2. Kind

    • (1) 11.09.17 - 09:32
      M312

      Hallo ihr Lieben,

      ich (25 J.) bin mit meinem Partner (32) seit 6 Jahren zusammen und wir haben eine Tochter die 2 J. jung ist.

      Unsere Maus war nicht so "pflegeleicht" und daher hatten wir gesagt, dass es bei einem Kind bleibt. Außerdem war unser Verdienst für drei Leute in Ordnung, aber wir hätten bei einem 2. Kind doll verzichten müssen.

      Nun hat sich aber einiges geändert. Ich habe eine Lohnerhöhung bekommen und mein Partner ist im öffentlichen Dienst. Wir haben ein Haus zur Miete, das für die ersten Jahre ausreichen würde. Wir könnten uns in Ruhe etwas neues suchen, damit beide Kinder irgendwann ein eigenes Zimmer haben.

      Wir haben keine Familie bzw. keinen/ kaum Kotankt. (Außer zu je einem Geschwisterteil.) Das hat mich immer sehr belastet. Nun haben wir aber eine sehr gute Babysitterin gefunden.

      Vor kurzem war es so, dass ich mich entschieden habe die Pille aus gesundheitlichen Gründen abzusetzen. Mein Freund machte schon eindeutige Andeutungen und daher kam bei mir der Gedanke und der Wunsch nach einem Geschwisterchen auf.
      Ich sprach das dann bei ihm an und er blockte total ab. Er würde "viel reden, wenn der Tag lang ist". Er hätte sich zwar auch Gedanken gemacht, aber es würde einfach nicht passen. Finanziell nicht und wir müssten wieder umziehen und soetwas zur Miete finden wir nicht bzw. einfach zu schwer wieder und es würde einfach zuviele Umstände machen.

      Es ging vor dem absetzen auch darum, ob er sich eventuell sterelisieren lässt. Das hatte er mal zur Sprache gebracht. Das möchte er nach wie vor nicht, weil es könnte ja sein, dass sich die Umstände mal ändern. Im ging es um das finanzielle.

      Noch ist der Wunsch nicht all zu groß, aber ich habe lnge überlegt, ob ich auf ein 2. Kind verzichten möchte. Ich wünsche es mir sehr für meine Tochter.
      Wir beide haben kleinere und größere Geschwister und wir beide haben Pech mit der Familie.
      Nur als Beispiel, möchte ich nicht, dass sie nach unserem Tod vielleicht mal alleine dar steht. (Ich gehe jetzt einfach von einem guten Verhältnis aus.)

      Ich weiß gar nicht genau, was für anworten ich mir erhoffe.
      Vielleicht hilft es ja einfach zu hören wie es bei euch war/ ist. Welche Entscheidungen ihr getroffen habt und wie es euch damit geht.
      Einfach mal ein bisschen Input. :-)

      Vielen Dank schonmal und liebe Grüße #winke

      • (2) 11.09.17 - 10:11

        Ich musste nichts entscheiden. Ich bekam direkt Zwillinge *gg*

        Gruss
        agostea

        Manchmal entscheidet das Leben und einfach wird es wohl nicht sien aber einfach kann jeder. Meine Situaiton ist auch gerade alles andere als leicht genau genommen ist mein Leben über Nacht in eine Katastrophe verwandelt worden. Trotzdem wenn es so kommen würde wird es so sein der Kiwu ist grundsätzlich da die vernunft auch die sagt besser nicht und trotzdem würde ich jeden weg gehen der es einfacher machen würde und mir damit ermöglichen würde.

        Hallo,

        es ist immer schwierig, da was zu raten, denn letztendlich könnt nur ihr das entscheiden.

        Ich kann nur von uns sprechen: auch wir haben eine schwere erste Zeit mit extrem viel Schlafmangel gehabt, aufgrund dessen wir uns gegen ein 2. Kind entschieden haben. Oder eher gesagt, kam der Wunsch bis heute nie auf.

        Das war für uns ok, dachten wir ja, unsere Tochter hat eine große Familie: mein Mann hat 3 Geschwister, 2 davon haben je 2 Kinder.

        Leider hat sich der Kontakt in den letzten Jahren sehr verschlechtert. Kein Vorfall von dem wir wüssten, einfach nur immer weniger werdender Kontakt. Wenn wir uns nicht melden kommt nichts.
        Es tut mir schon sehr leid, dass unsere Tochter (10) trotz vieler Cousinen und Cousins später dahingehend wohl leider eher allein dastehen wird.

        Mein Bruder ist leider alleinstehend und so wie es aussieht, wird sich daran auch nichts ändern bzw. werden sicher keine Kinder mehr kommen.

        Aber ich denke auch (und erlebe es ja), Familie ist nicht alles. Auch Freunde sind wichtig. Und sie wird ja auch hoffentlich mal selbst Familie haben.

        Wie du siehst, gibt es keine Garantie.
        Aber ja, ich Zweifel manchmal dennoch, ob unsere Entscheidung richtig war.
        Wir würden jetzt aber nicht mehr von vorn anfangen wollen. Der Zug ist abgefahren.

        Alles Gute!
        sonntagskind

      • (5) 11.09.17 - 20:50
        KopfZuHerz21

        Hallöchen,

        ich Bzw. wir sind in der gleichen Situation. Allerdings schon seit 1,5 Jahren und verstehe dich total.
        Mein Mann bringt auch immerzu das Argument mit den Finanzen. Eigentlich spricht das ja für unsere Männer, sie wollen ihre Familie eben absichern...
        Ich verstehe die Sorgen da auch, aber ich bin da auf der Gefühlsebene und für mich fühlt sich unsere Familie einfach nicht komplett an.
        Wie man das aber löst... keine Ahnung. Wir haben in den 1,5 Jahren noch keine Lösung gefunden. Ablenkung hilft manchmal, aber löst das Problem auch nur bis zum nächsten Abend, wenn man im Bett liegt und an nichts anderes als an ein Geschwisterchen für seine Nummer 1 denkt. Kennst du oder?
        Liebe Grüße
        Fortuna mit Nora 3Jahre an der Hand und der Hoffnung auf Glück Nr.2 im Herzen

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