die Eheleute sich gegenseitig auch nicht mehr die Pest an den Hals wünschen. Außerdem macht es einen großen Unterschied, sowohl für die Exfrau als auch für die Kinder, ob die neue Partnerin nach der Trennung dazu kommt oder ob sie "der Grund" der Trennung ist. Gleiches gilt auch für das soziale Umfeld.


          Und nicht jede Scheidung ist mit einem Rosenkrieg verbunden, man kann sich auch wie zwei Erwachsene trennen und einfach zugeben, dass man gemeinsam die Ehe an die Wand gefahren hat.

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          Ja kann man, aber ich kenne persönlich nur einen Fall in dem das so ablief.

          (4) 11.09.17 - 08:49

          <<<Der Glücksfall eines kinderlosen und dennoch bindungswilligen Mannes über 40 ist eher selten. >>>

          Glücksfall? Naja, bei diesem Mann fragt man sich doch dann auch, warum hat er noch keine Familie. Bindungsunfähig oder warum. Ob das dann der Richtige wäre, ist dann auch fraglich.

          • (5) 11.09.17 - 15:26

            Deswegen habe ich ja auch geschrieben: kinderlos UND bindungswillig. Das schließt Bindungsfähigkeit ja implizit mit ein.

            Mögliche Kandidaten wären bewusst oder ungewollt kinderlos gebliebene Männer, deren bisherige Langzeitbeziehung gescheitert ist. Da ist dann aber wieder die Frage, wie es mit der aktuellen Familiensituation der Frau passt bzw. ob noch ein Kinderwunsch vorhanden ist.

            Aber häufig sind solche Männer eben wirklich nicht, gerade, wenn alles passen soll als Gesamtpaket. Es fallen ja auch die Kinder als häufiger Stressfaktoren im Beziehungsalltag weg, kein Rollenwechsel zwischen den Partnern zwischen der selbständigen Frau die mit beiden Beinen im Berufsleben steht, und der Mama mit Teilzeit-Job, der so viele Ehen belastet. Es bleibt eben bei kinderlosen Paaren oft alles so, wie es von Anfang an war, da gibt es weniger Trennungsgründe, wenn beide grundsätzlich mit ihrer Rollenverteilung und ihrem Leben zufrieden sind.

      Ich selber kann das auch nur schwer nachvollziehen.

      Aber ich denke mir, vielleicht liegt es daran:

      1. Die "Neue" fällt auf die Versprechungen und Beteuerungen des Noch-Ehemanns herein und glaubt ihm seine Sicht der Dinge. Demnach ist immer der andere Partner allein schuld am Scheitern der Ehe, der andere ist der Drache. (So ja auch hier in vielen Diskussionen, sei es in gescheiterten Beziehungen oder auch Konflikten mit dem Arbeitgeber. Die schwangere Frau ist fast immer die "Gute", der Arbeitgeber ist der böse Drache.)

      und 2. Mangel an der Fähigkeit vorauszudenken "was passiert wenn...." Man nennt das auch antizipatorisches Denken, also das Denken von Dingen, die als Folge meiner künftigen Handlungen in der Zukunft eintreten werden. Menschen die so nicht denken, leben nur für den Augenblick und haben eine verklärte Vorstellung von der (gemeinsamen) Zukunft.

    • Kaum eine Frau, die sich in einen verheirateten Mann verliebt und von ihm hört, wie kaputt seine Ehe bereits seit Jahren ist, denkt doch an die weitreichenderen Folgen. Der Mann, der sich auf ein zukunftsorientiertes Techtelmechtel einlässt aber doch genauso wenig. Das ist doch dann erstmal die einzig wahre Liebe und von Wolke sieben aus ist doch die Zukunft nur zuckerwatterosa.

      Dazu kommt, nicht jede Ehe wird in der Form geschieden, die Du hier nennst. Abgesehen davon, dass überhaupt nicht klar ist, ob die Exfrau des genannten Herren nur vorgegeben oder tatsächlich unter psychischen Problemen leidet ist das ja wohl ein Sonderfall. Sich rächende Exfrauen wiederum sicher nicht, gerade wenn sie den Betrug aufgedeckt haben. Aber das muss ja auch erst einmal rauskommen und bis das so weit ist, stecken die frisch Verliebten schon viel zu sehr in ihren Emotionen fest.

      Will sagen: Man rutscht da wohl so rein. Das ist aber auch nur gemutmaßt, denn meine eigene Erfahrung mit meinem damals verheirateten Ex war auch ganz anders.

      (8) 10.09.17 - 18:54

      Dies sehe ich ähnlich wie du und bei verheirateten Männern käme bei mir kein Gefühl auf.

      Zudem finde ich "Altlasten" wie Ehefrauen und Kinder wirklich abschreckend. Also nicht nur bei verheirateten Männern, genauso geschiedene oder unverheiratet mit Kindern.

      Sowas will ich für mich nicht haben. Das bringt nur lästigen Ärger mit sich, wenn kein Ärger, dann ist es aber dennoch lästig.

      Die Kinder kosten und wollen auch dauernd irgendwas. Meine Wochenenden möchte ich meinen Partner nicht mit Kindern teilen, oder die mit in den Jahresurlaub schleppen.

      Ich wollte EIGENE Kinder mit einem Mann. Keine anderen.

      Und das habe ich auch bekommen. Einen Mann der damals 37 Jahre alt war, unverheiratet und keine Altlasten.

      Er hat, ähnlich wie ich, nicht einfach IRGENDEINE geheiratet, weil das in einem bestimmten Alter halt alle so tun.

      Nein er hatte Ansprüche. Werte und Vorstellungen.

      Er war nicht übrig geblieben, sondern konnte abwarten.

      Frau muss keinen Kerl mit Altlasten nehmen nur weil sie über 35 ist.
      Vom Leben bleibt da nix mehr übrig wenn diese Männer den Unterhalt abgedrückt haben, die Kinder ständig da sind und stören und auf der Beziehung rum trampeln.

      Wer braucht sowas?
      Das kann man umgehen in dem man solche Männer kennenlernt und direkt abhakt.
      Sowas datet man einfach nicht. Also kommt es auch zu keinen großen Gefühlen.

      Wer sich drauf einlässt ist halt selber schuld und muss das Drama leben. Aber dann auch bitteschön nicht jammern.
      Das ist kein Geheimnis und das weiß man vorher!

      • Na hoffen wir, dass deine Beziehung lange hält. Ansonsten rutschst du auch in diese Schublade.

        Manchmal kann man das Leben nicht lenken. Und wer seine Gefühle abschalten kann, nur weil da eine Hürde ist, denke ich, kann sich in einer Beziehung nicht fallen lassen.

    (10) 10.09.17 - 18:57

    Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Liebe und Gefühlen.
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    Liebe macht aber bekanntlich blind und blöd.

    Vielleicht fängt so was auch erst nur als Spaß an und man bzw. Frau denkt sich, sie habe alles im Griff. Ein bisschen Spaß, der Mann kann es sich nett machen neben der Ehe. In deinem konkreten Fall hatte er bisher vielleicht nicht die Eier in der Hose seine psychisch kranke Frau samt Kinder, Haus und sonstigen Ve3rpflichtungen in den wind zu schießen. Da war der Leidensdruck und die Aussicht auf etwas besseres noch nicht ausgeprägt genug. Es wäre dem Mann vermutlich nicht besser ergangen, wenn er sich ohne Geliebte getrennt hätte. Luftsprünge hätte die Nochfrau sicher auch nicht gemacht. Und manche trennen sich erst sauber und sobald ein neuer Partner oder Partnerin auf der Bildfläche erscheint, dann beginnt der Krieg.

    Ich kann es auch nicht wirklich nachvollziehen, warum sich manche so was an den Hals laden. Selbst ein bereits geschiedener Mann mit so vielen Altlasten und Baustellen würde mich nicht ansprechen. Ich wundere mich seit Urbia viel mehr über die Blödheit der Männer. Die haben schon so viel an den Hacken und die Affäre oder die Next wird dann zeitnah auch gleich schwanger. Ist mir unbegreiflich. An deren Stelle würde ich mich als erstes sterilisieren lassen damit nicht irgend eine nächste Blödmaus schwanger wird oder mir einen Knoten in den einäugigen Glatzenaal machen. Aber dafür reicht der Grips dann offensichtlich doch nicht.

    • (11) 11.09.17 - 00:21

      Allein das Kopfkino vom Knoten im...Glatzenaal??...autsch! Was bin ich froh dass ich als verheirateter Mann nur platonische Freundschaften mit der Damenwelt pflege. Das Bild wird mich begleiten, sollte ich irgendwann mal schwach werden.
      Mission erfüllt.

Du hast sicherlich Recht--es gibt Probleme.
Mein Mann war vor mir 3 Jahre verheiratet, die Ehe war kinderlos. Als er mich kennen lernte, verliebte er sich sofort in mich. Wir knutschten rum, von meiner Seite war das jetzt nicht sooo ernst (ich war 23). Naja, er verließ quasi noch am gleichen Tag seine Frau und stand mit gepackten Koffern vor meiner Tür #schock
Er hat schnell eine eigene Wohnung gefunden, aber sein Bett hatte 3 Monate Lieferzeit und so lange sollte er dann bei mir wohnen....die neue Wohnung bezog er nie und das Ganze spielte sich im Februar 1999 ab...
2001 heirateten wir, 2003 kam unser erster Sohn auf die Welt. Es folgten noch 2 Söhne und wir sind immer noch sehr glücklich miteinander.
Es muss also nicht immer schief gehen ;-)

  • Wenn ihr trotz allem jetzt glücklich verheiratet seid, dann ist es ja nochmal gut ausgegangen.

    Trotzdem frag ich mich, wie man auf so eine billige Ausrede (Bett hat 3 Mon. Lieferzeit) reinfallen und einen noch verheirateten Mann bei sich aufnehmen kann. Er kann doch inzwischen auf dem Boden schlafen (Isomatte), wenn es daran liegen sollte.

    Er war ja nicht obdachlos und drohte nicht zu erfrieren oder zu verhungern. Und da hätte er auch in ein Hotel gekonnt.

    • (15) 10.09.17 - 23:20

      Meine Güte.

      Nimm doch mal den Stock aus deinem ......
      .

      (16) 11.09.17 - 09:37

      <<<<Trotzdem frag ich mich, wie man auf so eine billige Ausrede (Bett hat 3 Mon. Lieferzeit) reinfallen und einen noch verheirateten Mann bei sich aufnehmen kann. Er kann doch inzwischen auf dem Boden schlafen (Isomatte), wenn es daran liegen sollte.
      <<<<

      #rof#rofl#rofl ...wie geil ist das denn?!

      ...du antwortest auch noch ernsthaft und nennst es billige Ausrede #rofl

      Na, dass das nur eine "Ausrede" war, das war den Beiden wohl damals schon sehr klar #aha ....und jeden Anderen hier auch, ok, außer dir #aha

      Danke, für diesen Lacher am Morgen :-D#winke

      Wenn er mir jetzt total unsympatisch gewesen wäre, dann hätte ich ihn bestimmt nicht bei mir wohnen lassen ;-)

(18) 10.09.17 - 19:53

Hallo,
Ich war selbst verheiratet und glücklich in einen verh. Mann verliebt.

Kopfkino pur. Gelaufen ist nichts. Aber zwischen uns brannte die Luft. Keiner von uns hätte den Partner verlassen. Das war klar.

Daher kann ich nicht sagen: niemals, Tabu.


Ich bin frei von ihm. Kein Kontakt mehr. Ich weiß nun besser, dass alles nur eine Phase war, bewundert werden..er mich, ich ihn.

Während ich ihn niemals nehmen würde (was vor 2 Jahren noch anders aussah, wo ich hochverknallt war) sagte er im Juli zu einem Freund, dass jeder Mann so eine Frau wie mich gerne hätte.

Es war schon schön das Herzgeplempel. Aber auch ich bin Realist. Kopfkino reichte aus. Betrogen habe ich nie und habs nicht vor.

(19) 10.09.17 - 20:08

Also, wenn du behauptest, da würden bei dir erst gar keine Gefühle aufkommen, dann warst du anscheinend noch nie wirklich verliebt. Sowas steuert man doch nicht rational . Wenn du einen Mann in der Disco kennenlernst und er dir erzählt, dass er verheiratet ist, dann kannst du es sofort abbrechen, klar, aber wie oft kommt sowas denn bitte in der Realität vor?

Viele lernen sich z.B. bei der Arbeit kennen...da kann man sich schon verknallen, wenn man täglich viel Zeit miteinander verbringt.

Viele Männer verheimlichen ihre Ehe auch erstmal und dann ist es schon lange um dich geschehen, wenn du erfährst, dass er verheiratet ist und wenn er dir dann versuchert, dass seine Ehe am Ende ist und er sich trennt und du absolut glücklich mit ihm bist, dann hälst du dran fest, so einfach ist das.

Letztendlich ist es egal, warum, deiner Freundin geht es schlecht. Da sollte man den Moralapostel mal zu hause sein und für sie da sein. Ich bin immer wieder sehr erstaunt, was für eine Auffassung hier einige von Freundschaft haben.

  • (20) 10.09.17 - 20:16
    Geht keinen was an

    Doch. Genau so einfach ist das.
    Glaub mir ich war schon RICHTIG verliebt.
    Und bis aus VERliebt echte LIEBE wird, das dauert.

    Ein Typ der mir was vormacht Singel zu sein und dann doch vergeben ist, hat sich in dem Moment erledigt wenn diese Lüge heraus kommt.
    Bei Männern die verheiratet sind (weiss man am Arbeitsplatz eigendlich immer!) schaltet Frau ihr Hirn ein und lässt keine Verliebtheit aufkommen.
    Vernunft heisst das Zauberwort.

    • Genauso sieht's aus. Ich bin meinem Herrgott recht dankbar, dass er mir mein Hirn immer da gelassen hat, wo es hingehört - im Kopf - und es nie ein paar Etagen tiefer rutschte#schwitz Ansonsten hätte ich 40 Jahre Bundeswehr mit Kennenlernen von weiß der Kuckuck wieviel Tausend hübscher Kerlchen aller Altersklassen nicht problemfrei überlebt. Ich kam als 20jährige dazu....war absolut nicht häßlich und lachte gerne. In den vielen Jahren habe ich genug Männer kennengelernt, bei denen man schon mal ins Grübeln kommt oder auch mal nachts in Kissen beißt #cool. Aber - ich habe meinen Mann geliebt, ihm zu 100% vertraut und er mir auch - und das war mir weitaus wichtiger als ein Lebenschaos wegen ein paar Hummeln im Slip...
      Verheiratete hatten bei mir lebenslang NULL Anziehungskraft - isso :-p
      LG Moni

      "Bei Männern die verheiratet sind (weiss man am Arbeitsplatz eigendlich immer!) schaltet Frau ihr Hirn ein und lässt keine Verliebtheit aufkommen."

      Und selbst wenn man sich verknallt, weil man eben kein Kopfmensch ist, muss man sich das noch lange nicht anmerken lassen. Seine Gefühle muss man nicht zwingend steuern können, aber sehr wohl sein Verhalten.

      Genauso ist es. Die Männer sind vergeben, ich bin vergeben. Die Dinge liegen klar. Ich will von keinem was, keiner kann von mir was wollen. Wenn diese Dinge so klar sind, kann ich prima mit Männern umgehen, ich kann einige sogar als Freunde behandeln. Ohne jede Annäherungsgedanken... völlig unverkrampft.

      Ich KANN mich gar nicht in sie verlieben. Auch wenn die Ehefrauen oder Partnerinnen nicht am Arbeitsplatz präsent sind, auch wenn sie nie gesehen habe, ihre Präsenz ist unsichtbar. Eher würde ich vor Scham in Boden versinken als einen der Kollegen auch nur in Gedanken näher kommen zu lassen.

(24) 10.09.17 - 22:34

Viele lernen sich z.B. bei der Arbeit kennen...da kann man sich schon verknallen, wenn man täglich viel Zeit miteinander verbringt.
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Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, dann weiß man i. d. R. auch vom Familienstand des Kollegen. Man unterhält sich ja erst mal beruflich, dann privat und dann erst wird es ernster und springt nicht den ersten an, der durch die Tür kommt, ohne etwas von ihm zu wissen.
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Viele Männer verheimlichen ihre Ehe auch erstmal und dann ist es schon lange um dich geschehen, wenn du erfährst, dass er verheiratet ist und wenn er dir dann versuchert, dass seine Ehe am Ende ist und er sich trennt und du absolut glücklich mit ihm bist, dann hälst du dran fest, so einfach ist das.

Dann ist solchen Frauen wirklich nicht zu helfen, wenn sie an einem festhalten, der erst die Beziehung oder Ehe verheimlicht und nach und nach mit Kindern, Hund, Haus und sonstigem Gedöns rausrückt. Wobei es schon merkwürdig wäre, wenn man nicht merkt, dass jemand eine ganze Familie in der Hinterland hat und das auch noch so lebt. Wer sich da nicht verarscht und vorgeführt vorkommt und das nicht als kalte dusche empfindet, der will es offensichtlich so und muss tatsächlich nicht jammern.
Denn im Falle der TE ist es ja nicht nur eine Ehe, die zum Tragen kommt. Das ließe sich ja recht schnell bereinigen. Die Frau, Kinder, Haus und alle anderen Verpflichtungen machen ja die großen Probleme.

(25) 11.09.17 - 10:39

Und du kommst dir nicht total verarscht vor, wenn ein Mann dir verschweigt, dass er verheiratet ist und du hälst dann weiter an der Beziehung fest?

Ich kann nur immer wieder staunen, was manche Frauen alles hinnehmen.#gruebel

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