Freud und Leid einer Fernbeziehung

    • (1) 25.09.17 - 20:16
      Der erste Tag

      Liebe urbianer

      Muss mich mal bei euch ausheulen.

      Seit einem Jahr führen mein Freund und ich nun eine Fernbeziehung. Es klappt sehr gut und im Prinzip sind wir beide sehr zufrieden mit der Situation.
      Ich genieße meine Freiheiten sofern man die hat mit Kind und er kann ganz seinen zahlreichen hobbies nachgehen. Wir freuen uns immer sehr auf die Wochenenden und haben immer eine schöne Zeit miteinander. Wir kennen es auch nicht anders.

      Nur der erste Tag zuhause oder wenn er weg ist ist immer so furchtbar hart. Ich ertappe mich oft dabei wie ich Montag Abend denke oh man irgendwie die Woche rumkriegen. Ich vermisse seine Nähe dann so sehr das ich mich am liebsten ins Auto setzten würde und zu ihm fahren möchte. Ihm geht es genauso.

      Wie geht ihr mit diesem ersten Abend alleine um? Habt ihr dann bestimmte Rituale die es euch erträglicher machen?

      Grüße

      • Hey..
        Oh wow ich dachte ich wäre immer die einzige die solch komischen Gefühle hat.
        Fühle mich ein Tag nach Abreise meines Freundes auch immer total komisch, kann diese Gefühle nicht mal genau beschreiben. Alleine, verlassen, traurig.
        Wir führen ab Dezember auch seit einem Jahr eine Fernbeziehung mit 32km Abstand und sehen uns dadurch das ich einen Sohn und Arbeit habe und auch er bei sich Arbeit hat, meist nur am Wochenende.
        Oft ist es hart, auch wenn der Abstand und die Freiheit recht tut gut. Man freut sich dann sehe aufeinander.

        Aber ich kenne das, du hast genau das beschrieben wie es bei mir auch ist. Vor allem die Frage montags Abend wie man denn jetzt schnell die Woche wieder umkriegt.

        • Warum führt ihr bei der geringen Entfernung eine Fernbeziehung....? Ich meine warum pendelt er nicht?

          (Ich bin einfach nur neugierig)

          K

          • Manchmal tut er das.
            Aber um ehelich zu sein will ich ihm das auch nicht anrufen. Die Autobahn ist morgen brechend voll er muss um halb 7 auf der Firma sein.
            Er müsste dann schon um 5 uhr los fahren. Ich finde das schrecklich und wie gesagt wir können uns sehr gut damit arrangieren es ist halt der Abschied und der Tag danach die vom Gefühl her einfach komisch schrecklich sind.

    Sorry konnte dir jetzt wohl keine große Hilfe sein.
    Wir telefonieren jeden Abend und schlafen dann zusammen ein. Das macht es etwas einfacher. Wir planen dann schon immer fürs kommende Wochenende.

    Bin gespannt auf die anderen Antworten :)

    • (9) 25.09.17 - 21:10

      Schön das ich wenigstens nicht alleine bin damit.

      Bei uns sind es dann doch gute 120km und er hat es auch schon gemacht das er mal unter der Woche hier war. Er fängt allerdings auch um 6 schon an zu arbeiten und wenn er um 4 hier los fährt habe ich kein gutes Gefühl dabei.

      Wir schreiben viel. Vorallem abends. Ich hasse telefonieren er zum Glück auch.

      Aber könntet ihr bei 32km nicht ne Lösung in der mitte finden?

      Grüße

      • Nein. Wir belassen es erst mal so . Ich kann und will hier nicht weg ziehen, wir werden uns bald entgegen kommen aber momentan steht es nicht in Frage. Dafür sollten wir auch erst mal was länger zusammen sein.

        Wie sieht es denn bei euch aus ?

        Für manch einen mögen die 32km ja lächerlich sein, aber bei meinem Beitrag ging es mir eher um das komische Gefühl am Tag danach und nicht um ein täglichen Kontakt auf biegen und brechen zu meinem Freund.
        Das haben hier wohl ein paar etwas falsch verstanden.

        • (11) 25.09.17 - 21:53

          Ich finde es auch schade das das einige falsch verstanden haben.

          Bei uns ist es leider keine Option sich in der Mitte zu treffen. Da ist quasi niemandsland dazwischen.
          Mein Sohn geht hier zur Schule und ich habe mit seinem Vater eine 50/50 Regelung.
          Mein Freund hat einen super Job und gerade gebaut.

          Das Gefühl ist einfach scheisse auch wenn es meistens nur der erste Tag ist.

          Lg

Entschuldige, aber 32 km ist keine Entfernung für eine Fernbeziehung, das ist doch albern.

  • Schön das du das albern findest. Hier geht es nicht darum ob unsere Entfernung uns dazwischen steht.
    Wir können uns gut damit arrangieren. Wieso sollten wir uns das beide an tuen.
    Es geht darum das der Tag danach einem schwer fällt.
    Nicht mehr und nicht weniger.

    • Wenn ihr BEIDE doch so empfindet, warum zieht ihr dann nicht zusammen #kratz
      Wie weit wäre dann sein Arbeitsweg?

      Der Kollege meiner Mutter fährt jeden Tag ca. 70 km zur Arbeit (1 Weg!), weil er nicht umziehen will.
      Auch mein Vater fuhr täglich 30 km zum Flughafen zur Arbeit und das über die A3, wenn du verstehst ;-)

      Wo ein Wille ist ...

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